ARMENIEN 8 Tage „Christentum und Kultur im Schatten des Ararat“ vom 30.4. - 7.5.2018

Montag, 30.4.2018

  • Fahrt zum Flughafen nach Düsseldorf
  • Einchecken zum Flug nach Moskau, Flug SU 2153 mit Aeroflot ab 14,40 h, Mittagessen an Bord, Ankunft in Moskau um 18,50, Flugzeit 3,10 Std., Uhr musste 1 Std. vorgestellt werden, nach der Landung lange Busfahrt entlang des Flughafenrandes bis zur nächsten Abfertigungshalle im Terminal D
  • Weiterflug mit SU1868 – Aeroflot nach Eriwan, ab 20,40 h, Ankunft 0,30 h, hier trafen wir auch die anderen Teilnehmer der ECC-Reisegruppe, Imbiss an Bord, die Uhr musste um eine weitere Stunde vorgestellt werden
  • Verzögerung am Kofferband, weil 2 Koffer nicht mitgekommen waren
  • Transfer zum Hotel Ani Plaza Hotel , ein Hotel im Zentrum der Innenstadt, sehr schöne und geräumige Zimmer, fußläufig zum Platz der Republik, auch in Nähe der Oper
  • Begrüßung durch den Vertreter der Agentur und Bekanntmachung mit der Reiseleiterin ANUSCH • insgesamt ein sehr guter Auftakt der Reise, sehr vielversprechend

Dienstag, 1.5.2018

  • Frühstückszeit von 7,30 h – 10,00 h, sehr gutes Frühstück
  • nach dem Frühstück kleiner Erkundungsspaziergang in der Nähe des Hotels
  • Besichtigung der Kirche „Kathoglike“. Diese Kirche gilt nach wie vor als die älteste noch bestehende Kirche der Hauptstadt. Unmittelbar neben dieser kleinen Kirche befindet sich auch die Stadtresidenz des Katholikos und diese kleine Kirche wird auch überragt von der Kirche der heiligen Anna. In dieser Kirche wurde gerade ein Gottesdienst gefeiert. Die Inschriften an den Mauern rund um die kleine Kirche berichten von der Erbauung im Jahre 1264, rund um dieses Zentrum ein sehr schöner Platz an einer großen Kreuzung, Supermarkt mit integrierter Wechselstube
  • Treff um 10,00 Uhr
  • Beginn der orientierenden Stadtrundfahrt
  • Fahrt zum ersten Ziel des Tages: Vagharschapat , später Etschmiadsin
  • Etschmiadsin liegt in der Provinz Armavir im Arattal, die durch die Fluten des Arax von der Türkei getrennt wird. Ein Landstrich, der wie kein anderer ganz im Zeichen des Christentums steht, hier ist das Christentum einst entstanden und hier liegt auch das Zentrum des armenischen Christentums heute.
  • Erster Blick vom Bus aus auf den Ararat
  • Besichtigung der Ruinen der Palastkirche von Zvarthnots, einer monumentalen Rundkirche aus dem 7. Jh. Dieser Ort ist den Engeln geweiht, die dem heiligen Grigor im Traum erschienen sein sollen. Namentlich unbekannte Meister haben hier in der Mitte des 7. Jahrhunderts eine riesige Kirche geschaffen, deren Schönheit sogar der Überlieferung nach den damaligen byzantinischen Kaiser Konstantin II derart beeindruckt haben soll, dass er in Konstantinopel einen ähnlichen Bau errichten ließ. Diese Kirche soll eine Höhe von 49 m gehabt haben. Diese mit zahlreichen Reliefs verzierte Kirche stürzte im Jahre 930 bei einem starken Erdbeben ein. Seither geben nur die kreisförmig aufgestellten Säulen mit den wunderschönen Voluten-Kapitellen eine Vorstellung von der Erhabenheit dieser Kirche
  • wunderschöne Mohnblumenfelder im Bereich der Kirche
  • von hier wunderschöner Blick auf die beiden schneebedeckten Gipfel des Ararat
  • beeindruckende blühende Natur im Sonnenlicht
  • Fahrt zur Kirche der heiligen Hriphsime
    Die Nonne Hripshime war mit einer Gruppe anderer Nonnen auf der Flucht vor dem römischen Tyrannen Diokletian nach Armenien gekommen. Ihre Schönheit fiel sogleich dem armenischen König Trdat auf, der sich unsterblich in sie verliebte und sie begehrte. Doch die tiefgläubige junge Nonne blieb standhaft und verweigerte sich dem König. Der erzürnte König ließ die Äbtissin Gajane, Hriphsime und weitere 34 Nonnen foltern und töten. An der Todesstätte dieser Heiligen ließ der Katholikos Komitas im 7. Jahrhundert über der Krypta, die der hl. Grigor schon errichtet haben soll, eine Kirche erbauen, die heute als die typischste und charakteristische aller armenischen Kirchen gilt. Das kleine Gavith wurde erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts dem Westportal vorgesetzt und hat vor allem die Funktion eines Glockenturmes
  • Fahrt zum Zentrum mit Eingangstor, Ausbildungszentrum für die Seminaristen, Refektorium, Kirche der hl. Erzengel mit Taufkapelle, Kathedrale
  • Kathedrale: Das Zentrum von Etschmiatsin bildet sicherlich die Kathedrale. Ihre Grundmauern gehen auf das Jahr 303 zurück, die zahlreichen Anbauten, wie verschiedene Kapellen oder auch der Glockenturm, sind weit jünger. Der Glockenturm wurde erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts angebaut. Leider wird die Kathedrale z.Zt. von innen und außen renoviert. Wesentliche Veränderungen erfuhr die Kathedrale erst durch die Gestaltung der Innenräume durch die Malerfamilie der Hovnatanjan im 17. und 18. Jh. Sie ist somit eine der wenigen ausgemalten Kirchen Armeniens.
  • Rundgang durch das angrenzende Museum. Hier zeigt man eine Auswahl der Kirchenschätze Armeniens, u.a. liturgische Gewänder, die berühmte Longinus-Lanzenspitze des Höhlenklosters von Geghard, eine Schiffsplanke der Arche Noah u.v.m.
  • Viele Kreuzsteine, die rings an den Gebäuden aufgestellt sind, befinden sich im Kathedralenbezirk
  • Die Residenz des Katholikos liegt im äußersten Westen
  • zu den Kreuzsteinen: Ein Kulturgut, das besonders typisch für Armenien ist, ist der Chatsch'khar, der Kreuzstein.Überall in Armenien begegnen einem die eindrucksvollen Kreuze, die in die weichen, bunten Steinblöcke des armenischen Hochlandes geschlagen wurden. Die Kreuzsteine können bis ins 5. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Ursprünglich haben sie sich aus hölzernen Stelen entwickelt. Ihr Funktion lässt an die heidnischen Vischaps denken. Tatsächlich sind die frühen Kreuzsteine oft an jenen Stätten aufgestellt worden, die in der Vergangenheit als heidnische Kultplätze bekannt waren. Sie sollten Zeugnis vom Christentum ablegen und die Bevölkerung mahnen, vom Heidentum abzulassen.
  • Mittagspause in einem sehr hübsch gelegenen Gartenlokal, Vorstellungsrunde
  • Rückfahrt nach Eriwan, Besuch von Tsitsernakaberd, einer großen Parkanlage mit dem eindrucksvollen Denkmal und Museum für die 1,5 Millionen Opfer des Genozids von 1915.Nicht einmal die Einsprüche europäischer und amerikanischer Politiker konnten die Türkei von diesem ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts abhalten. Deutschland war durch die Person des evangelischen Pastors Johannes Lepsius, der Augenzeuge der Deportationen Massaker gewesen war, vertreten. Er war schon im Juli 1915 zu der Überzeugung gelangt, dass es sich hier um die gezielte Ausrottung eines Volkes, einen Genozid handelte.
  • Der große Basaltobelisk symbolisiert die Wiedererstehung des armenischen Volkes, die kreisförmig angeordneten Basaltstelen erinnern an eine sich schließende Hand, die das flackernde ewige Feuer vor dem Ungestüm der Zeit schützt.
  • Unweit der Gedenkstätte erinnert eine lange Mauer, die Mauer des Schweigens, mit auffallend nüchtern gemeißelten Buchstaben an die Namen der ehemalig armenisch besiedelten Dörfer und Städte in der Türkei. Einige neue Grabsteine gedenken jener Opfer, die die Auseinandersetzung um Berg Karabach gefordert hat.
  • Leider konnte das Museum nicht besichtigt werden, geschlossen, 1.Mai-Feiertag.
  • Auf dem parkartigen Gelände haben viele Politiker, Staatsmänner und auch der Papst einen Baum gepflanzt.
  • Von hier aus hat man auch einen guten Blick auf die Statue der Mutter Armeniens. Es handelt sich um eine typische Monumental-Statue der Sowjetzeit, die den Sieg über die deutsche Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg versinnbildlichen soll.
  • Mit dem Bus zurück in die Stadt, Ausstieg an den Kaskaden. Hier befindet sich das Denkmal des bekannten armenischen Architekten Alexander Tamajan, der sich über einen ausgebreiteten Plan beugt. Hinter dem Denkmal erhebt sich die sogenannte Kaskade, eine marmorweiße, 100 m hohe Stiege, die hinauf zum Siegespark führt. Die Treppen, Hallen und Plätze erstrecken sich über 5 Ebenen und beherbergen Ausstellungen und Geschäftsräume. Am oberen Ende der Treppe wurde eine Stele aufgestellt, die an die Christianisierung Armeniens erinnern soll.
  • Anusch begleitete uns zu Fuß zum Hotel, vorbei an der Oper. Die Oper selbst ist eines der auffälligsten und schönsten Gebäude der Stadt. Das schlichte Grau der Fassade mit den hohen Fensterbögen und der aufgesetzten Säulenreihe ist von weitem zu sehen. Alexander Tamajan, der Jerevaner Stadtarchitekt, hat in den 1950er Jahren dieses originelle Bauwerk geschaffen, das zwei große Zuschauersäle und zwei Theater beherbergt. Das Viertel um die Oper ist zu jeder Tages- und Nachtzeit eines der belebtesten, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
  • Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel ging es zum Republikplatz. Hier hatte sich eine große Menschenmenge eingefunden, um das Abstimmungsergebnis über die Präsidentenherrschaft hautnah mitzuerleben. Trotz der vielen Menschen herrschte eine friedliche Stimmung. Die Menschen, ausgestattet mit der armenischen Flagge, kamen und gingen, ein munteres Treiben, unterstützt durch Lautsprecheransagen. Auch aus den Autos, die von den Menschen dicht belagert waren, kamen die neuesten Botschaften aus dem Parlament.
  • Wir beschlossen den Abend in einem Lokal in der Fußgängerzone.

Mittwoch, 2.5.2018

  • Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir mit dem Bus zu der wissenschaftlichen Bibliothek Matendaran. Hier befindet sich die wertvolle Sammlung von alten armenischen Manuskripte n, deren älteste aus dem 5. Jahrhundert sind. Vor dem großen, eckigen Basaltgebäude mit einem spektakulären Treppenaufgang steht das Denkmal für Mesrop Maschot, dem Erfinder des armenischen Alphabets. Seine rechte Hand weist auf eine steinerne Tafel mit armenischen Buchstaben hin, seine linke den Weg hinauf in die berühmte Aufbewahrungsstätte armenischer Handschriften. Hier hatten wir eine sehr sachkundige Führung durch die Ausstellungsräume, leider viel zu kurz.
  • Jetzt erfuhren wir auch, dass das Abstimmungsergebnis für die Demonstranten negativ ausgefallen war und es zu einem Generalstreik gekommen war. Alle Kreuzungen waren blockiert, alle Verhandlungen nutzten nichts, wir kamen nicht aus der Stadt heraus, wir mussten uns bis 17,00 Uhr in der Stadt aufhalten, dann erst konnte unser Programm weiter fortgesetzt werden.
  • Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, wurde der Programmpunkt des vorletzten Tages, der Besuch im Historischen Museum, vorgezogen. Viele Besuchergruppen hatten auch die Idee, Museen attraktiv zu finden. Es war nicht nur voll, sondern übervoll. Wir konzentrierten uns auf den Rundgang im zweiten Stockwerk, in dem die Fundstücke der armenischen Archäologie und der prähistorischen Zeit gezeigt werden. Hauptattraktion hier ist der vollständig restaurierte Kultwagen von Ltschaschen.
  • Wir hielten uns nach dem Museumsbesuch noch einige Zeit auf dem Platz der Republik auf und genossen die besondere Atmosphäre dieses Platzes, der eine Fläche von über 14.000 qm einnimmt. Im Jahre 1926 wurde mit der Arbeit an dieser Anlage unter der Leitung des armenischen Architekten Alexander Tamanjan begonnen. Hier befinden sich die Regierungsgebäude, das Postamt, das Hotel Armenia (heute im Besitz der Marriott-Gruppe), das Historische Museum mit der Gemäldegalerie, vor dem Museum wird der Platz durch einen großen Springbrunnen mit den sogenannten singenden Fontänen belebt.
  • Zu Fuß zurück zu den Kaskaden, Freizeit bis 16,00 Uhr, Zeit für einen Mittagsimbiss, Aufstieg oder mit der Rolltreppe zu der höchsten Stufe der Kaskaden, von hier wunderschöner Blick über die Stadt, leider war der Arrarat nicht zu sehen, Treff um 16,00 Uhr am Tamanjan-Denkmal.
  • In der Stadt gab es immer wieder Konvois mit friedlichen Demonstranten. Zwischenzeitlich war auch bekannt geworden, dass die nächste Abstimmung am 8.5. sein würde und einige Abgeordnete der Republikaner (Regierungspartei) würden dann die Opposition unterstützen.
  • Gruppenfoto mit der armenischen Flagge auf der besetzten Kreuzung
  • Gegen 17,00 Uhr konnten wir die Stadt verlassen und unser Programm weiter Richtung Norden fortsetzen.
  • Panoramafahrt durch eine herrliche Berglandschaft am Fuße des Aragats, höchster Berg in Armenien mit einer Höhe von 4.090 m
  • Toilettenpause in einem Kaufhaus mit einer großen Bäckereiabteilung, kurzes Auftanken
  • Besichtigung in der Kleinstadt Aparan
    Diese Stadt mit ca. 1.500 Einwohnern am Fuße des Aragats ist als eine der ältesten Städte des Landes bekannt. Sie wurde bereits im 2. Jahrhundert von Ptolemäus unter ihrem alten Namen Khasach erwähnt, im 10. Jh. wurde die Siedlung dann in Aparan umbenannt, was übersetzt so viel wie Palast bedeutet. Aparan war die traditionelle Sommerresidenz der vorchristlichen armenischen Könige. Die sogenannte Khasacher Basilika war sogar der Gebetsort der frühchristlichen Herrscher und damit eine der ersten Kirchen des Hochlandes. Die Aparaner gelten heute als die Ostfriesen Armeniens, etwas einfältig und dumm. Aparan hat viel von seinem frühen Glanz verloren, es erscheint gänzlich verwahrlost und verlassen, sogar einige der ehemaligen sowjetischen Prachtbauten stehen leer.
  • Die berühmte Basilika von Khasach aus dem 4. Jh. ist keiner bestimmten Person, sondern dem heiligen Kreuz geweiht. Sie ist die einzige Kirche, die in Aparan auch zur Sowjetzeit besucht worden ist und noch immer als solche dient. Als wir die Kirche besichtigen wollten, fand auch gerade ein Gottesdienst statt, sehr beeindruckend, sehr stimmgewaltig. Diese Kirche zählt zu den ältesten sakralen Bauwerken Armeniens. Die großen grauen Basaltblöcke zeigen noch wenig von der folgenden Steinmetzkunst Armeniens. Das gesamte Mittelschiff ist überwölbt. Die Basilika verfügt über 3 Eingänge, einer davon ziert ein Tympanon mit Granatäpfeln.
  • Über den 2.378 m hohen Spitak-Pass nach Spitak (beeindruckende Landschaft) . In dieser Region bebte am 7.12.1988 die Erde mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala. Insgesamt wurden über 200 Ortschaften teilwleise oder ganz vom Erdbeben zerstört, eine halbe Million Menschen wurde obdachlos und vermutlich 25.000 Menschen verloren ihr Leben. Besonders schlimm traf es die Stadt Spitak.
  • Gegen 22,00 h Ankunft am Gayaneh-Hotel in Lori Marz, zuerst Abendessen, die Koffer wurden zum höher gelegenen Hotel gebracht, das Essen war sehr gut, Zimmerverteilung, die Koffer standen bereits im Zimmer, leider konnten wir bei der Dunkelheit nichts von der grandiosen Landschaft sehen.

Donnerstag, 3.5.2018

  • bei Tageslicht konnten wir die grandiose Landschaft erleben, besonders schön von der Terrasse des Hotels, Frühstück an langen Tischen
  • kurze Fahrt nach Alverdi zum Kloster Haghpat (UNESCO Weltkulturerbe) Königin Chosrovanusch ließ gegen Mitte des 10. Jh. ihren Söhnen Smbat und Gurgen die erste Kirche, die Surb Nschan oder Kreuzkirche, erbauen, die noch heute das Zentrum des weit verzweigten Komplexes bildet. Die anderen Gebäude, darunter das große Gavith, die Bibliothek und die beiden anderen Kirchen stammen aus dem 13. Jh. Haghpat wurde mehrmals zerstört und verwüstet, systematisch restauriert wurde die Anlage ab dem Jahre 1940.
    Besichtigung der großen Klosteranlage, die aus mehreren Gebäuden besteht: Gavith der Hauptkirche, Kreuzkirche mit Fresken (nur sehr schlecht zu erkennen), außen an der Ostfront das Stifterrelief, Passage mit den berühmten Kreuzsteinen, Glockenturm, der im Jahre 1245 am höchsten Punkt errichtet worden ist. Nur gut, dass wir diese Klosteranlage nicht mehr am späten Abend am Tag zuvor, wie ursprünglich geplant, besichtigt haben. So konnten wir sie im Sonnenlicht, inmitten einer prächtigen Natur, erleben. Das war ein großes Geschenk.
  • Weiterfahrt durch den ehemals berühmten Kurort Dilidjan zum Kloster Hagharzin. Das Kloster liegt etwa 10 km östlich von Dilidjan in der Provinz Tavusch. Diese Provinz ist vermutlich einer der von Wirtschaftskrise und Karabach-Konflikt am stärksten betroffenen Landesteile. Durch die dichten Wälder und die hohen Berge unerreichbar und abseits vom schnellen Leben der armenischen Hauptstadt, hinkt die wirtschaftliche Entwicklung sehr nach.
  • Für die Mittagspause besorgten wir uns Proviant in einer Bäckerei, kleines Picknick am Parkplatz zum Kloster.
  • Das Kloster und die gesamte zum Kloster gehörende Umgebung einschl. der Zufahrt wurden restauriert, alles bezahlt von dem Scheich von Schardschah, Sultan Ben Mohammed Al-Qasimi, Vom Parkplatz muss man noch einen Fußweg von gut 15 Minuten zurücklege, dann erblickt man das Kloster in den Wäldern. Wir wurden von dem Abt des Klosters sehr herzlich begrüßt, es gab einen sehr freundlichen Kommunikationsaustausch in deutscher Sprache.
  • Die genaue Geschichte der Gründung des Klosters ist unbekannt, vermutlich ist die erste Kirche schon vor der Mitte des 11. Jh. errichtet worden. Alle bedeutenden Gebäude dieser Klosteranlage, die Muttergotteskirche, Grigorkirche, Gavith Refektorium u.a. wurden zwischen dem Beginn des 11. Jd. Und der Mitte des 13. Jh. gebaut. Der Grundgedanke der Erbauer war, auf der Lichtung eine Anlage mit 2 Bereichen zu errichten: einem heilignen, natürlich östlichen Teil und einem weltlichen im Westen. Damit konnte man sozuagen eine wirklich spirituelle Stätte errichten. Tatsächlich teilt eine ideale Nord-Südachse den Komplex in die zwei Teile, so dass die 4 Kirchen alle im Osten liegen. Auch wurde ein einheitlicher Bautyp, den der Kuppelhalle in verschiedenen Größen, verwirklicht. Eine Besonderheit ist das Refektorium des Meisters Minas aus dem Jahre 1248. Dieser Speisesaal ist beinahe größer als alle 3 Kirchen zusammen. Dieses Refektorium ist nicht nur das originellste Bauwerk des Komplexes, es ist auch eines der größten in ganz Armenien.
  • Weiterfahrt zu dem Sevansee und Besichtigung der Klöster auf der Halbinsel, zu erreichen über eine Treppenanlage mit 230 Stufen.
  • Auf dieser Halbinsel befindet sich nicht nur die Klosteranlage aus dem 9. Jh., sondern auch eine Klosterschule und ein Seminar, in dem eine überraschend große Schar junger Armenier zu Priestern ausgebildet wird.
  • In der zweiten Hälfte des 9. Jh. ließ Prinzessin Maria drei Kirchen auf der damaligen Insel errichten, 2 davon sind heute zu besichtigen, die dritte Kirche wurde nicht wieder retauriert. Die Apostelkirche wird auf das Jahr 874 datiert.
    Wesentlich größer wurde im Südosten der Apostelkirche etwas später die Muttergotteskirche erbaut. In dieser Kirche befindet sich auch der berühmteste Kreuzstein der Klosterinsel, jedoch nur im Halbdunkel der Kirche zu betrachten. Dieser Stein geht auf den Meister Trdat aus dem 17. Jh. zurück. Er zeigt eine ungewöhnlich reich bebilderte Form mit vielen Figuren rund um das Kreuz. Das Zentrum der Komposition bildet der gekreuzigte Jesus, vor dem zwei verzweifelt flehende Kirchendiener knien. Unter dem Kreuz ist der sogenannte Abstieg in die Unterwelt zu sehen, eine grausame Darstellung, in der die Vischps schon an den Verdammten nagen. Eine weitere Thematik ist Christi Geburt an der rechten Seite des Kreuzes. Die etwas grantig blickenden drei Könige sind abgebildet, ebenso wie Maria mit dem Jesuskind oder Ochs und Esel im Streit. An der rechten Seite sieht man die drei Jünglinge im Feuerofen sowie eine Szene des Jüngsten Gerichtes.
  • von den Kirchen hat man einen herrlichen Blick über den Sevansee
  • durch den neu gebauten Sevantunnel zurück nach Dilidschan zum Hotel
  • Zimmerbezug und Abendesen im Hotel Dilijan Resort Hotel (sehr gut)

Freitag, 4.5.2018

  •  – Fahrt in den Süden Armeniens, es ging noch eine lange Zeit am Sevan-See entlang Sevan – die blaue Perle
    Ein Meer, so nennen ihn die Armenier. Das größte Gewässer des Landes, das wie kein anderes die Umgebung, die Natur und das Leben in Armenien geprägt hat.Er hat immerhin eine Länge von 78 km und eine Breite von bis zu 35 km. Der Sevan-See ist mit 1900 m ü.d.M. einer der höchstgelegenen Seen der Welt. Ein See, der von rund 30 Flüssen gespeist wird, aber nur einen einzigen, den Hrzadan, ableitet. Im 20. Jh. wurde sehr viel Wasser aus dem See abgezweigt, so dass der Wasserspiegel um 20 m gesunken war. Das bedeutete einen vehementen Eingriff in den natürlichen Wasserkreislauf und damit auch in das Klima. Durch entsprechende Maßnahmen ist der Wasserspiegel zwischenzeitlich wieder angestiegen.
  • An einem Hotel am See legten wir eine kleine Pause an. Nun hieß es Abschied nehmen von unserer Reiseleiterin Anusch und wir bekamen für die restlichen Tage ihre Lehrerin, die sehr kompetente NAIRA mit einem Lockenkopf.
  • Die Weiterfahrt führte über den 2.400 m hoch gelegenen Vardenis-Pass, einem Teil der alten Seidenstraße, mit herrlichen Panoramablicken.
  • Eine extrem kurvige, gut ausgebaute Panoramastraße durch die Vardeniskette verbindet die Provinz Gegharthunikh mit Vajotot's Dzor. Sie steigt steil an und überquert den 2.410 m hohen Selimpass. Wie haben sich hier früher die Reisenden auf einem Teil der alten Seidenstraße mühsam mit schwer beladenen Tieren über diesen Weg geschleppt?
  • Halt an der alten Karawanserei Selim und Besichtigung
    Die Karawanserei von Selim ist die bekannteste und am besten erhaltene in ganz Armenien und ist damit auch ein wesentliches Beispiel der frühen profanen Baukunst. Sie ist ein perfektes architektonisches Verbindungsstück zwischen den Kulturen. Die christliche armenische Tradition trifft hier auf eine islamisch dominierende Persiens. Beide Kulturen haben Gründungsinschriften hinterlassen, die erzählen, dass der Fürst Tsch'esar Orbeljan im Jahre 1332 diese Karawanserei errichten hat lassen. Die armenische Inschrift befindet sich an der rechten Seite der Mauer der Vorhalle, die persische mit arabischen Buchstaben im Tympanonfeld des Südportals der Vorhalle. Die Selimer Karawanserei ist der Ostwestrichtung des Weges angepasst und besteht aus 3 Teilen, der eigentlichen Halle, einer östlich davor gesetzten Vorhalle und einer daran angeschlossenen Kapelle.
  • Von hier aus wunderbarer Blick auf das Tal von Selim und auf die überwältigenden Bergketten von Vajots' Dzor.
  • Weiterfahrt über das fruchtbare Arpatal und über den Vorotan-Pass in die südlichste Region Armeniens
  • Unser Ziel war das Kloster Tathev. Um dort hin zu gelangen, wurde die Seilbahn benutzt, die von einer Schweizer Firma erbaut und im Jahre 2010 eröffnet worden ist. Sie soll mit 5,7 km die längste der Welt sein. Sie überspannt vom Dorf Neu-Halidzor aus die spektakuläre Schlacht des Vorotan. Dichte Walnusshaine und wilde Weinreben wachsen an beiden Seiten der furchteinflößenden Schlucht.
    Bereits im 9. Jahrhundert wurde mit dem Bau einer großen Kirche das Kloster Tathev gegründet. Berühmt geworden ist diese riesige Klosterkirche später, als sich hier eine bedeutende Universität und das spirituelle und politische Zentrum von Sjunikh befunden haben. Es war sogar seit dem 8. Jahrhundert als Bischofssitz bekannt und blieb dann ein ganzes Jahrtausend hindurch das belebteste und aktivste Kloster Armeniens. Seine Hochblüte hatte es im 17. und 18. Jh.
    Die große Befestigungsmauer umschließt das sakrale Zentrum mit der Peter- undd Paulkirche, die Grigor- und die Muttergotteskirche sowie einen Glockenturm.
    Die Universität hatte Fakultäten für Theologie, Philosophie Mathematik, Grammatik und andere mittelalterlicheWissenschaftsdisziplinen. Der Ruhm liegt aber in der Schule der Miniaturmalerei, der Handschriften und der Musik. Der bekannteste Gelehrte ist Grigor Thathevats'i, der nicht nur selbst die schönsten Miniaturen geschaffen, sondern auch bedeutende theologische Schriften verfasst hat.
    Besonders auffallend in der Klosteranlage ist die sogenannte schaukelnde Säule auf einem Sockel aus einem einzigen Stein. Sie wurde im Jahre 906 als Symbol für die Dreifaltigkeit aufgestellt. Es handelt sich um eine achteckige, acht Meter hohe Säule mit einem Kapitell, auf dem scheinbar schwebend ein kleiner, nach oben abgerundeter Kreuzstein ruht.
    An dieser Säule erhielten die Absolventen der Universität ihre Diplome.
    Mit dem Überschuss, die die Seilbahn erzielt, wird die Klosteranlage restauriert.
    Der Abt des Klosters unterhielt sich mit den Besuchern und segnete sie.
  • Rückfahrt mit der Seilbahn, Fahrt mit dem Bus zum Hotel,
  • Abendessen und Übernachtung im Hotel Mirhav Hotel in Goris
  • Leider begann es zu regnen

Samstag, 5.5.2018

  • Der Himmel zeigte leider sein trauriges Gesicht, der Regen setzte sich fort
  • Der erste Programmpunkt an diesem Tag war die Besichtigung des Denkmals der Megalithkultur Zorakhar, ca. 5.000 Jahre alte Steinsetzungen aus bis zu 3 m hohen Basaltsteinen, etwa 4 km nördlich von Sisian, eine der größten und ältsten prähistorischen Kultstätten Armeniens.
    Es handelt sich angeblich um einen Kromlech, ein Steinkreis von etwa 30 m Durchmesser aus dem 2. Jahrtausend v. Chr., der mittleren Bronzezeit. Beinahe in der Mitte steht ein Dolmen, eine tischähnliche Begräbnisstätte.
    Die Archäologen vermuteten lange Zeit in der Anordnung dieser Menhire eine große Ähnlichkeit mit den Steinsäulen des berühmten Carnac in der 'Bretagne. Typisch armenisch ist jedoch hier die besondere Form der Dolmen. Ähnliche Grabbauten wurden auch unweit von Oschakan gefunden. Die Menhire von Zorakhar sind kein wirklicher Steinkreis. Neuere Forschungen haben ergeben, dass es sich hier mit großer Wahrscheinlichkeit um die Überreste einer ehemaligen Mauerverstärkung aus vertikalen Felsblöcken handelt. Sie sind auch nicht mit mit dem immer wieder zitierten Stonehenge in Südengland zu vergleichen.
  • Wir mussten, um zu den Steinen zu gelangen, einen durch den Regen verschlammten Feldweg benutzen. Dementsprechend sahen unsere Schuhe bei der Ankunft am Bus aus, große Reinigungsaktion bei der nächsten Toilettenpause.
  • Lange Fahrt, wieder über den 2344 m hoch gelegen Vorotan-Pass, um zu dem Kloster Norawvankh zu gelangen. Bei der Ankunft regnete es sehr stark. Südöstlich von Areni versteckt sich in der engen Schlucht des Amaghu eines der schönsten Klöster Armeniens. Die Klosteranlage ist vorwiegend im 13. Jh. durch die Familie er Orbeljan, der Prinzen von Sjunikh, errichtet worden und steht besonders im Zeichen des heiligen Täufers. Die Wehrmauer umschließt die Hauptgebäude der Anlage, so die 3 Kirchen, ein Gavith, Grabkapellen und einige profane Bauten.
    Die hohe Westfassade des Gavith wurde zu zwei Portalen mit aufsehenerregenden Typmana umgestaltet. Auf dem oberen, von geometrischen Mehrfachzacken gerahmten Portalfeld beherrscht die unbeschreiblich feine und detaillierte Gestalt Gottes die Symbolik der heiligen Dreifaltigkeit. Das untere Tympanonfeld zeigt die Madonna mit dem Jesuskind auf ihrem linken Oberschenkel.
  • Es regnete sehr stark. Aus diesem Grunde schauten wir uns zuerst die Exponate im kleinen Museum an, dann gingen wir zum Kloster-Beim Restaurant und bekamen ein sehr oppulentes Mittagessen.
    Ein Kräuerschnaps weckte unsere Lebensgeister. Dann hatte jeder noch die Gelegenheit, sich die einzelnen Kirchen anzuschauen. Beim Einstieg in den Bus regnete es leider immer noch.
  • Weiterfahrt in die Ararat-Ebene zum Kloster Chor Virap, dem wichtigsten Wallfahrtsort Armeniens, wo der Überlieferung nach Gregor, der Erleuchter, wegen der Verbreitung des Christentums in eine „tiefe Grube“ eingesperrt war.
  • Das Wetter besserte sich, die Landschaft lag im Sonnenschein. Auf einem kleinen Hügel westlich des Dorfes Plokhr Vedi, etwa 40 km südöstlich von Jerevan, liegt unübersehbar auf der rechten Straßenseite der berühmte Wallfahrtsort, an dem sich jene tiefe Gruppe, jener Kerker, befunden haben soll, in den der heidnische König den christlichen Dickkopf Grigor werfen ließ. Der arme Grigor musste 15 Jahre in diesem unwirtlichen Erdloch hausen, bis er auf das Flehen der Königsschwester Chosroviducht freigelassen wurde, die hoffte, dass er den an einer bösartigen Krankheit leidenden König heilen könne. Erst über 3 Jahrhunderte nach dieser Begebenheit ließ Katholikos Nerses III über jenem Ort eine Kapelle errichten, die 1662 durch eine andere ersetzt wurde. Im 17. Jh. wurden dann auch die übrigen Gebäude des Komplexes, die Muttergotteskirche im Zentrum, die Klostermauern, Mönchszellen, ein Refektorium sowie Wirtschaftsgebäude hinzugefügt. Der berühmte Kerker liegt an der Südwestecke der Umfassungsmauer, leider nur sehr schwer zugänglich.
    Von der Umfasssungsmauer hat einen Blick auf die nahe gelegene türkische Grenze und, wenn keine Wolken ihn verhängen, auf den Ararat. Uns zeigte er sich leider nur ganz schwach, ansatzweise schemenhaft.
  • Fahrt zurück nach Eriwan, unterwegs Halt an einem Supermarkt, in dem wir uns für das Abendessen eindecken konnten.
  • Zimmerbezug im Nairi Hotel, was leider eine Enttäuschung war. Das ist kein Hotel für ECC-Gruppen! Jeder der Reiseteilnehmer hatte in diesem Hotel seine Erlebnisse!
  • Das war insgesamt ein sehr erlebnisreicher Tag.

Sonntag, 6.5.2018

  • Fahrt zum eindrucksvoll am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenklolster Geghard. Am Talende der Azatschlucht, wo die umgebenden Berghänge sanfter und bewaldeter werden, haben Menschen vor vielen Jahren in das weiche vulkanische Gestein Höhlen geschlagen. Mit der fortschreitenden Christianisierung hat man hier an der bekannten heidnischen Kultstätte vermutlich zu Beginn des 4. Jh. ein Kloster unter dem Namen Ajrivankh, also Höhlenkloster gegründet. Die Legende erzählt, dass es der heilige Grigor der Erleuchter selbst war, der versucht hat, die Spuren heidnischen Kultes durch diesen Kirchenbau zu verwischen. Der Klosterkomplex besteht aus einer ganzen Reihe von Gebäuden. Die Kirchen selbst sind zum Teil im Felsen verborgen und von außen nicht zu sehen. Wie ein steinerner mit unzähligen Kreuzsteinen befestigter Adlerhorst wurde der Kirchenkomplex in den Felsen unmittelbar nördlich des Hauptportals gesetzt.
    Das zentrale Bauwerk ist die Muttergotteskirche oder auch Kathoglike. Sie ist eine der typischen Kreuzkuppelkirchen mit vier kleinen Eckkapellen.
  • Die Agentur hatte eigens für unsere Gruppe einen Chor, bestehend aus 5 Frauen, die besondere Gewänder trugen, organisiert, die in der Felskirche ein kleines Konzert zu Gehör brachten. Es war großartig: Der Gesang, die klaren und reinen Stimmen, die Akustik, die besondere Atmosphäre in der Kirche – ein wirklich einmaliges Erlebnis.
  • Leider regnete es auch hier. – Uns blieb noch Zeit für das Sammeln von Eindrücken in diesem Klosterkomplex, auch konnten wir die Vorbereitungen für den in Kürze beginnenden Gottesdienst verfolgen und konnten noch den Anfang des Gottesdienstes mit den Chorgesängen miterleben.
  • Weiterfahrt nach Garni und Besichtigung des ionischen Tempels aus der hellenistischen Zeit, im 1. Jh. von König Tiradates am Rande einer tiefen Basaltschlucht erbaut. Die Geschichte des Tempels geht auf die Auseinandersetzung zwischen Rom und Persien um Armenien zurück. Der Tempel ragt beinahe unwirklich in der ungewöhnlichen Landschaft empor. Bereits im Jahre 66 n.Chr. erbaut, musste er sich erst einem schweren Erdbeben im Jahre 1679 geschlagen geben. Nach eingehenden Studien konnte der Tempel Mitte der 1960er Jahre wieder originalgetreu rekonstruiert werden.
  • Spaziergang um das Tempelgelände, faszinierende Landschaft
  • Kurze Busfahrt zum Lokal, Forellen-Mittagessen bei einem Bauern im Garten, köstlich!!!
  • Rückfahrt nach Eriwan, Führung durch das Erebuni-Museum
    Am Fuße von Arin-Berd liegt das kleine Grabungsmuseum, das durch seine aufwendig gestaltete Fassade im uratäischen Stil besticht. An der Stirnfront über den Eingangstüren sind in einem Tuffrelief typisch uratäische Königs- und Kriegerdarstellungen nachempfunden.
    Die Führung durch das Museum machte deutlich, dass die urartäische Kultur eine sehr hochstehende gewesen ist. Als Beispiel sei der berühmte Kessel mit den drei Stierköpfen erwähnt, eine Grabbeigabe aus Erebuni.
  • Gesangseinlage
  • Auffahrt zu dem Ausgrabungshügel, Rundgang durch das Ausgrabungsgelände. Erebuni war unter dem König Argitschi I. 782 vor Chr. gegründet worden. Bei den Ausgrabungen wurden die zyklopischen Mauern einer Zitadelle, Reste eines Palastes sowie riesige Vorratslager mit Krügen freigelegt.
  • Rückfahrt zum Hotel, kurze Pause
  • Abschiedsessen in einem Lokal in der Stadt, Unterhaltungsprogramm
  • Auf der Rückfahrt zum Hotel Halt am Platz der Republik, um die Musik und die tanzenden farbigen Fontänen zu genießen, sehr imposant und weltstädtisch

Montag, 7.5.18

  • Nach dem Frühstück Abschlussbesprechung zu der Reise im Konferenzsaal des Hotels
  • Besichtigung eines Hotels
  • Bummel über die Vernissage, ein beliebter Kunst- und Handwerkermarkt
  • Freizeit bis zur Abfahrt des Busses, der uns zum Flughafen brachte
  • Wir haben noch einen Bummel über den Republikplatz unternommen und eine Kaffeepause am Hotel Marriott, dem Traditionshotel, eingelegt
  • Flug über Moskau nach Düsseldorf

Es war eine wunderbare Reise, bei der wir viel gesehen und erlebt haben. Danke an ECC-Reisen, besonders an Herrn Völkel, dass wir bei dieser Reise mit dabei sein durften. Leonard Osterholt
Borken, den 25. Mai 2018