Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land Begegnung (!?) - mit "Jesus heute" an den heiligen Stätten 26.07.2016 - 04.08.2016

Studierende und Lehrkräfte erkunden das Heilige Land: Ein Reisebericht von Sabine Diehl und Silvia Breidel

Unter der Leitung von Birgitta Greif, Leiterin der Abteilung RU und Schule 1, machte sich eine Gruppe von 22 Lehramtsstudierenden mit dem Fach katholische Religionslehre und Religionslehrer/innen der Diözese Speyer auf den Weg ins Heilige Land. Während der zehntägigen Reise war es allen Teilnehmern möglich, ein tiefes Gespür für die Zeit Jesu zu entwickeln. Schnell wurde deutlich, welche Anstrengungen Jesus und seine Jünger auf sich nehmen mussten, um den Menschen schon vor mehr als 2000 Jahren ihre Botschaft zu vermitteln.

Eine Vielzahl historischer Plätze, die die Teilnehmer von ihrer Ausbildung kennen und in ihrem Unterricht immer wieder zur Sprache bringen, konnten sie im Heiligen Land aufsuchen und tiefgehende Erfahrungen dazu sammeln. Dazu gehören beispielsweise: Die Geburtskirche in Bethlehem, die Stadt Nazareth, der Berg der Seligpreisungen, der Aufenthalt am See Genezareth und der Besuch am Jordan. Die heute sehr moderne Stadt Jerusalem zählte zweifellos zu den Höhepunkten der Reise. Dort war die Pilgergruppe auf dem Zionsberg bei den Benediktinern zu Besuch, stieg auf den Ölberg, besuchte die Grabeskirche und konnte auf der Via Dolorosa die Stationen des Kreuzweges ablaufen. Die Gruppe feierte an den historischen Orten Gottesdienste und Andachten.

Die Studierenden bereicherten die Aufenthalte durch Texte und Ausarbeitungen mit den passenden Bibelstellen. Immer konnte durch einen Text aus der Vergangenheit ein Bezug zur Gegenwart für die Zuhörer hergestellt werden. Den Teilnehmern wurde es auf vielfältige Weise durch Birgitta Greif und unsere moderne israelische Reiseleiterin Chefzibar Hilger möglich gemacht, auch ein Gespür für Land und Leute heute im Jahr 2016 und die aktuell vorherrschenden Problematiken zu erhalten. So standen auf dem Programm Begegnungen mit Vertretern anderer Religionen in deren Gebetshäusern oder an landestypischen Plätzen.

Die Wanderung durch die Wüste, die Besuche der Klagemauer, des Felsendoms, des Israel-Museums und nicht zuletzt der Aufenthalt in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem machten dies möglich. Lehramtsanwärter Michael Stefan ist "begeistert vom Heiligen Land" und Lehrerin Silvia Breidel ist sich sicher "diese Reise wird meinen Unterricht und den Unterricht von uns allen um ein Vielfaches bereichern", dank der exzellenten methodisch und didaktisch aufbereiteten und durchgeführten Reise. Der eine oder andere Teilnehmer war sich beim Abschied sicher, dass er noch einmal ins Heilige Land reisen wird und hofft, dass dieses Erlebnis sowohl der Familie als auch den Freunden ebenfalls vergönnt sein wird.