Griechenland Exkursion der theologischen Fakultäten der Uni versitäten Rostock, Greifswald und Augsburg 05.03.2018 - 14.03.2018

1. Tag: Mo. 05.03.18 Anreise und Thessaloniki

Am Morgen Linienflug mit AUSTRIAN AIRLINES von Berlin bzw. München über Wien nach Thessaloniki (vorauss. Flugzeiten ab Berlin: 09:00 – 10:20 / 12:35 – 15:20 Uhr; ab München: 08:15 – 09:30 Uhr / 12:35 – 15:20 Uhr). Begrüßung durch die Reiseleitung und Transfer in die Innenstadt. Besichtigungen in Thessaloniki, zweitgrößte griechische Stadt. Zahlreiche historische Bauten gehören als „frühchristliche und byzantinische Denkmäler von Saloniki“ zum UNESCO-Welterbe, so auch die byzantinische Kirche Agios Dimitrios, die besucht wird. Erster Rundgang in Thessaloniki und Außenbesichtigung der Zitadelle, Gang über die Promenade mit dem Weißen Turm. Nach dem Abendessen Begrüßungsabend im Hotel. Übernachtung Thessaloniki.

2. Tag: Di. 06.03.18 Philippi und Kavala

Fahrt durch die Region Makedonien nach Philippi an der Via Egnatia. Hier gründete Apostel Paulus die erste Gemeinde auf europäischem Boden. Besichtigung der römischen Agora, des Theaters und der Basiliken. Gang zur Taufstelle der Lydia, die durch ihre Taufe zur ersten Christin Europas wurde. Rundgang in der Hafenstadt Kavala mit Hafen, Nikolauskirche mit Paulusdenkmal. Rückfahrt nach Thessaloniki. Unterwegs Halt an der Löwenstatue von Amphipolis. Bei zeitiger Rückkehr in Thessaloniki Besuch der Kirche Agia Sophia. Freier Abend der Studierenden in Thessaloniki. Abendessen und Übernachtung Thessaloniki.

3. Tag: Mi. 07.03.18 Thessaloniki, Veria und Olymp

Fahrt nach Veria, dem antiken Beroia mit kurzem Besuch des Paulus-Denkmals am Rande der Altstadt. Weiterfahrt zur UNESCO-Welterbe-Stätte Vergina. Besuch des gewaltigen Grabhügels mit der Grabkammer Philipp II. Sie wurde in ein Museum integriert, das den wertvollen Goldschatz des Makedonierkönigs zeigt. Weiterfahrt Fahrt über Gevena nach Kalambaka am Fuße der Meteorafelsen. Unterwegs sofern moeglich und die Sicht es erlaubt, Halt an einem Parkplatz mit Blick auf den Olymp. Abendessen und Übernachtung Kalambaka.

4. Tag: Do. 08.03.18 Meteora

Auffahrt in das einzigartige Meteora-Massiv. Auf den steil aufragenden, teilweise schmalen Felsspitzen wurden die einst schwer zugänglichen Meteora- Klöster errichtet, die „Klöster in der Luft“ (UNESCOWelterbe). Besichtigung von zwei ausgewählten Anlagen wie Agios Stefanos oder Agia Triada mit wunderschönen byzantinischen Fresken. Fahrt durch die thessalische Ebene nach Delphi. Erster Blick über die Anlage von Delphi von außen. Abendessen und Übernachtung Raum Delphi.

5. Tag: Fr. 09.03.18 Delphi

Führung durch Delphi, der berühmten Orakelstätte der Antike (UNESCO-Welterbe) und eine der vier bedeutendsten Ausgrabungsstätten der klassischen Zeit: Heiliger Bezirk, Apollo-Tempel, Schatzhäuser und Theater. Besuch des Museums mit der Bronzestatue des Wagenlenkers. Fahrt über die Harilaos-Trikoupis Brücke auf die Peloponnes und weiter nach Tolo bei Nauplia. Abendessen und Übernachtung Tolo.

6. Tag: Sa. 10.03.18 Epidauros und Mykene

Auf der Argolis-Halbinsel befinden sich zwei UNESCO-Welterbe-Stätten: Epidaurus und Mykene. Besuch von Epidaurus mit dem noch heute genutzten antiken Theater, dem Asklepion-Heiligtum und dem Museum. In Mykene Besichtigung des Kuppelgrabes „Schatzhaus des Atreus“ und der Burganlage, die durch die Ausgrabungen von Heinrich Schliemann weltweit bekannt wurde: u. a. Löwentor und Königsgräber. Abendessen und Übernachtung Tolo.

7. Tag: So. 11.03.18 Korinth und Kenchreai

Fahrt nach Alt-Korinth, Wirkungsstätte des Apostels Paulus, wo er mehr als 1 Jahr verweilt haben soll. Gang durch das Ausgrabungsgelände mit Agora, Apollon-Tempel, Basilika, Lechäon Straße und Museum. Weiterfahrt zur griechischen Hauptstadt Athen. Unterwegs Blick vom Bus aus auf den antiken Hafen von Kenchreai und kurzer Stopp beim Kanal von Korinth mit einem Blick auf die alten Schiffs- Anlegestellen. Freier Abend der Studierenden in Athen. Abendessen und Übernachtung Athen.

8. Tag: Mo. 12.03.18 Athen

Ganztägige Besichtigung von Athen (mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß). Fahrt zum Besuch der Akropolis (UNESCO-Welterbe) mit Propyläen, Nike-Tempel, Parthenon, Erechtheion, Herodes- Attikus-Odeion, Dionysos-Theater. Führung durch das architektonisch interessante neue Akropolis- Museum mit wertvollen Kunstschätzen aus der Akropolis. Gang zum Areopagfelsen, wo Apostel Paulus einst predigte. (Antike Agora ist am Montag geschlossen). Blick auf das Philopappus-Denkmal, Olympieion, Plaka, Syntagma etc.). Treffen mit der Deutschen Gemeinde am Abend verbunden mit Likavittos (und evtl. Abendessen). Evtl. Fahrt mit der Seilbahn auf den Likavittos Hügel. Abendessen und Übernachtung Athen.

9. Tag: Di. 13.03.18 Eleusis

Ausflug von 4 Stunden nach Eleusis, ehemaliges Heiligtum und Zentrum der Demeter-Mysterien. Nach der Rückkehr in Athen Zeit zur freien Verfügung. Eventuell Fortsetzung der individuellen Besichtigungen in Athen (ohne Reiseleitung, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln). Am späten Nachmittag Treffen mit der Athener Fakultät (Studierendenaustausch). Nach dem Abendessen Abschlussabend im Hotel. Übernachtung Athen.

10. Tag: Mi. 14.03.18 Abreise

Am Vormittag Ausflug zum Kap Sounio mit dem am Meer gelegenen Poseidontempel. Von dort direkter Transfer zum Flughafen Athen. Rückflug mit AUSTRIAN AIRLINES über Wien nach München bzw. Berlin (vorauss. Flugzeiten nach Berlin: 15:00 – 16:25 Uhr / 17:40 – 19:00 Uhr; nach München: 15:00 – 16:25 Uhr / 17:30 – 18:35 Uhr). Programmänderungen vorbehalten

LEISTUNGEN 

  • Linienflüge mit AUSTRIAN AIRLINES Berlin , München - Thessaloniki und Athen – Berlin , München, jeweils mit Umsteigen in Wien
  • Übernachtungen lt. Programm in Mittelklasse- hotels im Doppelzimmer mit Bad/Dusche und WC
  • Halbpension (Frühstück/ Abendessen)
  • Deutsch sprechende, qualifizierte Reiseführung während der Besichtigungen
  • Transfer- und Besichtigungsfahrten lt. Programm im klimatisierten Reisebus (36-Sitzer), außer am 8. Tag und am 9. Tag nachmittags
  • Flughafensteuern, Lande- und Sicherheits ge- bühren, Luftverkehrssteuer und Kerosinzuschlag von z. Zt. ca. € 1 75 ,-- p. P.
  • Reiseveranstalter-Insolvenzversicherung

NICHT ENTHALTEN

  • Eintrittsgelder lt. Programm € 101, -- p. P. für Teilnehmer bis 65 Jahre und reduziert € 56, -- p. P. für Teilnehmer ab 66 Jahre. (Freier Eintritt in staat- lichen Stätten und Museen für Studierende gegen Vorlage des gültigen Studentenausweises , sowie deren begleitende Professoren / Dozenten)
  • Hotelsteuer (Betrag wird nachgereicht, zahlbar vor Ort, direkt an das Hotel)
  • Landesübliche Trinkgelder ca. € 4, -- p. P./Tag für Busfahrer, Reiseführer und Hotelservice
  • Fahrten und Transfers am 8. Tag sowie am 9. Tag nachmittags in Athen. Einzelfahrkarte für die Metro z. Zt. € 1,40 p. P., gültig für 1,5 Std.; Seilbahn Likavittos Hügel
  • Evtl. Raummieten in den Hotels am 1. und 9. Tag
  • Reiseversicherungen
  • Klimafreundliches Reisen atmosfair (siehe Broschüre anbei)

EINREISBESTIMMUNGEN

Gültiger Personalausweis oder Reisepass für deutsche Staatsangehörige.

Die Reisegruppe

 

Tag 1 - Die Anreise

Früh. Sehr früh . Zu früh für Kaffee.
Raus in die Kälte .
Fahren. Einsammeln. fahren.
Flughafen. Warten . Check in.

Wieder warten . Kürzester Flug überhaupt, außerdem sehr männlich .
Nur männliches Business.
Warum nochmal sind wir nicht mit der Bahn gefahren?

Wieder Warten. Hunger . Ein bisschen rumsacken.
Das Snacken bringts nicht. Immer noch Hunger .
Warten. Warten und nochmal warten .

Ah Boarding. Lesen, ein bisschen dösen und „Imbiss“ im Flugzeug .
Oder eben doch nicht.
Griechenland. 10 Grad und nass. Hab ich mir irgendwie anders vorgestellt, aber man will ja nicht meckern.

Bus. Wieder ein paar Snacks. Der Hunger ist immer noch da.
Mittlerweile seit 12 Stunden wach .
Innenstadt. Sehr mediterran. Typischer Mittelmeerraumverkehr.

Kirche. Kalt und nass.
Forum. Bus. Wieder Kirche . Oder Moschee? Bus. Hotel.
Willkommensdrink. Zimmer.

Abendessen . Gegrilltes Gemüse. Kichererbsen. Zaziki . Orangen...
Ok der 2.Teller war zu viel, dafür gute Gespräche .

Vorstellungsrunde. Ok...ich konnte mir Namen merken . Oder...auch nicht ... wie hieß der mit dem Bart nochmal?

Aufzug. Zimmer. Streberhaft hingesetzt und gleich mal das hier verfasst.
Es gab keine Vorgaben . Wahrscheinlich gibt es an dieser Stelle Reue . 

Unsere Anreise

in großer müdigkeit verbunden machten wir uns auf für stunden aus rostock und aus greifens wald nach griechenland zu reisen bald

um zwei uhr zwanzig schrie der wecker ließ keine zeit für einen bäcker auch kaffee durfte es nicht sein die augen blieben deshalb klein

um drei uhr trafen sich studenten auto und taxi mit dozenten oh, wo führte das nur hin? ohne red bull war da nichts drin

pünktlich in B zur stunde sieben sind wir nicht allein geblieben beide städte trafen sich mit koffergrößen – wunderlich

müde augen, leere mägen ließen uns zum flugzeug streben kein saft, kein brot und auch kein ei da dachten wir: nun ist’s vorbei erhielten wir doch zum entsetzen schwamm(en)kuchen auf den plätzen

in diesem zustand ging es dann nach wien in unser’m hungerwahn

den wiener flughafen erreicht uns langsam das gefühl beschleicht nicht zu finden augsburgs spur trotz flug und hafensichtungstour

wie getreue liefen wir der professoren schönste zier an ihren hacken blieben stehen bis rösel sprach: sie könn’ schon gehen trotz suche jetzt zwar ganz bedrückt ins flugzeug schnelle ganz beglückt hofften wir auf mittagessen ließen uns hinfort nicht stressen

doch nach der frage: salt or sweet? dachten wir: ach, so ein schiet! schon wieder blieb der magen leer das fiel uns nun auch ganz schön schwer

das ziel erreichten wir dann schnell doch wurd’ auch dort (k)ein freudenquell

in regen empfing uns diese stadt sie wollte bleiben grau und matt

erwartete uns danach bei weitem die kürzest’ busfahrt aller zeiten hätt’ man auch zu viel verlangt wär’ man zu fuß zum band gelangt

schließlich stand joanna dort nahm uns schnell von da hinfort glänzend stand sie rosafarbend wir sogleich nach ihr hintrabend voll hunger und voll müdigkeit war es nun des busses zeit

doch statt essen oder schlummer überkam uns alter kummer joanna wollte fröhlich zählen nicht mit langeweile quälen thessalonik – ihr bekannt sie die stund’ darauf verwand uns herzu zu informieren uns davor auch nicht zu zieren das wort zigeuner zu gebrauchen das würd’ hier doch niemand schlauchen

was lernten wir noch außerdem? papier im klo – ist ein problem! auch nannte sie in diesem rahmen des busses fahrer bei den namen erschwert war aber das verstehen ein raunen sollt’ den bus durchwehen spiros, gyros, spiritus? wie man ihn nur nennen muss? doch fuhr er uns mit sich’ren schritten im fahrstil und nach griechisch sitten zur kirche von dimitrios sophia auch im selben tross uns wollte man ein paar minuten die römisch agora zumuten im regen und im kalten nass machte uns das allen spaß

es steigerten sich uns’re launen als wir konnten nur noch staunen über stern – vier an der zahl das hotel: die gute wahl

empfangen wurden wir mit stil essen, trinken gab’s zu viel auch zimmer gab es zur genüge dies ist wirklich keine lüge zwar war der ausblick manch ein schreck dies übertünchen – ohne zweck denn häuser waren leer, in trümmern – sollte uns die krise kümmern?

ganz besonders, muss man sagen, war, den klogang dort zu wagen ohne klinke, ohne schloss war ein erlebnis – hoch zu ross

die abendrunde auf den fuß in den köpfen nur noch mus vor infos und vor hausaufgaben die nicht ließen uns verzagen wir gingen los in bars und bett

2. Tag: Philippi und Kavala

Tag beginnt mit Ausblick auf Thessaloniki von hinten – es gibt schöneres

FRÜHSTÜCK: greek coffee: Wasser + Kaffeepulver in Kaffeekännchen, in heißen Sand stellen, 10

Minuten warten, fertig – ob das wohl anders schmeckt als jeder andere Kaffee?

FAHRT NACH PHILIPPI: Johanna erklärt zum ersten und letzten Mal ausführlich Geschichte Griechenlands

– fast alle schlafen

LÖWE VON AMPHIPOLIS: alle wieder wach, Statue hat keine Zunge – hm, hab mich schon mal gefragt was

man macht, wenn man bei großen Schnitzerei/Meißelei Fehler macht: Suizid scheint eine Option zu

sein

endlich, Philippi! 1. Station des Paulus in Europa auf 2. Missionsreise (Apg 16,11-40)

TAUFKAPELLE DER LYDIA – sehr schöne Umgebung mit fröhlichen Hühnern des Nachbarn, herrlicher

Frühlingstag; Kapelle sehr hübsch, Bilder an Wand + Decke gut für Kindergottesdienst geeignet;

Wasser des Flüsschens an Taufstelle relativ kalt, friedlicher Ort, hier zum ersten Mal frohe Botschaft

verkündet (na ja gut, nicht hier, paar hundert Meter weiter südlich vielleicht)

AUSGRABUNGSSTÄTTE PHILIPPI: viele der Gebäude soll Paulus schon gesehen haben!

THEATER – 8000 Sitzplätze = 80% der Studierenden an Greifswalder Uni.

BASILIKEN – sehr groß, Anzahl der Gläubigen nicht unbedingt, Johannas Erklärung: „Die Gemeinde

kann nicht so groß gewesen sein, aber Gott ist groß“ + mussten sich gegen andere Religionen

beweisen

Angebliches GEFÄNGNIS DES PAULUS - Herr Rösel: „Allein auf das Schild kommt es an.“ Hätte Paulus

nicht, wie jeder ordentliche Besucher einer Herberge, seinen Namen in die Wand ritzen können:

„Paul was here“?! Wäre hilfreich für Identifizierung gewesen.

AGORA vor fast 2 000 Jahren: strahlender Sonnenschein, laues Lüftchen, Geräusche von Tieren

(streunende Hunde - so wie jetzt?), Mauern, Dächer, Säulen, viele Läden, Räume,

Menschengetümmel, verschiedene Sprachen und Ethnien, Bewohner und Durchreisende mit

unterschiedlichsten Anliegen, Paulus, der beschuldigt wird das Städtchen in Unruhe zu versetzen.

Ausführungen Johannas + der Dozenten helfen bei Vorstellung

OKTOGONKOMPLEX ganz schön viele Räume! Leider nur kurzen Blick auf zwei, drei Besonderheiten

geworfen, wie tief das Taufbecken ist, weiß ich immer noch nicht

AKROPOLIS – großartiger Ort für Geländespiel mit Jugendlichen (Konfis?!), bestimmt viel Spaß;

vielleicht nicht, wenn es um Leben und Tod geht

Tja, das war's dann auch schon von Φιλίππη.

FAHRT NACH KAVALA – ooooh, im Tal sind noch mehr Steine! Dieses Mal originales Kopfsteinpflaster der

Via Egnatia, der Teil wäre bestimmt netter Pilgerweg, nur nicht sehr lang

Kavala (Neapolis): Bei Sonne sicher bezauberndes Küstenstädtchen mit orientalischem Flair.

Wohlverdiente Mittagspause: Seele baumeln lassen im Restaurant oder mit einer „veri speschel grik“

Blätterteigtasche durch urige Gässchen und Treppchen auf die byzantinische Akropolis mit

herrlichem Ausblick spazieren/wandern

TREFFPUNKT AN EINER KIRCHE, goldenes Paulusmosaik (ging es darum oder war es wirklich einfach nur

Treffpunkt?), „Raucher-Trio“ trifft ein, es geht unter Aquädukt durch Richtung Thessaloniki

Spiros schlängelt sich mit uns bergauf, als würde er nicht einen Bus, sondern ein Fahrrad fahren.

Unterhalb der Zisterne großartiger Blick auf Thessaloniki. Endloses Meer aus hellen balkonierten

Häusern und wirklichem Meer.

Rückkehr ins Hotel

Halb acht (spät für die Deutschen, früh für die Griechen): Abendbuffet im Hotel, Highlight: Beim

Nachtisch die weißen Fast-Schokoküsse (nur irgendwie viiiel besser)

Der erste komplette Tag in Griechenland neigt sich dem Ende zu. Für die einen ist es schon Zeit für

einen frühen Zeitumstellungsreiseerschöpfungsschlaf, während es für die anderen nochmal richtig

losgeht. Durch das

NACHTLEBEN THESSALONIKIS: das Leben geht gefühlt erst richtig los, Geschäfte schließen nach Belieben,

die Straßen sind voll, demonstrierende, Fahnen schwenkende Menschenmasse schiebt sich durch

Innenstadt. Entgegen Johannas Versicherung „jeder Grieche kann Englisch“, kann (oder vielleicht

auch will) uns keiner den „Schlachtruf“ übersetzen.

Unser Ziel: WEIßER TURM und GALERIUS-PALAST, umgeben von modernen Wohnhäusern. Vergangenheit

und Heute liegt wieder mal so nah beieinander.

 

Tag 3

Olymp

Nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein Thessaloniki verlassen hatten, offenbarte sich uns ein seltenes Schauspiel der Natur: Der Olymp war komplett sichtbar und nicht wie sonst mit einer Wolkendecke verhüllt. So konnten wir den schneebedeckten Gipfel des legendären Götterberges bestaunen, wobei man hier doch etwas enttäuscht sein konnte, denn die Vorstellung von einem einzigen Berg, der imposant und den Göttern würdig beschrieben in den Himmel ragt, war nicht zu sehen. Stattdessen sah man eine Bergkette, bei welcher man erstmal rätseln musste, wo denn jetzt nun der höchste Gipfel mit 2918m war.

 

Paulus – Denkmal in Veria (antikes Beroia)

Inmitten des kleinen Ortes versteckt, befindet sich das Paulus – Denkmal direkt neben einer Schule. Der mit weißen Steinen versehene Platz rahmt perfekt das Denkmal, welches lebendig mit strahlenden Farben und viel Goldapplikationen gestaltet worden ist, ein. Im Zentrum des Denkmals erkannte man den Apostel selbst, während auf den beiden Flügeln rechts und links Szenen der Apostelgeschichte dargestellt werden. Links sah man die Vision des Paulus von einem Mann, der ihn bat nach Makedonien zu kommen und rechts wird der Apostel predigend vor einer Menschenversammlung gezeigt.

Zu unserer Befremdung war dort schon eine andere Touristengruppe, welche nur eifrig posierte und versuchte das beste Foto mit dem Bildnis des Paulus zu bekommen. Dabei bemerkten sie gar nicht in welch ruhiger Oase sie sich befanden. Denn trotz der lärmenden Schüler auf dem benachbarten Grundstück strahlte der Ort Ruhe und Frieden aus, trotz einer sehr ernsten und etwas streng wirkenden Paulusstatue.

 

Vergina

In Vergina, der ehemaligen Hauptstadt des antiken Makedoniens, heute nur mehr eine kleine Ort – schaft, besuchten wir eine Hügelgrabstätte (Tumulus) mit Gräbern von Mitgliedern der make – donischen Königsfamilie, deren bekanntestes und größtes dasjenige Philipps II. ist. Unscheinbar unter einem grün bewachsenen Hügel liegt die als Museum umgebaute Gräberstätte, deren unterirdische Lage und Architektur dem Ort noch ein besonderes Flair verleihen. Leider war es nicht gestattet, in der Anlage zu fotografieren. Nach üblicher Vorgehensweise bekamen wir eine Führung durch die wichtigsten Exponate der Ausstellung und anschließend noch Zeit zur eigenen Besichtigung, wobei jeweils geboten war, günstige Momente zwischen den auftauchenden Schulklassen abzupassen, um auch näher an die Ausstellungsstücke heranzukommen.

Einen besonderen Eindruck und auch Befremden hinterließ dabei die Tatsache, dass die tempelähnlichen Grabgebäude sogar von außen mit Kunstwerken versehen wurden, obwohl sie mit Erde zugeschüttet und so von niemandem gesehen wurden.

Im Anschluss an die Besichtigung blieb noch Zeit dafür, einen Kaffee zu trinken oder einen der omnipräsenten Plastikhelme zu kaufen, bevor sich der Bus Richtung Kalambaka in Bewegung setzte.

 

Kirche in Kalambaka

Angekommen in Kalambaka, machte sich ein Teil der Gruppe zu einem Spaziergang zur alten byzantinischen Kirche des Ortes auf. Bedingt durch die Lage des Ortes am Fuße der Meteora- Felsen, ging der Weg mit einem für Nord – deutsche ungewohnten Anstieg (bzw. Gefälle auf dem Rückweg) einher. Die Kirche war der wohl einzige Ort, für den Eintritt fällig wurde, doch stellte sich der Besuch auch als länger als erwartet heraus. Johanna nahm sich zwar vor, nicht zu viel vom am folgenden Tag anstehenden Besuch der Meteora-Klöster vorwegzunehmen, doch die zahlreichen Bilder, die von oben bis unten an jeder freien Fläche zu sehen waren, luden zur Betrachtung und Identifizierung ein, wobei Prof. Böttrich unsere Kenntnisse in Bibelkunde auf die Probe stellte und immer wieder die Wichtigkeit der Lektüre der apokryphen Evangelien betonte. Beim Verlassen der Kirche stellten wir schließlich erstaunt fest, dass der Ausflug etwa zwei Stunden gedauert hatte.

Beim anschließenden Abendessen im Hotel wurden wir schließlich noch mit bei manchen Personen ohrwurmauslösender griechischer Musik beschallt und stießen auf schwäbische Reisende.

 

Tag 4: Meteora-Klöster und Fahrt nach Delphi

Student, kommst du nach Deutschland verkündige dorten, du habest uns hier staunen gesehn, wie der Landeseindruck es befahl.

Meteora Elfchen

Meteora

UNESCO Weltkulturerbe
Steil aufragende Felsspitzen
Fünf Klöster im Nebeldunst
Gigantisch!

Meteora Siebenhundertdreiundfünfzigchen
Nachdem wir die Nacht in Kalambaka im Orfeas Hotel mehr oder weniger erfolgreich – eine
Schlafgütestatistik habe ich leider nicht vorliegen – hinter uns gebracht haben, ging unser Blick von
den Balkonen zum einen Teil auf den verregneten Hinterhof und den nun grau und nicht mehr blau
schimmernden Pool, wie am gestrigen Abend. Zum anderen Teil mit dem Pro-Blick auf die im Dunst
liegenden Meteora-Felsen. Das Auffälligste an dem darauffolgenden Frühstück war, neben dem
überaus kitschigen Speisesaal, die musikalische Untermalung durch erlesensten Kuschel-Rock.

Nach dem Einladen der Koffer in den Bus und einer kurzen Fahrt zu den Meteora-Klöstern bekamen
wir auch einen Erstkontakt zu Griechenlands Serpentinenstraßen – und das sollte nicht das letzte Mal
sein. Diese Kurven boten allerdings einen grandiosen Blick auf die Felsen, Höhlen und Klöster aus
verschiedenen Perspektiven. Oben angekommen war jede Minute kostbar, denn nebst der Felsen lag
an diesem Morgen noch Nebel, der sich zwischen den Türmen aus Sandstein hindurchzog und für
zeitweilig gesteigerte Romantik sorgte. Bei gleichzeitig weiter Sicht auf das Tal hat das Wetter einfach
nur extrem gut für uns gespielt.

Der Treppenanstieg zum ersten besuchten Kloster „Megálo Metéoro“ sollte uns ebenfalls reichen Ertrag bescheren. Es hielt eine gut gelegene Aussichtsplattform für uns bereit, sowie eine kleine Ausstellung alter Ikonen und sakraler Gewänder im Klosterkeller. In den Räumen der Kapelle hing noch schwerer Weihrauchgeruch zwischen den Wänden fest, die voll von aufwendigen mittelalterlichen Wandmalereien waren. Im Gegensatz zu uns schienen die Klosterkatzen diese Gerüche schon gewohnt und folgten den Touristen, neugierig, in dieses stickige Gewaber. Fernab trieb es jedwedes Lebewesen allerdings von dem orientalisch kulturellen Einschlag, dem wir dort im Zusammenhang mit den öffentlichen Toiletten begegneten. Ohne es weiter auszuführen soll dem Leser nur noch ein Stichwort mitgegeben werden: Geh nicht auf das Mittlere! Beim Hinausgehen noch einen letzten Blick auf umgebende Landschaft und hübsch gestalteten Innenhof geworfen, ging es die Stufen wieder hinab und in den Bus.

Spiro fuhr uns zu einem weiteren, nahen, gut gelegenen Aussichtspunkt, einem Felsen, der weit hinausragt und sich für Ausblick und Fotos günstig besteigen ließ. Von dort aus führte ein schmaler Treppenpfad hinab zum zweiten Kloster „Rousánou“, einem Frauenkloster, zu dessen Zugang wir eine kleine Brücke überquerten. Dieses war weitaus kleiner als das Erste, gleichwie die Kapelle wesentlich kleiner und gedrängter, aber nicht minder ansehnlich war. Der Abstieg erfolgte über eine andere Treppe hin zum Busparkplatz, dort wo uns weitere Katzen und verrückte, im Kreis tanzende Menschen begegneten. Auf der Rückfahrt nach Kalambaka zur Mittagspause spaltete sich unsere Reisegruppe: die Schlauen von uns ließen sich in die Innenstadt fahren, um sich dort in einem Café bei wärmender Sonne zu erholen, die Irrsinnigen unter uns verließen den Bus noch außerhalb und zogen dem einen „strammen Marsch“ vor, um im Schatten und dennoch schwitzend den Sammelpunkt zu erreichen.

Wieder zusammengefügt begonnen wir die Weiterfahrt – vorbei an Zigeunersiedlungen und groß angelegten Olivenhainen fuhren wir im Schatten hoher Berge gen Delphi. Wir durchfuhren die Thermopylen, dem Ort der glorreichsten Niederlage der Griechen. Ein geschichtsträchtiger Ort, aber da das Gebiet heute versandet ist, ist die Stellung der Spartaner nicht mehr wirklich nachzuempfinden. Nebenbei: Johannas Bewertung des Films „300“ als „schlecht“ ist selbstredend abzulehnen.

Am Abend erreichten wir das Acropole Hotel in Delphi, dem kleinsten auf unserer Reise, bekannt für seine Hühner im Hinterhof. Glücklich sollten jene gewesen sein, die begünstigt waren mit einem Zimmer, von dem aus man Ausblick auf Itea hatte, aber da Delphi eh am Hang gelegen war, ging dies auch von der gesamten Ortschaft aus. Dennoch bot die andere Seite nur Ausblick auf eine Baustellenabfallröhre in den Farben schwarz, rot, gelb – ach, Heimatgefühle. Ohnehin war vor dem Abendessen aber auch für jene genügend Zeit für einen Spaziergang durch den Ort. Vor einem erstreckten sich dann im Tal ein Meer von Olivenbäumen, die Lichter der kleinen Ortschaft an der Küste, eine kleine Bucht im Küstenverlauf und der Horizont wurde bereits hinter dem Meer durch ein Gebirge von der Peloponnes aus begrenzt.

Einzig das Abendessen außerhalb des Hotels im Restaurant Epikouros mit einem Menü, dessen Hauptgang ein äußerst trockenes Hähnchen war, serviert mit Flubbernudeln, deren einziger Geschmack durch Zucker definiert, überaus ansprechend vom Kellner von einer Aluplatte auf den Teller gekratzt, bereitete dem Tag eine kleine bittere Note. Dennoch warf es keinen solchen Schatten, dass der Tag auch nur annähernd in seinem Erinnerungswert getrübt erscheint.

 

Tag 5

Nach einer geruhsamen Nacht im verschlafenen Dörfchen Arachova und einem letzten

Blick von den Balkonen des Hotels auf die malerische Bucht, machten wir uns zur

nahegelegenen Ausgrabungsstätte des antiken Delphis auf. Unsere Besichtigung folgte

der Heiligen Straße, vorbei an zahlreichen Schatzhäusern verschiedener griechischer

Stadtstaaten, die damit ihren Ehrerbietung für das Heiligtum ausdrückten, bis hinauf

zum Apollon-Tempel, in dessen Allerheiligstem, dem Adyton, die Pythia ihre

Orakelsprüche empfing. An der Nordwestlichen Ecke des Heiligtums konnten wir zudem

das Theater und – noch weiter den Hang hinauf – das Stadion sehen, in denen die

pythischen Spiele ausgetragen wurden.

Der anschließende Besuch des archäologischen Museums von Delphi mit seinen vielen,

großartigen Exponaten, darunter etwa der Omphalos, der ursprünglich zur Markierung

des Erdmittelpunktes beim Apollon-Tempels stand, beherbergte (für Theologen) vor

allem eine herausragende Sehenswürdigkeit: Die Gallio-Inschrift, die das wichtigste

Dokument für eine Chronologie des Lebens des Apostels Paulus darstellt.

Wieder im Bus angekommen, erfuhren wir, dass Herr Rösel unsere Exkursionsgruppe ab

diesem Punkt verlassen würde, da er die Reise bedauerlicherweise abbrechen musste.

Mit unserer nun etwas dezimierten Reiseleitung fuhren wir ein Stück weiter zum

Heiligtum der Athena Pronaia, das mit seiner Tholos fast schon ikonisch für das Orakel

von Delphi geworden ist, aber doch eigentlich nicht zum Apollon-Heiligtum gehört.

Danach traten wir eine unserer längsten Busfahrten der Exkursion an. Mit einem kleinen

Zwischenstopp am Isthmos von Korinth samt Blick in den tiefen Abgrund des Kanals

kamen wir schließlich in den Abendstunden in Tollo auf der Peloponnes an.


Tag 7

Antikes Korinth und Athen
Bevor wir gemeinsam unsere Fahrt von Tolo in Richtung Athen antraten, nutzten
einige den schönen Morgen und die hervorragende Lage am Meer sogar, um zu
baden. Manch anderer unserer Gruppe besuchte nach dem Frühstück einen
traditionell griechisch-orthodoxen Sonntagsgottesdienst in der Kirche von Tolo.
Die erste Reiseetappe des Tages führte nach Korinth. Dort besichtigten wir zunächst
gemeinsam das Museum des antiken Korinth. Im Anschluss sahen wir uns die
dazugehörige Ausgrabungsstätte mit unserer Reiseleiterin Johanna an. Sie erläuterte
uns die wichtigsten Fakten.
Dr. Bull führte uns danach zur bedeutungsvollen Erastus-Inschrift unterhalb der
antiken Ausgrabungsstätte. Anschließend erläuterten er, sowie Herr Böttrich viele
interessante Aspekte bezüglich der historischen bzw. christlichen Bedeutung dieses
Ortes.
Nach einer Mittagspause setzten wir unsere Fahrt nach Athen fort. Am frühen
Nachmittag erreichten wir dort unser Hotel. Athen versetzte den ein oder anderen
von uns in einen kleinen Schockzustand. Denn nach den landschaftlich idyllischen
und ruhigen vorrangegangenen Tagen, erwartete uns die Stadt laut und wenig
reizvoll. Entschädigung dafür bot jedoch schon der Blick vom Hotelbalkon, der
(allerdings nur wenigen von uns!) die nahe gelegene Akropolis bescherte.
Die Eingewöhnungsphase hielt unterdessen auch bei dem restlichen Teil unserer
Gruppe nicht lange an. So entdeckten sie beispielsweise die gemütliche und quirlige
Altstadt unterhalb der Akropolis.
Text/Fotos: Kristina Philippi (Universität Augsburg), Karen Schönfeld (Universität Greifswald)

 

Tag 8: Akropolis

Der Tag in Athen beginnt mit dem Besuch auf der Akropolis. Nach einem kurzen Anstieg und einem
Blick auf das Theater des Herodes Atticus erreichen wir die Propyläen und durch sie die Akropolis
selbst auf der wir, nach einer Lektion in attischer Geschichte, die Möglichkeit haben den Parthenon
einmal in Natura zu betrachten. Die gewaltigen Säulen bieten, trotz eines beklagenswerten
Geschütztreffers, noch heute einen Eindruck der Ambitionen, die die Polis Athen einst hegte.
Außerdem zu betrachten sind das Erechteion, hier wird an die Legende des Wettstreites zwischen
Athena und Poseidon erinnert, und ein Blick über die Stadt Athen und all die Fundstätten antiker
Schätze, die verstreut um die Akropolis liegen. So die Säulen des Zeustempels oder die Überreste
der griechischen Agora, von der wir hoffen am folgenden Tag noch einen Blick auf sie werfen zu
dürfen.

Da nun jeder von uns ein Bild dessen hat, was noch in Situ vorhanden ist geht es als nächstes in das
Akropolismuseum. Hier finden wir einen Rundgang durch die unterschiedlichen Epochen
griechischer Kunst in Athen. Beginnend mit einigen eindrücklichen Löwenstatuen eines älteren
Tempels, über unterschiedliche Kouroi bis hin zu einer ausführlichen Betrachtung des
Parthenonfrieses, beziehungweise der Abgüsse. Die Originale verbleiben nach dem Raub durch
Lord Elgin noch immer in im British Museum in London.

Noch beeindruckt von den gigantischen Figuren alter Götter geht es an die Planung der
Nachmittagsgestaltung. Während die Mehrheit sich zum Besuch der deutschen Gemeinde in Athen
aufmacht bereiten wir uns darauf vor dem archäologischen Nationalmuseum einen ausführlichen
Besuch abzustatten.


TAG 9 IN MEMORIAM

Die Ausgrabungsstätte von Eleusis suchtenwir auf, um mehr über die Mysterienvon Eleusis, einem bedeutenden Kult derAntike, zu lernen. „Ein schwerer theologischerOrt“, wie unsere Reiseführerin Johannameinte. Dieser war noch zu Zeiten der Missionsreisen des Apostel Paulus aktivund sehr populär. Die Anlage war gewaltigund wurde noch Jahrzehnte später erweitert.Um zum eigentlichen Tempel zu gelangen,musste man durch zwei Propyläen gehen.Der eigentliche Kult wurde im Telesterion,einem Tempel von 25x27m, einmal im Jahrzelebriert.

Auf dem Weg dorthin kam man an einer Grotte in den Felsen vorbei, dem Ploutonion, welches ein Tor zur Unterwelt ist. Im dortigen Museum sahen wir einige Funde aus der Gegend, Reliefs, Töpferwaren und Gebeine. Mit dabei war auch ein „Drachen im Fichtenwald“.

08–11 Uhr von AQHNA nach ELEUSIS nach AQHNA

Das Archäologische Nationalmuseum Athen ist das bedeutendste Museum für Funde der griechischen Antike. Neben den über 10000 Ausstellungsobjekten finden auch oft Sonderausstellung statt, bei unserem Besuch zur Odyssee. Im Museum fanden sich auch Exponate, die zu uns bekannten Orten gehörten: die Säulen vom Schatzhaus des Atreus in Mykene, mykenische Grabbeilagen, Zierelemente der Tempel von Kap Sounion, Statuen aus ganz Griechenland.

Nach einer kurzen Führung durch den Mykenischen Saal und die Neolithische Sammung hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung, welche manche ganz im Museum verbrachten, andere mit einem Mittag oder Spaziergang füllten.

11-15 Uhr Besuch des Archäologischen NationalMOUSEIO Athen

 Von Anfang bis Ende voll mit neuen Eindrücken war der Nachmittag in der Theologischen Fakultät Athen – allein die Fahrt im anhaltend überfüllten Bus wird in Erinnerung bleiben. Das gilt auch für den ersten Eindruck, den der sehr einfache äußere Zustand der Gebäude im Vergleich zu vielen deutschen Fakultäten hinterlassen hat.

Nach einem Rundgang in der Bibliothek, beim dem auch hier die Folgen der berühmt gewordenen „Krise“ deutlich wurden, empfingen uns viele Studenten und Fakultätsangehörige in einem Hörsaal. Der Austausch auf Englisch brauchte etwas Anlauf, wurde dann durch das rege Interesse der Athener Studenten umso interessanter. Am Bus gab es dann noch drei Regentropfen.

15-19 Uhr Studierendenaustausch in der Theologischen Fakultät Athen

Am letzten Reiseabend trafen sich alle zu einer abschlie-ßenden Feedbackrunde in der Hotelbar. Dabei wurden sowohl lobende Worte als auch kritische Anmerkungen kundgetan und Geschenke übergeben. Fazit: Erkenntnisreiche Tage liegen hinter uns, in Fülle und Tempo, mit Abstrichen und Unerwartetem.

Nach dem „offiziellen“ Teil luden uns Herr Böttrich und Frau von Gmünden großzügig zu einer Runde Ouzo für alle ein. Dabei wurden noch so manche Erinnerung aufgefrischt und weitere Pläne geschmiedet. Sogar ein Tempel entstand aus dem Nichts. Lag es an dem magischen Ouzo?

ab 20 Uhr „griechischer“ Abschlussabend