Reiseprogramme für Gruppen-Studienreisen und Gemeindereisen Ligurien

An der italienischen Riviera liegt Ligurien, das überwiegend aus den Ausläufern der Alpen im Westen und der Apenninen im Nordosten sowie aus einem flachen Küstenstreifen am Ligurischen Meer besteht. Die Region wird traditionell in die Riviera di Ponente (Westen) und in die Riviera di Levante (Osten) unterteilt. Durch die schützenden Gebirgszüge entsteht ein äußerst mildes Klima an der Riviera di Ponente und ist deshalb ein Paradies für Botaniker. Das kleine Ligurien mit den Nachbarn Piemont, Toskana, Emilia Romagna und Frankreich durchlief wie die meisten Regionen in Italien seit dem römischen Reich eine wechselhafte Geschichte. Prägend war vor allem das Mittelalter, in dem Genua der größte und wichtigste Stadtstaat und Seefahrermacht war, aus dem auch Christoph Kolumbus stammt. Zwischen 1797 und 1815 gehörte Ligurien zu Frankreich und danach zu Sardinien-Piemont, das dann durch das Königshaus von Savoyen im Jahre 1861 an den König überging. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der Hochadel den Riviera-Küstenabschnitt und baute herrliche Sommerresidenzen mit parkähnlichen Gartenanlagen entlang der Küste. Die verschlafenen Fischerdörfer entwickelten sich zu touristischen Attraktionen und es entstanden die ersten eleganten Ferienorte mit prunkvollen Hotels sowie gepflegten Bade- und Sandstränden, Palmenpromenaden wurden entlang der Küste angelegt. Einer der Höhepunkte ist sicherlich auch der Ausflug in die UNESCO-Welterbe Landschaft Cinque Terre.

Die Mischung zwischen Hinterland, Meer und vornehmen Badeorten sowie ein großes Spektrum an Ökosystemen und Naturreservaten machen den Reiz Liguriens aus. Mit nur zwei Hotelstandorten entdeckt man einen großen Teil der Region und kann sich den Schönheiten seiner Landschaft, der Städte und Küsten erfreuen.