Katalog für Gruppenverantwortliche Europa

1. TAG: Linienflug von Deutschland nach Algier. Nach Ankunft Begrüßung durch die algerische Reiseleitung. Stadtrundgang durch die Stadt, u. a. mit der hoch über der Stadt stehenden Kirche Notre Dame d´Afrique, der Kasbah mit ihren alten Häusern und schicken Palästen sowie der Zitadelle. Falls zeitlich möglich Besuch des Bardo-Museums und im Anschluss Fahrt zum Denkmal der Märtyrer mit Panoramablick über die Stadt. Abendessen und Übernachtung Algier. 2. TAG: Fahrt entlang der Türkisküste in die ca. 50 km entfernte Stadt Tipasa, deren direkt am Meer gelegene römische Ruinen zum UNESCO-Welterbe zählen. Von den Phoeniziern gegründet, wurde die Stadt unter Kaiser Claudius zur römischen Militärkolonie. Albert Camus verbrachte hier Teile seiner Kindheit und verewigte die Stadt in seinen Werken. Weiterfahrt nach Cherchell mit Besuch der antiken Stadt Caesarea Mauretaniae. Auf der Rückfahrt nach Algier Halt bei Kbor Roumia, einem königlichen Mausoleum aus dem 1. Jh. Abendessen und Übernachtung Algier. 3. TAG: Fahrt nach Djemila und Rundgang durch die gut erhaltenen Ruinen der römischen Stadt Cuicul. Aufgrund der besonderen Lage auf ca. 900 Metern Höhe lässt sich gut erkennen wie sich die römische Stadtplanung an Gebirgsverhältnisse anpasste, weshalb die Ruinen zum UNESCO-Welterbe zählen. Weiterfahrt nach Setif, zur Zeit des Römischen Imperiums Hauptstadt der Provinz Mauretania Sitifensis. Besuch des Archäologischen Museums von Setif und Rundgang durch die Stadt, vorbei an Überresten aus römischer Zeit wie z. B. der Stadtmauer. Weiterfahrt nach Constantine. Abendessen und Übernachtung Constantine. 4. TAG: Besichtigungen in Constantine, berühmt durch die zahlreichen Hängebrücken, welche sich über den Fluss Rhummel spannen. Rundgang durch die Altstadt, die beeindruckend auf einem 650 m hohen Plateau liegt, das steil in die bis zu 150 m tiefe Schlucht abfällt. Besuch der großen Moschee von Amir Abd-el-Kader (auch von innen) sowie des Palasts des Bay Ahmed. Nachmittags Fahrt nach Timgad. Abendessen und Übernachtung Timgad. Das größte Land Afrikas, halb so groß wie Europa, birgt in seinen Landschaften die Spuren großer Reiche und vergangener Kulturen. An der Mittelmeerküste blühte einst das antike Numidien, später errichteten die Römer prächtige Städte mit Triumphbögen, Tempeln und Theatern – bis heute zeugen Ruinen wie in Timgad oder Djemila vom Glanz einer längst versunkenen Zeit. Dann kamen Vandalen, Byzantiner, Araber, Osmanen – und mit ihnen eine kulturelle Vielfalt, die bis heute spürbar ist. Im Atlasgebirge und an der Küste herrscht mediterrane Lebendigkeit, während im Süden die Sahara beginnt – ein gewaltiges, stilles Meer aus Sand und Fels. Hier leben bis heute Nomaden nach jahrhundertealten Regeln, folgen Wasseradern und Sternbildern. Algeriens Geschichte ist auch die der islamischen Gelehrten, der arabischen Händler und der Berberfürsten. Die französische Kolonialzeit prägt das Land bis heute – architektonisch, sprachlich, emotional. Und der lange Unabhängigkeitskrieg hat ein stolzes Volk geformt, das seinen interessierten Besuchern mit Offenheit und Neugierde begegnet. In Algier verbinden sich Kolonialbauten und Kasbahs, in Oran erklingen moderne arabische Lieder neben alter Dichtung. Algerien ist ein Land, das seine Vergangenheit nicht vergessen hat – und genau darin liegt seine Kraft. Wer sich auf die Reise durch seine Basare, Ruinen und Wüsten begibt, begegnet nicht nur faszinierenden Landschaften, sondern erlebt Geschichte zum Anfassen in einem weitgehend noch unentdeckten Land sowie die allgegenwärtige Freundlichkeit der Menschen. Römische Spuren und Oasenstädte 10 TAGE – ALGERIEN Algerien Constantine Djemila Timgad

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