Katalog für Gruppenverantwortliche Europa

Mit demKreuzfahrtschiff auf demNassersee zu den abgelegenen Tempelbauten durch das Goldene Nubien 1. TAG: Linienflug von Deutschland über Kairo nach Luxor. Begrüßung durch die ägyptische Reiseführung und Transfer zum Hotel. Übernachtung Luxor. 2. TAG: Am Vormittag ausführliche Besichtigung der Tempelanlage von Karnak mit den Pylonen, dem Tempel des Ramses III., dem Bubastis-Portal, dem Säulensaal mit 134 Sandsteinsäulen, dem Tempel von Thutmosis III., dem Obelisken und dem Heiligen See. Das Hauptheiligtum, der Amun-Re-Tempel, ist das größte sakrale Bauwerk aller Zeiten. Am Nachmittag Besichtigung des der thebanischen Göttertriade Amun, Mut und Chons geweihten Luxor-Tempels. In der Antike waren der Karnak- und Luxor-Tempel mit einer 2,5 km langen gepflasterten Sphingenallee verbunden. Anschließend Besuch im Luxor-Museum. Abendessen und Übernachtung Luxor. 3. TAG: Fakultativ: Frühmorgens Gelegenheit zu einer Ballonfahrt über Theben-West. Anschließend Besichtigung der Memnonkolosse, die einst vor dem Totentempel des Amenophis III. standen. Weiterfahrt in das Tal der Könige und Besichtigung von drei ausgewählten Grabanlagen. Weiter geht es zum Besuch des Terrassentempels der Königin Hatschepsut im Felsenkessel von Deir el-Bahari. Anschließend Fahrt zur Besichtigung des Ramosegrabes, eines der schönsten Gräber der Noblen. Weiter zur Besichtigung des Totentempels Ramses III. Medinet Habu. Fakultativ: Am Abend Möglichkeit zur Teilnahme an der Sound & Light Show (nur Mi + So in deutscher Sprache). Abendessen und Übernachtung Luxor. 10 TAGE OBERÄGYPTEN sichtigung des sehr gut erhaltenen Tempels von Wadi el-Sebua (Haus des Amun), den Ramses II. errichten ließ. Dieser Tempel war dem Sonnengott Re-Harachte und dem Amun in seiner hier verehrten lokalen Form des Amun-pa-neb-na-meten geweiht. Neben diesen beiden Göttern hatte auch der vergöttlichte König selbst dort einen Kult. Anschließend Besichtigung des griechisch-römischen Tempels von Dakka, der vor der Errichtung des Nassersees 1961 im antiken Ort Pselchis, etwa 110 km südlich von Assuan, lag. Hier besiegte der römische General Petronius im Jahre 23 v. Chr. die Truppen der Äthiopienkönigin Kandake. In Pselchis stand der kleine Tempel aus der Zeit von Hatschepsut/Thutmosis III. (18. Dyn.). Der Äthiopienkönig Ergamenes baute das Heiligtum um in einen einräumigen Schrein für Thot von Pnubs (Paotnuphis). Ptolemäus VIII. fügte einen Vorraum und einen Pronaos mit zwei Säulen an. Unter Augustus und Tiberius wurde das Gebäude nach hinten um ein zweites Sanktuar erweitert und mit zwei Umfassungsmauern und einem Pylon versehen. Viele der in Assuan und Philae stationierten römischen Offiziere stifteten dem Tempel des „Hermes Trismegistus“ Votivgaben. Weiter geht es zur Besichtigung des Tempels von 4. TAG: Einschiffungstag Montag Morgens Fahrt mit dem Bus nach Edfu zur Besichtigung des ptolemäischen Horustempels, eines der besterhaltenen Tempelbauten in Ägypten. Danach Weiterfahrt nach Kom Ombo und Besichtigungen im großen Doppelheiligtum des krokodilköpfigen Sobek und des falkenköpfigen Haroeris. Weiterfahrt nach Assuan. Einschiffung auf dem 5-Sterne-Schiff MS Prince Abbas (Mövenpick). Abendessen und Übernachtung MS Prince Abbas. 5. TAG: Fahrt mit kleinen Booten zur Insel auf dem Nassersee, auf der nach dem Anstieg des Wasserpegels die drei folgenden Tempel wiedererrichtet wurden. Der Imposanteste ist der Tempel von Kalabscha, der sich im antiken Talmis befand, ca. 40 km südlich des heutigen Standorts gelegen. Das Heiligtum des Tempels war der lokalen Gottheit Mandulis geweiht und stand im nubischen Gebiet an Bedeutung und Größe nur dem von Abu Simbel nach. Der aus nur zwei Räumen bestehende kleine Felsentempel Beit-el-Wali („Haus des Gouverneurs“) befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kalabscha-Tempels und wurde vom Vizekönig von Kusch (Obernubien) erbaut. Der Vorraum wurde im 6. Jh. in eine Kirche umgewandelt. Weiter geht es zum Tempel von Kertassi, der sich ursprünglich in dem Städtchen Tzitzis befand. Der der Göttin Isis geweihte Tempel wurde in den 60er Jahren nur teilweise wiederaufgebaut. Anschließend Fahrt mit dem Schiff in Richtung Süden nach Neu-Sebua. Mittagessen, Abendessen und Übernachtung MS Prince Abbas. 6. TAG: Am Vormittag Besichtigung von drei Tempeln der Neu-Sebua-Gruppe, die ebenfalls in den 60er Jahren aufgrund der steigenden Nilfluten versetzt wurden. BeNassersee MS Prince Abbas Hatschepsut-Tempel Luxor-Tempel

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