Katalog für Gruppenverantwortliche Europa

DieWestlicheWüste – Kulturen, Mythen und Landschaften 1. TAG: Linienflug mit EGYPT AIR von Deutschland nach Kairo. Begrüßung durch die ägyptische Reiseführung und Transfer zum Hotel. Übernachtung Kairo. 2. TAG: Fahrt auf der Wüstenstraße Richtung Alexandria in das Wadi Natrun, wo sich die Klöster El-Surian, Anba Bischoi, El Baramusi und Abu Makar befinden, die während des 4. und 6. Jh. gegründet wurden. Besuch eines der noch heute bewohnten koptischen Klöster (in d. R. Bischoi-Kloster). Begegnung und Gespräch mit Verantwortlichen des Klosters. Weiterfahrt nach Alexandria, einst Weltstadt der Ptolemäer am Mittelmeer. Orientierende Stadtrundfahrt mit Außenbesichtigung des Hafen-Forts Kait Bey, das auf der antiken Insel Pharos auf den Überresten des berühmten Leuchtturms errichtet wurde. Anschließend Fahrt zur Besichtigung der Pompejussäule aus rotem Assuan-Granit und der Zitadelle. Weiter geht es zur Besichtigung der frühchristlichen Katakomben aus dem 2. Jh., die die Verschmelzung von hellenistischen und pharaonischen Elementen verdeutlicht. Abendessen und Übernachtung Alexandria. 3. TAG: Fahrt mit dem Bus nach El Alamein mit Stopp an der Kriegsgräbergedenkstätte des deutschen Soldatenfriedhofs. Weiterfahrt nach Mersa Matruh und weiter durch die Libysche Wüste zur Oase Siwa, die 30m unter dem Meeresspiegel am Rande der Großen Libyschen Sandwüste liegt. Die gut 200 Wasser-Quellen dieser Oase bilden die Grundlage für den Oliven-, Dattel- und Früchteexport. Die Oase wurde berühmt, als sich Alexander der Große vom dortigen Orakel als Göttersohn bestätigen ließ. Neben ihrer Lehmbauweise verfügt sie über unzählige Seen, Palmenhaine und pharaonische sowie makedonische Tempel. Abendessen und Übernachtung Oase Siwa. 11 TAGE ÄGYPTEN – OASEN 6. TAG Fahrt mit Geländewagen über die Steinpiste von Siwa in das New Valley zur Oase Bahariya. Entlang südlich der Qattara-Senke geht es durch eine landschaftlich reizvolle Landschaft, die von Zeugenbergformationen und Wanderdünen charakterisiert ist. In Bahariya, das ehemals ein unabhängiges und blühendes Handelszentrum und Station für Karawanen war, Besichtigung des Grabes des Bannentiu, eines reichen Grundbesitzers libyscher Herkunft aus der 26. Dynastie, mit schönen Wandmalereien. Anschließend Besuch im kleinen Lokalmuseum von Bahariya mit Mumienfunden aus spätrömischer Zeit. Abendessen und Übernachtung Oase Bahariya. 7. TAG: Fahrt durch die unterschiedlichsten Landschaften der Sahara. In kurzer Folge wechseln sich bizarre Erosionsformationen, schwarze Tafelberge, goldene Sandmeere und graubraune Geröllebenen ab. Unterwegs Stopps in der Schwarzen Wüste und am Kristallberg. Weiter geht es durch die sogenannte Weiße Wüste, wo Wind und Sand phantastische Kunstwerke aus weißem Kalkstein geformt haben. Im Nationalpark Weiße Wüste lassen sich originale oder fossilierte Muscheln, Schnecken, Ammoniten, Korallen und Tierknochen finden. Nach dem Sonnenuntergang Fahrt nach Farafra. Abendessen und Übernachtung Farafra oder alternativ Übernachtung mit Zelt und Schlafsack in der Weißen Wüste. 4. TAG: Fahrt mit Eselskarren zur Besichtigung der Überreste des Amon Orakel-Tempels (6 Jh. v. Chr.), dessen bekanntester Besucher Alexander der Große sich hier zum Pharao krönen ließ. Weiter geht es zu den Überresten des Umm-Ubaida-Tempels (3. Jh. v. Chr.), der mit dem Orakeltempel über eine Prozessionsstraße in Verbindung stand. Anschließend Fahrt zum „Sonnenquell“, Siwas stärkster Quelle (Badegelegenheit). Weiter geht es zum Besuch der Felsengräber am Djebel el-Mota (Berg der Toten), der eine Reihe spätzeitlicher Felsgräber mit zum Teil noch sehr gut erhaltenen Wandmalereien beherbergt. Von hier aus hat man einen Panoramablick über die Oase bis zu den Wüstenbergen. Weiter geht es zum Besuch der Ruinen von Shali, einer im 6. Jh. n. Chr. auf einem Hügel erbauten Stadtbefestigung, die den Beduinen Schutz vor libyscher und ägyptischer Seite bot. Shali wurde 1926 durch einen dreitägigen verheerenden Dauerregen zerstört. Abendessen und Übernachtung Oase Siwa. 5. TAG: Fahrt mit Geländewagen zum Jebel Dakrur, von dem man einen herrlichen Panoramablick über die gesamte Oase hat. Weiter geht es zur Quelle Fatnis auf der gleichnamigen mit Palmen bewachsenen Insel, die sich auf dem Salzsee Birket Siwa befindet. Anschließend Fahrt nach Bir Wahed, einer Dünenenkette und einem See mitten in der Wüste, der durch das versickerte Quellwasser unterirdisch gespeist wird. Das Wasser des Sees ist kühl und lädt bei großer Hitze zum Baden ein. Abendessen und Übernachtung Oase Siwa.  Studienexpedition in die abgelegene und von Touristen wenig besuchte westliche Wüstenregion Ägyptens, den östlichen Teil der Sahara, mit geologischen Höhepunkten und kulturhistorischen Schätzen  In den Oasen Übernachtungen in kleinen und einfacheren, aber guten Hotels  Möglichkeit zur Zeltübernachtung in der Weißen Wüste  Verlängerungsmöglichkeit mit Fahrt weiter in den Süden bis nach Abu Simbel (mit Zeltübernachtung)  Kürzung des Oasenprogramms mit Fahrt von Kairo direkt nach Bahariya möglich Alexandria, Zitadelle Oase Siwa

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