1. TAG: Linienflug mit LUFTHANSA von Deutschland nach Eriwan. Empfang durch die örtliche Assistenz und Transfer zum Hotel. Übernachtung Eriwan. 2. TAG: Fahrt in die Ararat-Ebene zum wichtigsten Wallfahrtsort Armeniens, der Klosteranlage Chor Virap aus dem 4. bis 7. Jh., wo der Überlieferung nach Gregor der Erleuchter wegen der Verbreitung des Christentums in eine „tiefe Grube“ eingesperrt wurde. Von hier hat man bei guter Sicht eine herrliche Sicht auf den knapp 5.200m hohen Ararat, dem auf türkischem Gebiet liegenden heiligen Berg der Armenier. Weiterfahrt zum Kloster Norawank aus dem 13. Jh., das auf einer Erhöhung am Ende einer engen Schlucht in imposanter Berglandschaft mit bizarren roten Felswänden gelegen ist. Besichtigung der restaurierten Klosteranlage mit mehreren Kirchen, darunter der zweigeschossigen reichverzierten Mausoleumskirche. Mittagessen im KlosterRestaurant. Fakultativ Besichtigungmit Weinverkostung in einer Weinkellerei in Areni. Übernachtung Eriwan. 3. TAG: Orientierende Stadtrundfahrt in Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Führung im Historischen Museum mit ausgesuchten Exponaten und einer hochinteressanten Abteilung für Vor- und Frühgeschichte mit Christentum und Kultur im Südkaukasus 14 TAGE ARMENIEN UND GEORGIEN ebenfalls UNESCO-Welterbe, das aus mehreren ineinander verschachtelten Kirchenräumen besteht. Fakultativ Möglichkeit geistliche Vokalmusik des Frauenquintetts im Kloster zu hören. Weiterfahrt nach Garni und Besichtigung des ionischen Tempels aus der hellenistischen Zeit, der im 1. Jh. von König Tiridates am Rande einer tiefen Basaltschlucht erbaut wurde. ForellenMittagessen bei einem Bauern in Garni. Übernachtung Eriwan 7. TAG: Fahrt auf die 1.900m hohe Hochebene zum Sevan-See, einem der größten Hochgebirgsseen der Welt. Bootsfahrt auf dem Sevan-See mit anschließender Besichtigung des Klosters Sewanawank, das malerisch auf einer Halbinsel am Ufer vom Sevan-See gelegen und über 230 Basaltstufen zu erreichbar ist. Weiterfahrt in ein Gebiet mit üppigen Laubwäldern um Dilidjan zum Kloster Hagharzin, versteckt in dichtem Wald auf einer Lichtung gelegen. Kleiner Fußweg zur neu renovierten Klosteranlage aus dem 11. bis 13. Jh. mit großem Refektorium. Möglichkeit zum Gespräch mit dem Abt des Klosters, der deutsch spricht oder Begegnung und Funden aus dem Urartäer-Reich. Anschließend Besuch der Cascade, einer imposanten Freitreppe mit vielen Cafés und Kunstgalerien. Von oben hat man eine prächtige Aussicht auf die Stadt und den Ararat. Weiter geht es zumBesuch von Zizernakaberd, einer großen Parkanlage mit dem eindrucksvollen Denkmal und Museum für die Opfer des Genozids von 1915. Möglichkeit zur Begegnung mit Prof. Dr. Ruben Safrastyan, Gespräch über die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation Armeniens. Abendessen und Übernachtung Eriwan. 4. TAG: Am Vormittag Fahrt zu den Ruinen der UrartuFestung Erebuni aus dem 8. Jh. v. Chr. und Gang über den Ausgrabungshügel, der noch wenig archäologisch erschlossen wurde. Anschließend Besuch des kleinen Museums mit interessanten Funden aus dem UrartäerReich, das die frühe armenische Geschichte abrundet. Am frühen Nachmittag Führung in der wissenschaftlichen Bibliothek Matenadaran mit einer wertvollen Sammlung alter armenischer Manuskripte, deren älteste aus dem 5. Jh. sind. Anschließend Zeit zum Bummel über die Vernissage, eines beliebten Kunst- und Handwerkermarktes. Abendessen und Übernachtung Eriwan. 5. TAG: Fahrt nach Westen und Besichtigung der teilweise restaurierten Ruinen der Swartnoz-Kirche, einer monumentalen Rundkirche aus dem 7. Jh., von der man eine herrliche Sicht auf den Ararat hat. Hier lässt sich anschaulich in die armenische Kirchenarchitektur einführen. Weiterfahrt nach Etschmiadsin zum Zentrum der Armenisch-Apostolischen Kirche und Residenz des Katholikos. Besuch der großen Kathedrale und der Schatzkammer mit alten, feinen Kulturschätzen. Darunter auch die Heilige Lanze, die der Apostel Thaddäus der Legende nach Armenien brachte. Teilnahme an der Sonntagsliturgie in Etschmiadsin. Mittagessen in einem netten Gartenlokal. Weiterfahrt nach Etschmiadsin zur UNESCO-Welterbe Kirche der Hl. Hripsime aus dem Jahre 618, die als die charakteristischste aller armenischen Kirchen gilt. Fakultativ Möglichkeit zur Besichtigung mit Verkostung einer bekannten armenischen Cognac-Destillerie. Übernachtung Eriwan. 6. TAG: Fahrt zum eindrucksvoll am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenkloster Geghard aus dem 12./13. Jh., Eriwan 5000 Jahre Kultur in zwei frühchristlichen Ländern am Rande Europas zu Asien Eindrucksvolle alte Klosteranlagen eingebettet in abwechslungsreiche Landschaften zwischen Schwarzem Meer, Ararat, SevanSee und dem Kleinen und Großen Kaukasus Gerne vermitteln wir Begegnungen/ Gespräche im kulturellen, kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich Fahrt auf der historischen Georgischen Heerstraße bis Stepantsminda (nur in den Sommermonaten Mai bis Mitte Sept.) je nach Wetterlage möglich Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis Mitte November Kuppelkirche von Zminda Sameba
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