Katalog für Gruppenverantwortliche Europa

Städtchen Signagi, terrassenförmig am Berghang gelegen, mit einer Wehrmauer aus dem 18. Jh. und kleinen Fachwerkhäusern entlang der verwinkelten Gassen. Von hier aus bietet sich ein unvergleichlicher Blick auf das Alasani Tal. Fahrt ins Dorf Gurjaani zum Bauernhof „Winehouse Gurjaani“. Einführung in die traditionelle Weinherstellung und Weinaufbewahrung, Vorführung des Brotbackens in einem Tonofen und der Zubereitung der typischen Süßigkeit Tschurtschchela. Mittagessen aus hausgemachten Speisen und Schweineschaschlik, einer Spezialität aus dieser Region. Weiterfahrt nach Tsinandali, Besuch des Fürstenhauses mit dem schönen Garten aus dem 19. Jh. Fahrt zur Provinzhauptstadt Telawi. Bummel über den Bauernmarkt mit frischem Obst und Gemüse und verschiedenen Gewürzen, die den georgischen Gerichten ihren besonderen Geschmack und Duft verleihen. Abendessen und Übernachtung Telawi. 6. TAG: Besichtigung der naheliegenden Klosterakademie Ikalto (9 - 12. Jh.) und der Georgskathedrale von Alawerdi (11. Jh.), die sich mitten im fruchtbaren Alasani-Tal erhebt. Weiterfahrt durch eine liebliche Hügellandschaft zur Festung Gremi (16. - 17. Jh.), einst Residenz der kachetischen Könige, von wo sich ein einzigartiger Blick auf die Hänge des Kaukasus bietet. Fahrt nach Kwareli, Mittagessen in einem Restaurant. Danach Fahrt nach Lagodechi, Grenzstadt an der georgisch-aserbaidschanischen Grenze. Grenzübertritt nach Aserbaidschan und Buswechsel. Empfang durch die azerische Reiseleitung. Fahrt nach Sheki, das mit seinen Sehenswürdigkeiten und seinem milden Klima einem orientalischen Kurort gleicht. Abendessen und Übernachtung Sheki. 7. TAG: Besichtigung des legendären Sommerpalastes des Sheki Khan, dessen Innenräume mit fantastischen Fresken und Buntglasfenstern geschmückt sind. Besuch des ethnographischen Museums und der Befestigungsanlage, Kennenlernen alter Handwerkstraditionen wie der „Shebaka“-Buntglasfenster, die ohne Klebstoffe und Nagel hergestellt werden. Hier kann man auch mit den Künstlern selbst sprechen, aserbaidschanische Musikinstrumente sehen und hören, hier gibt es viele Möglichkeiten für Einkäufe, Souvenirs, Seidentücher, Schmuck. Der nächste Höhepunkt ist das naheliegende Bergdorf 1. TAG: Flug von Deutschland nach Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Empfang durch die örtliche Vertretung. Transfer zum Hotel. Übernachtung Tiflis. 2. TAG: Stadtbesichtigung in Tiflis: Metechi-Kirche (13. Jh.) mit dem Reiterstandbild des Königs Gorgassali, der Tiflis Ende des 5. Jh. gründete. Panoramablick auf die Stadt, die sich terrassenförmig zu beiden Seiten des Mtkwari-Flusses erstreckt und auf die über der westlichen Altstadt thronende Festung Narikala (4. Jh.). Gang durch die größtenteils unter Denkmalschutz stehende Altstadt von Kala: Schwefelbäderviertel mit den heißen Quellen, Synagoge, Alte Karawanserei, Sioni-Kathedrale aus dem 6./7. Jh., Antschischati-Basilika, älteste Kirche der Stadt aus dem 6. Jh., u.v.m. Überall in der Altstadt laden Straßencafés, Bars und Restaurants zum Verweilen ein. Besuch des Historischen Museums mit der Schatzkammer, wo kostbare Goldschmiedearbeiten aus der Zeit des Goldenen Vlieses ausgestellt sind. Bummel auf der Rustaveli-Straße mit ihren prächtigen Bauten aus der Zeit der Zarenherrschaft. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung Tiflis. 3. TAG: Fahrt in die Region Kartli, dem Kernland Georgiens, einer von sanften Tälern durchfurchten HochUralte Kulturländer zwischen SchwarzemMeer und KaspischemMeer 12 TAGE GEORGIEN UND ASERBAIDSCHAN ebene, zur 3000 Jahre alten ehemaligen georgischen Hauptstadt Mzcheta (UNESCO-Weltkulturerbe), malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Mtkwari und Aragwi gelegen. Besichtigung der auf einem steilen Felshang liegenden Kirche Dshwari (Kreuzkirche 6. - 7. Jh.) mit herrlichem Blick auf das Tal. Besuch der Kathedrale Sweti Zchoweli („Lebensspendende Säule“ 11. Jh.) und des Nonnenklosters Samtawro („Ort des Herrschers“ 11. Jh.) mit den Gräbern des ersten christlichen Herrscherpaares Georgiens, König Mirian und seiner Gemahlin Nane. Fahrt zur Höhlenstadt Uplisziche, deren Alter auf 3000 Jahre geschätzt wird. Aufstieg zur Nekropole mit ungewöhnlicher Giebelarchitektur aus vorhellenistischer Zeit zum Palastkomplex (1.Jh.v.Chr.) mit Apotheke, Theater, Marktplatz, Vorratskammern, Weinkellern, Kanalisationssystemen u.v.m., sowie einer dreischiffigen Kirche aus dem 9./10. Jh. Rückfahrt nach Tiflis. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung Tiflis. 4. TAG: Ganztägiger Ausflug zur Georgischen Heerstraße, die bereits im 1. Jh. v. Chr. als Karawanenweg zwischen dem Norden und dem Orient diente. Besichtigung der am nordwestlichen Zipfel des Stausees von Shinwali gelegenen Festung Ananuri (17. Jh.). Sie ist eines der imposantesten georgischen Bauwerke aus der Epoche der osmanischen und persischen Invasion mit Zitadelle, Kreuzkuppelkirchen und Glockenturm. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße nach Norden durch eine wildromantische Gebirgslandschaft bis nach Gudauri. Spektakuläre Fahrt über den Kreuzpass (2.379 m) ins Hochgebirge nach Stepantsminda (Kasbegi). Fahrt mit Geländewagen nach Gergeti, 2.170 m hoch gelegen, zur Kuppelkirche von Zminda Sameba (Dreifaltigkeitskirche aus dem 14. Jh.). Herrlicher Blick auf den Berg Kasbeg, mit 5.047 m einer der höchsten und schönsten Gipfel des georgischen Kaukasus. Wer möchte, kann auch zur Kirche wandern. Rückfahrt nach Tiflis. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. Übernachtung Tiflis. 5. TAG: Fahrt ins Weinbauland Kachetien, bekannt für seine Weintraditionen und der Gastfreundschaft seiner Bewohner. Besuch der Kirche der Hl. Nino in Bodbe, in der sich das Grab der Hl. Nino befindet, die Georgien im 4. Jh. christianisiert hat. Weiterfahrt in das hübsche  Transkaukasien – zwei Nachbarländer, die schon vor Tausenden von Jahren besiedelt worden sind, ein Nebeneinander von unterschiedlichen Völkern und Kulturen  Die Georgier bekennen sich seit dem 4. Jh. zum Christentum und 94 % gehören der georgisch-orthodoxen Staatskirche an mit eigenem Patriarchen  Die Azeris sind zu über 90 % islamisch geprägt mit schiitischer Ausrichtung und sind ausgesprochen tolerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen.  Gespräche und Begegnungen mit den Menschen des Landes vermitteln wir gerne  Möglichkeit zum Treffen mit der Lutherischen Gemeinde in Tiflis und in Baku Tiflis

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