8 TAGE ROM Rom für Kenner 1. TAG: Flug von Deutschland nach Rom und Begrüßung durch die deutschsprachige Reiseleitung. Transfer mit dem Bus zum Gästehaus und anschließend Spaziergang zu den weniger bekannten und deshalb ruhigeren Straßen und Plätzen Roms. Von der Ponte Principe am Tiber entlang der Via Giulia zum Campo de Fiori, wo es zahlreiche Möglichkeiten für ein Mittagessen gibt, und weiter zum Piazza Farnese mit dem gleichnamigen Palazzo, bis zum Hotel Ponte Sisto am Tiber, von dessen Rooftop-Restaurant man einen herrlichen Blick über die Altstadt hat. Abendessen und Übernachtung Rom. 2. TAG: Fahrt auf den Celio-Hügel, einem der Sieben Hügel Roms, zur Basilika Santi Quattro Coronati, Teil eines Kloster-Gebäudekomplexes, der schon im Jahre 499 schriftlich erwähnt wurde. Die Kassettendecke zeigt als Holzrelief die Vier Gekrönten und die Fresken der Apsis stellen Szenen des Martyriums dar. 1246 ließ Papst Innozenz IV. die Kapelle des Heiligen Silvester in die Kirche einbauen. In weiteren eindrucksvollen Fresken wird hier die Legende der „Konstantinischen Schenkung“ abgebildet. Weiter geht es zur Kirche Santo Stefano Rotondo, die die Formeines griechischen Kreuzes imRundbau aus dem 5. und 7. Jh. aufzeigt. Einige hundert Meter weiter liegt die Kirche Santi Giovanni e Paolo, die im 5. Jh. zu Ehren der Märtyrer Johannes und Paulus errichtet wurde und zu einer der ältesten Kultstätten in Rom zählt. Unter der Basilika befindet sich ein römisches Wohnhaus mit feinem Ziegelmauerwerk, lebhaften Freskendarstellungen sowie mit antiken Säulen und zwei Löwen in der Vorhalle. Zeit für eine Mittagspause, anschließend Gang entlang des Circo Massimo, der für Wagenrennen mit Vierergespannen ehemals 150.000 Zuschauer fassenden, 550 m langen Rennbahn (Außenbesichtigung) bis zur nahe gelegenen Via del Velabro. Dort Besichtigung im „Bauch von Rom“, dem größten Abwasserkanal Cloaca Maxima, der schon im 6. Jh. v. Chr. vom etruskischen König Tarquinius Priscus angelegt wurde, um den Sumpf zwischen Palatinhügel und Kapitolhügel trockenzulegen (Besuch mit bis zum Bauch reichenden Watstiefeln, Helm und Mundschutz). Vom Kloakentunnel gibt es eine Verbindung zum Carcer Mamertinus/Carcer Tullianus, das alte Gefängnis von Rom, in dem der Apostel Petrus inhaftiert gewesen sein soll. Der Eingang zum marmertinischen Kerker liegt unterhalb der kleinen Kirche San Giuseppe dei Falegnami, gleich in der unmittelbaren Nähe des Forum Romanum. Abendessen und Übernachtung Rom. 3. TAG: Führung durch die Vatikanischen Museen mit Betrachtung ausgewählter Exponate der päpstlichen Kunstsammlung z.B. aus dem frühen Christentum sowie Besichtigung der herrlichen Sixtinischen Kapelle, die Meisterwerke der Renaissance beherbergt und Ort der Konklave ist. Von den Museen geht es direkt in die Basilika Sankt Peter im Vatikan, dem Petersdom, der im 16. und 17. Jh. über dem von Konstantin dem Großen erbauten Vorgängerbau errichtet wurde. Unterhalb des Petersdoms befinden sich die Vatikanischen Grotten, in denen auch Papst Benedikt XVI. bestattet ist. Diese berühmteste Kirche der Christenheit spiegelt zugleich die Geschichte des Papsttums wider.Anschließend Möglichkeit zur Auffahrt in die Kuppel oder zum Besuch der Schatzkammer (fakultativ). Am Nachmittag Besuch des Campo Santo Teutonico, dem „deutschen Friedhof“, der innerhalb der Vatikanstadt unmittelbar neben dem Petersdom liegt, aber dennoch zum italienischen Staatsgebiet gehört. Hier wurden seit Karl dem Großen Pilger beigesetzt, die in Rom gestorben sind. Anschließend Besuch der fünf bis zwölf Meter unter dem Petersdom und den Vatikanischen Grotten liegenden Vatikanischen Nekropole, ein antikes Gräberfeld, in der sich das vermutete Grab des Apostels Petrus befindet (Aufteilung in zwei oder drei Kleingruppen erforderlich). Abendessen und Übernachtung Rom. 4. TAG: Besuch der Biblioteca Vallicelliana mit dem Borromini-Saal, ein rechteckiger Raum mit 16 Fenstern, stuckverkleideter Holzdecke mit 21 Kassetten und zweifarbigem Terrakottafußboden. Die über zwei Etagen verlaufenden Wände sind von Pilastern mit korinthischen Kapitellen durchbrochen und bilden einen majestätischen Rahmen für die Bibliothek der Oratorianer mit ihren 28.000 alten Bänden. In dieser Bibliothek befinden sich auch einige Bücher der ehemals weltberühmten „Bibliotheca Palatina“, die einst im Besitz der Heidelberger Heiliggeistkirche waren, und während des Dreißigjährigen Krieges 1623 als Kriegsbeute in den Vatikan gebracht wurden. Weiter geht es zu den Ausgrabungen des Stadions des Domitian, die nach einer langen Restaurationsphase seit 2014 besichtigt werden können. Diese Ausgrabungen fünf Meter unter der Piazza Navona sind das erste Beispiel eines in Rom aus Mauerwerk erbauten Stadions für Athleten, ein einzigartiges Zeugnis der Geschichte des Sports. Nächste Station ist der Besuch im Palazzo Doria Pamphilj, der Palast der genuesischen Familie Doria aus dem 16. Jh. mit einer beeindruckenden Privatsammlung an Gemälden, die in zehn herrlichen Räumen präsentiert werden. Nach der Mittagspause Fahrt oder Spaziergang zur Kirche San Paolo alla Regola, in deren Nähe die Römische Insula liegt, ein „Häuserblock“ eines römischen mehrgeschossigen Mietshauses. Besichtigung der vier Stockwerke, zwei davon liegen unter dem Straßenverlauf (max. 15 Pers. pro Besuchergruppe). Weiter geht es über den Tiber durch das malerische römische Stadtviertel Trastevere, das mit seinen schmalen Gassen, romantischen kleinen Plätzen und Sakralbauten den Charakter des alten Rom bewahrt hat. Besuch der Klosterkirche San Pietro in Montorio, wo der Überlieferung nach Apostel Petrus gekreuzigt wurde. Die Kirche liegt am Osthang des Gianicolo, einem von Roms Hügeln am linken Tiberufer. Weiter geht es zur äußerst sehenswerten Kirche Santa Maria mit dem großartigen Apsis-Gold-Mosaik von Cavallini das die Krönung Mariens, die Verkündigung und die Geburt Jesu darstellt. Am frühen Abend Möglichkeit zur Teilnahme am Abendgebet in St. Egidio in Trastevere. Falls gewünscht, Möglichkeit zu einem Gespräch mit einem Vertreter der Gemeinschaft. Abendessen in einem Spezialitäten-Restaurant. Übernachtung Rom. 5. TAG: Ganztägige Besichtigungen im Vatikan mit Führung in der Nekropole an der Via Triumphalis, ein außergewöhnliches Beispiel einer römischen Gräberanlage. Der ausgezeichnete Zustand der Gräber, die sich terrassenförmig an den Hängen unter dem Vatikanhügel erstrecken, macht diese archäologische Stätte so einzigartig. Die Mosaiken, Marmorarbeiten, Stuckarbeiten und Fresken können aus nächster Nähe bewundert werden. Anschließend geht es weiter mit einem Besuch im Kutschenpavillon, Teil der Vatikanischen Museen mit Ergänzungsprogramm und/oder Ideen für einen ausgedehnten Besuch oder für Folgereisen nach Rom Vorschläge und Inhalte für Themenreisen wie z.B. antikes Rom, auf den Spuren von Paulus und Petrus, unterirdisches Rom oder Malerei und Architektur der Renaissance Campo Santo Teutonico
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