Katalog für Gruppenverantwortliche Europa

Arabien im Jahr 1917 zum Hauptquartier wurde. Diese drei Palastanlagen stellen ganz unterschiedliche, beeindruckende Beispiele islamischer Kunst und Architektur des frühen Mittelalters dar. Abendessen und Übernachtung Amman. 3. TAG: Fahrt durch die fruchtbare Landschaft des Jordantales („Ebene von Moab“) zur Ortslage des biblischen Bethanien, wo Fundamente und Mosaiken von drei antiken Kirchen aus dem 5. und 6. Jh. sowie eine antike Taufstelle ausgegraben wurden. Der zum Bach geschrumpfte Jordan bildet hier die Grenze zu Israel, das am gegenüberliegenden Ufer ebenfalls die Taufstelle Jesu für sich in Anspruch nimmt. Anschließend Fahrt nach Dscherasch, dem hellenistisch-römischen Gerasa. Besichtigung der sehr guterhaltenen Ruinenstadt mit Forum, Tempeln, Theatern und Kirchen. Gerasa zählt zur sogenannten Dekapolis, wie man die zehn antiken Städte östlich und südlich des See Genezareth bezeichnet. Auf der Rückfahrt nach Amman kurzer Stopp am Jabbokfluss, in biblischer Zeit die Grenze zwischen dem Land der Ammoniter und dem Bergland von Gilead. An seinem Ufer soll sich der Kampf Jakobs mit Gott zugetragen haben. Abendessen und Übernachtung Amman. 4. TAG: Fahrt zum Berg Nebo, von wo Mose in das „Gelobte Land“ schaute. Blick auf Jordangraben und das judäische Bergland. Besichtigung der Kirchen- und Klosterruinen von Syagha mit schönen byzantinischen Mosaiken. Weiter geht es nach Madaba mit Besichtigung der berühmten byzantinischen Mosaiklandkarte von Palästina und Jerusalem in der griech.-orth. St. Georgskirche sowie des Archäologischen Parks, in demmehrere Mosaikfussböden aus dem 5. - 7. Jh. zu sehen sind. Die nächste Station ist die Festung Machearus in Mukawir, in der Herodes Johannes den Täufer gefangenhielt und enthaupten ließ. Anschließend Fahrt zur Kreuzritterburg Kerak, die auf einem Felsvorsprung ca. 1000m hoch liegt und auf drei Seiten von einem Tal umgeben ist. Neben den Ausmaßen der Festung ist vor allem die Mischung der Architektur der Kreuzfahrer, Byzantiner und Araber interessant. Weiter geht es über die alte Königsstraße durch das Wadi Musa (Mosestal) in die Stadt Petra, die dank ihrer geografisch und strategisch günstigen Lage Kreuzungspunkt mehrerer Karawanenwege war. Abendessen und Übernachtung Petra. 5. TAG: Ganztägige Besichtigung von Petra (UNESCO- Welterbe), der ehemaligen Hauptstadt der Nabatäer, die das erste arabische Reich der Geschichte bildeten. Vor allem durch die Weihrauchstraße, die von der Region Dhofar (heutiger südlicher Oman) durch den Jemen bis zum Mittelmeer führte, erlangte die Stadt vom 5. Jh. v. Chr. bis zum 3. Jh. n. Chr. einen großen Reichtum. Zu Fuß (oder per Pferd) geht es vom Besucherzentrum bis zur engen Felsschlucht, dem sog. Sik, der ca. 1 km weit bis zum Al Khazneh (Schatzhaus des Pharao) führt. Besichtigung der eindrucksvollen Felsenstadt mit den in roten Sandstein gemeißelten Grabmalen, Prachtbauten und Monumenten. Am Nachmittag freie Zeit und Möglichkeit den gewaltigen Felsentempel Ed-Deir (Kloster) mit herrlichem Rundblick über 1000 Stufen zu erreichen. Oder/und Möglichkeit den Opferplatz Zibb Atuf zu ersteigen. Abendessen und Übernachtung Petra. 6. TAG: Fahrt nach el-Beidha, auch Klein-Petra genannt (UNESCO-Welterbe), und Besichtigung des bedeutenden Karawanenrastplatzes auf der Handelsroute zwischen Mittelmeer und Rotem Meer. El-Beidha war der größte Warenumschlagsplatz von Petra mit einer neolithischen Siedlung und einem Tempel in der Schlucht Siq al Barid. Anschließend Ausflug in die eindrucksvolle Wüstenlandschaft des Wadi Rum, die ebenfalls zum UNESCO-Welterbe zählt. Fahrt mit geländegängigen Fahrzeugen (Pick-ups mit max. 6 Pers.) in die phantastische Wüstenlandschaft, zu hochragenden verwitterten Sandsteinbergen, uralten Wadis und engen Schluchten. Auf der Rückfahrt kurzer Stopp an der Strecke der Hedschasbahn, die im Osmanischen Reich Damaskus mit Medina verband. Abendessen und Übernachtung Petra. Tipp: Statt in Petra kann eine Übernachtung in einem komfortablen Zeltcamp im Wadi Rum geplant werden. 7. TAG: Fahrt hinunter in die Arava-Senke und weiter nach Norden zum Toten Meer. Besichtigung der relativ neuen archäologischen Ausgrabungsstätte Deir Ain Abata, die „Höhle des Lot“, nahe dem antiken Zoar auf einem Hügel gelegen, wohin sich Lot mit seinen beiden Töchter gerettet hat. Neben herrlichen Ausblicken sind die byzantinische Klosterruine und die Höhle zu sehen, wo zwei Mosaik-Inschriften mit demNamen Lots gefunden wurden. Weiterfahrt entlang des Toten Meeres bis zu seinem nördlichen Ufer. Gelegenheit am Strand des Hotels zu baden. Abendessen und Übernachtung Sweimah, Totes Meer. 8. TAG: Transfer zum Flughafen Amman und Rückflug nach Frankfurt oder München. Leistungen • Linienflüge mit ROYAL JORDANIAN Frankfurt/München – Amman – Frank-furt/München • Übernachtungen in guten Hotels der Mittelklasse (landesübliche 3* Kategorie u. 4* Kategorie) in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche und WC • Halbpension (Frühstück/Abendessen) • Transfers und Besichtigungsfahrten lt. Programm im klimatisierten Reisebus • Fahrt mit geländegängigen Fahrzeugen (Pick-Ups mit max. 6 Personen pro Fahrzeug) im Wadi Rum • Eintrittsgelder lt. Programm • Deutsch sprechende, qualifizierte Reiseführung • Flughafensteuern, Lande- und Sicherheitsgebühren, Luftverkehrssteuer und Kerosinzuschlag • Reiseveranstalter-Insolvenzversicherung Nicht enthalten • Landesübliche Trinkgelder • Reiseversicherungen Biblische Landschaften östlich des Jordans 8 Tage Jordanien 1. TAG: Linienflug mit ROYAL JORDANIAN von Frankfurt oder München nach Amman. Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Abendessen und Übernachtung Amman. 2. TAG: Fahrt zu den Ausgrabungen auf dem Zitadellenhügel mit Panoramablick auf die Stadt Amman, die ursprünglich auf sieben Hügeln erbaut wurde. Anschließend Besuch des neuen Nationalmuseums (Jordanmuseum), das die wichtigsten archäologischen Fundstücke des Landes beherbergt. Darunter befinden sich die AinGhazal-Statuen, die zu den ältesten Zeugnissen menschlicher Kultur dieser Art zählen, eine Kopie der MeschaStele, vier Sarkophage aus der Eisenzeit und eine Schriftrolle von Qumran. Am Nachmittag Fahrt zu den interessantesten der omaijadischen Wüstenschlössern westlich von Amman. Erste Station ist Qasr Kharraneh, eine der besterhaltenen Anlagen, die trotz des Verteidigungscharakters repräsentativen Zwecken diente. Im Gegensatz dazu steht Qasr Amra (UNESCO-Welterbe), ein mit filigranen Fresken ausgemaltes Jagd- und Badeschloss. Größer und wuchtiger erscheint die aus Basaltstein erbaute Festung Qasr al-Azraq, die vermutlich schon von den Römern angelegt und für Lawrence von Preiskategorie: IV ECC-Reise 96  Höhepunkte der 3-Standortreise: • Mosaiklandkarte von Madaba • Blick vom Berg Nebo auf das „Gelobte Land“ • Omaijadische Wüstenschlösser • Fahrt über die beeindruckende alte Königsstraße • einmalige Nabatäerstadt Petra • faszinierende Landschaft im Wadi Rum Amman Wadi Musa Dscherasch Sweimah Azrak Bethanien Wüstenschlösser Machaerus Nebo Kerak Aqaba Petra Madaba Totes Meer A meer See Genezareth SYRIEN JORDANIEN SAUDI ARABIEN ISRAEL IRAK Wadi Rum Dscherasch

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