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Neuigkeiten und Hinweise

Informationsreise nach Bulgarien - Ein kurzer Rückblick!

 

Von der Schwarzmeerküste abgesehen, ist Bulgarien als Reiseland in Deutschland bisher wenig bekannt , sehr zu Unrecht, denn wie viel das Land tatsächlich zu bieten hat, davon konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Inforeise nach Bulgarien vom 27.8.- 2.9.17 wieder einmal überzeugen - imposante Gebirgslandschaften und bunte Blumenwiesen, thrakische Grabmäler und phantastische Goldfunde, sehenswerte und geschichtsträchtige Städte wie Veliko Tarnovo, Plovdiv oder Nessebar und natürlich die zahlreichen orthodoxen Klöster und Kirchen mit wunderschönen Fresken, die teilweise bis ins 12. und 13. Jahrhundert zurückgehen.

Nicht umsonst zählt Bulgarien sieben UNESCO-Weltkulturerbestätten, von denen wir bei dieser Reise fünf besichtigen konnten. Gleich am Ankunftstag bewunderten wir die bemalte Kuppel des thrakischen Grabmals in Kazanlak, deren Menschen und Pferde zu leben scheinen, und erklommen zwei Tage später, leider im strömenden Regen, die etwa 200 Stufen zum Reiter von Madara, der im frühen Mittelalter in eine Felswand gehauen wurde. Bei wieder strahlendem Sonnenschein spazierten wir durch die Altstadtgassen von Nessebar mit ihren sieben Kirchen auf engstem Raum. Zum Ende der Reise besuchten wir das vor grandioser Bergkulisse gelegene Rilakloster, das größte und bedeutendste Kloster des Landes, und die kleine Bojana-Kirche bei Sofia mit besonders ausdrucksvollen Fresken.

Nachdem die Baumaßnahmen der letzten Jahre in Sofia abgeschlossen sind, präsentiert sich das Zentrum der bulgarischen Hauptstadt jetzt als angenehm begehbar und sehr attraktiv. Neben Sehenswürdigkeiten wie der Alexander-Nevski-Kathedrale oder der Georgsrotunde aus dem 4. Jh. gibt es eine hübsche Markthalle, viele Grünflächen und sogar Thermalquellen und als neueste Sehenswürdigkeit die inzwischen freigelegten und schön ins Stadtbild integrierten Ausgrabungen der antiken Stadt Serdika. Und wie es der Zufall wollte, begrüßte uns während des Stadtrundgangs sogar der bulgarische Staatspräsident persönlich!

Als Weltkulturerbestätten haben wir nur die in die Felsen des Flusses Lom gehauenen Klöster von Ivanovo und das Thrakergrab von Sveschtari diesmal nicht besichtigt. Beide kann man gut zusammen mit der Stadt Rousse an der Donau als Tagesausflug von Veliko Tarnovo aus besichtigen.

Inzwischen vollständig ausgegraben, gut erreichbar und sehr sehenswert ist auch einer der Tempel, der zur thrakischen Kultstätte von Starosel gehört, die als größte bisher entdeckte thrakische Königsgrabstätte gilt. Auch sehr guter bulgarischer Wein läßt sich in dieser Gegend kosten. Probieren konnten wir auch Rosenlikör und Rosenkonfitüre in Kazanlak, dem Zentrum des Rosentals. Hier befindet sich das größte Anbaugebiet für Rosen weltweit und das bulgarische Rosenöl gilt als das beste der Welt.

Die touristische Infrastruktur und der Hotelstandard in Bulgarien sind sehr gut. Lufthansa fliegt täglich nonstop von Frankfurt und München nach Sofia mit Umsteigemöglichkeiten von und zu anderen deutschen Flughäfen. Varna an der Schwarzmeerküste ist mit Austrian Airlines über Wien erreichbar. ECC-Studienreisen bietet mehrere Programmvorschläge von 8 bis 11 Tagen Dauer, mit oder ohne Schwarzmeerküste an, die natürlich nach Ihren Wünschen verändert werden können. Wir freuen uns über Ihre Anfrage und senden Ihnen gerne unser Angebot zu!

Brita Langen