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Neuigkeiten und Hinweise

Informationsreise nach Irland - ein kurzer Rückblick!

Glendalough

 

Das irische Wetter machte seinem Namen keine Ehre – die sechstägige Informationsreise nach Irland vom 25.- 30. März 2019 fand von der ersten bis zur letzten Minute bei strahlendem Sonnenschein statt.

Bei diesem Wetter kam die ohnehin wunderschöne Natur Irlands natürlich noch besser zur Geltung, und so genossen wir die landschaftlichen Höhepunkte wie die Cliffs of Moher, oder die herrliche Dingle-Halbinsel im allerbesten Licht. Im bunten Hafenstädtchen Dingle besuchten wir auch die kleine und recht neue Dingle Distillery, wo neben Whiskey auch Vodka und Gin produziert werden. Da der Besuch der Destillerie in Kilbeggan für Gruppen immer schwieriger wird, ist dieser Besuch eine sehr lohnende Alternative.

Neben schöner Landschaft, gesprenkelt mit Trockenmauern und Schafen, um diese Jahreszeit ergänzt durch entzückende Lämmchen, bietet Irland auch reichlich interessante Ruinen, wahlweise hinterlassen von Heinrich XVIII. oder, 100 Jahre später, von Oliver Cromwell. Dazu gehören die frühchristlichen Klosteranlagen, die Irland im frühen Mittelalter prägten, und von denen aus die irischen Mönche zur Christianisierung des europäischen Kontinents aufbrachen. Wir besichtigten die Anlagen von Clonmacnoise, Glendalough und Monasterboice, die trotz ihrer Ähnlichkeit unterschiedlich genug sind, dass sich ein Besuch von allen durchaus lohnt. Besonders schön sind die Lage von Clonmacnoise am Shannon und von Glendalough an zwei Seen, und die berühmten Hochkreuze mit biblischen Szenen in Clonmacnoise und Monasterboice. Einmalige Zeugnisse des frühen Christentums in Irland sind auch das Gallarus Oratory und die Bienenkorbhütten auf der Dingle-Halbinsel.

Mit 5000 Jahren noch viel älter sind die frühesten Überreste von Besiedlung in Irland, die Ganggräber von Newgrange, Knowth und Dowth im Boyne Valley nördlich von Dublin. In Dublin angekommen, kehrten wir wieder zum frühen Christentum zurück und bewunderten das kunstvolle Book of Kells im Trinity College. Eine Stadtrundfahrt am letzten Morgen rundete das Besichtigungsprogramm in der irischen Hauptstadt ab. Für Gruppen, die sich für die irische Auswanderungsgeschichte interessieren, empfiehlt sich das erst 2016 eröffnete Museum of Irish Emigration, EPIC.

Die touristische Infrastruktur in Irland ist sehr gut, und Dublin wird von Lufthansa und Aer Lingus von zahlreichen deutschen Städten nonstop angeflogen. Von Mai bis Oktober bietet Lufthansa auch zweimal wöchentlich eine nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Shannon an. Gute Reisezeiten für Gruppen sind Mai, Juni und September, aber es lohnt sich, über eine Reise im späten März, April, oder Anfang Oktober nachzudenken. Die Preise sind etwas günstiger, es sind weniger Besucher unterwegs, und das milde Klima erlaubt ein angenehmes Reisen.

Wir bieten verschiedene Programme von acht bis zehn Tagen Dauer in der Republik Irland an, aber auch Reisen nach Nordirland oder eine Kombination von beiden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Sie bei der Planung einer Reise nach Irland beraten dürfte und sende Ihnen auf Anfrage gerne ein konkretes Angebot.

Brita Langen