Bulgarien - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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8 Tage
Wiege der slawischen Kultur

Preiskategorie I

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Thraker und Klöster

Preiskategorie I

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II € 1.250,-- bis € 1.500,--
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Weltkulturerbe Bulgarien

Preiskategorie II

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Landwirtschaftliche Reise

Preiskategorie I

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Das legendäre Gold der Thraker ist ein einzigartiger Schatz für ganz Europa und den östlichen Mittelmeerraum. Bereits die klassischen Griechen strebten jahrhundertelang in die Regionen am Schwarzen Meer und drückten dem Land ebenso ihren Stempel auf wie ein halbes Jahrtausend später die Römer. Die bulgarischen Königreiche des Mittelalters brachten die christlichen Einflüsse von Byzanz zur Geltung und machten diese zur Wiege der slawischen Kultur. Eine Vielzahl wunderbarer orthodoxer Klöster kündet davon. Die fast 500-jährige Zeit des Osmanischen Reiches hat muslimische Spuren hinterlassen. Bulgarien ist so ein besonders gelungenes Beispiel für die Verbindung mehrerer Kulturen und fühlt sich, gleichsam als ein Brückenland, europäischem Geist verpflichtet. Seit 2007 gehört es zur EU. Es beeindruckt mit sieben Kultur – und zwei Naturdenkmälern, die zum Welterbe der UNESCO zählen.

Gemeindereise nach Bulgarien zur Wiege der slawischen Kultur

Warum Bulgarien? Das Land im östlichen Mittelmeerraum, die Wiege der slawischen Kultur, kann auf eine erstaunliche, aber auch komplizierte Vergangenheit zurückblicken. Die Zahl der historischen Sehenswürdigkeiten, darunter sieben Welterbestätten, ist groß – Griechen, Römer und Osmanen  haben dem Land ihren Stempel aufgedrückt – und findet ihren Höhepunkt in dem sagenhaften Gold der Thraker. Die Thraker, ein indoeuropäisches Volk der Antike, lebten und regierten in einem riesigen Gebiet, das vom Westufer des Schwarzen Meeres bis zum östlichen Makedonien reichte. Schon Homer erwähnte sie im zweiten Lied der Ilias als Verbündete Trojas, und auch Herodot kannte sie.

Hinterlassen haben sie uns künstlerisch äußerst hochwertige Goldarbeiten, die unter anderem in Gräbern von Königen und Fürsten gefunden wurden. Meisterhaft verarbeitet, besonders berühmt und auf einer Gemeindereise durch Bulgarien von großem Interesse ist der Schatz von Valcitan, mehr als zwölf Kilogramm schwer, der als einer der größten und – vor rund 4400 Jahren vor Christus hergestellt – ältesten Goldfunde der antiken Welt gilt und in Varna, der alten Stadt am Schwarzen Meer, gezeigt wird. Ein anderes Welterbe liegt nicht weit entfernt von Varna: Der Reiter von Madara, ein beeindruckendes, frühmittelalterliches 23 Meter hohes Hochrelief.

Gruppenreise durch Bulgarien: Sofia, das Herz des Landes

Andere, spätere Kulturen haben sich in Bulgarien mit beeindruckenden Bauwerken verewigt, mit alten Städten und prachtvollen Kirchen. In der Hauptstadt zum Beispiel, in Sofia, ist es die Georgsrotunde, deren Geschichte besonders weit in die Vergangenheit zurückreicht. Das erstaunliche Bauwerk, eine frühchristliche Kirche aus dem 4. Jahrhundert, ist das älteste der Stadt, berühmt sind die Fresken im Inneren, von denen eines 22 Propheten zeigt. Die Georgsrotunde gehört zu einem ebenfalls sehenswerten archäologischen Komplex aus der Römerzeit. Auch die russische Kirche St. Nikolaus gehört zu den bedeutenden Bauten Sofias, ein russisch-orthodoxer Prachtbau zu Ehren des Heiligen Nikolaus, der im 16. Jahrhundert in Bulgariens Hauptstadt lebte und dort für seinen Glauben gestorben ist. Immer noch kommen viele Christen auf einer Begegnungsreise nach Bulgarien an diesen besonderen Ort.

Den Namen erhielt Sofia übrigens von der Heiligen Sophia, ihr ist die Sophienkirche gewidmet. Besonders wertvolle Ikonen finden sich in der Alexander Nevski Kathedrale in neobyzantinischem Stil, die nach dem Nationalheiligen des Landes benannt worden ist. Als islamisches Gotteshaus steht die Banja-Baschi-Moschee im Mittelpunkt, als weltliches Bauwerk das frühere Zarenschloss, der Wrana-Palast und das alte Königsschloss. Das legendäre Gold (und auch Silber) der Thraker findet sich auch in Sofia im Villenvorort Bojana im Nationalhistorischen Museum, darunter der besonders wertvolle Goldschatz von Panagjurischte aus dem 4./3. Jahrhundert vor christlicher Zeitrechnung.

Von hier ist es nicht mehr weit bis zu einer weiteren Berühmtheit der Stadt: Die Bojana-Kirche, ein Welterbe am Fuß des Vitoschagebirges, wirkt von außen eher unscheinbar, hat es aber – im wahrsten Sinne des Wortes – in sich: Die Wandmalereien in den älteren der drei Bauten sind weltbekannt und kulturhistorisch von großer Bedeutung. Es sind mehr als 240 Figuren und 89 Szenen mit religiöser Thematik, mit denen hier vor vielen Jahrhunderten kunstvoll die Wände verziert wurden – auf einer Studienreise durch Bulgarien ein lohnendes Ziel.

Kulturreise durch Bulgarien – alte Klöster, Heldengräber und der Duft der Damaszenerrose

Geradezu monumental ist das Rila-Kloster in Bulgarien – ein Welterbe mit einer faszinierenden einmaligen Architektur und über tausend Jahre alt. Das Rila-Kloster mit dem heutigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert als ein Denkmal der bulgarischen Architektur ist nicht nur das größte im Land, sondern auch das bedeutendste. Wegen ihrer Vielfalt berühmt sind die Fresken des Klosters, die über 300 Räume ausschmücken, und auch der Klosterschatz, darunter Raffails Kreuz, ist beeindruckend. Weiter nach Plovdiv mit seiner schönen Altstadt, deren Häuser aus der sogenannten Wiedergeburtszeit stammen, dem römischen Theater, der Konstantin- und Helenakirche führt der Weg einer individuell geplanten Gemeindereise durch Bulgarien oft auch zum Batschkovo-Kloster und damit auch zur Kirche der Heiligen Gottesmutter. Das Kloster zählt zu den Hauptattraktionen der Region rund um das Rhodopen-Gebirge. Kein Wunder, die Geschichte des Klosters ist nicht nur sehr alt (11. Jahrhundert), sondern galt lange als ein geistiges Zentrum Bulgariens. Die große Hauptkirche, bekannt für ihre reiche Ausschmückung und die wertvolle Ikonostase, wurde nach einem Brand zu Beginn des 17. Jahrhunderts wiedererrichtet.

Weiterer Höhepunkt einer Kulturreise durch Bulgarien ist die Gemeinde Kazanlak, das Zentrum des sehr berühmten Rosentals, mit seiner Welterbe-Stätte: Dem thrakischen Kuppelgrabmal aus dem 3. Jahrhundert vor Christus als Teil einer thrakischen Nekropole. Immer noch ist an den Wänden die Abbildung eines Paares zu sehen, das dort vermutlich begraben liegt. Ein anderes, sehr bedeutsames Thrakergrab und Welterbe ist die Grabanlage von Sveschtari nahe dem gleichnamigen Dorfs und der antiken Stadt Heli im Nordosten des Landes, das ebenfalls auf das 3. Jahrhundert vor Christus datiert wird. Vermutet wird, dass es sich dabei um die Ruhestätte des getischen Königs Dromichaitis handelt. Die mit einem Fries verzierte Anlage mit Grabkammer, Opfergabenkammer und Vorkammer ist ein faszinierendes Zeugnis einer lange untergegangenen Kultur.

Zurück nach Kazanlak, dessen gleichnamige Stadt auch Rosenstadt genannt wird der Ort, an dem die Damaszenerrose – insbesondere die landestypische „Kazanlashka“ – und mit ihr wertvolles Rosenöl der Region Wohlstand brachte. Viel Wissenswertes über die bulgarische Kultur, den Alltag und alte Handwerkskunst bietet das Museumsdorf Etara in der Stadt Gabrowo, im Land das einzige seiner Art. Der Weg dorthin führt über den Schipka-Pass nach der gleichnamigen Stadt im Süden des Landes. Der 1185 Meter hohe Pass trennt Nord- und Südbulgarien voneinander und ist nicht nur ein Knotenpunkt, sondern auch historisch von Bedeutung, denn immer wieder war die Gegend seit der Antike Schauplatz für kriegerische Auseinandersetzungen. Die bekannteste Schlacht, auch „Schlacht von Schipka“ genannt, diente der Befreiung Bulgariens und ereignete sich im Rahmen des Russisch-Osmanischen Krieges in den Jahren 1877 und 1878. Zum Andenken an gefallene Russen wurden dort das Schipka-Kloster und die Geburtskirche Jesu gebaut.

Bulgarien: Studienreise in die „Königin der Städte“

Eine individuell geplante Gruppenreise durch Bulgarien ohne Veliko Tarnovo? Rund 5000 Jahre alt ist die Stadt, die im Land auch „Königin der Städte“ genannt wird. Veliko Tarnovo war die Hauptstadt des zweiten bulgarischen Reichs – davon zeugen noch heute viele beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Auf dem Zarewez-Hügel steht die alte Festungsanlage und ein ehemaliger Palast bulgarischer Herrscher, in der Stadt ragt die Petrus- und Paulus-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, eine Kreuzkuppelkirche mit vielen sehr alten Malereien, in den Himmel. Weiter in das Architekturreservat Arbaniassi mit seinen bulgarischen Baustilen aus mehreren Jahrhunderten: Die Geschichte des Orts ist kunst- und kulturhistorisch vielseitig; davon erzählen die vielen historischen Bauten, darunter die älteste Kirche des Orts, die Christi-Geburtskirche aus dem 16. Jahrhundert. Hier finden sich Abbildungen von zwölf Philosophen und Gelehrten aus der Antike, darunter Platon, Aristoteles, Sokrates und Homer.

Sehr beeindruckend ist auch das Konstanzalievhaus, ein altes Kaufmannshaus, das aus dem 17. Jahrhundert stammt. Etwas weiter liegt das Trojan-Kloster im Norden des mittleren Balkangebirges mit einer bedeutenden Klosterkirche, einer künstlerisch wertvollen Ikonostase und anderen Holzschnitzereien sowie der wundertätigen Gottesmutter-Ikone mit drei Händen. In Koprivstica, eine Museumstadt, schließlich warten auf die Teilnehmer einer Studienreise oder Kulturreise durch Bulgarien viele wertvolle Informationen über die Geschichte der nationalen Befreiungskämpfe

Unsere Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppenreise, Gemeindereise nach Bulgarien im Überblick

Wiege der slavwischen Kultur: Sofia, Georgsrotunde, Nationalmuseum, Bojana-Kirche, Vitoshagebirge, Rila-Kloster, Plovdiv, Batschkovo-Kloster, Kazanlak, thrakisches Kuppelgrabmal, Ostrusha, Schipka, Etara, Veliko Tarnovo, Ljaskovetz, Architekturreservat Arbanassi, Trojan-Kloster, Koprivstica

Thraker und Klöster: Sofia, Georgsrotunde, Nationalhistorisches Museum Sofia, Bojanakirche, Vitoshagebirge, Rila-Kloster, Melnik, Rozen-Kloster, Dobarsko, Bansko, Plovdiv, Batschkovo-KLoster, Starosel, Kazanlak, thrakisches Kuppelgrab, Ostrusha, Museumsdorf Etara, Veliko Tanrovo, Ljaskovetz, Architekturreservat Arbanassi, Trojan-Kloster, Koprivistica

Weltkulturerbe Bulgarien: Sofia, Vitoshabebirge, Rilakloster, Plovdiv, Batschkovo-Kloster, Kazanlak, Ostrusha, Schipka, Museumsdorf Etara, Schwarzes Meer, Nessebar, Varna, Madara, Grabanlage von Sveschtari, Rousse, Felsenkirche von Ivanovo, Veliko Tanrovo, Ljaskovetz, Architekturreservat Arbanassi, Trojan-Kloster, Koprivstica