BURGUND - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen

Preiskategorie I

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Preiskategorie III

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Die Heimatregion berühmter Weine läßt nicht nur die Herzen der Genießer edler Tropfen höher schlagen, sondern führt die Besucher zugleich tief ein in den Geist des Christlichen Europas. Dijon, das Eingangstor nach Burgund, Beaune mit dem Hotel-Dieu, Vezelai, Fontenay und Autun verstärken mit der Faszination berühmter romanischer und gotischer Kirchen, Kathedralen und Klöster zugleich die innere Einkehr. Cluny und Taizé widerspiegeln lebendiges Christentum über mehr als ein Jahrtausend. Sie verbinden den Geist der Benediktiner „ora et labora“ mit den Reformgedanken der Cluniazenser und aktuellem geistigem Leben. Kultur, Kunst und die Architektur der Städte Burgunds begeistern. Die „burgundische Weinstraße“ führt mitten durch welliges Hügelland, über großflächige Weingärten mit eingebetteten romantischen Dörfern, und ist – neben dem historisch-geistigen – so auch ein geografisch-landschaftliches Erlebnis.

Kulturreise durch Burgund: Erstklassiger Rotwein, romantische Dörfer, beeindruckende Kirchen  

Burgund – die malerische Region in Frankreich ist nicht nur für seinen ausgezeichneten Wein bekannt, sondern auch für besondere Architektur, Kultur und Kunst. Wer auf einer Kulturreise durch Burgund durch das wellige Hügelland dem Weg der Weinstraße der „Grands Crus“ folgt, entdeckt nicht nur die besten Weinlagen mit den herausragenden Rotweinen Burgunds, sondern kreuzt auch namhafte Städte wie Dijon oder Beaune. Das weltberühmte Benediktinerkloster Cluny, aber auch der Ort Taizé mit seiner weltweit berühmten ökumenische Gemeinschaft, die 1949 von Frére Roger Schutz, dem „Heiligen der Herzen“, gegründet wurde, liegen ebenfalls in Burgund und ist Jahr für Jahr Ziel vieler Wallfahrer und Pilger.

Kulturreise durch Burgund: Antikes Autun und der kulturelle Reichtum Dijons

Die Gegend steckt voller pittoreske Dörfer, romanischer und gotischer Kirchen, voller Gebäude, die Geschichten von einst erzählen. Etwa die historischen Herrenhäuser, die vom Reichtum der Weinhändler des 18. und 19. Jahrhunderts künden. Oder auch die bemerkenswerten Überreste aus der Antike in Autun mit seinem größten Theater im einstigen römischen Gallien, dem Janus-Tempel und dem Tor Arroux.

Dijon mit seinen typischen, charmanten Kalksteinhäusern wiederum ist das Tor Burgunds. Die alte Stadt ist nicht nur als Umschlagsplatz für große Weine und für ihren berühmten Senf bekannt. In der prächtigen Altstadt mit ihren vielfältigen Baustilen, die von Gotik bis zu Art Dèco reichen, zeigt sich viel vom kulturellem Reichtum und historischem Erbe: Der Prunk des Herzogenpalastes Palais des Ducs mit seinem eindrucksvollen Kunstmuseum und den weltweit bekannten Herzogengräbern, die bewegte Geschichte des Place de la  Libération oder auch der Turm Philippe le Bon und die bezaubernde Rue de la Chouette – Dijon bietet reichlich Einblicke in lange vergangene Epochen. Überstrahlt wird die Altstadt von der gotischen Kirche Notre-Dame de Dijon aus dem 13. Jahrhundert als beeindruckendes Zeugnis christlichen Glaubens.

Gemeindereise nach Burgund: Religionsgeschichte im mittelalterlichen Auxerre

Auch Auxerre, der ehemalige Bischofssitz, ist ein Ort, in dem das Mittelalter nie zu Ende gegangen sein scheint. Die kulturhistorische Vergangenheit ist nahezu an jeder Ecke der Stadt zu spüren: Die majestätischen Bauwerke, darunter viele religiöse, sind markante Ziele auf einer Gruppenreise oder Gemeindereise durch Burgund. Die Kathedrale Saint-Etienne, die sich mit ihren gemeißelten Portalen voller Eleganz über die alte Stadt schwingt, wäre nur ein Beispiel. Einige Verglasungen im Inneren der Kirche zählen zu den schönsten Frankreichs; die außergewöhnlichen Wandmalereien „Christus zu Pferde“ in der Krypta genießen unter Kulturkennern einen ganz besonderen Ruf. Das Fresko auf der Grundlage eines juwelengeschmückten Kreuzes basiert auf Erzählungen aus der Apokalypse und zeigt einen reitenden Christus mit vier ebenfalls reitenden Engeln.

Aus dem 12. Jahrhundert stammt die Kirche Saint-Eusébe. Mit ihrem romanischem Glockenturm und dem Renaissance-Chor gehört sie ebenfalls zum großen Kulturschatz von Auxerre. Viel, viel älter sind die Krypten aus der karolingischen Zeit des 9. Jahrhunderts – Heilige Höhlen genannt – die in der früheren Benediktinerabteil Saint-Germain zu finden sind. Diese kulturhistorischen Besonderheiten liegen eingebettet in einer Altstadt voller Fachwerkhäuser mit unzähligen geschnitzten Verzierungen, imposanten Villen und Häusern im Art-Déco-Stil.

Tournus und Brancion: Wie aus der Zeit gefallen

Ist hier die Zeit stehengeblieben? Es scheint fast so, dort oben auf dem Kalkfelsen in Brancion. Umgeben von Weinbergen wacht hier noch immer die mächtige Burg Brancion mit seinem Bergfried, deren Geschichte bis in das neunte Jahrhundert reicht. Die ältesten Teile der Ruine stammen aus dem elften Jahrhundert. Durch die Jahrhunderte wurde die Burg kontinuierlich erweitert, bis sie nach einer Plünderung im 16. Jahrhundert verfiel und im Zuge der Französischen Revolution vom Bürger Victor de Murard de Saint-Romain erworben wurde. Das Besondere der Burg wird auf einer Studienreise durch Burgund schnell klar: Besucher erleben in Brancion eine Zeitreise durch die Burgenarchitektur Frankreichs, die in der Karolingerzeit beginnt und mit den Religionskriegen endet. Der Burg zu Füßen liegt die sanfte Landschaft, die Bauern durch harte Arbeit formten und das mittelalterliche, romantische Dorf mit seinen blumengeschmückten, verwinkelten Gassen und der romanischen Kirche Saint-Pierre aus dem 14. Jahrhundert.

Andere echte Juwelen kulturhistorischer Baukunst in Burgund finden sich in auch in Tournus am Ufer der Saône. Im Mittelpunkt steht hier zweifelsfrei die Abteikirche Saint-Philibert als ein herausragendes Zeugnis romanischer Baukunst, die als stilprägend für den Kirchenbau in der Region bis heute bewundert wird. Kunsthistorikern zufolge ist hier das älteste Tonnengewölbe dieser Größe ein Beleg für herausragende Kenntnisse der Statik. Nicht zuletzt deshalb ist der frühromanische Sakralbau einer der bedeutendsten Mitteleuropas. Tournus besticht - ebenso wie Brancion - durch seine mittelalterliche Atmosphäre mit malerischen Gassen und vielen historischen Gebäuden. Eines davon ist das legendäre Hôtel-Dieu de Tournus, ein altes Krankenhaus. Hier, in den alten Krankensälen lebt alte Medizingeschichte auf: Zu sehen ist das ursprüngliche Mobiliar, und viele Utensilien, die damals für die Krankenpflege genutzt wurden.

Studienreise durch Burgund: Beaune und der alte Weinberg Clos de Vougeot 

Ein anderes historisches Krankenhaus, das Hôtel-Dieu in Beaune, zählt zu den architektonischen Glanzleistungen des gotischen Flamboyantstils aus dem 15. Jahrhundert. Nicht nur das: Das Gebäude beherbergt nicht nur eine alte Apotheke, sondern auch ein viel beachtetes Museum. Wer auf Studienreise durch Burgund unterwegs ist, findet hier, unter dem prunkvollen Dach und hinter den gotischen Fassaden, rund historische 5000 Möbel und andere Gegenstände, darunter Wandteppiche, Truhen und Betten. Der wohl bedeutsamste Schatz des Museums jedoch ist das berühmte Polyptychon „Das Jüngste Gericht“ des flämischen Malers Rogier van der Weyden aus dem 15. Jahrhundert. Bekannt ist Beaune außerdem für die jährliche Weinauktion auf dem Gelände des früheren Krankenhauses.

Die Gegend dürfte auch einer der Höhepunkte einer  landwirtschaftliche Reise - Agarreise durch Burgund sein: Wen Weinanbau und Landwirtschaft interessiert, sollte die Gegend um den alten Weinberg Clos de Vougeot nicht außer Acht lassen: Der Wein, den der 50,97 Hektar große Berg hervorbringt, ist als Grand Cru klassifiziert und steht für erstklassigen Wein. Mönche des Zisterzienserordens waren es, die dem Wein dort zu Ruhm verholfen haben. wie die dortigen Trauben beste Wein hervorbringen.

Das Imperium der Mönche: Die Benediktinerabtei Cluny

Eines der ganz großen Ziele für alle, die auf einer Gemeindereise durch Burgund unterwegs sind, ist natürlich die Benediktinerabtei Cluny. Wer hätte schon vermutet, dass den damaligen Mönchen mit ihren Reformbestrebungen im Mittelalter ein derartiger Aufstieg beschert wurde und sich Cluny in ein religiöses Zentrum von welthistorischem Rang verwandeln sollte?

Schon im Jahr 910 gründete sich der Benediktinerorden und schuf mit der Abteikirche ein Imperium, das erheblichen Einfluss auf die Klöster Europas mit deren Mönchen hatte. Und nicht nur das: Die Geschichte des so bedeutsamen Clunys umfasst auch die Macht außergewöhnlicher, geistlicher Autoritäten, die die Geschicke der Geschichte und Politik beeinflussten, die Päpste und Könige berieten, und die letztendlich auch wichtige gesellschaftliche Denkanstöße gaben. Cluny ist immer noch erklärtes Ziel einer Wallfahrt und Pilgerreise nach Burgund, steht aber nicht nur bei Pilgern hoch im Kurs. Die Überreste der romanischen Abteikirche sind auch architektonisch eine Ausnahmeerscheinung. Als ein Höhepunkt des romanischen Baus ist „Cluny III“ seit 1088 nach zwei Vorgängerbauten ein beeindruckendes Zeugnis ästhetischer Baukunst - mit seiner beeindruckenden Dimension ebenso wie mit seiner harmonischen Ausdruckskraft. „Cluny III“ war lange Zeit die größte Basilika der Welt, was sich erst mit dem Bau des Petersdoms ändern sollte.

Landwirtschaftliche Reise und Agrarreise in das Burgund - Agrarwirtschaft, Anbau und Erzeugung aus erster Hand

Das Burgund ist eine ländlich geprägte Region zwischen Nord- und Südfrankreich. Bekannt ist sie vor allem für die hervorragenden Rotweine aus den Weinregionen Côte de Nuits und Côte de Beaune sowie für den Weißwein Chablis, der aus dem nördlichsten Anbaugebiet im Burgund stammt. Auf einer landwirtschaftlichen Reise bzw. einer Agrarreise in das Burgund darf ein Besuch bei einem ortsansässigen Winzer nicht fehlen. Die Region im Herzen Frankreichs ist darüber hinaus berühmt für Ihre Viehzucht. Charolais-Rinder und Bressehühner werden im Burgund gezüchtet, das Fleisch wird verarbeitet und in alle Regionen Frankreichs geliefert. Eine Besonderheit ist die Schneckenzucht im Burgund. Bei der Besichtigung einer Schneckenfarm erfahren die Teilnehmer an einer Agrarreise interessante Einzelheiten zu diesem Wirtschaftszweig. Eine außergewöhnliche Erfahrung ist darüber hinaus der Besuch des Bresse-Geflügelmarktes in Louhans, der seit dem 13. Jahrhundert besteht.

Beste Reisezeit für Gruppenreisen und Studienreisen nach Burgund

Burgund, eine Region, die wie kaum eine andere für die Symbiose aus geschichtsträchtiger Architektur, tief verwurzelter Weinkultur und sanften Hügellandschaften steht, offenbart zu jeder Jahreszeit einen anderen Charakter. Die Entscheidung für die beste Reisezeit hängt maßgeblich davon ab, ob der Fokus auf den kulinarischen Schätzen, den weitläufigen Wanderwegen des Morvan oder den kulturellen Zentren wie Dijon und Beaune liegt. Das Klima ist weitgehend kontinental geprägt, was zu deutlich unterscheidbaren Jahreszeiten führt, die jeweils ihren ganz eigenen Rhythmus und Charme besitzen.

Das Erwachen der Weinberge im Frühjahr

Der Frühling in Burgund ist eine Zeit der subtilen Schönheit und des Aufbruchs. Ab Ende März beginnen die Temperaturen allmählich zu steigen, und die Region erwacht aus ihrem winterlichen Ruhezustand. Besonders reizvoll zeigt sich die Landschaft, wenn der Weißdorn blüht und die ersten zarten Triebe in den Weinbergen der Côte d’Or sichtbar werden. Für Reisende, die die großen Sehenswürdigkeiten wie die Abtei Cluny oder das Hôtel-Dieu in Beaune ohne die sommerlichen Besucherströme erleben möchten, sind der April und Mai am besten geeignet.

Es ist die ideale Zeit für ausgiebige Radtouren entlang der Kanäle oder Wanderungen durch die aufblühende Natur. Da die Tage merklich länger werden, lässt sich die kulturelle Erkundung der mittelalterlichen Dörfer hervorragend mit langen Abenden in den regionalen Bistros kombinieren. Ein Vorteil für eine Gruppenreise ins Burgund liegt in der Ruhe der Weinkeller. Winzer haben oft mehr Zeit für persönliche Gespräche und Verkostungen, bevor die intensive Arbeit im Weinberg im Frühsommer zunimmt.

Der lebendige Sommer und die Pracht der Kanäle

Zu Beginn des Junis stabilisiert sich das Wetter, und die Sommermonate Juli und August bringen viel Sonnenschein und warme bis heiße Temperaturen. Dies ist die klassische Reisezeit für Aktivurlauber und Familien. Die zahlreichen Wasserwege, allen voran der Canal de Bourgogne und der Canal du Nivernais, werden nun zum Zentrum des Geschehens. Hausbootfahrten sind eine entschleunigte Möglichkeit, die Region zu durchqueren, wobei die schattigen Treidelpfade an den Ufern zu entspannten Radreisen einladen. Trotz der Beliebtheit des Sommers bleibt Burgund im Vergleich zu den Küstenregionen Frankreichs von extremem Massentourismus weitgehend verschont. Dennoch empfiehlt es sich, Unterkünfte in renommierten Weinorten frühzeitig zu sichern.

Die goldene Phase der Weinlese im Herbst

Für viele Kenner gilt der Herbst als die absolut beste Reisezeit für Burgund. Ab September verwandelt sich die Landschaft in ein flammendes Meer aus Gold-, Gelb- und Rottönen. Die Luft ist klar, und die Temperaturen sind angenehm. Dies ist die Zeit der „Vendanges“, der Weinlese, die die gesamte Region in einen Zustand emsiger Betriebsamkeit versetzt. Der Duft von frisch gepressten Trauben liegt in der Luft, und das Licht der tiefstehenden Sonne taucht die Kalksteinfassaden der Schlösser in ein besonderes Leuchten.

Der Oktober verlängert diese goldene Stimmung oft bis weit in den Monat hinein. Kulinarisch markiert der Herbst den Höhepunkt des Jahres, da nun neben den neuen Weinen auch Spezialitäten wie Trüffel und Waldpilze die Speisekarten dominieren. Ein bedeutendes Ereignis im November ist der berühmte Weinverkauf der Hospices de Beaune, der internationale Fachbesucher und Liebhaber anzieht. Wer die Seele Burgunds in ihrer intensivsten Form erleben möchte, findet in dieser Zeit die passenden Rahmenbedingungen, auch wenn die Verfügbarkeit von Unterkünften während der Lesezeit aufgrund der vielen Erntehelfer und Weinfreunde eingeschränkt sein kann.

Winterliche Stille und Konzentration auf die Gastronomie

Wenn die Nebel über die abgeernteten Felder ziehen und die Weinreben in den Winterschlaf gehen, kehrt in Burgund eine tiefe Beschaulichkeit ein. Die Wintermonate von Dezember bis Februar sind in der Regel kalt und feucht und für eine Gruppen- oder Gemeindereise nach Burgund eher ungeeignet. Es ist die Zeit der schweren Rotweine und der herzhaften Schmorgerichte wie Bœuf Bourguignon, die am besten in der Wärme eines Kamins genossen werden.

Kulturelle Schwerpunkte und Entdeckungen

Unabhängig vom Wetter bietet Burgund eine Dichte an Weltkulturerbestätten, die eine Gruppenreise zu beinahe jedem Zeitpunkt rechtfertigen. Die romanische Basilika von Vézelay oder die Ruinen der einst mächtigen Abtei von Cluny sind Bauwerke, deren Ausstrahlung jahreszeitunabhängig ist. Für Reisende, die primär an der Architektur und der Geschichte interessiert sind, stellen die Monate Mai und September die ideale Balance zwischen ausgezeichneten Lichtverhältnissen für die Fotografie und angenehmen Temperaturen für Stadtrundgänge dar.

Strategische Planung für Gruppenreisen im Herzen Frankreichs

Die Organisation einer Gruppenreise nach Burgund erfordert aufgrund der spezifischen Infrastruktur der Region eine besonders sorgfältige Wahl des Zeitraums. Da viele der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten, wie die Clos de Vougeot oder die mittelalterlichen Stadtkerne, über begrenzte Kapazitäten verfügen, sind die Monate Mai, Juni und September als optimal einzustufen. In dieser Zeit ist das Wetter stabil genug für gemeinsame Aktivitäten im Freien, während die extremen Hitzeperioden des Hochsommers noch nicht eingesetzt haben oder bereits abgeklungen sind. Außerdem ermöglichen diese Zeitfenster eine reibungslosere Logistik, da die Parkkapazitäten für Reisebusse an den touristischen Hotspots weniger stark frequentiert sind als im Juli oder August.

Ein wesentlicher Aspekt für Gruppen ist die Verfügbarkeit von Gastronomie und Weinproben. Viele der renommierten Weinkeller in der Côte de Nuits oder der Côte de Beaune sind räumlich begrenzt und können größere Gruppen während der Weinlese im September oder Oktober nur schwer unterbringen. Daher bietet sich für Gruppenreisen nach Burgund mit Schwerpunkt auf der Weinkultur der späte Frühling an. In dieser Phase sind die Winzer flexibler, und es lassen sich exklusive Führungen arrangieren. Auch die Hotellerie ist in der Zwischensaison besser auf die Kontingente eingestellt, die für Reisegruppen benötigt werden.

Kulturell orientierte Gruppen profitieren von den Randzeiten der Saison, da die Akustik und die Atmosphäre in den großen Abteien wie Cluny oder Tournus erst in einer ruhigeren Umgebung ihre volle Wirkung entfalten. Wer eine Kulturreise nach Burgund plant, sollte nicht zuletzt den Veranstaltungskalender im Blick behalten: Große regionale Feste können zwar ein Höhepunkt sein, führen jedoch oft zu einer Überlastung der lokalen Kapazitäten. Eine Reise im Juni bietet hierbei den Vorteil langer Tageslichtstunden für Besichtigungen, kombiniert mit einer angenehmen Dynamik in den Städten, bevor die allgemeine Ferienzeit beginnt. Die Wahl der Nebensaison garantiert somit nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern vor allem eine höhere Qualität der Führungen und ein authentisches Gemeinschaftserlebnis.

Unsere Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Burgund im Überblick:

Einzigartige Romanik in berühmter Weinregion: Burgund, Mâcon, Tournus, Brancion, Berzé-la-Ville, Taizé, Cluny, Autun, La Rochepot Dijon, Vézelay, Fontenay, Clos-de-Vougeot, Beaune

Flusskreuzfahrt – Weinkultur, Kunst und Geschichte: Lyon, Châlons-sur-Saône, Beaune, Mâcon, Cluny, Taizé, Viviers, Ardèche, Pont d’Arc, Camargue, Les-Saintes-Maries-de-la-Mer, Arles, Avignon, Pont du Gard, Nîmes

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