ELSASS - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen
Entlang der Elsässischen Weinstraße von Straßburg nach Colmar
Preiskategorie II
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Jahrhundertelang wurde das Elsass zwischen Deutschland und Frankreich hin- und hergeschoben und so erscheint es nur folgerichtig, dass Straßburg heute als Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen zur „Hauptstadt Europas“ und zum Symbol der deutsch-französischen Freundschaft und der europäischen Einigung geworden ist. Eingebettet zwischen dem Rheintal und den Vogesen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz ist die Landschaft von der Rheinebene im Osten und den dichtbewaldeten Vogesen im Westen geprägt. Entlang des hügeligen Vogesenvorlandes verläuft die Elsässische Weinstraße mit ihren traditionellen fachwerkgeschmückten Weindörfern. In einem dieser Dörfer wurde 1875 einer der bekanntesten Elsässer geboren – Albert Schweitzer. Die zahlreichen Architektur- und Kunstschätze der Region – Burgen, Abteikirchen und Museen jeglicher Art, wie das Frauenwerkmuseum im gotischen Straßburger Münster und ganz besonders das Museum Unterlinden in Colmar mit dem großartigen Isenheimer Altar – lassen uns auf gemeinsame deutsch-französische und europäische Geschichte zurückblicken.
Gemeindereise ins Elsass: Fachwerk, Wein und gotische Kathedralen
Eingebettet zwischen der Rheinebene im Osten und den bewaldeten Höhenzügen der Vogesen im Westen liegt das Elsass im Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland. Berühmt ist die Region für die schmucken Winzerdörfer mit ihren bunten Fachwerkhäusern.
Straßburg ist die größte Stadt der Region und Startpunkt einer abwechslungsreichen Gemeindereise durch das Elsass. Mittelalterliche Burgen, gotische Kathedralen und bunte Weindörfer warten auf die Teilnehmer dieser Tour.
Straßburg – „Hauptstadt Europas“ mit Mittelalterflair
Als „Hauptstadt Europas“ wird Straßburg oft bezeichnet, denn in der Stadt befindet sich der Sitz zahlreicher europäischer Einrichtungen. Im modernen Stadtteil Europaviertel sind unter anderem das Europäische Parlament, der Europarat und der Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ansässig. Ein Rundgang durch die Altstadt von Straßburg ist Bestandteil jeder Gruppenreise ins Elsass.
Die Kathedrale Notre-Dame de Strasbourg ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der schönsten gotischen Kirchen Europas. Sie wurde zwischen 1176 und 1439 erbaut und ist mit ihrem 142 Meter hohen Turm die höchste Kirche Frankreichs. Bunte Fachwerkhäuser prägen das Antlitz der historischen Altstadt. Besonders zahlreich sind sie im Viertel La Petite France, das früher von Gerbern und Müllern bewohnt wurde.
Zu den Höhepunkten einer Stadtbesichtigung gehört eine Bootsfahrt auf der Ill. Der Fluss schlängelt sich durch das historische Zentrum von Straßburg und auf einer Bootsfahrt entdecken die Teilnehmer immer neue Facetten der Altstadt Grande-Île.
Gruppenreise ins Elsass: Hohkönigsburg und Weindörfer
Eine Gruppenreise ins Elsass führt an der Elsässischen Weinstraße entlang, an der sich malerische Winzerdörfer mit bunten Fachwerkhäusern und mittelalterlichen Stadtmauern aneinanderreihen. Ein Zwischenstopp wird in Ribeauvillé eingelegt, einem charmanten Weindorf am Fuße der Vogesen. Das Dorf hat einen gut erhaltenen historischen Kern mit Fachwerkhäusern, Brunnen, Türmen und Kirchen.
Was wäre eine Gemeindereise ins Elsass ohne eine Weinprobe? Ein Zwischenstopp an einem Weingut inklusive Verkostung kann auf einer individuell geplanten Tour jederzeit organisiert werden. Ein weiteres Weindorf, das zu den schönsten Dörfern Frankreichs gehört, ist Kayserberg. Das Dorf hat einen malerischen Ortskern mit Fachwerkhäusern, einer romanischen Kirche, einer gotischen Brücke und dem Geburtshaus des renommierten Arztes und Philosophen Albert Schweitzer.
Ein Ausflug ins Mittelalter steht mit einem Besuch der Burg Hohkönigsburg auf dem Programm. Die imposante Haut-Koenigsbourg wurde im 17. Jahrhundert zerstört und im 19. Jahrhundert von Kaiser Wilhelm II. restauriert. Heute ist das alte Gemäuer ein Museum, das die Geschichte und die Architektur der Burg zeigt.
Pilgerreise mit Kirchen und Wallfahrtsorten im Elsass
Die Abteikirche in Marmoutier, die Kirche St. Pierre und Paul in Rosheim und der Wallfahrtsort Odilienberg sind drei bemerkenswerte sakrale Orte im Elsass, deren Besuch auf einer individuell organisierten Kulturreise oder Pilgerreise ins Elsass eingeplant werden kann. Die Abteikirche in Marmoutier wurde von Martin von Tours gegründet, einem bekannten Heiligen, der als "der Barmherzige" verehrt wird. Die meisten Besucher sind von der beeindruckenden Schlichtheit und Eleganz der Kirche begeistert.
Der Odilienberg, oder Mont Sainte-Odile, ist ein bedeutender Wallfahrtsort im Elsass, der der Heiligen Odilia gewidmet ist. Die Legende besagt, dass Odilia, die Tochter eines elsässischen Herzogs, im 7. Jahrhundert lebte und trotz ihrer Blindheit viele Wunder erwirkte. Zahlreiche Pilger besuchen die Basilika auf dem Berggipfel, wo sich ein herrlicher Ausblick auf die Rheinebene und das Elsass öffnet.
Ein Juwel sakraler Architektur im Elsass ist Kirche St. Pierre und Paul in Rosheim. Sie ist ein herausragendes Beispiel für die elsässische Gotik und beeindruckt mit kunstvoll gestalteten Fassaden und reich verzierten Fenstern.
Studienreise ins Elsass: Colmar – bunte Fachwerkstadt am Flüsschen Lauch
Colmar ist eine charmante Stadt am Flüsschen Lauch, die ihre Besucher mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern und einer blumengeschmückten Altstadt empfängt. Die Stadt gilt als Hauptstadt des elsässischen Weins. Ein Wahrzeichen von Colmar ist die Stiftskirche St. Martin, die zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert erbaut wurde. Sie ist ein beeindruckendes Beispiel für die gotische Architektur im Elsass.
Ein weiterer Höhepunkt von Colmar ist das Viertel Petit Venise (Klein Venedig), das seinen Namen von den malerischen Kanälen der Lauch hat, die von bunten Fachwerkhäusern gesäumt werden. Dieses Viertel war früher von Winzern, Gärtnern und Schiffern bewohnt und hat seinen mittelalterlichen Charme bis heute bewahrt.
Auf einer individuell zusammengestellten Studienreise ins Elsass kann der Besuch eines der zahlreichen Museen in Colmar organisiert werden. Das bekannteste ist das Unterlinden Museum, das in einem ehemaligen Kloster aus dem 13. Jahrhundert untergebracht ist. Es zeigt eine Sammlung von Kunstwerken aus Tausenden Jahren Kulturgeschichte. Das Bartholdi Museum ist dem berühmten Bildhauer Auguste Bartholdi gewidmet, der in Colmar geboren wurde und die Freiheitsstatue von New York und den Löwen von Belfort schuf.
Landwirtschaftliche Reise und Agrarreise in das Elsass - Agrarwirtschaft, Anbau und Erzeugung aus erster Hand
Das Elsass ist eine florierende Wirtschaftsregion im Osten Frankreichs. Landwirtschaft wird vor allem in der fruchtbaren Rheinebene betrieben, wo Nutzpflanzen wie Mais, Weizen, Kartoffeln und Sonnenblumen angebaut werden. Rund um die Städte Strasbourg und Colmar wird Gemüse angebaut, während Hœrdt und Horbourg Hochburgen des Spargelanbaus sind. Auf einer landwirtschaftlichen Reise bzw. einer Agrarreise in das Elsass kann der Besuch bei einem Spargelbauern organisiert werden. Das Elsass zählt zu den renommiertesten Weinanbaugebieten Europas. Ca. 15 Prozent des französischen Weißweines stammen aus dieser Region an der deutschen Grenze. Pinot Blanc, Riesling, Sylvaner und Pinot Gris sind die bevorzugten Rebsorten. Der Besuch eines Weingutes mit Verkostung der edlen Tropfen vor Ort ist Bestandteil jeder Agrarreise in das Elsass. Im Süden des Gebirgszugs der Vogesen befinden sich ausgedehnte Weideflächen, die für die Viehzucht genutzt werden. Dort kann ein Zwischenstopp bei einem Milchbauern eingelegt werden.
Beste Reisezeit und Klima für Gruppenreisen und Studienreise Elsass
Das Elsass präsentiert sich als eine der facettenreichsten Kulturlandschaften Europas, die durch ihre wechselvolle Geschichte zwischen französischer Eleganz und deutscher Bodenständigkeit eine ganz eigene Identität entwickelt hat. Für Gruppenreisen, die den Fokus auf die Symbiose aus sakraler Architektur, tief verwurzelter Geschichte und einer weltweit geschätzten Weinkultur legen, stellt sich unter anderm die Frage nach dem idealen Zeitpunkt für einen Besuch. Die Region zwischen den Vogesen und dem Rhein unterliegt ausgeprägten jahreszeitlichen Rhythmen, die jeweils unterschiedliche Facetten des kulturellen Erbes und der gastronomischen Traditionen in den Vordergrund rücken.
Im Frühling erwacht die Kulturlandschaft
Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Rebhänge der Route des Vins beleuchten, beginnt für Kulturliebhaber eine besonders reizvolle Phase. Das Frühjahr, insbesondere die Monate April und Mai, eignet sich hervorragend für Gruppenreisen ins Elsass, bei denen die Besichtigung sakraler Bauwerke im Vordergrund steht. In Städten wie Straßburg oder Colmar herrscht zu dieser Zeit eine angenehme Ruhe, die es ermöglicht, die architektonischen Details des Straßburger Münsters ohne die großen Touristenströme des Hochsommers zu studieren. Das Licht des frühen Jahres fällt in einem sanften Winkel durch die berühmten Glasfenster der Kathedrale Notre-Dame und lässt die rötliche Farbe des Sandsteins besonders warm erscheinen. Für Gruppen bietet dies die Gelegenheit, kunsthistorische Führungen in einem konzentrierten Rahmen durchzuführen. Auch religiöse Stätten wie der Odilienberg, das geistliche Zentrum des Elsass, entfalten im Frühling eine besondere Atmosphäre.
Die sommerliche Hochphase und das Leben im Freien
Der Sommer verwandelt das Elsass in eine Bühne für lebendige Traditionen. In den Monaten Juni bis August zeigt sich die Region von ihrer sonnigsten Seite, was insbesondere für die Erkundung der Weindörfer von Bedeutung ist. Die Fachwerkhäuser in Orten wie Riquewihr oder Eguisheim sind nun überreich mit Geranien geschmückt, was das typische Bild der Region vervollständigt. Für Gemeindereisen ins Elsass punktet der Sommer mit dem Vorteil, dass zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Konzerte in den historischen Innenhöfen oder direkt in den Kirchen stattfinden. Es ist jedoch zu beachten, dass die Popularität dieser Zeit eine frühzeitige Planung der Logistik erfordert, da die Kapazitäten für größere Personenzahlen in den renommierten Weingütern stark nachgefragt sind.
Die Weinlese und der goldene Oktober
Der Herbst gilt unter Kennern als die wohl authentischste Reisezeit für das Elsass. Sobald im September die Weinlese beginnt, liegt ein ganz besonderer Duft über der Region. Für Gruppenreisen, die den Weinbau als zentrales kulturelles Element begreifen, ist dies der Höhepunkt des Jahres. Die Arbeit in den Steillagen der Vogesen lässt sich hautnah miterleben, und viele Genossenschaften bieten Einblicke in den Prozess der Weinherstellung an. Die Landschaft färbt sich in Gold- und Rottönen, was die Fahrt entlang der Elsässischen Weinstraße zu einem ästhetischen Genuss macht. Parallel dazu rückt die herbstliche Kulinarik in den Fokus. Die Verbindung von religiösen Erntedankfesten und dem Genuss des neuen Weins schafft eine Brücke zwischen Glaube und Lebensfreude. Kulturelle Exkursionen zum Kloster Murbach oder zur Dominikanerkirche in Colmar lassen sich ideal mit herbstlichen Spezialitäten wie dem Zwiebelkuchen kombinieren.
Sakrale Stille und Adventslichterglanz
Eine vollkommen andere, aber nicht weniger beeindruckende Atmosphäre haben der Spätherbst und der beginnende Winter im Gepäck. Das Elsass ist weltweit für seine Weihnachtsmärkte bekannt, doch jenseits des kommerziellen Trubels bietet diese Zeit für Gruppen mit religiösem Interesse eine tiefe spirituelle Ebene. Die Tradition der Weihnachtskrippen in den Kirchen, die oft ganze biblische Landschaften nachbilden, ist im Elsass besonders lebendig. In der Zeit zwischen Ende November und Weihnachten werden die Kathedralen und Kirchen zum Schauplatz festlicher Konzerte und liturgischer Feiern. Der Fokus verlagert sich von den Weinbergen in die beheizten Weinstuben und die festlich erleuchteten Sakralbauten. Für Pilger- oder Gemeindereisen ins Elsass bedeutet dies eine stärkere Konzentration auf das städtische Erbe. Die Besichtigung des Isenheimer Altars in Colmar hinterlässt in der gedämpften Stimmung der Wintermonate inen nachhaltigen Eindruck.
Die Bedeutung der Nebensaison als beste Reisezeit
In den Monaten Februar bis April kehrt eine tiefe Ruhe in der ostfranzösischen Region ein. Für spezialisierte Studienreisen in das Elsass, die einen wissenschaftlichen oder rein kunsthistorischen Ansatz verfolgen, hat diese Zeit unschätzbare Vorteile. Die großen Museen wie das Unterlinden-Museum in Colmar oder die bedeutenden Sakralbauten sind fast menschenleer. Dies ermöglicht ein intensives Studium der sakralen Kunst ohne Zeitdruck. Auch wenn die Weinstraße in einen Winterschlaf verfällt, bleiben die Keller der großen Häuser für Fachbesucher geöffnet. In dieser Zeit finden oft vertiefende Gespräche mit den Kellermeistern statt, die im hektischen Herbstgeschäft kaum möglich wären.
Kulturelle Synergien im Jahresverlauf
Die Wahl der Reisezeit für eine Gruppenreise ins Elsass sollte sich nach der gewünschten Gewichtung der Themen richten. Während die Sommermonate die soziale Komponente des Weingenusses und die lebendige Tradition betonen, erlauben das Frühjahr und der Herbst eine ausgewogene Verknüpfung von sakraler Architektur und Weintradition. Das Elsass versteht es wie kaum eine andere Region, seine Geschichte über alle Jahreszeiten hinweg präsent zu halten. Die Kathedralen stehen als steinerne Zeugen der Ewigkeit fest im Zentrum jeder Reise, unabhängig davon, ob die Sonne über den Weinreben brennt oder der erste Schnee die Fachwerkgiebel ziert. Auf einer Gruppenreise in das Elsass erwartet die Teilnehmer im Mai, Juni sowie im September und Oktober das stabilste Wetter, was die Durchführung komplexer Besichtigungsprogramme erleichtert.
Beste Reisezeit für das Elsass: Abhängig von den geplanten Aktivitäten
Eine Gruppenreise ins Elsass ist immer eine Reise durch die Zeit und den Geschmack. Wer die Kathedralen in Städte wie Straßburg und Colma als Orte der Ruhe und den Wein als Kulturgut erleben möchte, findet im späten Frühjahr und im frühen Herbst die stimmigsten Bedingungen vor. In diesen Phasen ist die Symbiose aus landschaftlicher Schönheit, klimatischem Komfort und kultureller Dichte stark ausgeprägt. Bei der Vorplanung werden daher nicht nur die Öffnungszeiten der religiösen Stätten und Weingüter, sondern auch das spezifische Licht und die jeweilige Atmosphäre der Saison berücksichtigt So wird der Besuch im Elsass zu einer ganzheitlichen Erfahrung, die das Erbe der Vergangenheit mit dem Genuss der Gegenwart perfekt verbindet.
Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppenreise-Kulturreise ins Elsass im Überblick
Entlang der Elsassischen Weinstraße von Straßburg nach Colmar - mit Verlängerungsmöglichkeit in Lothringen: Straßburg, Frauenwerkmuseum, Bootsfahrt auf der Ill, Saverne, Haut Barr, Marmoutier, Arzvillier, Elsässische Weinstraße, Rosheim, Obernai, Odilienberg, Ebersmunster, Selestat, Hohkönigsburg, Ribeauvillé, Weingut, Kaysersberg, Vogesenkammerstraße, Hartmannsweilerkopf, Comlar, Nancy, Museé de l´Ecole de Nancy, Metz