LOIRE - Reiseprogramm für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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Die Schlösser der Loire

Preiskategorie II

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Landwirtschaftliche Reise - Burgund & Loire

Preiskategorie unter I

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XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
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Tiefe gemeinsame Wurzeln verbinden Deutschland und das alte Reich der Westfranken. Die Kirchen und Pfalzen Frankreichs waren ebenso Heimat Karls des Großen wie Aachen. Hier gründet das Königtum eine christliche Kultur, die im Hochmittelalter zu den strengen romanischen Klöstern in Burgund führt. In dem Wunder der gotischen Kathedralen rund um die königliche Residenzstadt Paris erblüht sie vollends. Chartres, Reims, Amiens und ihre Schwestern sind einmalige Gesamtkunstwerke filigraner Architektur, beseelter Skulptur und leuchtender Glasmalerei. Mit der Renaissance verändert sich das Königtum. Über die Schlösser der Loire führt sein Weg durch die Religionskriege nach Versailles und in die Schrecken der Revolution. In ihrer Folge beginnen Denken und Kunst der Moderne. Paris ist ihr erster Siedepunkt, die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts.

Kulturreise an die Loire: Schlösser, Klöster und gotische Kathedralen

Alte Schlösser, herrschaftliche Ansitze und gotische Kathedralen machen das Tal der Loire zu einem herausragenden Ziel für eine Kulturreise. Hinter den dicken Mauern mittelalterlicher Burgen schmiedeten Fürsten, Könige und Herzöge Intrigen und gingen geheime Bündnisse ein. Könige ließen immer neue, noch opulentere Bauwerke errichten, die heute als steinerne Symbole ungezügelter Verschwendungssucht unzählige Besucher anziehen.

Auf einer Kulturreise und Gruppenreise an die Loire entdecken die Teilnehmer eine Kulturlandschaft, die in Europa unvergleichlich ist und gleichzeitig als Genussregion französische Lebensart verkörpert. Auf einer Länge von mehr als 1.000 Kilometern schlängelt sich der Fluss durch eine der schönsten Regionen Frankreichs, bis er westlich von Nantes in den Golf von Biskaya mündet.

Tal der Loire: UNESCO-Weltkulturerbe seit dem Jahr 2000

Ein Abschnitt im Tal der Loire, der sich zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes-sur-Loire erstreckt, wurde aufgrund der herausragenden Bedeutung seines kulturhistorischen Erbes in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Der Fluss ist seit Jahrtausenden die Lebensader der Region. An seinem Ufer ließen Herzöge und Fürsten standesgemäße Ansitze errichten, die noch heute Glanz und Glamour einer längst vergangenen Epoche ausstrahlen.

Das Tal der Loire ist eng mit berühmten Namen verbunden. Die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc entriss am 8. Mai 1429 die Stadt Orléans den Besatzern aus dem Reich Burgund. Doch sie wurde vom eigenen König verraten, geriet in englische Gefangenschaft und wurde 1431 in Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Das Allroundgenie Leonardo da Vinci verbrachte die letzten Tage seines Lebens im Tal der Loire. Er verstarb im Jahr 1519 im Château du Clos Lucé in der Stadt Amboise. Mit der Kathedrale von Chatres befindet sich ein bedeutender Pilgerort im Loire-Tal. In dem gotischen Gotteshaus wird eine heilige Reliquie aufbewahrt, die einst der Jungfrau Maria gehört haben soll.

Pilgerreise an die Loire: Gotische Kirchen und das bedeutendste Marienheiligtum Frankreichs

Die Kathedrale von Chatres ist das bedeutendste Marienheiligtum Frankreichs. Die wichtigste Reliquie wird in der christlichen Schatzkammer aufbewahrt. Dabei handelt es sich um ein 30 x 30 cm großes Tuch, das vor mehr als 2.000 Jahren die Jungfrau Maria bei der Verheißung der Geburt Jesu getragen haben soll. Bei jeder individuell organisierten Pilgerreise und Gemeindereise an die Loire gehört eine Besichtigung der Kathedrale zum Pflichtprogramm. Da Chartres außerdem an einer Zubringerroute des Jakobsweges liegt, statten Jahr für Jahr zahlreiche Pilger der Stadt einen Besuch ab.

Eine weitere wichtige religiöse Stätte entlang der Loire ist die Basilika Notre-Dame de Cléry-Saint-André. Diese beeindruckende Kirche wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist ein wichtiger Ort der Verehrung für die Jungfrau Maria. Tatkräftig unterstützt wurde der Bau der Basilika vom französischen König Ludwig XI. Nach seinem Tod im Jahr 1483 fand er in dem Gotteshaus seine letzte Ruhestätte.

Neben den prächtigen Kathedralen und Kirchen gibt es zahlreiche kleine Kapellen und religiöse Orte entlang der Loire. Ein Wallfahrtsort ist das Kloster Fontevraud, das eines der größten Klöster in Europa war und heute als Museum und Kulturzentrum genutzt wird. Es ist auch der letzte Ruheort von Richard Löwenherz, König Richard I. von England, und Eleonore von Aquitanien.

Kulturreise an die Loire: Schloss Chambord – das Jagdschloss des Königs

426 Zimmer, Tausende Türmchen und knapp 300 Kamine – das mächtige Jagdschloss Chambord, das auf einer Gruppenreise an die Loire praktisch immer besucht wird. Es steht heute als Symbol für den gewaltigen Reichtum, den französische Könige und Adlige seit dem Mittelalter an die Uferregionen der Loire trugen. Das imposante Bauwerk wurde im Stil der italienischen Renaissance errichtet und unbestätigten Überlieferungen zufolge soll der Maler und Erfinder Leonardo da Vinci an den Entwürfen für das Schloss mitgewirkt haben.

Die Doppelwendeltreppe im mittelalterlichen Wohnturm ist das bekannteste architektonische Kunstwerk dieses Monumentalbaus. Der von hohen Mauern umschlossene Park besitzt mit einer Ausdehnung von 5.400 Hektar die Größe der Pariser Innenstadt. Das Jagdschloss von König François I. ist ganzjährig geöffnet.

Château de Blois – steingewordene Geschichte an der Loire

Das Antlitz der Stadt Blois wurde seit dem Mittelalter von Königen, Herzögen und Fürsten immer wieder neu gestaltet. Die letzten Überreste aus dem Mittelalter befinden sich im Königsschloss Château de Blois. Der Generalständesaal stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist die größte gotische Halle Frankreichs. Der Monumentalbau steht bei nahezu jeder individuell zusammengestellten Studienreise an die Loire im Mittelpunkt des Ablaufplanes.

Die Architektur des Bauwerks liest sich wie eine Abhandlung aus dem Geschichtsbuch. Louis XII. ließ im 15. Jahrhundert Erweiterungsarbeiten im italienischen Baustil vornehmen. König François I. ließ zwischen 1515 und 1520 den Wendeltreppenturm hinzufügen und der Flügel von Gaston d'Orléans entstand zur Mitte des 17. Jahrhunderts in klassizistischer Bauweise. Das Bauwerk wurde von zahlreichen Königen und Herrschern genutzt und Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orléans, ließ im Jahr 1429 auf dem Schlossplatz ihre Standarte vom geistlichen Oberhaupt weihen.

Gruppenreise an die Loire: Gartenbaukunst in Vollendung

Schloss Villandry gehört zu den letzten großen herrschaftlichen Ansitzen, die während der Renaissance an der Loire errichtet wurden. Die prachtvolle Gartenanlage ist ein landschaftliches Kleinod Frankreichs. Der spanische Besitzer des Schlosses ließ die Außenanlagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts anlegen. Die Inspiration für die Gärten lieferten historische Vorlagen der Gartenbaukunst aus dem 16. Jahrhundert.

Auf einem rund fünf Hektar großen Areal erwartet die Besucher ein Fest für die Sinne. Auf verschlungenen Wegen wandeln sie durch einen romantischen Wassergarten, passieren aufwendig angelegte Ziergärten mit kunstvoll gestalteten Beeten und schreiten unter hohen Bäumen einen alleeartigen Weg entlang. Dekorativ präsentieren sich zahlreiche Kräutergärten und der im Jahr 2008 angelegte Sonnengarten mit Wasserbecken und Kinderspielplatz. Das Schloss mit den Gärten ist ganzjährig geöffnet, erstrahlt aber insbesondere in den Frühlings- und Sommermonaten in einer großen Farbenpracht.

Gemeindereise an die Loire: Da Vincis Erbe in Frankreich

Im Château du Clos Lucé in der Stadt Amboise verbrachte das Universalgenie der Renaissance, Leonardo da Vinci, die letzten Jahre seines Lebens. König François I. gab dem italienischen Erfinder, Maler und Forscher im Jahr 1516 auf dem Herrensitz eine Heimat. Im Gepäck trug da Vinci mit der „Mona Lisa“ sein berühmtestes Gemälde, das heute im Pariser Louvre besichtigt werden kann. Das Genie entwickelte und konstruierte bis zu seinem Tod im Jahr 1519 auf dem Château du Clos Lucé zahlreiche Maschinen und versuchte seine für die damalige Zeit revolutionären Ideen in die Tat umzusetzen. Nachbauten der Konstruktionen, die nach Originalentwürfen von Leonardo da Vinci entstanden sind, können heute im Erdgeschoss des Herrensitzes bewundert werden.

Studienreise an die Loire: Zu Gast im Château der Herzöge der Bretagne

Respekt einflößend und bedrohlich wirken die dicken Mauern des Châteaus der Herzöge der Bretagne in der Region von Angers. Die wehrhafte Festungsanlage ließ Louis IX. im 13. Jahrhundert zu einer der gewaltigsten Burganlagen Europas ausbauen. 17 gedrungene Rundtürme mit einer Höhe von bis zu 40 Metern verteilen sich rund um das Gebäude.

In knapp 30 Räumen wird eine Sammlung von archäologischen Fundstücken, historischen Dokumenten und alltäglichen Gebrauchsgegenständen aus mehreren Jahrhunderten präsentiert. Höhepunkt der Ausstellung ist der Wandteppichzyklus der Apokalypse aus dem Jahr 1380. Etwa 100 Meter des einst 140 Meter langen Kunstwerkes aus dem Mittelalter sind im Original erhalten.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise an die Loire im Überblick

Die Schlösser der Loire: Chartres, Tours, Loire, Azay-le-Rideau,  Villandry, Blois, Chenonceaux, Amboise, Fontevraud, Saumur, Cheverny, Chambord, Orléans,Reims

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