Israel und Palästina - Reiseprogramme für Gemeindereisen und Pilgerreisen

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8 Tage
Kompakt und Preiswert: Das Heilige Land zum Kennenlernen

Preiskategorie unter I

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
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IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
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XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Von Galiläa nach Jerusalem

Preiskategorie III

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Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land

Preiskategorie IV

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Begegnungen und Gespräche mit den Menschen im Heiligen Land

Preiskategorie V

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12 Tage
Israel und Sinai: Von Galiläa bis zum Katharinenkloster

Preiskategorie V

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9 Tage
Für Kenner - Ausgewählte Besichtigungen und Begegnungen im Heiligen Land

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8 Tage
Pilgerwanderung „Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land“ durch Galiläa, die Judäische Wüste und in Jerusalem

Preiskategorie III

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Wander- und Begegnungsreise durch den Negev und in Jerusalem

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Jerusalem - wo unser Glaube zu Hause ist

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Landwirtschaftliche Reise

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Jordanien und Israel: An beiden Ufern des Jordans

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Dieses Land fordert Jede(n) heraus. Den reiselustigen Touristen ebenso wie den religiösen Menschen, den historisch vom Schicksal des Jüdischen Volkes bewegten und in die Zukunft blickenden bewussten Zeitgenossen ebenso wie jeden Kunst- und Kulturbegeisterten. 5000 Jahre Geschichte auf engstem Raum. Seit dem Mittelalter gibt es die Sehnsucht abendländischer Menschen, das Heilige Land zu sehen, auf den Spuren des alten Volkes Israel, seiner Könige und Propheten zu wandeln und die Stätten zu sehen, die mit dem Leben und Sterben Jesu von Nazareth verbunden sind. Der Faszination Israels kann sich niemand entziehen. Seine Chancen und Probleme bis hin zum aktuellen Nahost-Konflikt gehen unter die Haut.

Ins Heilige Land

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll mir die rechte Hand verdorren."   Psalm 137,5

Es ist die Sehnsucht, die uns reisen lässt, die „Sehnsucht nach dem Leben“, so beschrieb es Kurt Tucholsky. Für viele Menschen des Abendlandes, ob Christen oder nicht, ist es das Heilige Land, das diese Sehnsucht nährt. Wer Israel und Palästina besucht, kann sich dem Sog der historischen Stätten, an denen Welt- und Religionsgeschichte geschrieben wurde und noch wird, kaum entziehen. Das Heilige Land berührt. Uralte Kulturen und Schauplätze, die leidvolle Geschichte des Volkes Israel, das Leben und Leiden Jesu von Nazareths - tausende Jahre lebendige Geschichte und gelebte Religion warten hier auf uns und lassen uns ehrfürchtig werden - ganz egal, ob wir auf einer Gemeindereise durch Israel unterwegs sind, eine Kulturreise nach Israel planen oder ins Heilige Land pilgern.

Nicht nur für Christen, auch für Muslime und Juden ist Jerusalem eine Heilige Stadt. Hier, in Israel und Palästina, stehen die Al Aksa-Moschee, die Geburtskirche, Tempelberg und Felsendom, hier sprudelt die Jordanquelle, hier liegen der See Genezareth und die Golanhöhen, hier wurden die Qumramrollen entdeckt. Alles passierte hier im Heiligen Land - kein Wunder also, dass diese so bedeutsamen Stätten der Welt- und Religionsgeschichte, versammelt auf engstem Raum, weltweit eine immense Faszination auf ihre Besucher ausüben.

Kulturreise durch Israel: Orte der Weltgeschichte auf engstem Raum

Hinter den mächtigen Stadtmauern mit ihren berühmten Toren wie dem Jaffator aus dem 16. Jahrhundert liegen verwinkelte, kleine Straßen voller Hinterhöfe, Cafés und Restaurants. Hier, im historischen Zentrum, das in vier verschiedene Bereiche aufgeteilt ist – christlich, jüdisch, armenisch und muslimisch – finden sich auf allerengstem Raum die Monumente, religiösen Wahrzeichen und Kulturstätten, die auf der ganzen Welt bekannt sind: Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel als eines der Hauptheiligtümer des Islams auf dem Tempelberg mit dem Gründungsfels, auf dem nach jüdischer Lesart die Welt gegründet wurde. Die Via Dolorosa als der Ort der Leiden des Jesus Christus mit seinen 14 Kreuzwegstationen. Die mit Zetteln gespickte Klagemauer, die noch aus der Zeit Herodes‘ stammt, und die viele Juden als Symbol des Bundes Gottes mit seinem Volk ansehen. Das alles sind wichtige Stationen einer Gruppenreise und biblischen Reise nach Israel und Palästina – und sie sind weltgeschichtlich und religionshistorisch einmalig. In Jerusalem, auf dem Mount of Remembrance, befindet sich außerdem das Museum Yad Vashem als bedeutendste Gedenkstätte der Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich.

Gemeindereise durch Jerusalem: Bedeutsame Orte dreier Weltreligionen

Wie der Tempelberg, der bis in die Gegenwart immer wieder zum Ort für Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina gerät, spielt auch der Ölberg sowohl für das Christentum, als auch für Juden und Muslime eine wichtige Rolle. Gläubige Christen sehen den Ort als jenen an, an dem Jesus in der Himmel aufgefahren ist. Juden erwarten, dass der Messias am Jüngsten Gericht über den Ölberg in die Stadt einziehen wird. Die Muslime glauben daran, dass mit dem Weltuntergang die Gerechten über ein Seil vom Tempelberg zum Ölberg gelangen werden. Alle drei Religionen, Christentum, Judentum und Islam, sind auf einem großen Friedhof mit teilweise sehr alten Gräbern am Ölberg vertreten. Hier, auf dem Berg, wurden im Laufe der Jahrhunderte viele Himmelfahrtskirchen errichtet, ganz oben auf dem Gipfel die für Christen bedeutsame Himmelfahrtskapelle, 1187 in eine Moschee verwandelt, mit dem Fußabdruck des Erlösers Jesus Christus.

Auch der Garten Gethsemane mit der Grotte, in dem Jesus durch Judas verraten wurde und er sich von seinen Jüngern verabschiedete, ist hier am Ölberg zu finden - unverzichtbares Ziel jeder Pilgerreise und Wallfahrt durch Israel. Südlich des Ölbergs liegt die Davidsstadt, ein Stadtteil Jerusalems, der schon in der Kupferzeit besiedelt wurde, wie Funde zeigen. Damit gilt dieser Teil als ältester der gesamten Stadt. Die Ausgrabungen dieser für das biblische Jerusalem bedeutsamen Stätte dauern bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts an, 2020 sind Archäologen dort auf einen alten Marktplatz gestoßen. Vermutet wird, dass es sich hier um den zentralen Marktplatz Jerusalems aus biblischer Zeit handelt.

Die Grabeskirche in Jerusalem als eines der größten Heiligtümer der Christenheit

Auch viele Ruinen aus der Römerzeit finden sich in Jerusalem, im muslimischen Teil etwa der Ecce Homo und antike Bad- und Tempelanlagen. Die berühmte Davidszitadelle und die Jacobskirche liegen beide im armenischen Viertel. Für Christen zählt die Grabeskirche zu einem der wichtigsten Orte in Jerusalem. Die Grabeskirche ist nicht nur aus religiöser Sicht einzigartig, sondern auch kulturhistorisch eine Besonderheit: Es handelt sich hier nicht um ein einziges Gebäude, sondern um eine Simultankirche, eine Ansammlung von Kirchen wie Römisch-Katholische, Äthiopisch-, Griechisch- und Syrisch-Orthodoxe, aber auch Kirchen der  Armenische Apostolischen und Koptischen Glaubensrichtungen. Die Grabeskirche ist eines der größten Heiligtümer des Christentums und Ziel jeder Pilgerfahrt nach Israel und Palästina: An dieser Stelle liegt das Grab Jesu, hier wurde er gekreuzigt, am Golgotafelsen, dem Kalvarienberg, im Inneren der Kirche. Südlich der Grabeskirche liegt die evangelische Erlöserkirche, ein vergleichsweise neuer Bau, die auf Initiative von Kaiser Wilhelm II errichtet wurde.

Biblisches Reisen: Bethlehem begeistert nicht nur Pilger

Jerusalem ist nur eines der vielen Ziele im Heiligen Land. Der Weg führt nicht nur Gläubige auf ihrer Gemeindereise durch Israel, sondern auch die begeisterten Kunst- und Kulturinteressierten weiter ins Westjordanland nach Bethlehem, an den Geburtsort Jesu. Unzählige Male ist der 14-zackige Stern in der Geburtskirche bereits geküsst worden. 1717 war es, als die katholische Kirche den Stern mit der Inschrift „Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est“ – Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren – in den Marmorboden der Geburtsgrotte unter der fünfschiffigen Basilika einlassen ließ. Andere Höhepunkte eines Besuchs der Geburtskirche sind die Krippengrotte – hier besuchten die Heiligen Drei Könige des Jesuskind - sowie die Grotte der unschuldigen Kinder, der Altar des Heiligen Josef und die Grotten des Heiligen Eusebius und Hieronymus samt der Höhlenkammer, in der Hieronymus die Vulgata, die lateinische Übersetzung der Bibel, anfertigte. Die Geburtskirche ist nicht nur aus religiöser Sicht von Bedeutung, sondern wegen ihrer bis heute erhaltenen byzantinischen Bausubstanz auch architektonisch interessant.

See Genezareth, Jordanquellen und Bet Shean im Jordantal

Er ist Israels biblischer See voller spiritueller Plätze und historischer Orte – der See Genezareth, eingebettet in eine bezaubernde Landschaft, ist er vor allem für Christen ein historischer Ort, an dem Jesus wirkte. Das Gewässer ist mit 212 Meter unter dem Meeresspiegel der am tiefsten gelegene Süßwassersee weltweit. Auf einer Gruppenreise durch Israel ist eine Bootsfahrt auf dem See regelmäßig ein Erlebnis.

Genezareth wird sehr häufig in der Bibel erwähnt, hier lebte und predigte der Erlöser auf dem nahen Berg der Seligpreisungen. Petrus wurde am See Genezareth zum ersten Papst ernannt, viele Jünger wurden hier, im Fischerdorf Kafarnaum, geboren und erlebten ihren Heimatort als die Stätte der wundersamen Fischvermehrung. Am See liegt auch Tabgha, nach der biblischen Überlieferung der Ort der Brotvermehrung. Auch der Ort Jesu Taufe fand hier am See Genezareth, den der Jordan durchfließt, statt. Wunder, die Jesus getan hat, etwa die Heilung eines Blinden, spielten sich auch in Bethsaida ab, ebenfalls am See gelegen. Archäologen vermuten, dass Bethsaida das Zentrum des früheren Königreichs Geschur sein könnte, etliche Funde wie ein Toraltar und eine Toranlage deuten darauf hin. Den Altar ziert eine Basaltstele mit dem Bild eines Stieres mit einem Dolch, das mit einem Bildnis des aramäischen Gotts Hadad in Verbindung gebracht wird. Große Bedeutung hat auch die Stadt Tiberias am See Genezareth: Dort zeigte sich Jesus seinen Jüngern nach seiner Auferstehung. Außerdem gilt Tiberias als Ort der Hinrichtung Johannes des Täufers

Ein Teil der Jordanquellen kann in Israel besichtigt werden: Insgesamt sind es Quellen dreier Flüsse, die nach ihrer Vereinigung den Jordan bilden. Einer dieser Flüsse, der Banyas – hebräisch Nachal Hermon - entspringt im Golan bei Caesarea Philippi. Die im griechischen Stil erbaute Stadt wurde vom Sohn Herodes des Großen, Philippus, gegründet und das zu Ehren des römischen Kaisers. Bei Ausgrabungen fanden Forscher unter anderem Tempelreste und Überbleibsel eines Aquädukts. Hier, in Caesarea Philippi, soll Jesus zu Petrus auch den berühmten Satz „Auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen“ gesagt haben.

Spannend auf einer Kulturreise durch Israel ist auch das Jordantal, insbesondere Ausgrabungsorte wie Bet Shean. Die alte Römerstadt, in der nach Schätzungen bis zu 50000 Menschen lebten, liegt im nördlichen Jordantal beeindruckt in erster Linie durch ihre Größe und den außergewöhnlich gut erhaltenen Zustand. Gefunden wurde neben vielen Tempeln, einem Badehaus und Lagerhäusern auch ein großes Theater. Mit Bet Shean haben uns die Römer einmalige Zeugnisse ihrer Zeit hinterlassen. Beeindruckend ist auch das nahe Tel el-Hösn: Hier wurde Siedlungsspuren aus der Bronzezeit gefunden. Tel el-Hösn stand lange unter ägyptischem Einfluss, wurde später Hauptstadt von Palestina und war auch Bischofssitz, bis 636 die Araber die Stadt einnahmen. Mit der Eroberung durch die Kreuzritter wurde die Stadt Machtzentrum von Bethsan im Königreich Jerusalem, bis es im Mittelalter in die Bedeutungslosigkeit verschwand. 

Nazareth und Jericho, die älteste Stadt der Welt

Jericho in Galiläa, rund 15 Kilometer vom Toten Meer entfernt, kann gleich mit zwei Besonderheiten aufwarten: Zunächst ist sie die älteste bewohnte Stadt auf der gesamten Welt, weiterhin gilt sie – ebenfalls weltweit – mit 258 Metern unter dem Meeresspiegel als der am tiefsten besiedelter Ort. Jericho ist berühmt für seine Ausgrabungen, allem voran der Ruinenhügel Tel Yeriho. Hier sind Archäologen auf eine 12000 Jahre alte Siedlungsgeschichte gestoßen. Neben dem Ruinenhügel liegt eine Seilbahn, mit der Besucher zum Berg der Versuchung und zum Kloster Quarantal hinauffahren können. Der Berg der Versuchung, der sich über die jüdäische Wüste erhebt, ist ein biblischer Ort, denn hier fastete Jesus 40 Tage lang. Dreimal wurde er währenddessen vom Teufel in Versuchung geführt, heißt es im Matthäusevangelium. In den Hängen des Berges liegen rund 30 Höhlen, die Eremiten und Mönche einst zu ihrem Wohnort erklärt hatten, um biblischem Geschehen nah zu sein.

Belegt ist, dass ein steinerner Turm auf dem Ausgrabungsgelände von Tel Yeriho sage und schreibe 10000 Jahre alt ist. Historisch bedeutsam ist auch der Omayyadenpalast aus dem 8. Jahrhundert als Beispiel islamischer Baukunst der Kalifen im Mittelalter. Viele Kulturen haben hier ihre Spuren hinterlassen, Kanaaniter, Ägypter, Hebräer. Als der babylonische König Nebukadnezar II im Jahr 587 vor christlicher Zeitrechnung Jerusalem eroberte und Teile der hebräischen Bevölkerung ins babylonische Exil führte, endete zunächst auch die erste Ära der Oasenstadt. Erst zurückgekehrte Hebräer bauten ein neues Jericho auf, das wiederum über Jahrhunderte von unterschiedlichen Kulturen geprägt wurde. Auch deren Hinterlassenschaften können noch heute in Jericho besichtigt werden.

Bei einer Begegnungsreise oder Chorreise nach Israel und Palästina spielt selbstverständlich auch Nazareth eine tragende Rolle. Besiedelt ist die Gegend um Nazareth nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse seit dem 1. Jahrhundert vor Christus. Der Heimatort Jesu ist auch der Ort, an dem Erzengel Gabriel Maria und Josef die Geburt des Erlösers verkündete. Nazareth ist heute eine bedeutende Pilgerstätte im Heiligen Land. Im Mittelpunkt steht dabei die römisch-katholische Verkündigungsbasilika mit der Inschrift „Hic verbum caro factum est“ – Hier ist das Wort Fleisch geworden. Die Basilika soll an genau jener Stelle stehen, wo einst das Haus Marias stand. Das Innere der Basilika, 1969 errichtet, besticht durch ihre Eleganz, wunderschöne Fresken und Mosaiken. In der Nähe steht die Kirche des Erzengels Gabriel aus dem 17. Jahrhundert.

Beste Reisezeit und Klima Israel und Palästina

Israel liegt in der klimatischen Interzone von Wüste und Mittelmeer. In der geographischen Struktur des Landes vermischen sich das Wüstenklima der Wüste-Negev mit dem mediterranen Klima im nördlichen Landesteil.

Mittelmeerklima, d.h. trocken-heiße Sommer und feuchte, frostfreie Winter, bestimmt den  Norden Israels. Im Sommer erreicht das Thermometer tagsüber - an der Küste wie auch im Inland - um 30°C. Nachts jedoch kann es Abseits der Küste sehr kühl werden, jedoch weniger feucht. Der Winter ist dann im Landesinneren, vor allem im Bergland deutlich kälter als an der Küste. In der Nacht kommt es mitunter sogar zu Frost.

Der Jahresniederschlag beträgt 500 mm bis zu 600 mm an der Küste und erzeugt im Sommer eine hohe Luftfeuchtigkeit, während jenseits dieser Gebiete im Jahresverlauf bis zu 900 mm Niederschlag fallen. Trocken bleibt es hingegen in den Monaten zwischen Juni und September. Ein Großteil des Niederschlags geht im Winter runter, teilweise sogar als Schneefall. 

Niederschlagsmenge und -häufigkeit nehmen im Verlauf nach Süden stetig ab bis hin zur Wüstenbildung. In der Wüste Negev regnet es nicht mehr als 250 mm pro Jahr und in Elat bleiben Niederschläge fast völlig aus (25 mm pro Jahr). Die Temperatur betreffend kommt es zu den typischen wüstenklimatischen Schwankungen sowohl im Tag-Nacht-Turnus als auch im saisonalen Wechsel. Nachts sinken die Temperaturen deutlich ab, gerade im Winter wird es dann sehr kühl. Im Sommer hingegen entsteht eine fast unerträgliche Hitze im Bereich von 40°C.

Israel kann generell zu jeder Jahreszeit bereist werden. Am angenehmsten sind die Reisebedingungen jedoch in den Übergangszeiten Frühling (März bis Mai) und Herbst (September und Oktober).

Der Sommer kann vor allem im Süden des Landes sehr heiß sein, jedoch an der Küste im Norden wiederum sehr schwül. Da diese Jahreszeit vor allem für Badetourismus genutzt wird, sind die Preise für Unterkünfte sehr hoch und Schlafplätze knapp.

Ostern und Weihnachten sind ebenfalls touristisch Überlaufen.

Im Winter kann es in manchen Regionen Israels sehr kühl werden mit Frost in höheren Lagen. Zudem ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit dann am größten.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreisen nach Israel und Palästina ins Heilige Land im Überblick

Von Galiläa nach Jerusalem: Tel Aviv, Jaffa, Caesarea, Haifa, Akko,Tiberias - Bootsfahrt See Genezareth, Berg der Seligpreisung, Tabgha, Kapernaum, Jordanquellen, Banias (Caesarea Philippi) , Golanhöhen, Nazareth, Bet Alpha, Bet Shean, Jordantal, Jericho, Jerusalem, Ölberg, Dominus Flevit-Kapelle, Garten Getsemane, Altstadt, Via Dolorosa, Grabeskirche, Cardo, Zionsberg, Tempelberg, Felsendom, Al Aksa-Moschee, Klagemauer, Yad Vashem, Israel Museum, Bethlehem, Geburtskirche, Hirtenfelder, Totes Meer, Massada, En Gedi, Qumran

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Begegnungen und Gespräche im Heiligen Land: Tel Aviv, Caesarea, See Genezareth, Berg der Seligpreisung, Tabgha, Kapernaum, Bootsfahrt See Genezareth, Karmelgebirge, Muchraka, Akko, Safed, Banias (Caesarea Philippi), Golanhöhen, Kana, Nazareth, Sepphoris (Zippori), Berg Tabor, Nationalpark Gan Hashlosha, Bet Alpha, Bet Shean, Belvoir, Jordantal, Jericho, Taufstelle Qasr-al Yahud, Bethlehem, Hirtenfelder, Geburtskirche, Bet Jala, Hebron, Herodion, Jerusalem, Ölberg, Himmelfahrtskirche, Dominus Flevit-Kapelle, Garten Getsemane, Altstadt, Annenkirche, Bethesda Teich, Lithostrotos - Via Dolorosa, Grabeskirche -Klagemauer, Tempelberg, Felsendom, Al Aksa-Moschee, Cardo, Zionsberg, Israel Museum, Yad Vashem, Totes Meer, Qumran, Massada, En Gedi, Davidsquelle, Jaffa

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Rundreise Kompakt und Preiswert: Tel Aviv, Nazareth, Haifa, Akko, Berg der Seligpreisungen, Tabgha, Kapernaum, Bootsfahrt See Genezareth, Banias (Caesarea Philippi), Safed, Bet Alpha, Bet Shean, Jordansenke, Jericho, Taufstelle Qasr-al Yahud, Jerusalem, Bethlehem, Bet Jala, Samaria, Sebaste, Nablus, Jakobbrunnen, Ölberg, Dominus Flevit-Kapelle, Garten Getsemane, Israel Museum, Yad Vashem, Altstadt, Klagemauer, Tempelberg, Felsendom, Al Aksa-Moschee, Annenkirche, Bethesda-Teich, Lithostrotos, Via Dolorosa, Grabeskirche, Cardo, Zionsberg, Hebron, Herodion, Hirtenfelder - Geburtskirche

Pilgerwanderung „Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land“: Tel Aviv, Nazareth, Sepphoris (Zippori), Wanderung Taubental, Moschav Migdal, See Genezareth, Berg der Seligpreisungen, Tabgha, Kapernaum, Jordangraben, Totes Meer, Wanderung Judäische Wüste, Nabi Musa, Bir el Malki, Fara-Quelle, Charitoun Kloster, Jerusalem, Kidrontal, Altstadt, Grabeskirche, Zionsberg, Klagemauer, Davidsstadt, Via Dolorosa

Wander- und Begegnungsreise durch den Negev und in Jerusalem:  Tel Aviv, Mitzpe Ramon, Ramon Krater, Wanderung Ramon Krater, Gespräch Beduinen, Wanderung Nationalpark En Avdat, Avdat Yerucham, Wanderung Nekarot Canyon, Arava Senke, Timna-Park, Yotvata Hai-Bar Nature Reserve, Wanderung En Gedi Nationalpark, Totes Meer, Jerusalem, Ölberg, Garten Getsemane, Altstadt, Annenkirche, Bethesda-Teich, Lithostrotos, Via Dolorosa, Grabeskirche, Cardo, Klagemauer, Tempelberg, Felsendom, Al Aksa-Moschee, Battir, Bethlehem, Geburtskirche, Hirtenfelder, Bet Jala