MONTENEGRO - Reiseprogramm für Gruppenreisen-Kulturreisen und Gemeindereisen
Zwischen Schluchten und Buchten – Montenegro und seine Nachbarn
Preiskategorie III
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Alte Hauptstädte und Naturwunder des Balkan
Preiskategorie VII
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Von der Einheit zur Vielfalt - die jungen Staaten auf dem Balkan
Preiskategorie VI
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Römer, Venezianer und Osmanen – Kulturerbe der östlichen Adria
Preiskategorie VI
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Drei junge Nationen an der Dalmatinischen Küste
Preiskategorie IV
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Wie auch seine Nachbarländer aus dem früheren Großstaat Jugoslawien entstanden, erinnern zahlreiche Namen, Bauwerke und kulturelle Traditionen an die besonders reichhaltige mittelalterliche Geschichte. Als einziges Land des Balkans, das als orthodoxe Theokratie sich vom 16. bis zum 19. Jh. seine Unabhängigkeit vom osmanischen Reich und seine Eigenarten behielt, bietet Montenegro heute mit zahlreichen Klöstern, historischen Stadtanlagen, Brücken und sogar beachtlichen Relikten der Römerzeit ein attraktives, noch wenig von der Moderne überformtes Bild. Die historischen Orte und die von der UNESCO als Welterbe geschützte Bucht von Kotor sowie die unberührten Gebirgsregionen im Durmitor-Nationalpark machen aus diesem Teil des einstigen Großserbischen Reiches heute eine neue und interessante Studien- und Ferienregion.
Gruppenreise nach Montenegro: Uralte Klöster und die letzten Urwälder Europas
Montenegro ist ein kleines Land, dafür aber besonders reizvoll: Die reiche Geschichte, die heute noch an vielen beeindruckenden Bauwerken, den alten Klöstern und historischen Schauplätzen abzulesen ist sowie die traumhaften Landschaften wie die fjordartige Bucht von Kotor oder die Nationalparks Biogradska Gora und Durmitor machen den Balkanstaat zu einem faszinierenden Reiseziel. Montenegro wird auch als „Perle an der Adria“ bezeichnet - und das ist es auch. Wer auf einer Kulturreise durch Montenegro in die Hauptstadt Podgorica reist, stößt im Norden der Stadt noch auf die Reste des antiken Doclea, wo einst Illyrer, Römer und Byzantiner lebten – ein Ort mit einer bewegten Vergangenheit, der später Bischofssitz wurde. In Podgorica haben die Osmanen unter anderem mit kunstvollen Moscheen und dem markanten, jahrhundertealten Uhrenturm ihre Spuren hinterlassen, doch es ist die Kathedrale der Auferstehung Christi, die zum Wahrzeichen der Stadt werden sollte. Der neue, mit seiner knapp 36 Meter hohen Kuppel mächtige Kirchenbau, der 2013 vollendet wurde, fasst in seinem Inneren die christlich-orthodoxe Geschichte des Landes mit Fresken, Mosaiken und Ikonen auf beeindruckende Weise zusammen.
Unweit der Hauptstadt liegt das Morača-Kloster in atemberaubender Lage an der Morača-Schlucht auf einem Felsplateau über einem Wasserfall, serbisch-orthodox, stammt es aus dem 13. Jahrhundert. Der authentische, mittelalterliche Bau – ein Nachfolgebau aus dem 16. Jahrhundert, das ursprüngliche Kloster, wurde von den Osmanen zerstört - blickt auf eine lange Geschichte zurück, zieht mit seinen Sehenswürdigkeiten wie die Nikolaus-Kapelle, den kunstvollen Wandmalereien und die Maria-Himmelfahrtskirche viele Kunst- und Kulturinteressierte, aber auch religiös Inspirierte an, die eine Gemeindereise durch Montenegro unternehmen. Von besonderem künstlerischen Wert sind unter anderem die elf Darstellungen des Propheten Elias, eine Abbildung des Stammbaums von Jesus Christus sowie die Darstellung des Jüngsten Gerichts.
Gruppenreise durch Montenegro in eine eindrucksvolle Naturlandschaft
Weiter nach Kolašin über den Crkvinepass ist es nicht mehr weit bis zum Nationalpark Biogradska Gora. Was den Park besonders macht: Er beheimatet die letzten Urwälder Europas und ist ein landschaftliches Kleinod im Zentrum des Bjelascia-Gebirges. Faszinierend ist die Flora und Fauna, sind die vielen Gebirgsbäche und Gletscherseen wie der saphirblaue Biogradska Jezero, der in Teilen von den europaweit ältesten Bäumen gesäumt ist. Eine andere, ebenfalls besonders spektakuläre Naturlandschaft Montenegros ist der Durmitor-Nationalpark, ein Welterbe, im Norden des Landes. Hier ragt der höchste Gipfel des Landes, der Bobotov Kuk in den Himmel, hier reihen sich 2000er wie Perlen an einer Schnur, hier erlaubt die Bergwelt imposante Einblicke in tiefe Schluchten. Die 1300 Meter tiefe Tara-Schlucht, größte und längste Europas, ist eine von ihnen, mystisch, riesig und atemberaubend mit ihren vielen Wasserfällen und dem von Kaskaden und Stromschnellen geprägten Flussbett. Gleichsam atemberaubend sind auch die 18 Gletscherseen, die im Durmitor-Nationalpark liegen, allen voran der „Schwarze See“, der einem Spiegel gleich auch den Namen „Augen des Berges“ trägt – ein Naturschauspiel, das auch auf einer individuell geplanten Gruppenreise durch Montenegro erlebbar wird.
Architektonische Besonderheit: Gemeindereise durch Montenegro zum Ostrog-Kloster
Einer der absoluten Höhepunkte, die Montenegro seinen Besuchern bietet, ist zweifellos ein Besuch des Ostrog-Klosters. Aus architektonischer Sicht eine echte Meisterleistung: Der Gebäudekomplex wurde mitten in eine nahezu senkrechte Felswand des Berges Ostroska gemeißelt – und das auf 900 Metern Höhe. Dieser Ort war schon immer ein spiritueller, denn seine Höhlen dienten religiösen Einsiedlern lange Zeit als Unterkunft. Das heutige Kloster ist für viele Christen ein Heiligtum, und unzählige Gläubige besuchen auf einer Pilgerreise durch Montenegro hier das Grab des Heiligen Vasilije von Ostrog, das dort in der Höhlenkirche zu finden ist.
Eine weitere besondere Stätte christlichen Glaubens in Montenegro ist die Sveti Trifun Kathedrale in Kotor, die Sankt-Tryphon-Kathedrale. Der Bau, der zum Welterbe gehört, ist das größte Gotteshaus der östlichen Adria und sehr bedeutsam. Die Geschichte der Kirche beginnt im Jahr 809, später, 1166, wurde der bedeutende romanische Nachfolgerbau geweiht. Im Inneren der Kathedrale finden sich wertvolle Kunstschätze, unter anderem die Ikone der Maniera Greca. Besonders kunstvoll ist der silberne Altar, der auch Szenen aus dem Leben des Heiligen Tryphon zeigt. Das mittelalterliche Kotor, im Übrigen älteste Stadt Montenegros und allein wegen ihres Festungscharakters sehenswert, ist außerdem für seine gleichnamige Bucht bekannt, ein wunderschöner Ort, der auch als südlichster Europas bezeichnet wird. 28 Kilometer ragt die stark verzweigte Bucht mit ihren steilen Hängen ins Landesinnere hinein, was die Region landschaftlich ausgesprochen reizvoll macht. So reizvoll, dass die UNESCO einige Teile zum Welterbe ernannt hat.
Studienreise nach Montenegro führt auch zur „Lieben Frau vom Felsen“ nach Perast
Für Gläubige und an Religion Interessierte ist die Region im Kotor für eine Studienreise nach Montenegro auch deshalb wertvoll, weil hier einige Kultstätten und Wallfahrtsorte zu finden sind. Bekannt ist unter anderem das orthodoxe Kloster Savina oder das Kloster vom Heiligen Michael, das auf der Insel Otok Cvijeca liegt. Hier im nahen und malerischen Perast findet sich eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Region: Die Gospa od Skrpjela – „Unsere Liebe Frau von dem Felsen“ – ist eine katholische Kirche auf einer künstlichen Insel. Der Legende zufolge fanden zwei Fischer aus Perast im 15. Jahrhundert dort eine Ikone. Obwohl die beiden die Ikone der Jungfrau Maria mit dem Christuskind mehrere Male mit sich nahmen, soll sie anderentags auf wundersame Weise stets wieder ans Kliff zurückgekehrt sein – eine Begebenheit, die die Menschen dazu bewog, dort eine Insel zu errichten. In der Kirche auf der Insel finden sich zahlreiche Gemälde bedeutender Künstler und ein kunstvoller Wandteppich der Heiligen Jungfrau aus goldenen und silbernen Fäden sowie dem Haar der Frau, die ihn in 25jähriger Arbeit herstellte.
Vom höchsten Grabmal der Welt in die alte Königsstadt
Nicht weit entfernt liegt das Dorf Njegusi mitten im Lovcen-Gebirge, ein malerischer, ursprünglicher Ort, beliebtes Ziel einer Gruppenreise nach Montenegro, das mitten im Nationalpark Lovcen, dem Hauptgebirge Montenegros, liegt. Hier im Park treffen Besucher auf unberührte Natur – und auf das am höchsten gelegene Grabmal der Welt: Auf dem Gipfel des Jezerski Vrh befindet sich die Ruhestätte des legendären Dichters Petar II. Wer es besucht, wird gleichzeitig mit atemberaubenden Ausblicken auf die Bucht von Kotor belohnt. Schließlich die alte Königsstadt Cetinje, eine Stadt, deren Geschichte im 15. Jahrhundert begann. In dieser Zeit ließ der Herrscher Ivan Crnojewic dort seinen Palast und ein Kloster errichten, um sich, sein Volk und den Glauben gegen die einrückenden Osmanen zu schützen. Die eindrucksvollen alten Gebäude, darunter die Residenz des Bischofs, Philosophen und Schriftstellers Petar II, der Königspalast und das Kloster, erlauben spannende Einblicke in die lebhafte Vergangenheit der alten Stadt. Etwas weiter dann Budva, die – so überliefert es die Mythologie – von Kadmos gegründet wurde. Der Badeort wurde durch ein Erdbeben im Jahr 1979 stark beschädigt, die Gebäude jedoch wurden originalgetreu wieder aufgebaut. Bekannt ist Budva unter anderem für die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert sowie die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit.
Kulturreise nach Montenegro: Ausflüge nach Kroatien und Albanien
Durch die Nähe zu Kroatien sind auf einer Gruppenreise durch Montenegro auch Ausflüge nach Dubrovnik möglich. Dubrovnik, das Gesamtkunstwerk, ermöglicht mit den beeindruckenden Bauwerken in der Altstadt eine Zeitreise durch die Geschichte – berühmte Gebäude sind zum Beispiel der Rektorenpalast im Renaissancestil mit barocken Elementen, die Kathedrale Mariä Himmelfahrt, die 1713 ihre Vollendung fand, von Richard Löwenherz finanziert wurde und als Welterbestätte gilt, aber auch das Franziskanerkloster aus dem 14. Jahrhundert mit der Pietà der Brüder Petrović. Und auch Albanien ist nah und bietet vor allem mit dem alten Shkodra und seiner Burganlage Rozafa aus dem 3. Jahrhundert spannende Eindrücke in ein Land, das – in der Vergangenheit lange isoliert – sich und seine reiche Kultur mittlerweile stolz präsentiert.
Landwirtschaftliche Reise und Agrarreise nach Montenegro - Agrarwirtschaft, Anbau und Erzeugung aus erster Hand
Knapp 40 Prozent der Gesamtfläche Montenegros werden landwirtschaftlich genutzt. Das kleine Land auf dem Balkan profitiert vom milden mediterranen Klima, was den Anbau von Zitrusfrüchten und Oliven begünstigt. Darüber hinaus werden in Montenegro Kartoffeln, Feigen, Gemüse und Wein angebaut. Aus den Küstenregionen stammen Obstsorten wie Pflaumen, Trauben und Orangen. Im Norden des Landes wird intensive Schafzucht betrieben. Im Rahmen einer individuell organisierten landwirtschaftlichen Reise bzw. eine Agrarreise nach Montenegro kann der Besuch einer Schaffarm inklusive Besichtigung der Innenanlagen eingeplant werden. Die Landwirtschaft wird in dem südosteuropäischen Land von kleineren Familienbetrieben dominiert, die hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die Weinsorten Vranac und Krstac, die die Teilnehmer an einer Gruppenreise auf einer Verköstigung begutachten können.
Beste Reisezeit für Montenegro
Die Magie des Balkans entfaltet sich in Montenegro in einer Dichte, die in Europa kaum ein zweites Mal zu finden ist. Für Gruppen, die das Land auf den Spuren von jahrhundertealter Geschichte, orthodoxer Spiritualität und beeindruckender Sakralarchitektur entdecken möchten, ist die zeitliche Planung der Schlüssel zum Erfolg. Die beste Reisezeit für Montenegro liegt in den Monaten Mai bis Juni sowie September bis Oktober, wenn das milde Klima perfekte Bedingungen für ausgiebige Besichtigungen bereit hält. In diesen Phasen der Nebensaison entgeht man der intensiven Sommerhitze des Inlands und den großen Touristenströmen an der Küste, sodass die religiösen Stätten und historischen Zentren ihre volle spirituelle Wirkung entfalten können.
Montenegro im Wechselspiel der Jahreszeiten
Eine Reise zu den kulturellen Schätzen des Landes verlangt nach einer klugen Abstimmung mit den klimatischen Bedingungen. Die Geografie Montenegros ist von extremen Kontrasten geprägt, die das Wettergeschehen massiv beeinflussen. Während an der Küste ein klassisch mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern vorherrscht, wechselt die Witterung im Landesinneren schnell in subalpine und kontinentale Muster. Für eine Gruppenreise nach Montenegro, die sich den bedeutenden Klöstern und Kathedralen widmet, bieten das späte Frühjahr und der Frühherbst die angenehmsten Temperaturen. Im Hochsommer dagegen klettern die Temperaturen in Podgorica und am Skadar-See nicht selten auf über 40 Grad Celsius, was längere Aufenthalte im Freien und das Erklimmen historischer Stufen zu einer körperlichen Herausforderung macht. Der Winter bringt wiederum erhebliche Schneefälle in den Bergen mit sich, wodurch abgelegene spirituelle Zentren teilweise nur schwer erreichbar sind.
Die Adria-Küste und die Bucht von Kotor im Frühjahr
Im Mai erwacht die Bucht von Kotor zu neuem Leben, ohne dass die Enge des Sommers die Bewegung der Reisegruppen einschränkt. Das Thermometer klettert auf angenehme Werte um die 20 bis 24 Grad Celsius, ideal für den Besuch der St.-Tryphon-Kathedrale in Kotor. Dieses romanische Meisterwerk aus dem zwölften Jahrhundert birgt einen unschätzbaren Reliquierschatz und zeugt von der tiefen Verwurzelung des Christentums in der Region. Ein fester Bestandteil einer jeden Studienreise nach Montenegro ist auch die vorgelagerte Insel Maria vom Felsen bei Perast. Die dortige barocke Wallfahrtskirche lässt sich im Frühjahr bei ruhiger See mit dem Boot ansteuern, bevor der sommerliche Bootsverkehr einsetzt. Die Witterung ist zu dieser Zeit meist beständig, wenngleich ein leichter Regenschauer an den steilen Bergflanken der Bucht abregnen kann.
Außergewöhnliche Windphänomene an der montenegrinischen Küste
Wer die Küstenregion besucht, muss sich mit den meteorologischen Besonderheiten des Adriatischen Meeres auseinandersetzen. Zwei Winde prägen das Klima und das Wohlbefinden der Reisenden maßgeblich. Der Schirokko, in der Region als Jugo bekannt, bläst aus Südosten und bringt warme, feuchte Luftmassen aus der Sahara mit sich. Er kündigt sich meist Tage im Vorfeld durch einen fallenden Luftdruck und einen dunstigen Himmel an und sorgt oft für anhaltende Regenschauer und starken Seegang. Das weitaus faszinierendere und kraftvollere Phänomen ist jedoch die Bora. Dieser kalte, trockene Fallwind bricht plötzlich aus dem nordöstlichen Gebirge hervor und stürzt die steilen Hänge hinab zur Küste. Die Bora fegt den Himmel wolkenleer und sorgt für eine phänomenale Fernsicht, lässt aber die gefühlte Temperatur schlagartig sinken. Für eine sorgfältig geplante Gemeindereise nach Montenegro ist das Wissen um diese Winde essenziell, da die Bora im Herbst und Winter Sturmstärken erreichen kann, die den Aufenthalt im Freien einschränken.
Gruppenreise nach Montenegro: Das Kernland des orthodoxen Glaubens im Herbst
Wenn der September das Land in goldenes Licht taucht, beginnt die ideale Phase für das tiefere Eindringen in das spirituelle Herz des Landes. Eine fachlich fundierte Kulturreise nach Montenegro führt unweigerlich in das Landesinnere, wo das Klima nun deutlich moderater wird als im flirrenden Juli. Das weltberühmte Kloster Ostrog, das wie ein Schwalbennest in die senkrechte Felswand der Prekornica-Berge hineingebaut wurde, ist der bedeutendste orthodoxe Wallfahrtsort des Balkans. Hier ruhen die Reliquien des heiligen Vasilije. Im September sind die langen Schlangen der Sommerpilger kürzer, und die Temperaturen im Tal der Zeta sind auf ein angenehmes Niveau gesunken. Die kühle Brise, die durch die oberen Klostergalerien streift, erleichtert die Besichtigung der filigranen Höhlenfresken aus dem siebzehnten Jahrhundert. Auch das geschichtsträchtige Kloster Cetinje in der alten königlichen Hauptstadt lässt sich im Frühherbst hervorragend in das Programm integrieren, da die herbstliche Frische die Konzentration auf die historischen Schätze, darunter eine Handpartikel von Johannes dem Täufer, fördert.
Klimatische Kontraste im Nationalpark Durmitor
Der Norden des Landes zeigt ein völlig anderes Gesicht und verlangt von allen Organisatoren logistische Flexibilität. Im Gebirgsmassiv des Durmitor-Nationalparks hält der Herbst deutlich früher Einzug, als an der Küste. Eine Begegnungsreise nach Montenegro, die den Dialog mit den Mönchen in den abgelegenen Tälern sucht, findet im Kloster Morača einen idealen Ort. Die Anlage liegt am Ausgang der beeindruckenden Morača-Schlucht. Während an der Küste im Juni noch Badewetter herrscht, kann es in den Höhenlagen der Schluchten abends empfindlich abkühlen. Im Oktober muss hier bereits mit ersten Nachtfrösten und plötzlichen Wetterumschwüngen gerechnet werden. Die Niederschlagsmengen im montenegrinischen Karstgebirge gehören zu den höchsten Europas. Ein plötzlicher Starkregen kann die Straßen in den Canyons vorübergehend fordern, weshalb die stabilen Monate Mai, Juni und September für Routen durch das Bergland die höchste Sicherheit bieten.
Organisation von Gemeindereisen nach Montenegro im Jahresverlauf
Die Wahl des Reisezeitraums beeinflusst nicht nur das Erleben der Natur, sondern auch die Qualität der Begegnungen vor Ort. Im Frühjahr und Herbst zeigen sich die Geistlichen und lokalen Führer in den Klöstern wie dem Kloster Savina bei Herceg Novi oft nahbarer und nehmen sich mehr Zeit für Erklärungen, da der Massentourismus Pause macht. Das Kloster Savina, eingebettet in eine üppige mediterrane Parklandschaft mit Blick auf die Bucht, strahlt in der Nebensaison eine tiefe Ruhe aus, die für theologische Gespräche und Besinnung genutzt werden kann. Große Gruppen profitieren in den Monaten Mai und September zudem von einer entspannten Parksituation an den oft engen Zufahrten der historischen Stätten. Die Hotels und Restaurants entlang der Routen sind aufmerksam und nicht vom sommerlichen Hochbetrieb erschöpft, was den reibungslosen Ablauf des täglichen Programms sichert.
Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Montenegro im Überblick
Im Land der „Schwarzen Berge“: Podgorica, Kloster Moraca, Kolasin, Nationalpark Biogradska Gora, Biogradska See, Biogradska Jezero, Durmitor Nationalpark, Tara Fluss, Tara-Schlucht, Auferstehungskirche, Kloster Ostrog, Dubrovnik, Franziskanerkloster, Kathedrale Mariä Himmelfahrt, Rektorenpalast, Dominikanerkloster, Montenegro, Bucht von Kotor, Sveti Trifun Kathedrale, Perast, Insel „Jungfrau vom Felsen“, Njegusi, Nationalpark Lovcen, Cetinje, König-Nikola-Museum, Budva, Albanien, Shkoder, Rozafa-Burg, Hafenstadt Bar.
Von der Einheit zur Vielfalt – die jungen Staaten auf dem Balkan: Pristina, Kosovo, Mitrovica, Gazimestan, Amselfeld, Prizren, Sinan-Pascha-Moschee, Kirche Bogorodica Ljeviska, Kloster Visoki Decani, Pec, Montenego, Mojkovac, Nationalpark Biogradska Gora, Biogradska See, Biogradska Jezero, Durmitor Nationalpark, Tara Fluss, Tara-Schlucht, Rafting in der Tara-Schlucht, Zabljak, Scepan Polje, Bosnien-Herzegowina, Sarajevo, Gazi Husrev Beg Moschee, Gavrilo-Princip-Brücke, Mostar, Steinerne Brücke, Metkovic, Kroatien, Makarska Riviera, Split, Diokletian-Palast, Sveti Duje Kathedrale, Bosnien-Herzegowina, Pocitelj, Mostar, Steinerne Brücke, Neretva, Neretva-Delta, Insel Korcula, Halbinsel Peljesac, Ston, Orebic Dubrovnik, Franziskanerkloster, Kathedrale Mariä Himmelfahrt, Rektorenpalast, Dominikanerkloster, Montenegro, Bucht von Kotor, Perast, Njegusi, Nationalpark Lovcen, Cetinje, Podgorica.

