Madeira - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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Madeira - Blumeninsel im Atlantischen Ozean

Preiskategorie II

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Lissabon mit Umgebung und Insel Madeira

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Etwa 600 km westlich von Marokko im Atlantik gelegen, ist dieses portugiesische Archipel - als Blumen und Sonneninsel - in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Wanderparadies geworden. Frühlingshafte bis sommerlich angenehme Temperaturen machen Erholungs- und Studienreisen über 12 Monate möglich. Entlang eines weit verzweigten Netzes von kleinen Wasserkanälen (Levadas) laden zahlreiche Wanderwege zu aktiver Erholung ein und bieten besondere Ein- und Ausblicke auf die Schönheiten der Insel, die sogar teilweise zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. Die kulturhistorisch bedeutende Hauptstadt Funchal begeistert mit tausenden von kunstvollen glasierten und zu Mosaiken gruppierten Keramikfliesen an den barocken Gebäuden. Aufstiege bis auf 1500 Meter in grüne und blumenreiche Höhen, Abfahrten in den berühmten Korbschlitten, Baden in freundlichen Buchten und das „ewige Frühlingsklima" machen jeden Aufenthalt auf Madeira zu einem besonderen Erlebnis.

Gruppenreise nach Madeira – lebendige Geschichte auf der Insel des ewigen Frühlings

Ein Blumenmeer mitten im Atlantischen OzeanMadeira steht für den ewigen Frühling und damit für eine traumhafte Natur, aber auch für namhafte historische Stätten und Schauplätze. Allein schon der Hauptort der autonomen portugiesischen Insel, Funchal mit seinem bekannten Botanischen Garten, hat eine wechselvolle Geschichte, die an vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt erfahrbar wird. Der Name „Funchal“ leitet sich von „viel Fenchel“ ab, was damit erklärt wird, dass die Portugiesen bei ihrer Entdeckung der Insel dort Fenchel in Hülle und Fülle vorfanden. Besonders zauberhaft ist die historische Altstadt mit ihren vielen Bäumen und Blumen, dem Kopfsteinpflaster und den malerischen, engen Gassen – sowie den beeindruckenden Mosaiken an vielen der barocken Gebäude der Stadt.

Gruppenreise nach Madeira – Funchal, die Inselhauptstadt

Aus dem 16. Jahrhundert stammt die Kathedrale von Funchal, die Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção im spätgotischen Stil, die von den Einheimischen kurz „“ genannt wird. Bekannt ist das Gotteshaus für seine beeindruckende geschnitzte Holzdecke. Sehr sehenswert und ein lohnenswertes Ziel auf einer Studienreise nach Madeira ist auch das Museum für sakrale Kunst im alten Bischofspalais neben der Kirche São João Evangelista. Ausgestellt sind hier liturgische Gegenstände und religiöse Textilien, aber auch beeindruckende Tafelbilder flämischer Maler. Einen Ausflug in die Zeitgeschichte bietet Quinta das Cruzes mit seinem wunderbaren Garten: Hier, auf dem Gelände eines alten Herrenhauses, das heute ein Museum ist, finden sich viele archäologische Funde - darunter auch die Grabstätte von „Heinrich, dem Deutschen“ und vor allem exotische und sehr besondere Pflanzen wie Kampferbäume und Orchideen. Hier auf dem Gelände soll einst auch der Entdecker Madeiras, João Gonçalves Zarco, sein Zuhause gehabt haben. Auch das franziskanische Nonnenkloster Convento de Santa Clara, ein Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, gehört zu den Sehenswürdigkeiten Funchals und ist bekannt für die prachtvollen Azulejos im Innenraum der Kapelle.

Gemeindereise durch Madeira zu den schönsten Gärten und alten Kirchen

Andere für eine Kulturreise durch Madeira bedeutsame Gebäude in Funchal sind die Festung von Sao Tiago, in der sich heute ein Museum befindet und das Gebäude der Jesuitenschule Igreja do Colégio, deren Geschichte in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Hier in der Kirche finden sich verschiedene kunstvolle Kapellen, zum Beispiel die der Elftausend Jungfrauen mit dem wegen seiner Holzarbeiten aufsehenerregenden Altar. Auch Monte liegt hier in der Nähe über der Inselhauptstadt, ein kleiner Ort, der mit Luftseilbahnen erreicht werden kann. Hier liegt auch einer der schönsten Gärten der Insel. Außerdem ist Monte als Wallfahrtsort bekannt: Die Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte mit dem Sarg des letzten österreichischen Kaisers Karl I aus dem 18. Jahrhundert und dem Bildnis der Heiligen Jungfrau ist jedes Jahr Ziel einer großen Prozession von Gläubigen und beliebtes Ziel einer Gemeindereise nach Madeira. Östlich von Funchal liegt auch Blandys Garten, die Quinta do Palheiro, berühmt wegen ihrer Artenvielfalt. Ob Jacaranda, Korallenbaum, Hibiskus und Bougainvillea - hier blühen die schönsten Pflanzen quasi um die Wette. Und dann das hübsche Camacha, das Dorf der Korbmacher, das sich außerdem in kultureller Hinsicht einen Namen gemacht hat – bestens geeignet für einen Abstecher auf einer Wanderreise nach Madeira.

Kulturreise nach Madeira: Lorbeerwälder, Inselgeschichte und der berühmte Madeirawein

Als Madeira im Jahr 1351 als „Holzinsel“ zum ersten Mal auf eine Seekarte eingetragen wurde, hatten die Phönizier die Insel im Atlantischen Ozean schon lange entdeckt, das geschah bereits im 6. Jahrhundert vor Christus. Plinius der Ältere berichtete sogar von einer Insel namens „Atlantis“, bei der es sich um Madeira gehandelt haben könnte. Es finden sich jedoch keine Hinweise darauf, dass Madeira zu diesem Zeitpunkt auch besiedelt wurde. Bekannt wurde die Insel schließlich durch den portugiesischen Seefahrer João Gonçalves Zarco, der Madeira im Jahr 1419 wiederentdeckte, und es sollte nur ein Jahr dauern, bis sich hier die ersten Siedler niederließen.

Es war in erster Linie das für den Schiffbau wichtige Holz des Lorbeerbaums, für das die Insel im Mittelalter berühmt war. Solche Lorbeerwälder, interessante Ziele einer individuell geplanten Gruppenreise durch Madeira, sind noch immer auf Madeira zu finden. Später war es das Zuckerrohr, das der Insel Aufschwung und Wohlstand brachte, danach kam der berühmte Wein. Sogar Christoph Kolumbus handelte hier mit Zucker, sechs Jahre, nachdem er Amerika entdeckt hatte. Immer wieder geriet Madeira im Mittelalter zum Zankapfel zwischen den Portugiesen und Spaniern, Franzosen und Engländern – bis es im Jahr 1668 seine Autonomie zurückerhielt.

Atemberaubende Steilklippe, versteckte Dörfer und authentische Städte

Einer der schönsten Orte Madeiras ist ohne Zweifel Eira do Serrado, ein Platz, der einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge und auf Curral das Freiras bietet. Curral das Freiras, das „Dorf der Nonnen“, liegt abgeschieden in einem Tal und war allein wegen seiner Lage im 16. Jahrhundert Zufluchtsort für Nonnen, die vor Piraten flohen. Da das kleine Dorf zwischen den nahezu senkrecht verlaufenden Berghängen geografisch immer noch sehr isoliert liegt, leben die Bewohner von dem, was sie selbst anbauen. Wer auf einer Gruppenreise durch Madeira weiter nach Câmara de Lobos, dem bekanntesten Fischerort der Insel, fährt, findet ganz in der Nähe auch das bedeutendste Anbaugebiet für den berühmten Madeirawein. Auch die 580 Meter hohe und damit zweithöchste Steilklippe weltweit, die Cabo Girao, liegt nicht weit von dem Ort entfernt. Unterhalb der Klippe beginnt auch der Levada do Norte, eine Wegstrecke, auf der sich atemberaubende Panoramen über der Südküste bieten.

In der Kleinstadt Ribeira Brava im Süden war es das Zuckerrohr, das den Bewohnern einst zu Wohlstand verhalf, heute ist der Ort bekannt für seine ausgedehnten Obstplantagen. Die Kirche São Bento, deren Geschichte bis auf das Jahr 1440 zurückgeht, bildet den Mittelpunkt der kleinen, beschaulichen und authentischen Stadt. Hier liegt auch der Encumeada-Pass, der – 1007 Meter hoch – den Süden mit dem Norden der Insel verbindet. Das von Weinbau geprägte Porto Moniz wiederum ist für seine natürlichen Wasserbecken aus Vulkangestein bekannt. Aber auch für seine beeindruckende hochbarocke Kirche Igreja Matriz und die Kirche Santa Maria Madalena do Mar, die eine der ältesten Kirchen auf Madeira ist.  

Ein Naturpark der Superlative: Ribeiro Frio

Und dann der Naturpark Ribeiro Frio im Osten, ein Wanderparadies und ein Erlebnis für alle, die die Faszination unberührter Natur bewegt. Die grünen Berge und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt machen die Region zu etwas ganz Besonderem: Vor allen die alten Lorbeerwälder und Pflanzen aus vorgeschichtlichen Zeiten sowie die zerklüfteten Berghänge und tiefen Täler sind es, die dem Naturpark sein Gesicht geben. Mittendrin das Dorf, das den gleichen Namen wie der Park trägt – Ribeiro Frio ist unter anderem für seine Forellenzucht bekannt, die durch ein verzweigtes Kanalnetz erst möglich wurde.

Gruppenreise nach Madeira zum ältesten Ort der Insel

Im Osten findet sich auch die älteste Stadt der Insel, Machico. Hier war die Stelle, an der der Entdecker João Gonçalves Zarco zum ersten Mal seinen Fuß auf die Insel setzte. Machico beherbergt die älteste Kirche der Insel, die Capela dos Milagres und außerdem die im 18. Jahrhundert errichtete Kapelle von São Roque, die wegen ihrer Kachelbilder Berühmtheit erlangte. Der Vorgängerbau war der Dank der Bevölkerung an den Heiligen Rochus, der den Ort von der Pest erlöst haben soll. Weiter in den Norden in den Küstenort Santana – berühmt für seine Strohdachhäuser aus Naturstein, die viele Jahrhunderte lang Ställe und gleichzeitig Wohnhäuser waren und zum Teil noch heute bewohnt werden. Die Region gilt als besonders traditionell und wurde auch deshalb von der UNESCO zum Welterbe erklärt.

Beste Reisezeit und Klima Madeira

Auf der portugiesischen Insel Madeira herrschen das ganze Jahr über milde Temperaturen, wobei Madeiras Norden mehr Niederschlag erfährt als der Süden.

Dank Madeiras Lage Mitten im Atlantischen Ozean gibt es nur sehr wenige Temperaturextreme. Selbst im Hochsommer übertreffen die Temperaturen meist nicht die 25°C. Die ozeanische Luft sorgt jedoch für eine ganzjährige hohe Luftfeuchtigkeit.

Madeira ist daher das ganze Jahr über dank angenehmen, milden Temperaturen zwischen 20°C und 25°C bereisbar. Der Monat mit dem meisten Niederschlag ist der Dezember mit rund 5 Regentagen im Jahr. Die Natur ist zu dieser Zeit besonders grün, weshalb ein Besuch der Insel auch im Dezember lohnend ist.

Unsere Reiseroute, Vorschlag und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Madeira im Überblick

Blumeninsel im Atlantik: Funchal, Museum für sakrale Kunst Funchal, Quinta das Cruzes, Pico dos Barcelos, Eira do Serrado, Curral das Freiras, Monte, Quintinha Esmeralda, Camara de Lobos, Cabo Girao, Ribeira Brava, Porto Moniz, Encumeada-Paß, Camacha, Nationalpark Ribeiro Frío, Santana, Penha de Aguia, Pico do Facho, Machico, Blandy’s Garden, Convento de Santa Clara, Botanischer Garten Funchal, Levada do Norte