Kappadokien - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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8 Tage
Hethiter-Metropole Hattuscha und Tuffstein-Faszination Kappadokien

Preiskategorie I

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Wandern in Kappadokien

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XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
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Die Hethiter waren es, die über eineinhalb Jahrhunderte Angstgegner der Römer blieben. Noch heute steht man staunend zwischen den Ruinen ihrer königlichen Städte inmitten grandioser Felslandschaften. Diese Landschaften aus weißem Kalk und Tuff mit ihren charakteristischen Spitzkegeln aus festem Vulkangestein sind weltweit nahezu einmalig. Sie nehmen es an Pittoreskheit auf mit den Naturwundern der großen Canyons Nord- und Südamerikas. Tausende von Höhlenwohnungen und hunderte von Höhlenkirchen zeugen von uralter Besiedelung und tiefer Reliogiosität. Von herausragender Bronzezeitkultur vorbei an den steinernen Prozessionen heidnischer Götterwelten. Von den Bauwerken des Römischen Reiches zu den Geburtsstätten des Christentums auf den Spuren des Apostels Paulus, bis hin zu osmanischen Dörfern und Moscheen – die Besucher erleben eine Schatzkiste von Natur und Zivilisation.

 

Gemeindereise durch Kappadokien: Im Land der Hethiter

Kappadokien ist ein einzigartiger, wahrlich berückender Landstrich in Zentralanatolien und für Kulturbegeisterte ebenso spannend wie für Gemeinden, christlich Interessierte und Pilger, die den Spuren der frühen Christengemeinden folgen. Hier hat die Natur eine überirdisch schöne Landschaft aus Kalk- und Tuffstein geformt und hier lag Jahrhunderte lang ein Zentrum christlichen Glaubens. Hinzu kommen die vielen Ruinen königlicher Städte, allesamt Zeugnisse der Hethiter und anderer Völker, die auf einer Gemeindereise oder Kulturreise durch Kappadokien Einblicke in uralte, bedeutsame Epochen Zentralanatoliens liefern.

Das alles in einer nahezu einmaligen Landschaft, die durch Regen, Kälte und Wind erschaffen wurde - mit großartigen Panoramen voller bizarrer Felsen, tiefen Schluchten und Tälern. Kappadokien ist übersät mit unzähligen sogenannten Feenkaminen - Erdpyramiden, in die die Menschen damals ihre Behausungen geschlagen haben. Baumeister dieser Wunderwerke der Natur waren zwei Vulkane, die vor rund 20 Millionen Jahren die Gegend mit einer vielen Meter hohen Schicht Asche und Staub bedeckten. Die durch Erosion entstandenen Gesteinsformen aus Tuffstein sind bis heute typisch für das Landschaftsbild in vielen Teilen Kappadokiens. 

Gemeindereise durch Kappadokien: Höhlenwohnungen und Felsenklöster

Besucher stehen in Kappadokien, das als eines der bedeutendsten Zentren des frühen Christentums gilt, staunend vor tausenden von Höhlenwohnungen inmitten kegelförmiger Türme und Spitzen aus Kalk- und Tuffstein. Es waren Verfolgte, Christen, die eine Zuflucht suchten und diese unter der Erde fanden. Sie waren es, die der Nachwelt diese erstaunlichen, in das weiche Gestein geschlagenen Stätten hinterlassen haben.

Zum Beispiel das besonders gut erhaltenes Felsenkloster Eski Gümüş mit seinen beeindruckenden Fresken in der Nähe von Niğde – ein Ort, der sowohl auf Studienreisen als auch auf Gemeindereisen durch Kappadokien stets viel Beachtung findet. Nicht nur hier, auch an etwa 50 anderen Orten in Kappadokien, wie zum Beispiel in Derinkuyu, versteckten sich die frühen Christen vor Seldschuken und Römern und lebten fortan in riesigen unterirdischen Höhlensystemen. Bis 80 Meter gingen sie dabei in die Tiefe, gruben sich immer tiefer in den Tuffstein und schufen so ein verstecktes Labyrinth, das Ställe, Wohn- und Kochstätten, Lagerräume und Werkstätten, aber auch unzählige Kirchen beherbergte.

In Niğde selbst stoßen Reisende auf Kirchenreste aus byzantinischer Zeit und auf verschiedene antike Gebäude, die die Osmanen errichteten. Auch die Seldschuken hinterließen der Stadt beeindruckende Zeugnisse – die Zitadelle etwa mit einem achteckigen Turm oder auch die Alâeddin-Moschee. Mongolen verewigten sich in Niğde mit der Sungur Bey Moschee, deren Geschichte auf das Jahr 1335 zurückreicht.

Fast schon mystisch: Das Kirchental von Göreme

Eine Studienreise und biblische Reise durch Kappadokien führt die Teilnehmer auch in das berühmte Kirchental nach Göreme. Kein Wunder, dass dieser Ort - ein Welterbe - zig Reisende aus der ganzen Welt anzieht: Wie verzaubert wirkt der Nationalpark, gleichzeitig Freilichtmuseum, mit seinen beeindruckenden uralten Sakralbauten und den verschiedenen anderen Felsendenkmalen, gehauen in Feenkamine und Felsen. Bis zu zehn Stockwerke weit reichen hier die in Stein gemeißelten Kapellen und Wohnstätten in die Tiefe. 

Eine der buntesten und größten der frühchristlichen Kirchen dort ist zweifelsfrei die „Kirche mit Schnalle“, die „Tokali Kilise“. Sie stammt aus dem 10. Jahrhundert. Auch die „Barbara Kilise“ mit ihrem kreuzförmigen Grundriss, die im 11. Jahrhundert entstand und unter anderem den Heiligen Georg mit dem Drachen kämpfend zeigt, findet sich im Tal der Kirchen zu Göreme. Ebenso viele andere wie die „Schlangenkirche“ oder auch die „Versteckte Kirche“, die so verborgen liegt, dass sie erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckt wurde. Die Gegend ist nicht nur für Gemeindereisen und biblische Reisen durch Kappadokien ein bereicherndes Ziel, denn es bietet ganz einzigartige kulturhistorische Einblicke in ein Leben inmitten einer fast schon mystischen Landschaft, wie es fernab heutiger Vorstellungen vor tausenden Jahren geführt wurde.

Kulturreise nach Kappadokien: Hattuscha, das Machtzentrum der Hethiter

Weiter nach Hattuscha, das bereits im Alten Testament erwähnt wurde, führt der Weg mitten in das ehemalige Reich der Hethiter. Dort im anatolischen Hochland steht auch das ehemalige Heiligtum dieses sagenhaften Volks: Ein vor tausenden Jahren beschrifteter Felsen, der Yazılıkaya, gibt Forschern noch heute Rätsel auf: Zu sehen sind hier Prozessionen früherer hethitischer Götter. Wer die Ausgestaltung des Felsens in Auftrag gegeben hat, ist unklar, vermutet wird Großkönig Tudhalija IV. Fest steht indes, dass der Ort eine Stätte des Kultes und der Rituale war.

Es war im Jahr 1834, als der französische Forscher Charles Texier die Ruinen entdeckt hatte, ohne zu wissen, um welche antike Stadt es sich handelte. Erst ein Assyriologe aus Berlin bewies viel später, im Jahr 1906, dass Texier mit der bedeutenden Ausgrabungsstätte tatsächlich auf die alte Stadt Hattuscha mit den Ruinen des Löwen-, Königs- und Sphinxtores gestoßen war. Heute heißt die Stadt mit dem archäologischen Freilichtmuseum Boğazkale. Rund 25 Kilometer von Boğazkale entfernt wartet auf die Teilnehmer einer Kulturreise oder Studentenexkursion durch Kappadokien ein weiterer imposanter Beleg für die Macht dieser einstigen Hochkultur: Der Siedlungshügel Alaca Höyük, seit der zweiten Hälfte des sechsten Jahrhunderts bewohnt, mit seinen Portalsphingen in der Provinz Çorum.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Kappadokien im Überblick

Kappadokien – Frühchristliche Zeugnisse in Kappadokien und an der türkischen Südküste: Ankara, Bogazköy, Hattussas, Yazilikaya, Alaca Hüyük, Archäologisches Museum Ankara, Göreme, Täler um Ortahisar, Tuffpyramiden bei Zelve, Ihlaratal bzw. Peristrematal, seldschukischen Karawanserei von Agzikarahan, unterirdischen Höhlenstädte, Felsenkirche von Eski Gümüs, seldschukische Stadt Nigde, Tarsus, der Geburtsort von Paulus, Adana