Slowakei - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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Mitten in Europa zwischen Donau, Tatra und Beskiden

Preiskategorie III

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I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Dieser kleine Staat - endgültig selbstständig seit der Trennung von Tschechien 1993 - gehört mit seiner Lage im Schnittpunkt zwischen Mittel- und Südosteuropa, zwischen verschiedenen Kulturen, mit seiner wechselvollen Geschichte und seinen vielfältigen Traditionen zu den kulturell hochentwickelten Staaten Europas. Historische Orte und Städte im Wechsel mit Weidelandschaft schmiegen sich in die slowakische Hügellandschaft. Eine große Zahl von Bauwerken von der Romantik über die Gotik, zu den Bürgerhäusern der Renaissance und des Barock, hat sich erhalten. Zahlreiche Kirchen sind Stätten regen religiösen Lebens. Die Hauptstadt Bratislawa, Zvolen und Detva sowie zahlreiche weitere Städte mit hunderten von Kulturdenkmälern, Museen und denkmalgeschützten Stadtvierteln gewähren eine beeindruckende Rundreise.

Kulturreise durch die Slowakei: Vielfältige Traditionen, beeindruckende Kultur

Die Slowakei: Spannend und einzigartig ist die Geschichte dieses kleinen Landes, das seinen Besuchern viel zu bieten hat. Das malerische Brünn (Brno) zum Beispiel ist eine gelungene Mischung aus Historie und Moderne: Die Zeiten der Habsburgermonarchie zum Beispiel lassen sich an vielen imposanten Gebäuden ablesen, ein Stück der Kirchengeschichte wird durch die Kathedrale  Peter und Paul auf dem Petrov-Hügel lebendig. Die beeindruckende Domkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert wurde zunächst im romanischen Stil errichtet, später zu einer dreischiffigen Basilika umgebaut. Heute ist sie eine prachtvolle Hallenkirche, die die Silhouette der Stadt maßgeblich prägt.

Gruppenreise in die Slowakei: Bratislava, die Schönheit an der Donau

Wenn von einer „Schönheit an der Donau“ die Rede ist, dann ist die Hauptstadt der Slowakei, Bratislava, gemeint. Eine individuell geplante Studienreise in die Slowakei hat sowohl kulturgeschichtlich bedeutende als auch moderne Höhepunkte zu bieten, von denen im lebhaften Bratislava zahlreiche zu finden sind – nicht zuletzt deshalb, weil die Stadt einige Jahrhunderte lang die Hauptstadt Großungarns war. Hier am Fuß der Kleinen Karpaten spielte sich seit dem Mittelalter bedeutende Geschichte ab. Die erste Blüte der Stadt war im 14. und 15. Jahrhundert und erfuhr mit der Gründung der Academia Istropolitana als Zentrum von Bildung und Kultur weiteren Aufschwung. Im Laufe der Jahrhunderte wurden in Bratislava als Hauptstadt Großungarns bis zum Jahr 1830 elf Könige gekrönt.

Das markanteste Gebäude der Stadt jedoch ist die imposante Burg Bratislava, auch Pressburg genannt, die 85 Meter hoch über der Donau thront. Der romanische Wohnturm aus dem 13. Jahrhundert gehört noch zu der ersten kleineren Burg, die hier errichtet wurde. Der heutige Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Hier residierten die Könige, hier wurden die Kronjuwelen verwahrt, hier wurden die Geschicke Großungarns gelenkt – ein denkwürdiger Schauplatz der Geschichte.

Slowakei: Gemeindereise in die Hohe Tatra

Eine Gemeindereise durch die Slowakei führt nicht nur durch interessante Städte und Orte wie Cerveny und Kamen, Kaschau und Jedlinka mit ihren einzigartigen kultur- und religionsgeschichtlichen Zeugnissen, sondern auch in die berühmte Natur der Hohen Tatra. Hier, in atemberaubender Landschaft, erhebt sich auf 2655 Metern Höhe der höchste Gipfel des Landes, die Gerlsdorfer Spitze oder Gerlachovský štít. Hinreißend ist sein „kleiner Bruder“, der Kriváň  mit 2494 Metern Höhe, der als schönster Gipfel der Slowakei gilt und gleichzeitig der nationaler Stolz des Landes ist. Die Berge liegen im Tatra-Nationalpark, der sich auch durch seine einzigartige Flora und Fauna auszeichnet.

Hier gedeihen Enzian und Edelweiß, hier leben Tiere wie Braunbären, Murmeltiere, Steinadler und das Symbol der Gebirgslandschaft, die Tatra-Gebirgsgemse, von der lediglich etwas mehr als 1000 Exemplare existieren. Über hundert Seen und mehrere Wasserfälle bereichern die Idylle dieser einzigartigen Natur. Hier in der Hohen Tatra liegt auch Tatranská Lomnica auf 850 Metern Höhe, ein für den Tourismus in diesem Gebiet bedeutender Ort und gleichzeitig Sitz des Nationalpark-Museums.

Individuell geplante Studienreise durch die Slowakei: Die Zipser Burg

Auch die Zips liegt in der Hohen Tatra, eine Landschaft mit sanften Hügeln und einem besonderem Juwel: Die Zipser Burg, die östlich der Gemeinde Žehra zu finden ist – ein Muss jeder Gruppenreise durch die Slowakei. Ein Rekordbau, denn die Burg gilt als die zweitgrößte ihrer Art in Mitteleuropa. Auf einem Felskegel wacht sie in einer Höhe von 630 Metern über die Landschaft. Das gewaltige Bauwerk stammt aus dem 12. Jahrhundert und war zunächst der Verwaltungssitz der Herren von Zips, bis später, im 15. Jahrhundert, die Burg zu einem Adelssitz ausgebaut wurde. Vier Hektar groß ist die Anlage, auf der der spätere König Ungarns, Johann Zápolya geboren wurde.

Und dann Spišská Kapitula, die „Vatikanstadt“ der Slowakei: Lange schon ist kleine Stadt nahe der Zipser Burg das geistige Zentrum des Landes und gehört ebenfalls zu den Welterbestätten. Eine Gemeindereise in die Slowakei an diesen Ort führt an eine beeindruckende Stätte jahrhundertelangen, religiösen Wirkens. Im Mittelpunkt steht die Kathedrale des Heiligen Martins aus dem 13. Jahrhundert, eine beeindruckende Basilika, deren spätere barocke Ausgestaltung wieder rückgängig gemacht wurde, um der Kirche ihr mittelalterliches Aussehen zurückzugeben. Auch das Bischofspalais entstand in dieser Zeit, etwas später kamen die Domkapitel der Kanoniker (14. Jahrhundert) hinzu.

Weltkulturerbe: Das alte Levoča

In der Zips liegt auch das alte Levoča, ein kulturhistorisches Juwel, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde. Wegen ihrer Lage an einem bedeutenden Handelsweg erfuhr die Handelsstadt im 13. Jahrhundert einen Aufschwung, wurde wenig später Zentrum der sogenannten Zipser Sachsen und später königliche Freistadt. Im Mittelpunkt des historischen Stadtkerns steht die katholische Pfarrkirche des Heiligen Jakobus, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde und die zu den wichtigsten religiösen Bauten der Slowakei zählt. Im Inneren warten unzählige Kostbarkeiten, allen voran der spätgotische Hauptaltar aus dem 16. Jahrhundert, der dem Heiligen Jakobus gewidmet ist und mit einer Höhe von fast 19 Metern als höchster Holzaltar weltweit gilt. Auch der Platz mit dem alten Pranger als mittelalterliches Relikt sorgt für Aufsehen, ebenso die vielen Patrizierhäuser, die den Platz einfassen.

Welterbestätten und denkmalgeschützte Dörfer

Ein weiteres der vielen lohnenswerten Ziel einer Gemeindereise in die Slowakei ist auch Bardejov, ebenfalls Welterbe, das in der Region Šariš an den Bergen der Niederen Beskiden liegt. Bis in das 13. Jahrhundert reichen die Wurzeln dieser Stadt, die früh ihre Blütezeit erlebte. Die mittelalterliche Atmosphäre, für die das eindrucksvolle Rathaus mit dem Šariš-Museum, der große Marktplatz und die vielen kleinen charmanten Häuser sorgen, ist hier besonders authentisch.

Ganz anders, aber durchaus spektakulär, präsentiert sich Čičmany: Die Gemeinde nahe der Kleinen Fatra ist für seine außergewöhnlichen Holzhäuser bekannt, deren Fassaden geometrische Ornamente tragen. Diese Verzierungen sind einzigartig, und es ist kein Wunder, dass der Ort zu einem Denkmalreservat erklärt wurde. Klein und fein in der Kleinen Fatra präsentiert sich außerdem das in eine malerische Landschaft eingebettete Vlkolínec mit seinem Freilichtmuseum, eine Art mittelalterliche Siedlung mit der typischen Holzarchitektur, die zu den Volksarchitekturobjekten gezählt wird. Im 14. Jahrhundert wurde der kleine Ort zum ersten Mal urkundlich erwähnt, noch immer stehen rund 45 Gebäude, die interessante Einblicke in das damalige Leben der Bergbevölkerung bieten.

Gruppenreise durch die Slowakei: Die Geschichte von Banská Bystrica

Einer der vielen Höhepunkte auf einer Kulturreise durch die Slowakei ist Banská Bystrica. Die Stadt liegt in der Landesmitte und ist der Schauplatz des berühmten Radvaň Jahrmarkts mit seinem über die Grenzen hinaus bekanntem Handwerkermarkt. Die Stadt mit ihrem historischen Kern ist das Zentrum der Mittelslowakei und lag einst an einem wichtigen Handelsknotenpunkt; zusätzlich sicherten große Erzvorkommen den Wohlstand der Stadt. Bekannt ist Banská Bystrica auch für den Slowakischen Nationalaufstand gegen den Faschismus im Jahr 1944. Im denkmalgeschützten Stadtgebiet finden sich allerlei Kostbarkeiten wie etwa die Pfarrkirche der Jungfrau Maria mit dem Altar der Heiligen Barbara, die auf das 13. Jahrhundert zurückreicht. Die Kirche ist Teil der Stadtburg - Symbol des alten Stadtkerns. Ursprünglich wurde die Burg errichtet, um die kostbaren Bodenschätze der Bergbauregion zu schützen. Zur Stadtburg gehören auch das Rathaus, die Slowakische Kirche und verschiedene Befestigungen, darunter das Eingangstor mit einer Barbakane.

Mittelalterliche Städte mit eindrucksvollen Gebäuden

Andere Kleinode, die auf einer Kulturreise durch die Slowakei entdeckt werden wollen, sind das mittelalterliche Trencin mit der gleichnamigen Königsburg, die aus dem 11. Jahrhundert stammt. Der bekannteste Teil des Gebäudeensembles ist der Liebesbrunnen, 80 Meter tief, um den sich die Legende einer großen Leidenschaft zwischen einem türkischen Prinzen und einer schönen Frau rankt. Auch die Altstadt von Trencin ist sehenswert, besonders bemerkenswert sind das gelbe Rathaus und der weiße Stadtturm. Dann natürlich noch Nitra als älteste Stadt der Slowakei, das aus einem Fürstentum hervorging. Bereits im 9. Jahrhundert wurde auf Befehl von Fürst Pribina die erste christliche Kirche des Landes erbaut. Später war Nitra für kurze Zeit auch freie Königsstadt. Zu den bekanntesten Bauwerken der Altstadt gehört neben der Burg Nitra auch die dazugehörige Kathedrale des Heiligen Emmeram. Die Burg, ein Bischofssitz, gehört zu den interessantesten Zielen einer Gruppenreise durch die Slowakei, was nicht zuletzt an der verwinkelten Konstruktion des Komplexes und der Festungsanlagen liegt. Prachtvoll ist das Große Seminar im barocken und neoklassizistischen Stil aus dem 18. Jahrhundert in der Oberstadt, ehrwürdig das Franziskanerkloster und beeindruckend der Corgoň - die Statue eines Atlanten. Die Petrus-und-Paulus-Kirche mit dem Lebenszyklus des Heiligen Franz Xaver - der auf 33 Reliefplastiken dargestellt ist - und das Komitatshaus sind weitere Reminiszenzen an die bewegte Vergangenheit der alten Stadt.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise in die Slowakei im Überblick

Mitten in Europa zwischen Donau, Tatra und Beskiden: Wien, Slowakei, Brünn, Bratislava, Pressburg, St. Martins-Dom, Burg von Bratislava, Kleinkarpatische Weinstraße, Cerveny Kamen, Biberburg, Fugger, Kleine Karpaten, Slowakisches Erzgebirge, Nitra, Neutra, Hronsek, Artikularkirche, Banska Bystrica, Neusohl, Aragonithöhe Ochtina, Slowakischer Karst, Schloss Betliar, Kosice, Kaschau, Jedlinka, Bardejov, Bartfeld, Ägidius-Kirche, Region Spis, Zips, Zipser Sachsen, Spisska Kapitla, Spisker Kapitel, Martinskathedrale, Sisski Hrad, Spisker Burg, Levoca, Leutschau, Jakobuskirche, Kezmarok, Käsmark, Hohe Tatra, Tatranska Lomnica, Stary Smokovec, Strbske Pleso, Tschirmer See, Skalnate-Pleso, Abendessen in einer Koliba, Pieniny-Gebirge, Floßfahrt im Durchbruchtal des Dunajec, Poprad, Spisska Sobota, Georgenberg, Vlkolinec, Bojnice, Weinitz, Türkensaal, Waagtal, Trencin, Trentschin, Trenciner Burg, Matus Cak.