KENIA - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen

Preiskategorie VIII

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Die Nationalparks Kenias sind weltweit mit die schönsten und betreiben am konsequentesten Natur-, Tier- und Artenschutz. Am Horizont begleitet den Reisenden stets die beeindruckende Kulisse der Bergamssive des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Inmitten traumhafter Natur leben und arbeiten die Menschen eingebettet in afrikanische, arabische, europäische und indische Geschichte, Kultur und Religion zwischen Moderne und Tradition. Begegnungen und Gespräche mit Kirchengemeinden sind überall möglich und geben einen besonderen Eindruck über die Herzlichkeit der Menschen und das Leben in einem Land, das den Anschluß an die Moderne nicht verpassen will. Über ein halbes Jahrtausend ostafrikanisch-europäische Geschichte und brillierende Küstenstreifen beweisen: Kenia ist mehr als Löwen und Palmenstrand.

Gemeindereise nach Kenia

Eine Gemeindereise nach Kenia führt die Teilnehmer in den Osten des afrikanischen Kontinents. Der größte Reichtum des afrikanischen Landes ist die artenreiche Tierwelt in den Nationalparks. Auf einer Safari lernen die Besucher die „Big Five“ (Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard) des afrikanischen Kontinents kennen.

Die Teilnehmer übernachten in Camps oder Lodges und nutzen die Tage zu spannenden Wildbeobachtungstouren unter Begleitung erfahrener Nationalparkführer. Unterwegs können Gnus, Antilopen und Zebras in den grasbewachsenen Savannen beobachtet und Elefanten an einem der zahlreichen Wasserlöcher bestaunt werden. Teil dieser Gruppenreise ist darüber hinaus ein Aufenthalt in der Hafenstadt Mombasa, die im 11. Jahrhundert von den Arabern gegründet wurde.

Begegnungsreise nach Kenia: Nairobi – die pulsierende Hauptstadt Kenias

Eine Begegnungsreise nach Kenia nimmt in der Landeshauptstadt Nairobi ihren Anfang, wo neben einer Besichtigung der bekanntesten Attraktionen eine Begegnung mit der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde auf dem Programm steht. Nairobi ist eine pulsierende Metropole und das wirtschaftliche, politische und kulturelle Herz des Landes. Mit einer geschätzten Bevölkerung von über 5,5 Millionen Menschen gehört Nairobi zu den größten Städten Afrikas. Geografisch liegt die Stadt im Süden Kenias, auf einer Höhe von etwa 1.795 Metern über dem Meeresspiegel in einem angenehmen Klima.

In der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die sowohl die lange Geschichte als auch die kulturelle Vielfalt der Region widerspiegeln. Das Nationalmuseum in Nairobi wurde im Jahr 1930 eröffnet und ist das bedeutendste Museum des ostafrikanischen Landes. Es beherbergt neben zahlreichen kulturhistorischen, naturwissenschaftlichen und archäologischen Exponaten einen botanischen Garten und eine Dauerausstellung für zeitgenössische Kunst. Zu den größten Attraktionen des Nairobi Nationalmuseums gehört die paläoanthropologische Abteilung. Viele Fundstücke stammen aus den Ausgrabungen der Forscherfamilie Leaky, die bei ihren Grabungen in Ostafrika Millionen Jahre alte Skelette entdeckte, die als die frühen Vorfahren der heutigen Menschen gelten.

Ausflüge in Kenias Hauptstadt führen die Teilnehmer an einer Gruppenreise nach Kenia darüber hinaus zum  Karen Blixen Museum. Das ehemalige Zuhause der berühmten dänischen Autorin, bekannt durch ihr Buch „Out of Africa“, ist heute ein Museum, das die Erinnerung an ihr Leben und Werk in Kenia bewahrt. Spannend ist auch ein Besuch in den Kazur Werkstätten. Bekannt für handgefertigte Keramikperlen und Töpferwaren, bieten die Kazuri Werkstätten Einblick in die Kunsthandwerkskunst Kenias und unterstützen gleichzeitig lokale Handwerkerinnen.

Wildbeobachtungstouren im  Amboseli-Nationalpark

Der Amboseli-Nationalpark gehört zu den ältesten und meistbesuchten Nationalparks Kenias und fasziniert mit seiner riesigen Elefantenpopulation. Eine Wildbeobachtungstour durch die weitläufigen Savannenlandschaften zählt zu den Höhepunkten einer Gruppenreise nach Kenia. Das Areal des Nationalparks grenzt unmittelbar an Tansania und an das Kilimandscharo-Massiv. Das Land des Amboseli-Nationalparks gehört zum Besitz der Massai. Dem Handeln des afrikanischen Volksstammes ist es zu verdanken, dass die Tierpopulation in diesem Gebiet von Wilderern praktisch verschont blieb.

Im Amboseli-Nationalpark entwickelte sich eine Elefantenpopulation von erstaunlicher Größe und Altersstruktur. Unter den rund 800 Dickhäutern befinden sich zahlreiche alte Kühe und Bullen, die mit ihren Nachkommen seit Generationen in einem sozialen Gefüge zusammenleben. Die offenen Savannen sind die Heimat von Gnus, Antilopen, Zebras, Gazellen und den seltenen Spitzmaulnashörnern. In den Sümpfen und im Amboseli-See tummeln sich Flusspferde und Wasservögel. Die Artenvielfalt und das umfangreiche Nahrungsangebot bildet die Grundlage für die Population von Löwen, Geparden und Hyänen. Darüber hinaus leben zwei Schakalarten und Afrikanische Wildhunde im Amboseli-Nationalpark.

Gruppenreise nach Kenia: Entdeckungen im größten Nationalpark des Landes

Der Tsavo Ost Nationalpark ist der größte Nationalpark Kenias, und er beherbergt trotz der großen Trockenheit in dieser Region eine artenreiche Tierwelt. Wüstenartige Steppen wechseln sich hier mit weiten grasbewachsenen Savannen ab. An den ganzjährig Wasser führenden Flüssen Galana und Athi haben sich lichte Akazienwälder entwickelt. Vereinzelt erheben sich kleinere Felsgruppen und sogenannte Inselberge aus der Ebene. Im Tsavo Ost Nationalpark befindet sich mit dem Yatta Plateau das längste Lavafeld der Erde.

Die Chancen auf einer Safari im Tsavo Ost Nationalpark die „Big Five“ des afrikanischen Kontinents beobachten, stehen außerordentlich günstig. Die große Elefanten- und Löwenpopulation ermöglicht die häufige Sichtung der Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum. Leoparden und Nashörner kommen zwar seltener vor, doch eine Beobachtung ist ebenso wie beim Büffel nicht ausgeschlossen. Besonders häufig können die Teilnehmer an einer Gruppenreise nach Kenia Tierarten beobachten, die an das Leben in trockenen, heißen Savannen perfekt angepasst sind. Unter anderem gehören dazu Gazellen, Steppenzebras, Elenantilopen und Giraffen. Spitzmaulnashörner waren durch ungezügelte Wilderei im Nationalpark bis zum Beginn der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts nahezu ausgerottet. Seither erholen sich die Bestände langsam wieder.

Tsavo West Nationalpark: Der kleine Bruder von Tsavo Ost

Die Gründung des Tsavo West Nationalparks erfolgte im Jahr 1948 gemeinsam mit dem größeren Bruder Tsavo Ost Nationalpark. Zunächst wurden beide Naturreservate als gemeinsamer Nationalpark geführt, bis ein Jahr später die Trennung erfolgte. Heute werden beide Parks separat verwaltet und besitzen getrennte Eingänge. Im Tsavo West Nationalpark empfängt Sie eine weitaus vielfältigere Landschaft als beim östlichen Nachbarn. Die Region ist deutlich bergiger und es fallen mehr Niederschläge als in den trockenen Savannen des Tsavo Ost Nationalparks.

Der Tsavo West Nationalpark verfügt über zahlreiche landschaftliche Besonderheiten, die zu spannenden Wildbeobachtungen einladen. Die Chyulu Hills sind eine Bergkette, an deren Fuß sich ein 200 Jahre altes Lavafeld entlangzieht. Hier sammelt sich Schmelzwasser des Kilimandscharo, das durch das poröse Gestein gereinigt und gefiltert wird. In der Quelle Mzima Springs tritt es kristallklar aus dem Gestein aus und füllt zwei gewaltige Quellbecken. Hier leben zahlreiche Flusspferde und Nilkrokodile, die die Teilnehmer an einer Studienreise und Begegnungsreise nach Kenia im Rahmen einer Safari von einem Unterstand aus beobachten können.

Die artenreiche Tierwelt des Nationalparks offenbart sich nicht selten erst auf den zweiten Blick, denn die dichte Vegetation an einigen Stellen des Parks gibt nicht sofort den Blick auf die Savannen- und Waldbewohner frei. Dessen ungeachtet stehen die Chancen auf eine Sichtung von Elefanten, Büffeln, Leoparden, Löwen und Nashörnern nicht schlecht. Zebra- und Antilopenherden bevölkern das Grasland und Flusspferde leben in Gewässernähe. Vielerorts ragen darüber hinaus rötlich-braune Termitenhügel aus der Ebene auf.

Studienreise und Kulturreise nach Kenia: Ausflug nach Mombasa

Mombasa ist eine Hafenstadt am Indischen Ozean, die nach Nairobi die zweitgrößte Stadt des Landes und ein bedeutender Wirtschaftsstandort ist. Die Gründung der Hafenstadt an der Ostküste Kenias geht auf das 11. Jahrhundert zurück, als die Araber an dieser Stelle einen Handelsstützpunkt für Sklaven und Elfenbein errichteten. Die rund 900.000 Einwohner zählende Großstadt befindet sich auf Mombasa Island.

Die Stadt empfängt ihre Besucher mit einem tropischen Klima. Das Wahrzeichen Mombasas erwartet die Teilnehmer an einer Studienreise und Kulturreise nach Kenia bereits bei der Zufahrt ins Stadtzentrum. Die sogenannten Tusks sind vier Stoßzähne, die sich über der Moi Avenue an der Spitze kreuzen. Sie bestehen aus Aluminium und die Anordnung über der Straße stellt ein überdimensionales „M“ für Mombasa dar. Ein Besuchermagnet in der Hafenstadt ist das UNESCO-Welterbe Fort Jesus an der alten Hafeneinfahrt. Wie ein Bollwerk erhebt sich der portugiesische Festungsbau aus dem Jahr 1593 an der Einfahrt zur Lagune. Mehrfach wechselte seit der Errichtung die Kontrolle über das Fort.

Nach einer Besichtigung von Fort Jesus lohnt sich ein Abstecher in das historische Stadtzentrum von Mombasa. Das Viertel wird Old Town genannt und am besten und sichersten ist es, die Altstadt im Rahmen einer geführten Tour zu entdecken. Charakteristisch für Old Town sind die handgeschnitzten Balkone an den Gebäuden. In der Mbarak Hinawy Road erwartet Sie während einer Kulturreise nach Kenia die älteste Moschee der Hafenstadt. Das weiß gestrichene Gebäude stammt aus dem Jahr 1570. In den Straßen der historischen Altstadt pulsiert das Leben und Sie erhalten einen guten Einblick in die vielfältigen Kulturen, die hier miteinander leben. Der Alltag der Einheimischen findet auf der Straße statt und zahlreiche orientalische Einflüsse sind in den Gassen allgegenwärtig.

Landwirtschaftliche Reise und Agrarreise nach Kenia - Agrarwirtschaft, Anbau und Erzeugung aus erster Hand

Rund 80 Prozent der Bevölkerung in Kenia lebt von der Landwirtschaft als Wirtschaftszweig. Der Anbau von Getreide, Obst, Zuckerrohr und Tee wird von Kleinbauern dominiert, die Flächen von bis zu drei Hektar bewirtschaften. Aufgrund der kargen Böden und anhaltender Trockenheit kann nur ein Fünftel der Landfläche Kenias für Ackerbau und Viehzucht genutzt werden. Für den Eigenbedarf werden neben dem Grundnahrungsmittel Mais auch Bohnen, Gerste, Ananas, Reis und Baumwolle angebaut. Tee und Kaffee werden vornehmlich für den Export produziert. Ein Höhepunkt auf einer landwirtschaftlichen Reise bzw. einer Agrarreise nach Kenia ist der Besuch einer Teeplantage. Kenia ist darüber hinaus ein weltweit angesehener Blumenproduzent. Rund um den Naivashasee werden Rosen angebaut, die Abnehmer auf der ganzen Welt finden. Auf Wunsch kann auf einer individuell organisierten Gruppenreise in das afrikanische Land zusätzlich der Besuch einer Schaffarm im Hochland Kenias eingeplant werden.

Beste Reisezeit und Klima für Gruppenreisen und Studienreisen nach Kenia

Beste Reisezeit für Kenia 

Wer zum ersten Mal auf Kenia blickt – gedanklich oder durch das Sichtfenster einer Boeing – wird schnell feststellen: Die Frage wann man reist, ist fast so wichtig wie wohin. Regenfälle, Hitze, frische Höhenluft, tropisches Küstenklima – das afrikanische Land spielt klimatisch die ganze Klaviatur. Und genau deshalb lohnt es sich, den Kalender klug zu studieren, bevor man den Koffer mit Safarihut und Fernglas füllt.

Trockenzeit: Wenn Löwen posieren und das Thermometer strahlt

Die Monate Dezember bis Februar und Juni bis September gelten als klimatisch an amgenehmsten – und damit als beste Reisezeit für Gruppenreisen nach Kenia. In dieser Phase zeigen sich die Nationalparks in voller Schönheit: kurze Gräser, klare Sicht, mit Tieren, die an Wasserlöchern posieren. Tagsüber liegen die Temperaturen meist zwischen 25 und 30 Grad Celsius – warm, aber selten drückend. Die Nächte kühlen angenehm ab, perfekt für die Erholung nach einer Safari. 

Besonders die zweite Trockenzeit ab Juli ist das große Naturkino: die große Tiermigration beginnt, mit Millionen Gnus, Zebras und Antilopen, die durch die Masai Mara ziehen, verfolgt von Raubkatzen, die wie dramatische Nebenfiguren auftreten. Niederschläge? Fehlanzeige – zumindest größtenteils. Der Himmel ist dauerhaft postkartenblau.

Wer nach dem Abenteuer die Füße in den Sand stecken will, findet entlang der Küste – Diani Beach, Watamu, Malindi – angenehme 28 bis 30 Grad im Wasser und Wind, der sich anfühlt, als hätte jemand „Urlaubsmodus“ aktiviert. Für Reisegruppen ist diese Saison optimal: Man muss sich nicht ständig entscheiden, ob Regenjacke oder Sonnencreme wichtig ist – es gewinnt eindeutig die Sonnencreme.

Regenzeit: Tropische Dramen und unterschätzte Vorzüge

Dann kommen April und Mai – meteorologisch die große Oper. Die Wolken bauen sich auf, und wenn sie einmal loslegen, dann richtig. Die Temperaturen bleiben zwar bei 25 bis 27 Grad, aber Kenia verwandelt sich in ein Kaleidoskop aus üppigem Grün, Regenbögen und matschigen Pfaden. Hotels locken mit Rabatten, die Nationalparks sind leerer, und wer Abenteuer statt Komfort sucht, wird belohnt – oder steckt fest. Beides ist möglich.

Die kleine Regenzeit im November und Dezember verhält sich dagegen eher wie eine launische Komödie: kurze, heftige Schauer, aber dazwischen viel Sonnenschein. Für Menschen, die es lieber etwas ruhiger mögen – etwa Gemeindemitglieder auf gemeinschaftlicher Reise – gilt dieser Zeitraum tatsächlich als beste Reisezeit für Gemeindereisen nach Kenia. Es ist nicht so heiß wie im Hochsommer und die Landschaft wirkt frischer.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Kenia im Überblick

Nairobi, Kiambethu Teeplantage, Fair Trade Tulaga Flowers Farm, Deutsche Evangelische Kirchengemeinde, Nairobi Museum, Karen Blixen Museum, Kazuri Werksätten, Kimana, Amboselis-Nationalpark, Wildbeobachtungsfahrt, Safari, Chuyulu Hills Nationalpark, Tsavo West Nationalpark, Mzima Quellen, Pirschfahrt, Tsavo Ost Nationalpark, Küstenurwald Arabuko Sokoke, Ruinenstadt Gede, Watamu, Malindi, Gongoni, Mombasa

KENIA - die schönsten Sehenswürdigkeiten