KAMPANIEN - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen

Preiskategorie II

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Preiskategorie III

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In idealer Weise kommen die Liebhaber aufregender mediterraner Landschaften, antiker Geschichte und pulsierenden italienischen Lebens auf ihre Kosten. Geografische Highlights wie der majestätische Vesuv, Pozzuoli und die Phlegraischen Felder mit ihren aktiven Vulkanisums sowie die Küsten am Golf um Sorrent, Capri und Ischia faszinieren alle Sinne. Die „Magna Graecia“ offenbart ihre imposantesten architektonischen und künstlerischen Zeugnisse in Paestum. Cumae, Pompeji und Herkuleaneum erklären uns römische Religion, Mythologie und lassen dank ihrer wunderbaren Erhaltung römische Zivilisation wieder auferstehen. Der Großraum Neapel widerspiegelt das lebendige Europa von Stauffern über das Barock bis ins 21. Jahrhundert in seltener Vielfalt. Die Amalfitanische Küstenstraße mit traumhaften Ausblicken wie von Sorrent, Positano und Ravello macht Kampanien unvergeßlich. Ob Axel Muntke mit der „Villa San Michele“ oder Richard Wagner mit „Klingsors Zaubergarten“...hier locken römisch-romanisch-italienische Vielfalt und „Kultur pur“.

Studienreise durch Kampanien – Feuerwerk für Sinne und Seele

Großartige Ausgrabungsstätten, traumhafte Inseln, faszinierende Landschaften und Perlen der Baukunst – das ist Kampanien, die Region im Westen des Italiens mit ihrer turbulenten und geschichtsträchtigen Hauptstadt Neapel. Hier speit der Vesuv, hier liegen so bedeutsame archäologische Orte wie Pompeji und Paestum, hier windet sich die felsenreiche Amalfiküste, die schon in der Antike als beliebter Sommersitz der Reichen und Mächtigen galt, entlang des Mittelmeeres. Auch das vielbesungene Capri mit seinen zerklüfteten Felsen, den unzähligen Grotten und die Insel Ischia sind hier zu finden.

Eine Studienreise durch Kampanien führt an archäologische Stätten von Weltruhm

Eine Kulturreise nach Kampanien führt an die unterschiedlichste Orte, landschaftlich besonders schöne, kulturell besonders spannende – und immer zurück in die reichhaltige Geschichte der Region. Wo der Vesuv seine Heimat hat, liegt natürlich das berühmte Pompeji, das am 24. August 79 durch den Ausbruch des Vulkans unterging. Dieses Datum überlieferte Plinius der Jüngere zumindest in einem Brief an Tacitus. Die Stadt wurde ausgelöscht, unzählige Menschen fanden den Tod, sie alle wurden verschüttet und vergessen – und das über weit mehr als ein Jahrtausend, bis die Stadt wiederentdeckt wurde. 25 Meter dick war die Schicht aus Bims und Asche, die die Körper der Toten konservierte. Diese Schicht sorgte damit dafür, dass wir das antike Inferno heute auf so eindrückliche Weise nachvollziehen können.

Laut griechischer Mythologie wurde Pompeji von Herakles gegründet, letztlich sollen jedoch die Osker die Stadtväter gewesen sein, ein altitalisches, indogermanisches Volk. Wechselvoll war die Geschichte der Stadt, bis sie auf so tragische Weise ihr Ende fand. Viele Jahrzehnte lang schon fördern Archäologen immer neue Erkenntnisse über das Leben in der Stadt zutage. Ein Besuch der Ausgrabungsstätte auf einer Studienreise durch Kampanien gibt beeindruckende Einblicke in das frühere Leben und die alte Kultur: Die Mysterienvilla mit ihren wunderschönen Fresken, der Apollontempel als wichtiges religiöses Gebäude der Stadt, das Haus des tragischen Dichters mit seinen prachtvollen Mosaikböden oder das Haus des Fauns als eines der luxuriösesten Bauwerke der verlorenen Stadt – aber auch ein Bordell, das Forum, Thermen.

Nur wenige Kilometer von Pompeji entfernt liegt Herculaneum, das ebenfalls Opfer des gewaltigen Vesuvausbruchs wurde. Allerdings starben die Menschen dort eher an den Folgen eines pyroklastischen Stroms – einer Wolke enorm heißen Gases. Auch hier finden sich unzählige Überreste vom Leben in der antiken Stadt, zum Beispiel spektakuläre Bauwerke, wertvolle Schriftrollen und viele Alltagsgegenstände. Wer sich für die Antike begeistern kann, findet in Paestum eine weitere, hochkarätige Welterbestätte. Die Griechen als Gründer der antiken Metropole nannten den Ort seinerzeit Poseidonia, die Überreste der vielen Tempel und Baukunstwerke dort sind beeindruckend. Hinzu kommt die Stadtmauer, die sich knapp fünf Kilometer um den antiken Ort zieht. Auch der imposante Hera-Tempel, der kleinere Tempel der Athena oder der Zeustempel, alle einige Jahrhunderte vor christlicher Zeitrechnung errichtet, machen alte Geschichte wieder lebendig.

In Cumae schließlich, ein Ort mit einer ebenfalls berühmten Ausgrabungsstätte, findet sich unter anderem die berühmte Höhle, in der Sibylle von Cumae einst weissagte. Sie gehört zu den zehn Sibyllen und war eine babylonische Priesterin, die eigentlich Amaltheia hieß. Die Sibylle von Cumae wird in vielen antiken Werken, unter anderem in denen Vergils und Ovids, erwähnt und ist auch auf einem Deckengemälde der Sixtinischen Kapelle und in anderen europäischen Gotteshäusern abgebildet.

Gemeindereise nach Kampanien: Neapel und seine Schätze

Neapel ist eine Stadt der Gegensätze: Hier finden sich herrliche, alte Paläste und andere prachtvolle Bauten, andererseits stehen in der Millionenstadt auch viele große Wohnkomplexe. Neapel ist turbulent, quirlig und auch chaotisch, die Altstadt seit 90er Jahren Welterbe. Die Griechen waren es, die die Stadt gründeten, die „neue Stadt“ – Neapolis. Später übernahmen Römer und Byzantiner die Geschicke der Stadt, doch es sollte der Staufer Friedrich II als Kaiser des Heiligen Römischen Reichs sein, der das damalige Herzogtum Neapel im Jahr 1224 mit einer immer noch bedeutenden, Universität zur ersten Blüte führen sollte.

Später regierten dort Franzosen, Österreicher und Bourbonen. Was blieb, ist der im 13. Jahrhundert errichtete Dom San Gennaro, eigentlich Cattedrale di Santa Maria Assunta als eine der größten Kirchen der Stadt. Der beeindruckende, dreischiffige Bau ist dem Schutzheiligen der Stadt, Gennaro (Januarius) gewidmet, er war Bischof von Neapel und starb als Märtyrer um das Jahr 305. In der Domkapelle wird neben den Gebeinen des Heiligen eine Phiole mit seinem getrockneten Blut verwahrt. Immer noch beten Gläubige in der Kapelle regelmäßig um ein Blutwunder, durch das das Blut wieder flüssig werden möge, für das Wohl der Stadt.

Inmitten einer bezaubernden barocken Ausstattung finden sich in der Kathedrale viele Grabstätten berühmter Persönlichkeiten. Besonders schön ist die Kapelle Santa Restituta aus dem Jahr 320 als erste christliche Basilika der Stadt. Auf einer Gemeindereise durch Kampanien sind stets auch die Katakomben des San Gennaro ein beliebtes Ziel: Die unterirdische Grabanlage zieht sich kilometerlang durch den Hügel von Capodimonte im Stadtteil Sanitá. Hier finden sich Fresken und Mosaiken, etwa von Adam und Eva aus dem 2. Jahrhundert, aber auch ein Fresko von San Gennaro, dessen Gebeine hier lange Zeit lagen und die Katakomben deshalb zu einem der Ziele einer Wallfahrt durch  Kampanien machten. Genutzt wurde die Grabanlage bis zum 10. Jahrhundert.

Ein Spaziergang durch Neapel zum auf der kleinen Insel Megaride gelegenen Insel Castell dell'Ovo führt durch eine der schönsten Straßen der Stadt: Die Via Carracciolo. Hier geht es auf der Promenade am Meer entlang, hier bietet sich ein Blick auf die Insel Capri. Am Castel dell‘ Ovo dann die Stelle, an der sich die Sirene Parthenope der griechischen Mythologie nach ins Meer gestürzt haben soll, weil ihr Gesang den Göttervater Zeus nicht überzeugen konnte. Das Kastell auf der Insel ist die älteste Befestigungsanlage der Stadt geht und auf das 1. Jahrhundert vor Christus zurück, wie Überreste zeigen, insgesamt wurde die Festung jedoch bis ins 16. Jahrhundert weiter ausgebaut. Sehr beeindruckend ist auch der Befestigungsturm Maschio Angioino und  - natürlich - der königliche Palast, der Palazzo Reale an der großen Piazza del Plebiscito nahe der Kirche des Heiligen Franziskus von Paola.

Gruppenreise durch Kampanien: Der majestätische Vesuv und die Phlegräischen Felder

Nur vier Kilometer Luftlinie vom Stadtzentrum Neapels entfernt liegen die Phlegräischen Felder im Golf von Pozzuoli, ein geologisch spannendes Terrain: Auf dem Vulkanfeld kam es im Lauf der Erdgeschichte immer wieder zu Ausbrüchen, eine besonders gewaltige Eruption des sogenannten Supervulkans Campi Flegrei, die die Bildung einer Caldera nach sich zog, geschah nach Meinung von Forschern vor rund 39000 Jahren. Doch auch danach kam es auf den Phlegräischen Feldern wieder zu teilweise großen Ausbrüchen. Die Spuren, die die Vulkane in der Landschaft hinterließen, sind beeindruckend: Immer noch brodelt der Schlamm, immer noch steigen Schwefeldämpfe in die Luft. Wer auf einer individuell geplanten Studienfahrt den gewaltigen Vesuv im gleichnamigen Nationalpark besuchen möchte, wird mit einem spektakulären Blick in den Krater und mit einer wunderschönen Aussicht über Neapel belohnt.

Kulturreise durch Kampanien auf die wunderschöne Insel Capri

Wo ist es am schönsten auf Capri? Diese Frage ist kaum zu beantworten, denn auf der Trauminsel im Tyrrhenischen Meer gibt es unzählige wunderschöne Ecken. Das wussten schon die Menschen der Antike, Kaiser Tiberius machte die Insel gar zu seinem Regierungssitz und hinterließ der Nachwelt die Villa Jovis, Capris bedeutsamste archäologische Sehenswürdigkeit. Natürlich gehört auch die Blaue Grotte zu einem der Höhepunkte auf einer Kulturreise durch Kampanien: Das herrliche Farbenspiel aus unterschiedlichen Blautönen ist legendär, magisch und einfach wunderbar. Faszinierend sind die Augustusgärten, ein kleiner, aber bedeutender Botanischer Garten, den der deutsche Industrielle Friedrich Alfred Krupp zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Taufe hob, als er nach Capri zog. Ein sehenswertes antikes Baukunstwerk auf Capri ist das Kartäuserkloster Sankt Jakob, sehr bekannt für seine barocken Fresken und die alten Mönchszellen. Neuer, und wunderschön präsentiert sich die Villa San Michele im Ort Anacapri, einst Heimat von Axel Munthe, einem schwedischen Arzt. Hier steht auch die Barockkirche, die den gleichen Namen trägt: San Michele, die in erster Linie für den schönen Mailoikaboden bekannt ist. Insgesamt gilt San Michele als eines der schönsten Baukunstwerke neapolitanischer Architektur in der Zeit des 18. Jahrhunderts.

Amalfiküste: Weiterer Höhepunkt einer Kulturreise durch Kampanien

Die Amalfiküste – landschaftliches und kulturelles Kleinod am Golf von Salerno, malerisch, voller schmaler Gassen und buntverzierter Häusern, mit bizarren Felsküsten, hohen Berghängen und vielen alten Dörfern, ist ein Fest für die Sinne. Das alte Fischerdorf Positano als wohl bekanntester Ort der Amalfiküste ist so gut wie immer ein Ziel auf einer Kultur- oder Gruppenreise durch Kampanien.  Die Stadt, die der Küste ihren Namen gab, Amalfi, birgt mit dem Dom aus dem Jahr 937, eine berühmte Sehenswürdigkeit. Im 10. Jahrhundert erbaut, bestimmt die Kathedrale Sant‘ Andrea seit über 1000 Jahren das Stadtbild. Besonders markant sind der prachtvolle Glockenturm mit seiner Majolika-Keramik, die Bronzeportale aus dem 11. Jahrhundert und die Fassade, die im 18. Jahrhundert aufwändig mit goldenen Mosaiken verziert wurde. Hier im Dom liegen die Reliquien des Heiligen Andreas, dem Schutzheiligen der Stadt. Auch sonst ist Amalfi reich an kulturellen Schätzen, die uns unter anderem die Römer hinterließen. Auch der Ort Ravello an der Amalfitanischen Küstenstraße hat mit seinem außen eher schlicht gehaltenen Dom eine Kostbarkeit zu bieten: Bekannt ist der Kirchenbau nämlich für seine reich verzierte Kanzel, die von sechs marmornen Löwen getragen wird. Die Villa Rufolo in Ravello, ein burgenartiger Palast aus dem 13. Jahrhundert, steht in dem Ruf, mit dem schönsten Garten der gesamten Amalfiküste geschmückt zu sein. Der Komponist Richard Wagner war davon so begeistert, dass er dort nach eigenem Bekunden den Garten als Schauplatz einer seiner Opern gefunden habe: Klingsors Zaubergarten aus „Parsifal“.

Landwirtschaftliche Reise und Agrarreise nach Kampanien und dem Golf von Neapel - Agrarwirtschaft, Anbau und Erzeugung aus erster Hand

Kampanien und der Golf von Neapel ist mit der Gegend um den Vesuv wegen seiner fruchtbaren Vulkanerde sehr günstig für die Landwirtschaft und bestens geeignet, um Gartenbau mit mehreren Ernten im Jahr zu betreiben. Obst-, Zitrus- und Olivenplantagen liegen an fruchtbaren Vulkanhängen, ebenso wie Gemüse und Weingärten. In Kampanien wird die San-Marzano-Tomate, eine ganz besonders schmackhafte Tomatensorte angebaut. Ebenso typische Landwirtschaftsprodukte der Vesuvregion sind Schnittblumen und Topfpflanzen. Lange Tradition hat, wie praktisch überall in Italien, natürlich auch der Weinbau. Auch für Viehwirtschaft mit Kühen, Schaf- und Ziegenherden ist Kampanien und der Golf von Neapel ein hervorragendes Reiseziel für landwirtschaftlich interessierte Gruppen. Aus deren Milch und Fleisch werden in großen wie auch in kleinen Betrieben landestypische Produkte - oft auch in Bioqualität - erzeugt. Überregional bekannt ist z.B. der Büffelmozarella, ein italienischer Filata-Käse aus Wasserbüffelmilch, die DOP-Bezeichnung ist Mozzarella di Bufala Campana. Bei einer individuell gestalteten landwirtschaftlichen Reise bzw. Agrarreise nach Kampanien und dem Golf von Neapel lassen sich je nach Schwerpunkt und Interesse Ihrer Gruppe äußerst abwechslungsreiche und attraktive Reiseprogramme mit landwirtschaftlichen und gleichermaßen auch kulturellen Höhepunkten gestalten. 

Beste Reisezeit für Gruppenreisen und Studienreisen nach Kampanien

Beste Reisezeit für Kampanien

Kampanien gehört bezüglich Kultur, Geschichte und religiöse Stätten zu den faszinierendsten Regionen Italiens. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und Juni sowie im September und Oktober, wenn das Klima angenehm mild und die Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen sind. Für organisierte Gruppenreisen bieten diese Monate ideale Bedingungen, um Kirchen, Klöster und antike Städte in Ruhe zu erkunden. Wer eine intensive Begegnung mit der kulturellen und spirituellen Vielfalt Süditaliens sucht, findet hier beste Voraussetzungen. 

Die ideale Reisezeit für Kultur und Geschichte

Kampanien entfaltet seinen Reiz vor allem im Frühling und im Herbst. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Landschaft zeigt sich entweder in frischem Grün oder in warmen goldenen Farbtönen, und die großen Besucherströme des Hochsommers bleiben aus. Gerade für eine Gruppenreise nach Kampanien ist dies entscheidend, denn kulturelle Programme mit vielen Besichtigungen profitieren von moderaten klimatischen Bedingungen.

Die historischen Städte wie Neapel, Salerno oder Caserta laden dann zu ausgedehnten Rundgängen ein, ohne dass Hitze oder Gedränge den Aufenthalt beeinträchtigen. Auch religiöse Orte wie die Kathedrale von Neapel oder die Abtei von Montecassino lassen sich in ruhiger Atmosphäre erleben. Die Kombination aus mildem Wetter und geringerer Auslastung ermöglicht es Reiseleitern, Inhalte intensiver zu vermitteln und den Teilnehmern tiefere Einblicke zu geben.

Gruppenreise nach Kampanien: Frühling als perfekte Wahl 

Der Frühling gilt als besonders empfehlenswerte Zeit für eine Gruppenreise nach Kampanien. Zwischen April und Juni blüht die Region regelrecht auf, und die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 18 und 25 Grad. Diese Bedingungen sind ideal für kulturelle Rundgänge und längere Aufenthalte im Freien.

In Neapel bietet sich ein Besuch der Kathedrale San Gennaro an, die nicht nur architektonisch beeindruckt, sondern auch durch ihre religiöse Bedeutung für die Region. Ebenso faszinierend ist das Kloster Santa Chiara mit seinem berühmten Majolika-Kreuzgang. Gruppen können hier in Ruhe verweilen und die kunstvollen Details studieren.

Ein weiterer Höhepunkt ist Pompeji, die antike Stadt am Vesuv, die eindrucksvoll das Leben im römischen Reich dokumentiert. Gerade im Frühling lassen sich die weitläufigen Ausgrabungen angenehm erkunden. Auch Herculaneum bietet spannende Einblicke und ist weniger überlaufen, was für Gruppen ein großer Vorteil ist.

Herbstliches Ambiente für intensive Begegnungen

Der Herbst steht dem Frühling in nichts nach und ist eine hervorragende Alternative. Von September bis Oktober herrschen ebenfalls milde Temperaturen, und das Licht verleiht den historischen Bauwerken eine besondere Stimmung. Eine Gemeindereise nach Kampanien profitiert in dieser Zeit von einer ruhigen und oft fast meditativen Atmosphäre.

Religiöse Orte wie das Heiligtum von Montevergine oder die Abtei von Montecassino wirken im Herbst besonders eindrucksvoll. Die Farben der Natur und die klare Luft schaffen ideale Voraussetzungen für spirituelle Programme und gemeinschaftliche Erlebnisse. Auch die Amalfiküste zeigt sich von ihrer schönsten Seite, wenn die sommerlichen Menschenmengen verschwunden sind.

Gemeindereise nach Kampanien: Spirituelle Schwerpunkte

Eine Gemeindereise nach Kampanien legt den Fokus oft auf religiöse und spirituelle Orte, die in dieser Region zahlreich vorhanden sind. Die Kathedrale von Amalfi mit ihrem beeindruckenden arabisch-normannischen Stil ist ein herausragendes Beispiel. Ebenso bedeutend ist die Kirche Gesù Nuovo in Neapel, die mit ihrer ungewöhnlichen Fassade und prachtvollen Innenausstattung beeindruckt.

Das Kloster Certosa di San Martino, hoch über Neapel, verbindet religiöse Geschichte mit spektakulären Ausblicken auf den Golf von Neapel. Gruppen können hier nicht nur die Architektur bewundern, sondern auch die spirituelle Dimension des Ortes erleben. Ein weiteres Ziel ist die Abtei von Montecassino, die eine zentrale Rolle in der europäischen Geschichte spielt. Sie wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut und steht heute als Symbol für Glauben und Beständigkeit. 

Sommer und Winter: Einschränkungen und Möglichkeiten

Die Sommermonate Juli und August sind in Kampanien heiß und oft überfüllt. Temperaturen von über 30 Grad können Besichtigungen anstrengend machen, besonders für größere Gruppen mit dichtem Programm. Dennoch kann eine gut organisierte Kulturreise nach Kampanien auch im Sommer gelingen, wenn Aktivitäten in die frühen Morgenstunden oder den späten Nachmittag verlegt werden.

Der Winter ist deutlich ruhiger, allerdings auch wechselhafter im Wetter. Viele Sehenswürdigkeiten bleiben geöffnet, und Städte wie Neapel entfalten eine authentische Atmosphäre. Für eine Studienreise nach Kampanien kann diese Jahreszeit interessant sein, da sie intensive Auseinandersetzungen mit Geschichte und Kunst ohne touristischen Trubel ermöglicht.

Begegnungen und Gemeinschaft im Fokus

Neben klassischen Kultur- und Studienprogrammen gewinnt auch die persönliche Begegnung zunehmend an Bedeutung. Eine Begegnungsreise nach Kampanien stellt den Austausch mit lokalen Gemeinden, Klöstern oder kirchlichen Einrichtungen in den Mittelpunkt. Gerade in den Übergangszeiten Frühling und Herbst bieten sich hierfür ideale Bedingungen. Gemeinsame Gottesdienste, Gespräche mit Ordensgemeinschaften oder Besuche in sozialen Einrichtungen ermöglichen einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort. 

Gruppenreise nach Kampanien: Planung und Organisation

Eine gut geplante Gruppenreise nach Kampanien berücksichtigt nicht nur die beste Reisezeit, sondern auch die logistische Umsetzung. Die Region hat eine Vielzahl an Unterkünften zu bieten, die auf Gruppen spezialisiert sind.

Neapel dient häufig als Ausgangspunkt, da die Stadt über einen internationalen Flughafen verfügt und viele Sehenswürdigkeiten in erreichbarer Nähe liegen. Von dort aus lassen sich Ausflüge nach Pompeji, zur Amalfiküste oder nach Caserta unternehmen, wo der Königspalast mit seinen weitläufigen Gärten beeindruckt.

Die zeitliche Abstimmung der Programmpunkte spielt eine zentrale Rolle, um Wartezeiten zu vermeiden und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Besichtigungen und Erholung zu schaffen. Besonders in den empfohlenen Reisezeiten lassen sich flexible und abwechslungsreiche Programme gestalten.

Gemeindereise nach Kampanien: Gemeinschaft erleben

Auch bei einer zweiten Betrachtung zeigt sich, wie vielfältig eine Gemeindereise nach Kampanien gestaltet werden kann. Orte wie Ravello mit der Kathedrale oder das abgelegene Kloster San Michele Arcangelo eröffnen neue Perspektiven. Gemeinsame Aktivitäten wie Andachten, Gespräche oder musikalische Beiträge stärken den Zusammenhalt der Gruppe. Gleichzeitig bleibt ausreichend Raum, um die kulturellen Schätze der Region zu entdecken.

Die Wahl der richtigen Reisezeit ist entscheidend für den Erfolg einer Gruppenreise nach Kampanien. Im Frühling und im Herbst herrschen optimale Bedingungen, um die kulturellen und religiösen Highlights der Region intensiv zu erleben. Eine sorgfältige Planung und die Wahl der passenden Jahreszeit sorgen dafür, dass die Reise nicht nur informativ, sondern auch nachhaltig beeindruckend wird. 

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Kampanien im Überblick

Kampanien – Golf von Neapel – Schätze der Antike: Phlegräische Felder, Solfatara, Amphitheater von Pozzuoli, Neapel mit Archäologische Museum, Katakomben von San Gennaro, Berg Posilipo, Via Caracciolo, Castel dell’Ovo, Befestigungsturm Maschio Angioino, Theater San Carlo, Königlicher Palast, Piazza Plebiscido, Galleria Umberto; Nationalpark Vesuv, Weinverkostung im Cantina del Vesuvio, Ausgrabungen von Pompeji, Ausgrabungen von Herculaneum, Villa Oplontis, Altstadt von Sorrent, Limoncello Verkostung, Amalfitanische Küstenstraße, Dom von Amalfi, Bootsfahrt entlang der amalfitanische Küste, Villa Rufolo, Dom von Ravello, Paestum mit Ausgrabungen und Museum, Mittagsimbiss auf einer Büffelfarm, Dom San Matteo in Salerno, Augustusgärten auf Capri, Piazzetta di Capri, Pfarrkirche Santo Stefano, Villa San Michele, Pfarrkirche Santa Sofia und Kirche San Michele Arcangelo in Anacapri, Bootsfahrt zur Blaue Grotte, Ausgrabungen von Cumae, Palazzo Reale di Caserta, Altstadt von Casertavecchia,

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