ERITREA - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen

Preiskategorie VIII

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Die südarabischen Reiche der Sabäer wagten den „Schiffs-Sprung“ über das Rote Meer und gründeten Siedlungen im Hochland Eritreas in angenehmem Klima auf fruchtbarem Boden. Die archäologischen Reste ihres Hafens Adulis, südlich der heute bedeutenden Hafenstadt Massawa gehören wie weitere Stätten im Hochland zu den Highlights des kleinen Landes mit seiner erstaunlichen Geschichte. Am Horn von Afrika, dort wo der afrikanische Graben aus dem Meer in die Seenplatte übergeht gelegen, zeigt das nun unabhängige Eritrea stolz seine Geschichte – auch die koloniale aus italienischen Zeiten; Asmara ist die „schönste Stadt Italiens außerhalb Italiens“. Flora und Fauna sind artenreich, die heiße Küste korrespondiert mit dem milden Hochlandklima. Eine Eisenbahnfahrt auf der wiederhergestellten Strecke von Asmara nach Nefasit führt auf ca. 30 km in drei Stunden hinab und durch Tunnel und Serpentinen wieder zurück: und alles mit Dampf und originaler Lokomotive aus den 1930er Jahren.

Eritrea ein Geheimtip, der ein christlich-islamisches Land entdecken läßt, das einfach wunderschön ist.

Gruppenreise nach Eritrea – das geheimnisvolle Land am Horn von Afrika

Eritrea ist ein geheimnisvolles Land im Nordosten Afrikas am Roten Meer. Die Küste erstreckt sich über etwa 1.200 Kilometer und umfasst mehrere Inseln, darunter den Dahlak-Archipel. Die Hauptstadt Asmara liegt im Hochland auf etwa 2.300 Metern Höhe und ist bekannt für ihre gut erhaltene italienische Kolonialarchitektur. Die Stadt hat ein angenehmes Klima und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, darunter den Fiat-Tagliero-Bau, Kirchen, Moscheen und lebhafte Märkte. 

Eritrea besitzt eine abwechslungsreiche Geografie. Die Küstenregion am Roten Meer ist von trockenen, heißen Wüsten geprägt. Weiter im Landesinneren erstreckt sich das Hochland mit Höhen von bis zu 2.600 Metern, das eine gemäßigte Temperatur und fruchtbare Böden aufweist. In der westlichen Tiefebene, die an den Sudan grenzt, gibt es Savannenlandschaften und landwirtschaftlich genutzte Gebiete. 

Asmara – Hauptstadt mit italienischer Kolonialarchitektur

Asmara ist die Hauptstadt Eritreas und liegt im zentralen Hochland des Landes auf etwa 2.300 Metern Höhe. Aufgrund dieser Lage herrscht ein angenehm mildes Klima, das die Stadt von den heißeren Küstenregionen unterscheidet. Die Hauptstadt wird oft als "Klein-Rom Afrikas" bezeichnet, da es eine Vielzahl gut erhaltener italienischer Kolonialbauten aus den 1930er Jahren gibt. Ein berühmtes Beispiel ist die Fiat-Tagliero-Tankstelle, die an ein Flugzeug erinnert. Weitere markante Gebäude sind die Kathedrale von Asmara, die Enda-Mariam-Kirche und die Al-Khulafa-al-Rashidin-Moschee.

Die National Avenue (Harnet Avenue) ist die Hauptstraße Asmaras und das pulsierende Zentrum der Stadt. Hier befinden sich zahlreiche Cafés, Geschäfte und historische Gebäude. Einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur Eritreas gibt das Nationalmuseum. Es zeigt archäologische Funde, darunter Relikte aus der antiken Stadt Adulis, sowie Exponate zur Kolonialzeit und dem Unabhängigkeitskrieg. Auf einer Gruppenreise nach Eritrea darf auch ein Besuch auf dem Recycling-Markt nicht fehlen. Der Markt ist ein einzigartiger Ort, an dem Handwerker aus recycelten Materialien neue Produkte herstellen. Alte Metallteile, Autoteile und andere Gegenstände werden hier in Haushaltswaren, Möbel oder Kunstwerke umgewandelt. 

Gruppenreise nach Eritrea: Abstecher ins eritreische Hochland

Ein Ziel auf einer Gemeindereise nach Eritrea ist die Stadt Adi Keyh. Sie liegt auf einer Höhe von etwa 2.400 Metern und gehört zum eritreischen Hochland. Die Region ist bekannt für ihre archäologischen Stätten, die beeindruckenden Landschaften und ihre kulturelle Bedeutung. In der Nähe von Adi Keyh befinden sich die Ruinen von Cohaito, einer der wichtigsten archäologischen Stätten Eritreas. Cohaito war einst eine blühende Handelsstadt und Teil eines Netzwerks, das mit dem Roten Meer und der antiken Hafenstadt Adulis verbunden war. Die Stadt soll über 2.000 Jahre alt sein und war ein bedeutendes Zentrum der aksumitischen Kultur.

Südlich von Adi Keyh erstreckt sich der spektakuläre Ishka-Canyon, eine beeindruckende Felsformation mit tiefen Schluchten und steilen Klippen. Der Canyon bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berglandschaften und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde. Die Region zeichnet sich durch ihre raue, zerklüftete Topografie aus, die im Kontrast zu den eher sanften Hügeln des Hochlands steht. Adi Keyh ist nicht nur wegen Cohaito und dem Ishka-Canyon bedeutsam, sondern auch als Bildungszentrum, da sich hier eine der größten Hochschulen des Landes befindet. 

Gemeindereise nach Eritrea: Stadt Keren - Kamelmarkt und christliche Pilgerstätten

Ein Ausflug führt die Teilnehmer an einer individuell organisierten Gemeindereise nach Eritrea in die Stadt Keren. Sie st die drittgrößte Stadt Eritreas und liegt etwa 90 Kilometer nordwestlich von Asmara auf einer Höhe von rund 1.390 Metern. Der Kamelmarkt von Keren ist einer der größten und bekanntesten Märkte des Landes. Hier werden nicht nur Kamele, sondern auch Rinder, Ziegen und Schafe gehandelt. Der Markt ist ein faszinierender Ort, an dem Händler aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, um Tiere zu kaufen und zu verkaufen. Er bietet einen einzigartigen Einblick in die traditionelle Lebensweise und Wirtschaft der Region. 

Unweit von Keren, in den Bergen, befindet sich das Kloster Debre Sina, eine wichtige religiöse Stätte der Eritreisch-Orthodoxen Kirche. Das Kloster ist in eine Felswand eingebaut und punktet mit einer spirituellen Atmosphäre. Es ist bekannt für seine alten Manuskripte und heiligen Schriften sowie für seine atemberaubende Aussicht auf die Umgebung. Der Wallfahrtsort Mariam de Arit ist eine der bedeutendsten christlichen Pilgerstätten Eritreas. Er liegt in einer Höhle, in der sich eine Marienstatue befindet, die von Gläubigen als heilig verehrt wird. Jedes Jahr findet hier ein großes religiöses Fest statt, das viele Pilger aus dem ganzen Land anzieht. 

Massawa – die quirlige Hafenmetropole am Roten Meer

Massawa ist die bedeutendste Hafenstadt in Eritrea. Sie liegt an der Küste des Roten Meeres. Massawa befindet sich etwa 110 Kilometer nordöstlich von Asmara und gilt als einer der heißesten Orte der Welt. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Inseln, darunter Massawa-Insel und Taulud-Insel, die durch Dämme mit dem Festland verbunden sind. 

Auf einer Gruppenreise nach Eritrea steht eine Besichtigung des historischen Stadtzentrums auf dem Programm. Das alte Stadtzentrum von Massawa liegt auf der gleichnamigen Insel und zeichnet sich durch osmanische, ägyptische und italienische Architektur aus. Die engen Gassen, alten Korallensteinhäuser und verzierten Holzbalkone verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Bedeutende islamische Zentren sind die Imam-Hanbeli-Moschee und die Shafie-Moschee. Letztere ist eine historische Moschee mit reizvollen Kuppeln und Minaretten. Sie gehört zu den wichtigsten religiösen Stätten der Stadt. 

Kulturreise nach Eritrea: Eisenbahnromantik mit der eritreische Dampfeisenbahn 

Eine Fahrt mit der nostalgischen Dampfeisenbahn gehört zu den Höhepunkten einer Kulturreise nach Eritrea. Bei der nostalgischen eritreischen Dampfeisenbahn handelt es sich um eine historische Schmalspurbahn, die Eritrea mit seinen Küsten- und Hochlandregionen verbindet. Sie wurde während der italienischen Kolonialzeit gebaut und gilt als technisches Meisterwerk. Die Bahnstrecke erstreckt sich über 117 Kilometer von Massawa nach Asmara und überwindet einen Höhenunterschied von 2.400 Metern. Dabei schlängelt sie sich durch über 30 Tunnel, zahlreiche Brücken und enge Serpentinen. Einige Abschnitte haben ein starkes Gefälle von bis zu 3,5 %, was die Fahrt besonders anspruchsvoll macht. 

Die eritreische Eisenbahn verwendet historische Dampflokomotiven, die größtenteils aus den 1920er und 1930er Jahren stammen. Besonders bekannt sind die von Ansaldo und Breda gebauten Lokomotiven, die noch heute im nostalgischen Betrieb stehen. Neben Dampflokomotiven gibt es auch ältere Dieselloks aus italienischer Produktion. Die Waggons sind originalgetreu restaurierte Personen- und Güterwagen mit nostalgischem Charme. Sie sind mit Holzbänken ausgestattet und bieten eine eindrucksvolle Aussicht auf die Landschaft. 

 

Beste Reisezeit für Gruppenreisen und Studienreisen nach Eritrea

Beste Reisezeit für Eritrea 

Eritrea – kaum jemand kennt es, und doch ist es ein Schatz, der auf Entdecker wartet. Zwischen kolonialen Fassaden, roten Sandstränden und Hochlandpfaden versteckt sich ein Land, das sich von seiner besten Seite zeigt, wenn man die Hitze des Sommers meidet. Wer zwischen Mitte September und Mitte Mai reist, erlebt nicht nur angenehme Temperaturen und fast keinen Regen, sondern auch Kultur, Abenteuer und Sonne in einer seltenen Kombination. 

Angenehme Temperaturen und moderate Niederschläge 

Eritreas Klima ist ein wenig wie ein launischer Gastgeber: Wer die Hitze nicht mag, sollte den Sommer meiden. Zwischen Juni und August verwandeln tropische Regenfälle Straßen in Schlammwüsten und Ausflüge in Abenteuer, die man nur mit Gummistiefeln übersteht. Aber von Mitte September bis Mai zeigt sich das Land von seiner besten Seite – die beste Reisezeit für Gruppenreisen und Studienreisen nach Eritrea.

Küstenregionen am Roten Meer locken mit Temperaturen zwischen 28 und 35 Grad – genug Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit, um in den Wellen zu planschen, aber nicht so brutal, dass man beim Sonnenbaden schmilzt. In den Höhenlagen, etwa in Asmara, liegen die Temperaturen tagsüber bei angenehmen 20 bis 25 Grad, nachts fällt das Thermometer auf erfrischende 15 Grad. Perfekt für entspannte Stadtspaziergänge, ohne dass man permanent nach einem Schattenplatz sucht. Niederschläge sind in diesem Zeitraum selten, sodass Straßen und Wanderwege passierbar bleiben.

Kultur erleben ohne Schweißausbruch

Wer auf der Suche nach Kultur ist, trifft mit dem Reisezeitraum zwischen September und Mai die goldene Wahl. Die beste Reisezeit für Kulturreisen nach Eritrea garantiert nicht nur angenehmes Wetter, sondern auch optimale Bedingungen, um das historische Herz des Landes zu erkunden. Asmara mit seinen Art-déco-Gebäuden wirkt wie ein italienisches Filmset, nur dass man hier echte Menschen trifft, die tatsächlich Kaffee trinken, statt nur zu posieren.

Auch Keren, Massawa oder die archäologischen Hochlandstätten lassen sich jetzt besuchen. Gruppenreisen profitieren besonders: Tagesausflüge, Wanderungen und Stadtführungen laufen wie geschmiert, ohne dass die Teilnehmer vor lauter Hitze die Orientierung verlieren. Selbst die Küste am Roten Meer, ein Geheimtipp für Schnorchel- und Tauchfans, präsentiert sich trocken, sonnig und nahezu fotogen, kurz: ideal, um Abenteuer zu erleben und gleichzeitig nicht in der Hitze zu zerfließen.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Eritrea im Überblick

Asmara, National Avenue, Nationalmuseum Asmara, Recycling-Markt, Adi Keyh, Gelänadewagen, Cohaito, Ishka-Canyon, prähistorische Felszeichnungen, Marktstadt Senafe, Metera, Aphorbienwald, Ficus Sycomore, Dekemhare, Keren, Kloster Debre Sina bei Elabere, Mariam de Arit, Vieh- und Kamelmarkt von Keren, FilFil-Tal, Dogali, Massawa, Batsa, Twalet, Mosche Imam Hanbelj, Shafie Moschee, Sommerpalast von Kaiser Haile Selassie I, Semenawi Bhari-Nationalpark, Foro, Adulis, Dankalia, Sheik Said, Dogali, Dhinda, eritreische Dampfeinsenbahn, Nefasit, Arbaroba

ERITREA - die schönsten Sehenswürdigkeiten