Kastilien - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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Christliche und jüdische Kultur in Kastilien

Preiskategorie II

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I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
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Könige und Conquistadoren

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Auf der Silberstraße von Sevilla nach Santiago de Compostela

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Eine Reise nach Kastilien und Extremadura führt in das „heiße Herz Spaniens“ zu den architektonischen, kulturellen und künstlerischen Glanzlichtern spanischer Weltmacht. Wo findet man sonst in Europa in ein und der selben Stadt, ja oft sogar in ein und demselben Bauwerk die Spuren, die Römer, Westgoten, Mauren und Christen hinterließen? Das römische Erbe zeigt sich im ausgezeichnet erhaltenen Merida mit Theater, Amphitheater, Stadtmauern und Nationalmuseum. In Toledo spürt man die jüdischen Wurzeln europäischer Kultur in Synagogen und Museen. Die Vielzahl der Kathedralen und Klöster beeindruckt und findet ihren Höhepunkt im Besuch von Guadelupe, dem nach Santiago de Compostela wichtigsten Wallfahrtsort Spaniens. Mittelalterliche Stadtkultur erlebt man in Avila, Cáceres, Salamanca und Plasencia. Weitere imposante Eindrücke bieten das grandiose Königsschloß Escorial von Philipp II. und die königliche Sommerresidenz Aranjuez, einer Weltmacht würdig, „in der die Sonne nicht untergeht.“ Und das alles eingebettet in die anmutige Landschaft der Guadarrama und den Tälern des Rio Duero und Rio Tajo. Die Altstadt von Madrid mit ihren zahlreichen weltlichen und geistlichen Barockbauten runden die Reise ab, die Gemäldesammlung im Prado bricht alle Rekorde.

Kastilien und Extremadura: In das heiße Herz Spaniens

„Vier gute Dinge sind auf der Welt: Altes Holz, um Feuer zu machen, alter Wein, um ihn am Feuer zu trinken, alte Bücher, um darin zu lesen, und alte Freunde, um ihnen zu vertrauen“. Alfons X, „der Weise“, König von Kastilien und León, Deutscher Kaiser (1221-1284)

Als Alfons X im Jahr 1252 zum König von Kastilien gekrönt wurde, war der erste Stein zum Bau der Kathedrale in Toledo schon gelegt. Der Bau der Synagoge El Transito im prachtvollen Mudéjar-Stil stand noch aus, und auch der mächtige Alcázar auf einem Felsen hoch über Toledo existierte noch nicht. In Segovia führte der römische Aquädukt zu diesem Zeitpunkt schon hunderte Jahre frisches Quellwasser in die Stadt, und an der weltberühmten Universität von Salamanca wurde schon über 30 Jahre gelehrt.

Kulturreise durch Kastilien: Auf den Spuren der Mauren, Könige und Konquistadoren

Kirchen und Burgen, Paläste und Festungen, Klöster, Weinberge: Die Regionen Kastilien und Extremadura auf der Iberischen Halbinsel bieten ein reiches architektonisches Erbe aus lange zurückliegenden Epochen. Eine Kulturreise durch Kastilien und Extremadura führt durch faszinierende Städte mit großer Geschichte über Könige und Konquistadoren und beeindruckenden Zeugnissen christlichen sowie muslimischen Glaubens.

Rund 800 Jahre herrschten die Mauren über das heutige Spanien, und ihre Spuren sind bis heute sichtbar. Mit unzähligen Bauwerken verewigten sich die Mauren mit Prachtbauten in Toledo, Trujillo, Madrid oder Segovia auch in Kastilien, bis zu dem Zeitpunkt, als König Boabdil im Jahr 1492 den Schlüssel zur Alhambra Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón überreichte.

Toledo: Die Kathedrale Santa Maria und andere Schätze der ehemaligen Hauptstadt

Die ehemalige Hauptstadt Spaniens, Toledo, mit dem Hauptplatz Zocodover ist im Kern immer noch von der maurischen Architektur mit ihrem Netz durch alte, verwinkelte Gassen geprägt. Beherrscht vom mächtigen Alcazár aus der Spätrenaissance im Desornamentado-Stil, erwarb die Festungsanlage, heute ein Museum für Militärgeschichte,  besonders während des Spanischen Bürgerkriegs Bedeutung.

Mächtig erhebt sich auch die Kathedrale Santa María, spanisch: Catedral de Santa María de la Asunción de Toledo über die Stadt: Ganze 112 Meter lang ist das Gebäude, das zwischen 1127 und zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Obwohl die Kathedrale verschiedene Baustile vereint, zählt sie als gotische Kirche, und zwar als eine der bedeutsamsten Spaniens. Im Inneren der Kathedrale dominiert der mächtige Hauptaltar mit Themen des Lebens und der Passion Jesus Christus.

Wer auf seiner Kultur- oder Gemeindereise durch Kastilien Toledo besucht, findet weitere beeindruckende Sakralbauten: Die Kirche El Cristo de la Luz, eine frühere Moschee zum Beispiel, aber auch das Franziskanerkloster Juan de los Reyes aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Interessant ist die Kirche Santo Tomé, und das auch für Kunstinteressierte: Hier hängt das berühmte Gemälde El Grecos: „Begräbnis des Grafen von Orgaz“. Bekannt ist Toledo auch für seine Brücke Puente de San Martin, die Sankt-Martin-Brücke über dem Tajo, der durch die Stadt fließt und für das Museo Sefardi, das sich der wechselvollen jüdischen Geschichte Toledos widmet.

Der Schatz der Extremadura: Die Jungfrau von Guadalupe

Ein Vorteil individuell geplante Gruppenreisen durch Kastilien und die Extremadura ist das große Angebot an kulturhistorischen Besonderheiten in der Region. Kleinere Städte wie Guadalupe sind lohnenswerte Zielorte, genauso große Metropolen wie Madrid oder die dünn besiedelte Landschaft der Extremadura mit der Hauptstadt Merida. Im Bergstädtchen Guadalupe im Osten der Extremadura mit seinen rund 2000 Einwohnern zum Beispiel geht es beschaulich zu, dennoch ist der Ort Ziel vieler Reisender. Im Mittelpunkt steht hier die berühmte Jungfrau von Guadalupe, die Jahrhunderte lang vor den Mauren erfolgreich versteckt gehalten wurde. Der Legende nach wurde die Marienstatue einst von einem Schäfer gefunden. Im Kampf gegen die nordafrikanischen Besatzer, so heißt es, hatte König Alfonso XI die Jungfrau angerufen.

Nach dem Sieg der christlichen Könige ließ Alfonso XI dort, wo die Staue gefunden wurde, ein königliches Heiligtum errichten. Später wurde das Heiligtum in das Kloster Santa María de Guadalupe umgewandelt – heute noch ein berühmter Pilgerort und eines der geschichtsträchtigen Ziele vieler Gemeindereisen durch Kastilien, an dem schon Konquistadoren vor ihren Eroberungszügen in die Neue Welt und nach Asien um Hilfe baten. Wer das Kloster besucht, bestaunt vor allem die unterschiedlichen Baustile, die von der Gotik bis hin zur Neoklassik reichen. Besonders beeindruckend sind der spanische Mudéjarstil, die Klosterkirche und der Kreuzgang.

In Merida hingegen finden sich heute noch unzählige Zeugnisse aus der Zeit des römischen Imperiums – der Tempel der Diana, Reste des Forums und des Circus Maximus sowie ein Theater und – etwa hundert Kilometer von Merida entfernt – die berühmte Brücke von Alcántara über den Fluss Tajo.

Kulturreise durch Kastilien: Madrid, die pulsierende Metropole

Das lebendige Madrid ist nicht nur die Hauptstadt der Iberischen Halbinsel, sondern auf einer Kunstreise und Kulturreise durch Kastilien nach Maß auch eine Metropole mit unverzichtbaren Sehenswürdigkeiten: Der Königspalast Palacio Real mit den Sabatinigärten oder die Plaza Mayor gehören auf jeden Fall dazu. Der Königspalast zählt zu den Wahrzeichen Madrids - seit dem 18. Jahrhundert bildet er das Herz der Stadt. Das imposante Gebäude besticht durch seine einzigartigen Fassaden, bei der die Meinungen auseinandergehen, welcher Stilrichtung sie entsprechen – barock oder klassizistisch? Im Inneren des mächtigen Baus sind vor allen Dingen der Saal der Säulen, das Schlafzimmer König Karls III sowie der Hellebardensaal besonders bemerkenswert.

Beindruckend ist auch die 129 mal 94 Meter große Plaza Mayor, die im Laufe der Jahrhunderte vielfältig genutzt wurde: Als Hauptmarkt, Warenbörse, für Stierkämpfe, Theateraufführungen und sogar Fußballspiele. Ein ebenso bedeutsamer Platz ist die Plaza de la Puerta del Sol, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt mit seiner berühmten Uhr an der Casa de Correos, den Statuen Mariblanca und El Oso y el Madroño (Der Bär und der Erdbeerbaum) und dem Null-Kilometerstein, der die Hauptnationalstraßen Spaniens anzeigt.

Segovia: Kulturhistorische Juwelen aus unterschiedlichen Epochen

Der Überlieferung nach ist das kulturhistorisch bedeutsame Segovia von Herkules dem Ägypter gegründet worden, 1076 vor christlicher Zeitrechnung soll es gewesen sein. Später lebten dort Kelten, die schließlich von den Römern besiegt wurden. Ihre Spuren finden sich überall in der Stadt, besonders aber mit dem berühmten Aquädukt von Segovia. 167 Bögen zählt das Bauwerk, zehn Kilometer ist es lang, und sein Ende liegt mitten in Segovia. Mit der antiken Wasserleitung hat das Römische Reich ein unvergleichliches Vermächtnis hinterlassen. Fünf Jahrhunderte lang führte das Bauwerk frisches Wasser über 17 Kilometer in die Stadt. Das Aquädukt gilt als das am besten erhaltene Bauwerk aus der Zeit der alten Römer auf der gesamten Iberischen Halbinsel.

Besonders spektakulär ist der Alcázar, die große Burg –und das  wegen ihrer eigenartigen Stilmischung: Im Inneren Mudéjar-Stil, von außen gotisch und voller Details wie Schindeln, die dem österreichischen Stils zuzuordnen sind. Wegen dieses märchenhaften Aussehens soll das Bauwerk Pate für das Märchen Aschenputtel gestanden haben. Das imposante Tor des San Andrés mit seinen vielen Türmen, Wappen und Bögen und schließlich zählt ebenfalls zu den Wahrzeichen von Segovia. Auf einer maßgerechten Studienreise durch Kastilien sollte natürlich auch niemand versäumen, der „Dame der Kathedralen“ in Segovia einen Besuch abzustatten, der Nuestra Señora de la Asunción y de San Frutos. Architekt der Kathedrale, deren Grundstein 1525 gelegt wurde, war Juan Gil de Hontanón, der auch die neue Kathedrale von Salamanca entwarf.

Salamanca: Uraltes Zentrum des Wissens

Voll von Geschichte, Kunst und altem Wissen ist auch Salamanca: Davon zeugt schon die berühmte Universität, die zu einer der ältesten in ganz Europa zählt. Auch hier haben die Römer bedeutende Zeugnisse hinterlassen: Die Brücke Puente Romano aus dem 1. Jahrhundert zum Beispiel mit ihrem wunderschönen Blick auf die Silhouette der Altstadt. Kulturhistorisch interessant sind die beiden Kathedralen der Stadt, die Catedral Vieja und die Catedral Nueva aus dem 12. beziehungsweise 16. Jahrhundert. Im historischen Universitätsviertel steht natürlich die alte Universität von Salamanca, die 1218 gegründet wurde, im Mittelpunkt. Symbol der Universität ist ein Frosch auf einem Totenkopf, der sich innerhalb der reichhaltigen Ornamente und Verzierungen der Fassade versteckt. Genauso bedeutsam für die Stadt ist die Plaza Mayor. Ihm wird nachgesagt, der schönste in ganz Spanien zu sein. Umgeben von dreistöckigen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert wird Geschichte hier besonders lebendig.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Kastilien im Überblick

Christliche und jüdische Kultur in Kastilien: Aranjuez, Toledo, Kathedrale Toledo, Christo de la Luz, Santo Tomé, Synagoge del Transito, Museo Sefardí, Synagoge Santa Maria la Blanca, San Juan de los Reyes, Brücke San Martín, Avila, Kloster La Encarnación, Klosterkirche Santa Teresa, Salamanca, Casa de las Conchas, Plaza Mayor Salamanca, Segovia, La Granja de San Ildefonso, El Escorial, Madrid, Prado, Plaza Mayor Madrid, Puerta del Sol, Museo Thyssen-Bornemisza

Könige und Conquistadoren: Aranjuez, Toledo, Kathedrale Toledo, Christo de la Luz, Santo Tomé, Synagoge del Transito, Museo Sefardí, Synagoge Santa Maria la Blanca, San Juan de los Reyes, Brücke San Martín, Guadalupe, Trujillo, Cáceres, Mérida, Naturpark Monfragüe, Kloster San Jeronimo de Yuste, Hervás, Salamanca, Casa de las Conchas, Plaza Mayor Salamanca, Avila, Segovia, El Escorial, Madrid, Prado, Plaza Mayor Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza

Auf der Silberstraße von Sevilla nach Santiago de Compostela: Sevilla, Kathedrale Sevilla, Alcázar, Casa de Pilatos, Zafra, Mérida, Cáceres, Cáparra, Hervás, Salamanca, Casa de las Conchas, Zamora, Toro, San Pedro de la Nave, León, Kathedrale León, Astorga, Castrillo de los Polvazares, Rabanal del Camino, Foncebadón, Las Médulas, Villafranca del Bierzo, O’Cebreiro, Portomarín, Santiago de Compostela, Kathedrale Santiago de Compostela, Portico de la Gloria