MONGOLEI - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Naturreisen, Kulturreisen

Preiskategorie VIII

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unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Zentralasien von den über 5000 Meter hohen Gebirgen des Nordens über endlose grüne Hügelländer in der Mitte bis zur Wüste Gobi im Süden und Südosten – die Mongolei als das größte und am dünnsten besiedelte Binnenland der Erde mit dem weltweit höchsten Viehbestand pro Einwohner hat sich nach Jahrzehnten der Abschottung geöffnet. Einst Kern des größten Reiches aller Zeiten unter Dschingis Khan, das sich von Osteuropa bis zum Pazifik und nach Nordindien erstreckte, zeigt das Land mit der Hauptstadt Ulanbaatar und mit zahlreichen buddhistischen Klöstern heute wieder die wunderbaren Zeugnisse vergangener und wiederbelebter Kultur. Freundliche, auf dem Land noch in den traditionellen Filz-Jurten lebende Menschen laden die Besucher zu Rundfahrten ein. Riesige Kamel-, Yak-, Pferde-, Schaf- und Ziegenherden versetzen den Besucher in eine fast biblische Atmosphäre der Natur – und der Ruhe.

Studienreise in die Mongolei – Entdeckungen im Land von Dschingis Khan

Die Mongolei, ein Land von faszinierender Schönheit und mit einer jahrhundertealten Nomaden-Kultur, ist ein Reiseziel, das für Abenteuer und Entspannung in den Weiten Zentralasiens steht. Gelegen zwischen Russland im Norden und China im Süden, bietet die Mongolei eine landschaftliche Vielfalt, die von der legendären Gobi-Wüste bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Altai-Gebirges reicht.

Die Mongolei war einst das Kernland eines Riesenreiches unter dem legendären Anführer Dschingis Khan, das sich von Osteuropa bis an den Pazifik erstreckte. Heute durchstreifen riesige Yak-, Kamel, Pferde- und Ziegenherden die weiten Steppenlandschaften und viele Menschen leben in traditionellen Filz-Jurten. Ulaanbaatar, die Hauptstadt, ist ein pulsierendes Zentrum, in dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen.

Kulturreise in die Mongolei -  Ulaanbaatar: Die pulsierende Hauptstadt

Eine Rundfahrt durch die pulsierende Hauptstadt Ulaanbaatar ist obligatorischer Bestandtreil jeder Kulturreise und Naturreise in die Mongolei. Die Tour beginnt mit einem Besuch des Gandan-Klosters, dem Zentrum des Buddhismus in der Mongolei. Hier können die Besucher die beeindruckende Architektur bewundern und mit etwas Glück die Mönche bei ihren täglichen Ritualen beobachten. Ein weiterer Zwischenstopp wird am Sukhbaatar-Platz, im Herzen der Stadt, eingelegt. Dieser Platz ist umgeben von wichtigen Gebäuden wie dem Parlament und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

Ein Höhepunkt jeder Stadtrundfahrt ist ein Besuch des Naturkundemuseums, wo Sie eine beeindruckende Sammlung von Dinosaurierskeletten und Fossilien bestaunen können, die in der mongolischen Wüste gefunden wurden. Zu den wichtigsten Fotomotiven in der Umgebung von Ulaanbaatar gehört das monumentale Reiterstandbild des Dschingis Khan. Obwohl es sich etwa 54 Kilometer außerhalb der Stadt befindet, ist es ein bedeutendes Zeugnis der mongolischen Geschichte.

Endlose Weiten: Die Steppenlandschaft von Mittelgobi

Eine Reise durch die endlosen Weiten der mongolischen Steppe nach Mittelgobi mit Geländewagen ist ein echtes Abenteuer. Die Fahrt führt durch eine Landschaft, die unberührt scheint, wo der Himmel sich weit und unendlich über der Erde wölbt und die Luft klar ist. In Mittelgobi dominieren Nomaden mit ihren riesigen Tierherden das Bild. Die Steppe ist geprägt von robusten Gräsern und Wildblumen, die sich an das trockene Klima angepasst haben. Hier und da unterbrechen Felsformationen und kleine Hügel die Gleichförmigkeit der Landschaft.

An der eindrucksvollen Felsformation Baga Gazariin Chuluu wird auf einer Studienreise in die Mongolei ein Zwischenstopp eingelegt. Diese Granitfelsen wurden durch Erosion geformt und bieten einen spektakulären Anblick. Sie sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Übernachtet wird auf diesem Reiseabschnitt in einem traditionellen Jurtencamp. Das bietet den Reisenden die Möglichkeit, das traditionelle Nomadenleben hautnah zu erleben. Diese runden Zelte sind ein Symbol für die Anpassungsfähigkeit der Nomaden, die seit Jahrhunderten in dieser unwirtlichen Umgebung überleben.

Gruppenreise in die Mongolei: Ausflug in den Gurvansaikhan-Nationalpark

Der Gurvansaikhan-Nationalpark in der Mongolei ist ein geschütztes Areal, das sich über eine Fläche von 27.000 Quadratkilometern erstreckt. Der Park beherbergt eine vielfältige Tierwelt, darunter sibirische Steinböcke, Kropfgazellen und Mongoleigazellen, die in den felsigen Berghängen und den östlichen Gebieten des Parks zu finden sind. Zu den landschaftlichen Höhepunkten des Parks zählt der Yolin Am Canyon, auch bekannt als das Tal der Lämmergeier. Diese tiefe und schmale Schlucht ist Teil der Gurvan Saikhan-Berge und beherbergt neben dem Lämmergeier weitere Vogelarten wie den Himalaya- und Mönchsgeier sowie Säugetiere wie den Argali, den Sibirischen Steinbock und Schneeleoparden.

Ein weiteres Naturphänomen des Gurvansaikhan-Nationalparks sind die Hongoryn Els, auch bekannt als die singenden Sanddünen. Diese Dünenkette ist Teil der größten Sanddünen in der Mongolei und erstreckt sich über eine Länge von 180 Kilometern. Sie sind für ihre akustischen Eigenschaften bekannt: Wenn der Sand durch den Wind oder die Bewegung von Besuchern in Bewegung gesetzt wird, erzeugen die Dünen ein singendes Geräusch, das weit in der Steppe zu hören ist.

Trotz der trockenen Bedingungen in der Gobi-Wüste befindet sich im Park auch einen Gletscher. Der Gobi-Gletscher bildet sich in den kälteren Monaten und bleibt in manchen Jahren bis in den Sommer hinein erhalten. Dieses Eisfeld, das mehrere Meter dick und mehrere Kilometer lang sein kann, ist ein faszinierendes Naturphänomen.

VHS-Reise in die Mongolei - Auf den Spuren der Dinosaurier: Das rote Sandstein-Sedimentfeld von Bayanzag

Das rote Sandstein-Sedimentfeld von Bayanzag ist ein Ort von großer paläontologischer Bedeutung in der Gobi-Wüste. Auf einer individuell zusammengestellten Gruppenreise in die Mongolei kann ein Ausflug zu diesem Feld organisiert werden. Dieses Gebiet ist berühmt für seine zahlreichen Dinosaurierfossilien, die hier seit den 1920er Jahren entdeckt werden, darunter auch das erste versteinerte Dinosauriernest mit Eiern.

Ein weiteres Juwel der Region ist das Onghin-Tal, das für seine historische Klosteranlage Ongiin-Khid bekannt ist. Das Kloster wurde 1760 gegründet und war einst ein bedeutendes Zentrum des Buddhismus in der Mongolei. In den 1930er Jahren wurde das Kloster jedoch während des stalinistischen Terrors zerstört, und heute sind nur noch Ruinen übrig. Seit den 1990er Jahren wird das Kloster schrittweise rekonstruiert und wieder aufgebaut.

Gemeindereise Mongolei – Orkhontal: Wasserfälle und buddhistische Klöster

Mit einem Abstecher in das eindrucksvolle Orkhontal strebt die Gemeindereise in die Mongolei einem weiteren Höhepunkt entgegen. Es handelt sich um ein historisches Flusstal mit einer atemberaubenden Natur, das in die Liste des Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Die Fahrt schließt einen längeren Aufenthalt an den Orkhon-Wasserfällen ein, die vor etwa 20.000 Jahren durch vulkanische Aktivitäten und Erdbeben entstanden sind.

Im Orkhontal befindet sich mit dem Erdene Zuu Kloster das älteste erhaltene buddhistische Kloster in der Mongolei. Es wurde 1586 auf den Ruinen der alten Hauptstadt Karakorum erbaut und war einst ein bedeutendes religiöses Zentrum. Das Uvgunt-Kloster liegt abgeschieden in der Einsamkeit und wurde von der ersten Reinkarnation im mongolischen Buddhismus, Undur Gegeen Zanabazar, als Ort der Meditation ausgewählt. Die Anlage ist ein Zeugnis für die tief verwurzelten, spirituellen Traditionen in der Region.

Beste Reisezeit für Gruppenreisen und Studienreisen in die Mongolei

Beste Reisezeit für die Mongolei

Das Land des ewigen blauen Himmels fasziniert mit der unendlichen Weite der Steppe und einer jahrhundertealten nomadischen Kultur, die tief im Buddhismus verwurzelt ist. Für Kulturbegeisterte, die historische Klöster und spirituelle Zentren erleben möchten, stellt sich die Frage nach dem passenden Reisezeitraum in diesem extremen Kontinentalklima. Die beste Reisezeit für die Mongolei liegt in den Sommermonaten von Mitte Juni bis Ende August. In dieser kurzen, aber milden Phase zeigt sich die Natur von ihrer einladendsten Seite, und die historischen Stätten im ganzen Land sind barrierefrei zugänglich. 

Die Sommermonate: Beste Voraussetzungen für eine Gruppenreise in die Mongolei 

Wer eine Gruppenreise in die Mongolei plant, legt großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von angenehmen Temperaturen, verlässlichen Straßenverhältnissen und geöffneten Sehenswürdigkeiten. Der mongolische Sommer erfüllt diese Kriterien perfekt. Die Tagestemperaturen bewegen sich im Juli und August in der zentralen Mongolei meist zwischen angenehmen 20 und 25 Grad Celsius. Da weite Teile des Landes über unbefestigte Pisten erschlossen sind, ist die Trockenheit dieser Monate ein unschätzbarer Vorteil für das gemeinsame Vorankommen im Reisebus oder im geländegängigen Fahrzeug.

Darüber hinaus erwacht das kulturelle Leben in den Klöstern während der Sommermonate zu voller Pracht. Religiöse Feste, farbenfrohe Zeremonien und der tägliche Gesang der Mönche lassen sich am besten erleben, wenn auch die Logistik des Landes reibungslos funktioniert. Viele der traditionellen Jurtencamps, die außerhalb der Hauptstadt als komfortable Unterkünfte dienen, öffnen ohnehin erst ab Mitte Mai und schließen bereits Anfang Oktober wieder ihre Pforten.

Die klimatischen Herausforderungen im Jahresverlauf

Das Klima der Mongolei ist geprägt von extremen Gegensätzen, die durch die enorme Entfernung zu den Weltmeeren und die durchschnittliche Höhenlage von über 1.500 Metern über dem Meeresspiegel entstehen. Der Winter ist lang, unerbittlich und trocken. Ab November sinken die Temperaturen drastisch und erreichen im Januar und Februar im ganzen Land Werte von minus 30 bis teilweise minus 40 Grad Celsius. Ulaanbaatar gilt nicht ohne Grund als die kälteste Hauptstadt der Welt. Für eine klassische Kulturreise sind diese Monate ungeeignet, da viele Museen nur eingeschränkt heizen und die Wege zu entlegenen Klöstern komplett tiefgefroren oder schneeverweht sind.

Der Frühling setzt im Mai ein, bleibt jedoch eine klimatische Übergangsphase voller Überraschungen. Zwar steigen die Temperaturen tagsüber an, doch Frost in den Nächten und plötzliche Kälteeinbrüche mit Schneefall sind bis weit in den Juni hinein keine Seltenheit. Erst der kurze Sommer bringt stabile Wärme, die allerdings im Juli und August auch von vereinzelten, heftigen Regenschauern begleitet werden kann. Diese Niederschläge sind jedoch essenziell, da sie die Steppe in ein sattes Grün verwandeln und die Staubbelastung in der Luft minimieren. Im September setzt bereits der Herbst ein, der mit goldenen Lärchenwäldern im Norden lockt, aber rasch sinkende Nachttemperaturen mit sich bringt.

Frühjahrsstürme und die außergewöhnlichen Windverhältnisse

Ein besonderes Augenmerk muss auf einer Gruppenreise in die Mongolei auf die Windverhältnisse gelegt werden, die vor allem das Frühjahr dominieren. Wenn sich die kalten Luftmassen Sibiriens zurückziehen und die ersten warmen Strömungen aus dem Süden aufeinandertreffen, entstehen teils heftige Stürme. Besonders im April und Mai peitschen orkanartige Winde über die Steppen und die Wüste Gobi. Diese Winde können Geschwindigkeiten von weit über 100 Kilometern pro Stunde erreichen und gewaltige Staub- und Sandstürme auslösen, die die Sichtweite auf wenige Meter reduzieren.

Für eine organisierte Gruppenreise in die Mongolei bedeutet dies im Frühjahr ein erhöhtes logistisches Risiko. Flüge im Inland müssen bei solchen Wetterlagen oft verschoben werden, und die Navigation auf den Pisten wird gefährlich. Wer hingegen im Hochsommer reist, erlebt den mongolischen Wind meist als angenehme, kühlende Brise, die die Sommerhitze erträglich macht und die gefürchteten Stechmücken von den Lagern fernhält.

Klöster und Kulturdenkmäler im Fokus einer Studienreise in die Mongolei

Das spirituelle Herz des Landes schlägt im Buddhismus tibetischer Prägung, dessen monumentale Bauwerke die Weite der Landschaft unterbrechen. Eine Studienreise in die Mongolei führt zu den geschichtsträchtigsten Orten, an denen Architektur und Glaube eine faszinierende Symbiose eingehen. Ein Höhepunkt jeder geschichtlichen Expedition ist das Kloster Erdene Zuu in Kharkhorin, der ehemaligen Hauptstadt des mongolischen Weltreiches. Gegründet im Jahr 1586, besticht die Anlage mit ihrer massiven quadratischen Außenmauer, die von 108 weißen Stupas gesäumt wird. 

In der modernen Hauptstadt Ulaanbaatar wartet mit dem Gandan-Kloster das lebendige Zentrum des mongolischen Buddhismus. Hier zieht die über 26 Meter hohe, vergoldete Statue der Megjid-Janraiseg-Bodhisattva die Blicke auf sich. Für kulturinteressierte Gruppen ist der Besuch des Klosters während der morgendlichen Gebetsstunden ein unvergessliches Erlebnis, wenn der Duft von Wacholderrauch durch die Hallen zieht. Wer sich für die Symbiose aus europäischer und asiatischer Sakralarchitektur interessiert, findet in Ulaanbaatar zudem die russisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit sowie die moderne katholische Kathedrale St. Peter und Paul, deren Dach in Form einer traditionellen Jurte gestaltet wurde.

Geistliches Leben und Gemeinschaft auf einer Gemeindereise in die Mongolei

Ein völlig anderer Blickwinkel auf das Land eröffnet sich bei einer Reise, die den interreligiösen Dialog und das Erleben von Glaubensgemeinschaften in den Vordergrund stellt. Eine solche Gemeindereise in die Mongolei bietet die seltene Gelegenheit, die religiöse Wiedergeburt des Landes nach Jahrzehnten der kommunistischen Herrschaft hautnah mitzuverfolgen. Neben den großen buddhistischen Zentren steht hier oft der Besuch kleinerer, abgelegener Klosteranlagen auf dem Programm, wie etwa das im Nationalpark Gorchi-Terelsch gelegene Aryapala-Initiationskloster, das über eine steile Hängebrücke und einen Pfad voller Weisheitssprüche erreichbar ist.

Planungssicherheit für eine Gemeindereise in die Mongolei

Wer die Organisation einer solchen Fahrt übernimmt, sollte den Fokus kalendarisch fest auf das Fenster zwischen Mitte Juni und Ende August legen. Eine Gemeindereise in die Mongolei erfordert aufgrund der Infrastruktur eine vorausschauende Buchung, da die Kapazitäten in den besten Jurtencamps nahe den Kulturstätten wie dem Amarbayasgalant-Kloster im Norden begrenzt sind. Dieses im Selenge-Areal gelegene Kloster gilt als eines der architektonisch anspruchsvollsten des Landes und ist dank der sommerlichen Straßenverhältnisse gut erreichbar, während es im Frühjahr oft durch Schlamm und Tauwetter isoliert bleibt.

Reiserouten, Vorschläge und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise in die Mongolei im Überblick

Sehenswürdigkeiten: Ulanbaator, Gondan-Kloster, Mittelgobi, Baga Garyn Chuluu, Mandalgov, Nomadenfamilie, Yolin Am, Gurvansaikhan-Nationalpark, Yolin Am Canyon, Sanddünen, Hogoryn Els, Bayanzag, Saxaulwald, Ongiin-Khiid, Hirschfelsen-Gravierung, Jurtencamp, Jurten, Ongiin Khiid, Orkhontal, Orkhon-Wasserfälle, Karakorum, Erdene Zulu Kloster, Khogno Khan, Uvgunt Kloster, Pferdezucht, Bayangobi, Tumen Ekh National Song and Dance Ensemble.

MONGOLEI - die schönsten Sehenswürdigkeiten