Albanien - Reiseprogramme für Gruppen-Kulturreisen und Gemeindereisen

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Kompakt und Preiswert: Im Land der Skipetaren - die "Adlersöhne"

Preiskategorie unter I

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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Albanien und Mazedonien: Römisches, byzantinisches und osmanisches Erbe zwischen Adria und den Schluchten des südlichen Balkan

Preiskategorie I

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Landwirtschaftliche Reise

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Bis vor zwei Jahrzehnten war Albanien völlig isoliert von der Außenwelt im Würgegriff des Diktators Enver Hoxha. Das Land der Skipetaren - das „Land des Adlers“ - wie seine Bewohner es nennen, lockt mit abwechslungsreichen, beeindruckenden Landschaften, UNESCO Welterbe in Berat und Butrint sowie antiken Stätten. Illyrer, Hellenen, Römer, Byzantiner, Venezianer und Osmanen haben ihre Spuren hinter­lassen. Das Albanien der Neuzeit zeichnet sich durch ein friedliches Miteinander von Islam und Christentum aus. Mazedonien mit seinen eindrucksvollen Bergen, orthodoxen Kirchen und dem UNESCO Welterbe Ohrid-See erlebte als Teil des früheren Jugoslawien nach Tito einen friedlichen Weg in die Unabhängigkeit.

Die Aufbruchstimmung in dieser Region und die Gastfreundschaft der Bevölkerung laden dazu ein, dieses noch selten bereiste Länder zu entdecken und zu erkunden.

Gruppenreise nach Albanien: Ins Land der Skipetaren

Das kleine Albanien, ein Land, das wegen seiner Isolation viele Jahre lang unter Reisenden quasi einen blinden Fleck auf der Landkarte darstellte. Das hat sich geändert, und es gibt viel nachzuholen, denn Albanien hat genauso wie das benachbarte Nordmazedonien einiges zu bieten: Die unberührte Landschaft mit ihren Gebirgszügen ist traumhaft, die Sandstrände im Südwesten an der albanischen Adria bald schon karibisch. Schließlich die wechselvolle Geschichte des Landes – Illyrer und Römer, Byzantiner, Slawen und Normannen, Venezianer, Hellenen und Osmanen, sie alle prägten das Gesicht des Landes, sie alle haben Spuren hinterlassen, denen man heute noch folgen kann. Gleiches gilt für den Norden Mazedoniens, und deshalb lässt sich eine Gruppenreise durch Albanien gut mit einem Aufenthalt im Nachbarland verbinden.

Gruppenreise durch Albanien in die Hauptstadt Tirana

Wer auf einer Gruppenreise durch Albanien die Hauptstadt Tirana besucht, entdeckt viele Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen, die bis auf die Zeit kurz nach Christi Geburt zurückgehen, zum Beispiel Mauern und Mosaike einer römischen Villa, Reste alter Burgmauern im Zentrum gehen noch auf dem Kaiser Justinian zurück. Stadtgründer ist Sulejman Pascha Bargjini, der in der heutigen Hauptstadt im Jahr 1614 die Sylejman-Pascha-Moschee bauen ließ. Verehrt wird jedoch der albanische Nationalheld Skanderbeg, ihm ist der Hauptplatz in Tirana gewidmet. Skanderbeg, ein Fürst, der eigentlich Georg Kastrioti hieß, hatte vom Papst Calixtus III den Titel „Verteidiger des Glaubens“ erhalten, als er sich im 15. Jahrhundert gegen die Osmanen stemmte, um das einstige Fürstentum Kastrioti zu verteidigen; Papst Pius II nannte den Militärkommandanten sogar „den neuen Alexander“.

Studienreise nach Albanien zu uralten Stätten der Geschichte

Am Hauptplatz liegt auch die Et’hem-Bey-Moschee, mit ihren 240 Räumen, ein gewaltiges Gebäude: Hier hat nicht nur die Nationalbibliothek ihren Platz, sondern auch die Oper und das Theater der Stadt. Der Syri i Kaltër-Nationalpark mit seiner bekannten Karstquelle („Blaues Auge“) ist nicht weit von Tirana entfernt, und auch der Nationalpark Llogara im Ceraunischen Gebirge liegt ganz in der Nähe. Genauso wie Saranda, ein beliebter Badeort, der jedoch auch für Kulturhungrige auf einer Studienreise durch Albanien von Interesse ist: Hier stehen die Ruinen von Butrint als Highlight der Region, in der Nähe die byzantinische Kirche Shën Kollë, und nicht zu vergessen die Lekursi Burg auf einem Berg, die über die Dächer von Saranta wacht. Nur 20 Kilometer von Saranda liegt die Ruinenstätte Butrint, von hier aus ist die griechische Insel Korfu zu sehen. Die Ruinenstadt ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Landes und gehört dem Welterbe an. Ein Streifzug durch das Gelände liefert eindrucksvolle Impressionen aus verschiedenen Epochen, zum Beispiel der Dionysos-Altar, der Minerva-Tempel, das Löwentor, ein Baptisterium oder auch der Asklepios-Tempel und eine frühchristliche Basilika.

Kulturreise Albanien: Einblicke in die Welt der Antike

Zweitgrößte Stadt Albaniens ist Durrës, 30 Kilometer von Tirana entfernt, eine Stadt, die von den Griechen gegründet wurde – allerdings waren es die Römer, die sich mit einem großen Amphitheater dort bis heute verewigen sollten. Die bedeutenden christlichen Bauten der Hafenstadt sind die Kathedrale St. Luzia und die orthodoxe St-Georg-Kirche. Andere eindrucksvolle Relikte aus dem antiken Albanien liegen einige Kilometer von der Stadt Fier entfernt: Die Geschichte der heutigen Ruinenstätte Apollonia, beliebtes Ziel einer Kulturreise durch Albanien, geht bis auf das Jahr 588 vor Christus zurück. Die Stadt war eine bedeutende Metropole in der antiken Welt, Forscher gehen davon aus, dass hier einst rund 60000 Menschen lebten. Bekannt ist die Ausgrabungsstätte für zahlreiche interessante Überreste, darunter das Buleuterion, der Diana-Tempel, eine Bibliothek und andere kulturelle Einrichtungen sowie weitere Tempel, Villen und Bürgerhäuser.

Shkodra: Mittelpunkt des katholischen Erbes

Besonders authentische Einblicke liefert Shkodra, das etwa 100 Kilometer entfernt von Tirana liegt. Shkodra ist unter anderem ein bedeutendes kulturelles Zentrum Albaniens und gleichzeitig Mittelpunkt des Katholizismus im Land. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück: Im vierten Jahrhundert vor christlicher Zeitrechnung gegründet, war sie lange – und ist es auch heute – ein wichtiger wirtschaftlicher Ort. Hier ist es vor allem die Burganlage  Rozafa aus dem 3. Jahrhundert vor Christus, die Ausflüge in die Geschichte der Stadt erlaubt, aber auch die Franziskanerkirche Ruga-Ndre-Mjeda und die Kathedrale St. Stefan, eine Wallfahrtskirche aus dem 19. Jahrhundert, sind beeindruckende Zeugnisse tiefer Spiritualität. Besonders stolz ist Shkodra auf das Denkmal der Mutter Teresa, die im nordmazedonischen Skopje geboren wurde.

Gemeindereise nach Albanien: Ausflug nach Nordmazedonien

Skopje im Norden Mazedoniens mit seinem wechselvollen Erscheinungsbild ist ebenfalls eine alte Stadt, immer hier stehen noch unzählige Bauwerke aus den unterschiedlichsten Zeitaltern, die auf einer individuell geplanten Gruppenreise nach Albanien erkundet werden wollen – zum Beispiel das beeindruckende römische Aquädukt, verschiedene Klöster und byzantinische Kirchen sowie herausragende Moscheen wie die Isa-Bey-Moschee und die Sultan-Murad-Moschee. Darüber hinaus zählen die Festung Kale, die Steinbogenbrücke über den Fluss Vardar und das Daut-Pascha-Badehaus aus dem 15. Jahrhundert zu wichtigen Sehenswürdigkeiten. Einzigartig ist das Kloster und die Kirche St. Pantaleon in der Nähe Skopjes, eine Kreuzkuppelkirche aus byzantinischer Zeit, die zu den wichtigsten und ältesten in Nordmazedonien zählt und eine der wichtigen Stationen einer Gemeindereise durch Albanien darstellt.

Ohrid – das Juwel Nordmazedoniens

Wer in die Stadt Ohrid kommt, trifft erneut auf bedeutsame Schauplätze der Geschichte des Landes: Die Altstadt mit ihren vielen Klöstern, Kirchen und Moscheen erzählt immer noch von der wechselvollen Historie der Stadt in Nordmazedonien. Eine besondere Stellung nimmt das Kloster Sveti Naum ein, das Ende des 9. Jahrhunderts gegründet wurde und ganz in der Nähe Ohrids liegt. Am Ufer des Ohrid-Sees gelegen, beeindruckt der heutige Klosterkomplex mit seinen Fresken im Inneren die Besucher. Alle Blicke auf sich zieht der Dom Bogorodica Perivlepta aus dem 13. Jahrhundert, er ist der Jungfrau Maria geweiht und für seine detailreichen Malereien im Inneren des Gebäudes bekannt.

Auch die Kirche St Sofia aus dem 11. Jahrhundert mit dem prachtvollen Hauptaltar, die St. Stefan-Höhlenkirche und die alten Befestigungsmauern sorgen dafür, dass Ohrid seinem Ruf, das Juwels Mazedoniens zu sein, umso gerechter wird. Der Ohrid-See schließlich zählt zu den ältesten der Welt, seine Strände und die malerische Lage machen ihn zu einem der Höhepunkte einer Kulturreise durch Albanien und Nordmazedonien. Andere bedeutende historische Schauplätze sind Heraklea und Stobi in Mazedonien – letztere einst Zentrum der antiken Landschaft Paionien. Gefunden wurden mehrere Basiliken, Gräber aus verschiedenen Epochen, Statuen und Keramiken.  

Albanien - unberührte Landschaften

Zurück nach Albanien: Landschaftlich wunderschön ist der Skutarisee, der größte der Balkanhalbinsel, der gleich in zwei Ländern liegt: Albanien und Montenegro. Hier machen auch viele Zugvögel aus Nordeuropa auf ihrer Reise Rast. Wer auf einer Gruppenreise nach Albanien nach Kruja zur Festung reist, die aus dem frühen 6. Jahrhundert stammt, findet dort im Skaderbeg-Gebirge den historischen Schatz des Landes: Hier liegt das Skanderbeg-Museum, gleichzeitig das Nationalmuseum Albaniens. Bekannt ist der Ort außerdem für seine lebhafte Basarstraße und die Murad-Bey-Moschee.

Welterbe Berat, die „Stadt der tausend Fenster“ - Begegnungsreise Albanien

Dann Berat, die „Stadt der tausend Fenster“: Eingebettet in eine malerische Landschaft, zählt die über 2000 Jahre alte Stadt zu den Juwelen Albaniens. Die Architektur ist einzigartig, und auch ihr ist es zu verdanken, dass die Museumsstadt, ein Welterbe, als eine der schönsten im ganzen Land gilt. Die Gebäude in der Altstadt sind ausgesprochen gut erhalten, und weil Neubauten verboten sind, hat sich Berat sein historisches Flair erhalten. Im Mittelpunkt steht die Burg von Berat aus dem 13. Jahrhundert, hinter deren mächtigen Mauern im Laufe der Jahrhunderte 20 Kirchen errichtet wurden, von denen sich heute viele als Ruinen präsentieren. Nichtsdestotrotz ist das Burgviertel Kalaja mit der Zitadelle, der Dreifaltigkeitskirche und der Marienkathedrale ein spannendes Ziel jeder individuell geplanten Studienreise durch Albanien. Einen besonderen Stellenwert genießt hier das Onufri-Museum, in der beeindruckende byzantinische Kunst und Ikonografie ausgestellt wird. Eine ebenfalls sehr alte und kulturell bedeutende Stadt Albaniens ist Gjirokasta; auch sie ist ein Welterbe. Gjirokasta, das aus der Zeit der Osmanen stammt, wird auch „Stadt der Steine“ genannt, ein Titel, der auf das markante Stadtbild mit den kleinen, Trutzburg-artigen Häusern zurückgeht.

Auch die Stadt Vlora, eine Hafenstadt an der Straße von Otranto im Süden des Landes, gehört zu den interessanten Zielen auf einer Begegnungsreise durch Albanien. Sie ist bekannt für ihr Strandleben, aber auch für Gebäude wie die Muradie-Moschee, die Rote Moschee und die Bektaschi-Tekdie-Bruderschaft, einem alten Derwischorden. Namhaft ist auch die Burg Kanina, hier gibt es bemerkenswerte Zeugnisse aus unterschiedlichsten Epochen zu sehen.

Beste Reisezeit und Klima Albanien

Albanien liegt direkt an der Adria und dem Ionischem Meer. Im Osten und Norden begrenzt eine hohe Gebirgskette das Land. Wegen den verschiedenen Höhenlagen kann man Albanien in zwei verschiedene Klimazonen aufteilen: die Küstengebiete und das Landesinnere.

An der Küste sind die Temperaturen sehr warm. Im Hochsommer wird oft die 30°C Marke überschritten und es ist extrem trocken. Die Wintermonate sind mild und regnerisch. Im Dezember und Januar regnet es rund 12 Tage im Monat.

Im Landesinneren sind die Sommer warm und trocken und im Winter können die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Es fällt in manchen Regionen so viel Schnee, dass sie längere Zeit völlig von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Empfehlenswert sind Reisen nach Albanien von April bis Oktober. Im Hochsommer sollten die Küstengebiete aufgrund der möglichen Hitzewellen gemieden werden, das Landesinnere ist jedoch zu dieser Zeit dank milden Temperaturen angenehm warm.

Reiserouten und Vorschläge für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Albanien im Überlick

Römisches, byzantinisches und osmanisches Erbe zwischen Adria und den Schluchten des südlichen Balkan: Tirana, Nationalmuseum, Skanderbeg-Platz, Shkoder, Skutari-See, Kruje, Skanderbeg-Museum, Durres, Apollonia, Berat, Burgviertel Kalaja, Onufri-Museum, „Stadt der Tausend Fenster“, Vlora, Llogara-Pass, Saranda, Berg Lekures, Korfu, Butrint, Gjirokastra „Stadt der Steine“, „Blaues Auge“, Korca, Mazedonien, Skopje, Mutter Teresa, Kloster St. Panteleimon, Ausgrabungsstätte Stobi, Weinbauregion Tikvesch, Ausgrabungsstätte Heraklea, Ohrid-See, Kloster Sveti Naum, Ohrid, Kirche Bogorodica Perivlepta, Kirche Sveti Sofia, Bootsfahrt Ohridsee, Tomorr.