TURKMENISTAN - Reiseprogramme für Gruppenreisen, Kulturreisen und Studienreisen

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10 Tage
Vom Kaspischen Meer durch die Karakum-Wüste zu vergangenen Hochkulturen und in die alte Oasenstadt Merw

Preiskategorie VII

€-Preiskategorien
unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--
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15 Tage
Seidenstraßengeschichten in Usbekistan, Turkmenistan und dem Iran

Preiskategorie VII

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III € 1.500,-- bis € 1.750,--
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VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
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IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Ein Landschafts-, Kultur- und Farbentraum zwischen Kaspischen Meer, Hochgebirgskulisse und den endlosen Weiten Zentralasiens. Bereits vor Jahrtausenden am Schnittpunkt zwischen dem östlichen Römischen und dem Chinesischen Reich gelegen sind versunkene Wüstenstädte, wie die Welterbe Stadt Merw, an der Seidenstraße wieder „aufgetaucht“. Auf den Spuren Alexanders des Großen und der alten Karawanenwege durchziehen heute moderne Straßen das Land. Die architektonischen Zeugnisse mongolischer und islamischer Herrschaften faszinieren ebenso wie im Nachbarland Usbekistan. Kamelherden, buntes Nomadentreiben und gute touristische Erschließung laden ein und beweisen: „Die Wüste lebt!“

Gruppenreise nach Turkmenistan

Turkmenistan liegt im südlichen Zentralasien und grenzt an das Kaspische Meer, Kasachstan, Usbekistan, Afghanistan und den Iran. Das Land ist es etwa so groß wie Spanien und wird landschaftlich von der Wüste Karakum dominiert, die rund 85% des Landes bedeckt.

Einst lag Turkmenistan am Schnittpunkt zwischen dem Oströmischen Reich und dem chinesischen Kaiserreich. Die alten Karawanenwege wurden längst durch neue Straßen ersetzt, doch die architektonischen Zeugnisse islamischer und mongolischer Herrschaft ziehen noch heute die Besucher des Landes in ihren Bann.

Aşgabat: Entdeckungsreise in der turkmenischen Hauptstadt

Nach der Ankunft in der turkmenischen Hauptstadt Aşgabat steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Im Jahr 1948 wurde die Altstadt von Aşgabat durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört. Die für andere asiatische Städte typische orientalische Altstadt fehlt aus diesem Grund. Das heutige Stadtbild von Aşgabat ist geprägt von monumentalen Strukturen, breiten Boulevards und einer Fülle von weißen Marmor-Gebäuden, die die Stadt in einem einzigartigen Glanz erstrahlen lassen. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Türkmenbaşy Ruhy Moschee. Sie wurde von Saparmurat Niyazov, dem ersten Präsidenten Turkmenistans, erbaut und  ist ein Beispiel für die Verbindung von Religion und staatlicher Ideologie, die für Turkmenistan typisch ist. Ein kulturelles Zentrum, das die Geschichte und Kunst Turkmenistans präsentiert, ist das Nationalmuseum. Es beherbergt eine Vielzahl von Exponaten von archäologischen Funden bis hin zu modernen Kunstwerken.

Studienreise nach Turkmenistan: Eine Pilgerstätte und der See Kow Ata

Nach dem Verlassen der Hauptstadt Aşgabat steht auf einer Studienreise nach Turkmenistan der Besuch einer bedeutenden Pilgerstätte auf dem Programm. Das Mausoleum Paraw Bibi liegt nahe der Stadt Gyzylarbat und ist über eine weiße Treppe erreichbar, die zu einem kleinen, weißen Gebäude führt, das von drei Seiten von Felswänden umgeben ist. Die Legende erzählt, dass die schöne Paraw Bibi, um den nahenden Feinden nicht in die Hände zu fallen, den Berg anflehte, sich zu öffnen, woraufhin sie darin verschwand und niemals wiederkehrte. An dieser Stelle wurde zum Gedenken an sie ein Schrein errichtet.

Ein echtes Kontrastprogramm zur Pilgerstätte ist ein Ausflug zum See Kow Ata. Dieser thermale Höhlensee, gelegen etwa 100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Aşgabat, ist einer der größten unterirdischen Seen der Welt und ein echtes Naturwunder. Besucher erreichen den See über eine Treppe, die 60 Meter tief in die Höhle führt. Der See ist 80 Meter breit, 30 Meter lang und bis zu 16 Meter tief. Seinem mineralreichen Wasser, das konstant zwischen 33 und 38 Grad Celsius warm ist, wird heilende Wirkung zugeschrieben.

Abenteuer pur: Mit Geländewagen zum Yangykala-Canyon

Der Yangykala-Canyon ist eines der spektakulärsten Naturwunder Turkmenistans und wird oft als die „Feuerfestung“ bezeichnet. Dieses Naturwunder besuchen die Teilnehmer einer Gruppenreise nach Turkmenistan mit Geländewagen. Die Straße dorthin ist zunächst holprig und endet schließlich in einer Spur aus losem Sand. Die Hauptattraktion des Yangykala-Canyons ist das plötzliche Auftauchen von hoch aufragenden Klippen mit Schichten in den Farben Weiß, Grün, Pink, Rot und sogar Gelb. Dieses atemberaubende Naturdenkmal wurde vor etwa 5,5 Millionen Jahren aus Kalkstein durch das Verschwinden des Tethys-Meeres geformt. Im Canyon befindet sich das alte Flussbett des Amu-Darya, das über Millionen Jahre erodiert ist und einige der beeindruckendsten Landschaften auf dem Weg zum Kaspischen Meer geschaffen hat.

Kulturreise nach Turmenistan: Abstecher zum Kaspischen Meer

Ein Abstecher zum Kaspischen Meer führt die Teilnehmer einer Kulturreise nach Turkmenistan in die Hafenstadt Turkmenbashi. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Endpunkt der transkaspischen Eisenbahn. Turkmenbashi hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und verfügt über ein Naturhistorisches Museum, das die Vielfalt und Geschichte der Region präsentiert. Etwa 12 km westlich von Turkmenbashi liegt mit Awaza eine aufstrebende Tourismuszone am Kaspischen Meer. Die Stadt entstand durch Einnahmen aus dem Export von Erdöl und Gas. Awaza ist bekannt für seine luxuriösen Hotels und Resorts, die entlang einer 16 km langen Küstenlinie errichtet wurden. Die Stadt verfügt über ein großes Kongresszentrum und ein riesiges Aquarium, und es sind weitere Attraktionen wie ein Wasserpark und zusätzliche Luxushotels geplant.

Konya Urgench: UNESCO-Weltkulturerbe im Norden Turkmenistans

Szenenwechsel auf einer individuell organisierten Gemeindereise nach Turkmenistan. Mit dem Flugzeug geht es in den Norden des Landes in die Stadt Konya Urgench, die einst die Hauptstadt des mächtigen Choresm-Reiches war. Die Stadt war im Mittelalter ein bedeutendes Handels- und Kulturzentrum an der Seidenstraße und die Heimat berühmter Denker wie Avicenna und Al-Beruni. Heute ist sie vor allem für ihre Ruinen bekannt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und von der einstigen Größe der Stadt zeugen. Die baulichen Überreste umfassen beeindruckende Mausoleen, ein Minarett und das Portal einer Karawanserei, die alle auf einer Fläche von mehr als 650 Hektar verteilt liegen.

Gruppenreise nach Turkmenistan: Ausflug in die Karakum-Wüste

Für viele Teilnehmer an einer Gruppenreise nach Turkmenistan ist ein Ausflug mit geländegängigen Fahrzeugen in die Karakum-Wüste der Höhepunkt der Reise. Ein Ziel ist Darwaza, das oft als das „Tor zur Hölle“ bezeichnet wird. Der Ort ist berühmt für seinen brennenden Gas-Krater, der seit den 1970er Jahren in Flammen steht. Der Anblick des 69 Meter breiten und 30 Meter tiefen Kraters, insbesondere bei Nacht, wenn die Flammen gegen den dunklen Himmel schlagen, ist ein unvergessliches Erlebnis.

Ebenfalls in der Karakum-Wüste liegt die archäologische Stätte Gonur Depe. Die Ruinenstadt aus der Bronzezeit liegt etwa 60 km nördlich von Mary entfernt und umfasst einen mächtigen Mauerring, der eine 28 Hektar große Stadtanlage umschließt. Innerhalb dieser Mauern finden sich Wohnviertel, Handwerkerviertel und Friedhöfe. Im Zentrum der Anlage thront eine quadratische Palastanlage, die von einem weiteren Mauerring umgeben war.

UNESCO-Weltkulturerbe Merw: Ehemalige Oasenstadt an der Seidenstraße

Für Geschichts- und Kulturinteressierte gehört ein Besuch in der ehemaligen Oasenstadt Merw zu den Höhepunkten einer individuell organisierten Gruppenreise und VHS-Reise nach Turkmenistan. Merw war einst eine der größten Städte Asiens und ist heute als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Ruinen von Merw, gelegen in der Karakum-Wüste Turkmenistans, erzählen die Geschichte von über 4.000 Jahren menschlicher Zivilisation. Die Stadt erlebte zahlreiche Blütezeiten und wurde von verschiedenen Herrschern wie Alexander dem Großen und den Seldschuken erobert, bevor sie im Jahr 1221 von Tolui Khan, einem Sohn Dschinghis Khans, dem Erdboden gleich gemacht wurde. Die Zerstörung durch Tolui Khan war verheerend; es wird geschätzt, dass mehr als eine Million Menschen ihr Leben lassen mussten. Trotz dieser Tragödie bleiben die Ruinen von Merw ein stilles Zeugnis der einstigen Pracht der Stadt und bieten einen tiefen Einblick in das Leben, den Handel und die Kultur der Region vor der Ausbreitung des Islam.

Reiseroute, Vorschlag und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Turkmenistan im Überblick

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