NORDIRLAND - Reiseprogramm für Gruppenreisen, Studienreisen und Gemeindereisen

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Nordirland: Irland vom Norden aus gesehen

Preiskategorie IV

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unter I unter € 1.000,--
I € 1.000,-- bis € 1.250,--
II € 1.250,-- bis € 1.500,--
III € 1.500,-- bis € 1.750,--
IV € 1.750,-- bis € 2.000,--
V € 2.000,-- bis € 2.250,--
VI € 2.250,-- bis € 2.500,--
VII € 2.500,-- bis € 3.000,--
VIII € 3.000,-- bis € 3.500,--
IX € 3.500,-- bis € 4.000,--
X € 4.000,-- bis € 4.500,--
XI € 4.500,-- bis € 5.000,--
über XI über € 5.000,--

Der heute als Nordirland bekannte, nordöstliche Teil der grünen Insel entspricht weitgehend der alten Provinz Ulster, einem der vier traditionellen irischen Königreiche. Von hier aus soll der hl. Patrick im 5. Jh. Irland christianisiert haben. 1169 landeten die ersten englischen Truppen in Irland und über die folgenden Jahrhunderte wurde Ulster zur letzten Bastion irischer Herrschaft, die schließlich durch Elisabeth I. beendet wurde. Es folgte die systematische Kolonisierung der Provinz durch protestantische Siedler aus England und Schottland, die sog. „Plantation of Ulster“, die die ursprüngliche, katholische irische Bevölkerung landlos und in der Minderheit hinterließ. Als Irland 1921 unabhängig wurde, blieben die nordirischen Grafschaften bei England und die Insel wurde geteilt. Die Benachteiligung der katholischen Minderheit führte Ende der 1960er Jahre zu einer Bürgerrechtsbewegung und dem Beginn der Unruhen, der „Troubles“, die die nächsten beiden Jahrzehnte gewaltsam prägten. Erst in den 90er Jahren begann eine Annäherung zwischen den Bevölkerungsgruppen, die schließlich zum Karfreitagsabkommen von 1998 führte. Die Reise beleuchtet neben dem frühchristlichen kulturellen Erbe und den landschaftlichen Schönheiten Nordirlands natürlich auch die Hintergründe dieses scheinbar religiösen Konflikts und die möglichen Auswirkungen des Brexit.

Gruppenreise nach Nordirland: Entdeckungen im Norden der grünen Insel

Nordirland, ein Landesteil des Vereinigten Königreichs, liegt im Nordosten der irischen Insel und ist bekannt für seine malerische Landschaft und wechselvolle Geschichte. Die Hauptstadt Belfast ist ein kulturelles Zentrum, das seine Besucher mit seiner Mischung aus historischer Architektur und modernem Leben anzieht. Die spektakuläre Causeway Coast ist berühmt für die atemberaubenden Küstenlandschaften. Sie ist die Heimat des Giant's Causeway, einem UNESCO-Weltnaturerbe.

Die Teilung Irlands im Jahr 1921 führte dazu, dass Nordirland bei Großbritannien verblieb, während der Süden zur unabhängigen Republik Irland wurde. Die politische und wirtschaftliche Diskriminierung der katholischen Minderheit durch die protestantische Mehrheit führte zu den sogenannten "Troubles", einem jahrzehntelangen Konflikt, der die Region bis Ende des 20. Jahrhunderts prägte und der erst mit dem Karfreitagsabkommen von 1998 beendet wurde.

Kulturreise nach Nordirland: Belfast – die kosmopolitische Hauptstadt

Eine Stadtrundfahrt durch Belfast ist obligatorischer Bestandteil jeder Kulturreise nach Nordirland. Die kosmopolitische Hauptstadt der Region empfängt ihre Besucher mit einer Mischung aus Tradition und Moderne. Die Fahrt führt vorbei am prächtigen Rathaus von Belfast, das für seine kupferfarbene Kuppel und die Buntglasfenster bekannt ist. Nur einen Steinwurf entfernt erhebt sich mit der St. Anne's Cathedral ein Wahrzeichen der Stadt.

Der Albert Memorial Clock Tower, oft als Belfasts Schiefer Turm von Pisa bezeichnet, ist ein weiteres Highlight jeder Stadtrundfahrt. Der 1865 errichtete Uhrenturm ist ein Denkmal für Prinz Albert und steht leicht geneigt wegen des weichen Untergrunds, auf dem er gebaut wurde. Ein Höhepunkt jeder Stadtrundfahrt ist der Besuch des Titanic Quarters. Hier befindet sich die weltweit größte Titanic-Ausstellung, die die Geschichte des berühmten Schiffes und seine Herstellung in den Harland & Wolff Werften dokumentiert.

Gemeindereise nach Nordirland: Auf den Spuren des Nationalheiligen St. Patrick

St. Patrick, geboren am Ende des 4. oder Anfang des 5. Jahrhunderts, kam im Jahr 432 nach Irland, um das Christentum zu verbreiten. Seine Missionierungsbemühungen führten zur Gründung von Kirchen, Klöstern und Schulen, die das Fundament des christlichen Glaubens in Irland legten. Downpatrick, eine Stadt in der Grafschaft Down, ist eng mit dem Leben von Irlands Nationalheiligem verbunden. Die Down Cathedral thront auf einem Hügel über der Stadt und ist ein Ort von großer spiritueller Bedeutung, da hier die sterblichen Überreste von St. Patrick begraben sein sollen.

Das St. Patrick's Centre in Downpatrick ist das einzige permanente Ausstellungszentrum der Welt, das sich ausschließlich dem Leben und Erbe des heiligen Patrick widmet. Ein Abstecher zu diesem Zentrum kann auf einer individuell organisierten Gemeindereise nach Nordirland eingeplant werden. Besucher können hier durch interaktive Ausstellungen wandeln, die das Leben des Heiligen und die Geschichte Irlands lebendig werden lassen. Das Zentrum bietet auch geführte Touren an, die die Besucher auf eine spirituelle Reise durch die Stadt und ihre heiligen Stätten mitnehmen.

Wilde Küstenlandschaften an der Causeway Coastel Route

Wilde, zerklüftete Küstenlandschaften erwarten die Teilnehmer an einer Gruppenreise nach Nordirland auf der Causeway Costal Route, die als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt gilt. Der Giant's Causeway, ein UNESCO-Welterbe seit 1986, ist das Kronjuwel dieser Strecke. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die vor etwa 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden sind. Diese Säulen, von denen viele einen sechseckigen Querschnitt haben, ragen aus dem Meer auf und bilden eine geologische Verbindung, die der Legende nach bis nach Schottland reicht. Die Legende des Giant's Causeway erzählt von dem Riesen Fionn mac Cumhaill, der einen Weg aus Trittsteinen bis nach Schottland baute, um die Konfrontation mit seinem Widersacher Benandonner zu suchen. Ein Spaziergang am Giant's Causeway steht für eine direkte Begegnung mit diesem geologischen Wunderwerk.

Studienreise nach Nordirland: Ausflug in das Landesinnere

Ein Ausflug in das Landesinnere führt die Teilnehmer an einer Studienreise nach Nordirland in den  Ulster American Folk Park. Das Freilichtmuseum erzählt die Geschichte der irischen Emigration nach Nordamerika im 18. und 19. Jahrhundert. Das Museum zeigt eindrucksvoll, wie die Emigranten ihr Leben in der Neuen Welt aufbauten und welchen Beitrag sie zur Entwicklung Nordamerikas leisteten. Der Ausflug schließt einen Abstecher nach Devenish Island im Lower Lough Erne ein. Die Insel ist vor allem für das im 6. Jahrhundert gegründete Kloster bekannt. Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, wobei der gut erhaltene Rundturm aus dem 12. Jahrhundert und ein Hochkreuz aus der Mitte des 15. Jahrhunderts zu den herausragenden Überbleibseln gehören.

Irlands spirituelle Hauptstadt und Navan Fort - VHS-Studienreise

Armagh wird oft als die spirituelle Hauptstadt Irlands bezeichnet und ist eine Stadt von großer historischer und religiöser Bedeutung. Die St. Patrick's Cathedral ist ein zentrales Wahrzeichen der Stadt. Die römisch-katholische Kathedrale thront auf einem Hügel und ist ein prächtiges Beispiel für neugotische Architektur. Eine alte zeremonielle Stätte nahe Armagh trägt den Namen Navan Fort. Die legendäre Stätte ist auch unter der Bezeichnung Emain Macha bekannt und besteht aus einer großen kreisförmigen, von einem Wall und Graben markierten Anhöhe, in deren Mitte sich ein kreisförmiger Hügel und die Überreste eines Ringgrabens befinden. Archäologische Untersuchungen zeigen, dass es einst Gebäude auf dem Gelände gab, darunter eine riesige rundhausähnliche Struktur, die einem Tempel ähnelte.

Reiseroute, Vorschlag und Sehenswürdigkeiten für Ihre Gruppen-Kulturreise nach Nordirland im Überblick

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