TANSANIA und SANSIBAR - Reiseprogramme für Gruppenreisen, Natureisen und Gemeindereisen
Preiskategorie über XI
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Die südlichen Nationalparks in Tansania
Preiskategorie über XI
| €-Preiskategorien | |
|---|---|
| unter I | unter € 1.000,-- |
| I | € 1.000,-- bis € 1.250,-- |
| II | € 1.250,-- bis € 1.500,-- |
| III | € 1.500,-- bis € 1.750,-- |
| IV | € 1.750,-- bis € 2.000,-- |
| V | € 2.000,-- bis € 2.250,-- |
| VI | € 2.250,-- bis € 2.500,-- |
| VII | € 2.500,-- bis € 3.000,-- |
| VIII | € 3.000,-- bis € 3.500,-- |
| IX | € 3.500,-- bis € 4.000,-- |
| X | € 4.000,-- bis € 4.500,-- |
| XI | € 4.500,-- bis € 5.000,-- |
| über XI | über € 5.000,-- |
Die weiten Steppen Ostafrikas waren bereits vor Jahrmillionen die "Wiege der Menschheit". Ab dem 8. Jh. n. Chr. standen die Küstenregionen unter islamischem Einfluss. Noch heute dominiert diese arabische Kultur auf der vorgelagerten Insel Sansibar, deren Architektur sowie große Palmenwälder und feine Sandstrände immer mehr Menschen anziehen. Wurde das 10 Jahre deutsch verwaltete Sansibar auch 1890 gegen Helgoland an die Briten gegeben, so blieb Tansania von 1882-1918 als Deutsch-Ostafrika deutsche Kolonie, woran in den Städten Daressalam und Bagamoyo noch einzelne Gebäude und Namen erinnern. Hinter der Küstenebene erstreckt sich ein weites 1000 m hohes Steppen-Plateau zum Massiv des 6000 m hohen Kilimanjaro bis zu den Ausläufern des Ostafrikanischen Grabenbruches und den Massaisteppen. In den Nationalparks von Arusha, Tarangire, Manyara, Ngorongoro und der Serengeti kann man den Zug von Millionen Wildtieren eindrucksvoll und ungestört erleben. In Tansania lässt sich die arabische und afrikanische, deutsche und englische Kultur aufspüren, und das in einer faszinierenden Welt aus Flora und Fauna.
Gruppenreise nach Tansania – Traumstrände, Nationalparks und uralte Kultur
Atemberaubende Naturlandschaften, eine artenreiche Tierwelt und tropische Traumstrände erwarten die Teilnehmer auf einer Gruppenreise nach Tansania. In der Serengeti können die „Big Five“ des afrikanischen Kontinents bestaunt werden. Elefanten, Büffel, Nashörner, Leoparden und Löwen bekommen die Teilnehmer auf Ausflügen im Serengeti-Nationalpark zu sehen.
Tansania besitzt mehr als 10 Nationalparks und zahlreiche Regionen, die zum Weltnaturerbe der UNESCO gehören. Der Arusha-Nationalpark erstreckt sich rund um den Vulkankrater des Berges Mount Meru. Die größte Anzahl wild lebender Tiere auf einem begrenzten Gebiet finden Sie im Tarangire-Nationalpark. Der gleichnamige Fluss durchfließt die weiten Ebenen des Naturschutzgebietes. Sein Wasser bildet die Lebensgrundlage für Elefanten, Giraffen, Gnus und Paviane.
Sansibar – die paradiesische Gewürzinsel
Eine Gruppenreise und Naturreise nach Tansania führt die Teilnehmer in die Welt der Gewürzinsel Sansibar, die vor der Küste des afrikanischen Landes im Indischen Ozean liegt. Sie erlangte bereits vor Jahrhunderten große Bedeutung als Handelsplatz. Persische Handelsreisende nutzten die Inseln mit den geschützten Häfen als Stützpunkt für ihre Handelsbeziehungen mit den ostafrikanischen Städten.
Das größte Kapital des Sansibar-Archipels sind die herrlichen weißen Strände mit ihrem tropischen Ambiente. Zu den beliebtesten Stränden gehört der Jambiani Beach im Osten der Hauptinsel. Kilometerweit zieht sich der breite weiße Sandstrand am Meer entlang. Die zahlreichen bunten Korallenriffe sind ein Paradies für Taucher und Schnorchler.
Kulturreise nach Tansania: Sultanspalast und Sklavenhöhlen
Ein historisches Juwel auf Sansibar ist der Palast von Maruhubi. Dieser prächtige Palast, einst die Sommerresidenz des Sultans von Sansibar, bietet einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der Insel. Die kunstvollen Schnitzereien, die majestätischen Säulen und die reichen Verzierungen erzählen von einer Zeit, in der Sansibar ein bedeutendes Handelszentrum und ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen war.
Doch nicht nur Paläste zeugen von Sansibars reicher Historie. Die Sklavenhöhlen von Mangapwani sind ein düsteres Zeugnis der Vergangenheit. Diese Höhlen wurden einst von Sklavenhändlern genutzt, um die gefangenen Menschen bis zu ihrer Weiterreise zu verstecken. Ein Besuch in Mangapwani ist eine bewegende Erfahrung, die die Besucher daran erinnert, wie wichtig es ist, die Geschichte zu verstehen, um eine bessere Zukunft zu gestalten.
Abseits der historischen Stätten beherbergt Sansibar auch einen Schatz der Natur: den Jozani Forest Nature Reserve. Dieser dichte Dschungel ist Heimat einer einzigartigen Tierwelt, darunter die vom Aussterben bedrohten Rotschultermeerkatzen, die nur auf Sansibar vorkommen. Ein Spaziergang durch den Jozani Forest ist wie eine Reise in eine andere Welt. Die üppige Vegetation, die exotischen Pflanzen und die faszinierenden Tiere machen diesen Ort zu einem Paradies für Naturliebhaber.
Stonetown: Die steinerne Altstadt von Sansibar
Stonetown ist ein Stadtteil der Hauptstadt von Sansibar und ein Rundgang durch das verwinkelte Gassenlabyrinth ist fester Bestandteil einer Gemeindereise nach Tansania und Sansibar. In Stonetown erwartet die Besucher ein zauberhaftes Gebäudeensemble mit architektonischen Einflüssen aus dem afrikanischen, asiatischen und arabischen Raum. Mit Beginn der Kolonialzeit entstanden Kolonialbauten im westlichen Stil, deren Entstehung auf die portugiesischen Eroberer zurückgeht. Die überwiegende Mehrheit der Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde aus Korallenstein gebaut.
Die großen Stadthäuser im Stadtkern dienten früher der arabischen Oberschicht als Wohnsitz. Auf dem ehemaligen Sklavenmarkt im Zentrum des Stadtteils wurde im Jahr 1887 die anglikanische Kirche erbaut. Nach Abschaffung der Sklaverei kauften anglikanische Missionare den Platz und errichteten an dieser Stelle das sakrale Bauwerk. Der Altar im Innenraum der Kirche befindet sich direkt über dem Ort, an dem die Slaven früher zusammengepfercht und ausgepeitscht wurden.
Eine touristische Attraktion von Stonetown ist Forodhani Garden. Auf diesem Nachtmarkt treffen sich Einheimische und Besucher nach Einbruch der Dunkelheit und genießen das exotische Ambiente unter dem südlichen Sternenhimmel. Eine unüberschaubare Vielfalt einheimischer Speisen wird in den Restaurants auf dem Nachtmarkt serviert. Lebhaft geht es auf dem Darajani Markt und in der Markthalle an der Creek Road zu. Gemüse, exotische Gewürze und fangfrischer Fisch türmen sich auf den Ständen und werden von den Händlern lautstark angepriesen.
Gemeindereise nach Tansania: Wildbeobachtungen und Schöpfung im Serengeti-Nationalpark
Nachdem die Insel Sansibar nach einem mehrtägigen Aufenthalt verlassen wird, steht für die Teilnehmer an einer Gemeindereise nach Tansania ein Ausflug in den Serengeti-Nationalpark auf dem Programm. Mit einer Größe von rund 30.000 Quadratkilometern gehört die Serengeti zu den größten Naturreservaten der Welt. Flache Savannen dominieren den überwiegenden Teil des geschützten Areals, das seit 1981 UNESCO-Weltnaturerbe ist.
Auf Wildbeobachtungstouren im Serengeti-Nationalpark haben Besucher die einmalige Gelegenheit, an einem einzigen Tag die afrikanischen „Big Five“ zu sehen. Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden bevölkern hier den gleichen Lebensraum. Doch nicht nur die großen Säugetiere prägen die Artenvielfalt der Serengeti. Das Reservat beheimatet auch eine Vielzahl endemischer Vogelarten, die diese Region zu einem ornithologischen Paradies machen. In den weiten Savannen leben neben zahllosen Wasservögel auch 34 verschiedene Raubvogelarten und sechs verschiedene Geierarten. Die Wasserstellen und Flüsse in der Serengeti sind nicht nur Trinkquellen für die wilden Bewohner, sondern auch Heimat für Nilkrokodile und Nilwarane.
Tarangire-Nationalpark und Manyara-Nationalpark
Neben dem Serengeti-Nationalpark gehört der Tarangire-Nationalpark zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Tansanias. Er wird vom gleichnamigen Fluss durchflossen, der selbst in der Trockenzeit Wasser führt und aus diesem Grund die Lebensgrundlage für unzählige Tierarten ist. Die Landschaft des Tarangire-Nationalparks weist gegenüber allen anderen Parks in Tansania eine Besonderheit auf. In Abhängigkeit von der Regen- oder Trockenzeit breiten sich in den Ebenen riesige Sumpfgebiete aus, die Millionen Wasservögeln eine Heimat bieten. Darüber hinaus gibt es im Tarangire-Nationalpark scheinbar endlos weite Baumsavannen. In dieser Region Tansanias wachsen zahlreiche Exemplare der gewaltigen Baobabs, die in Deutschland unter der Bezeichnung Affenbrotbaum bekannt sind.
Der Manyara-Nationalpark befindet sich im Norden Tansanias. Weite Teile werden vom Manyara-See bedeckt. Unzählige Elefanten und Büffel bevölkern den Nationalpark und selbst das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn kommt hier mit einigen Exemplaren vor. Der Manyara-See und die Feuchtgebiete sind die Heimat von Flusspferden, Nilwaranen und Krokodilen. Rund 400 Vogelarten wurden im Lake Manyara Nationalpark gezählt. Zu den Bewohnern wassernaher Regionen zählen rosafarbene Flamingos, Pelikane und Entenvögel. Im Rahmen einer Nationalpark-Safari durchqueren die Teilnehmer an einer Studienreise und Naturreise nach Tansania dschungelartige Mahagoniwälder, sumpfige Feuchtgebiete und trockene Savannenlandschaften.
Studienreise und Exkursion nach Tansania: Abstecher zum Ngorongoro-Krater
Ein Abstecher zum Ngorongoro-Krater gehört für viele naturbegeisterte Teilnehmer zu den Höhepunkten einer Studienexkursion nach Tansania. Der Ngorongoro-Krater entstand, als am Rande der Serengeti ein Vulkanberg unter der Last seines eigenen Gewichtes zusammenbrach. Die Region ist ein Biosphärenreservat und gehört seit 1979 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Kraterrand befindet sich auf einer Höhe von 2.300 Metern. Noch heute sind die Kraterwände deutlich sichtbar. Sie sind zwischen 400 und 600 Meter hoch. Der Krater besitzt einen Durchmesser von mehr als 20 Kilometern und umfasst verschiedene Lebensräume mit unterschiedlicher Vegetation. Zu den typischen Vertretern an Großwild gehören Elefanten, Zebras, Büffel, Antilopen und Gnus. Die Löwenpopulation im Krater gehört zu den größten weltweit.
Der artenreiche Arusha-Nationalpark
Der Arusha Nationalpark liegt nahe am internationalen Flughafen von Kilimandscharo und wird dominiert vom 4.562 Meter hohen erloschenen Vulkan Mount Meru. Die ehemalige Vulkanlandschaft umfasst mit dem Kleinen Mount Meru, den Aschekegeln Ash Cone und dem Ngurdoto Krater weitere Höhenzüge. Die Hänge der Berge sind von tropischem Regen- und Nebelwald bewachsen. In den dichten Baumwipfeln tummeln sich neugierige Meerkatzen, flinke Colobus-Affen und farbenprächtige Tukane. Nach dem Durchqueren des Waldes öffnen sich die weiten Ebenen des Ngurdoto-Kraters.
Der Boden des Kraters besteht aus ausgedehnten Sumpf- und Graslandschaften. Durch die Weiten ziehen Büffelherden und Warzenschweine halten sich in den Feuchtgebieten auf. Unweit des Kraterrandes schmiegen sich die ruhigen Momella-Seen in die hügelige Landschaft. Sie sind die Heimat für Tausende Wasservögel, die an den Ufern der Gewässer ihre Brutreviere haben. Wenn die Wolkendecke aufreißt, haben die Teilnehmer an einer Wildbeobachtungstour im Arusha-Nationalpark einen herrlichen Blick auf den Kilimandscharo mit seinem schneebedeckten Gipfel. Der mächtige Berg liegt nur 50 Kilometer Luftlinie vom Park entfernt.

