Informationsreisen für Gruppenverantwortliche

Inforeisen-Rückblicke

Informationsreise FLANDERN – Ein kurzer Rückblick!

Brüssel

Gent

Brügge

Antwerpen

Historisch bedingt – in Flandern gelangt das Bürgertum schon früh durch Handel und Tuchmacherei zu Reichtum und Macht – sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in diesem Teil Belgiens die Städte, deren Aufbau weitgehend gleich ist. Um einen großen Marktplatz gruppieren sich ein imposantes gotisches Rathaus und verschiedenste reich geschmückte Zunfthäuser. Dazu in der Nähe meist eine Kathedrale, ein Belfried und oft auch eine Burg. Und doch ist trotz dieser Ähnlichkeit jede Stadt anders und einen Besuch wert. Das freundliche Gent mit einer fast mediterran anmutenden Atmosphäre, Antwerpen ein bißchen streng, was aber auch am Regen gelegen haben könnte, das ruhige und etwas behäbige Mechelen, Brüssel im Zentrum laut und voll, in den Außenbezirken überraschend ruhig und grün, das ehrwürdige Brügge, und die quirlige Studentenstadt Leuven, in deren Rathaus Samstags offenbar im Viertelstundentakt geheiratet wird.

Wir beschränkten die Informationsreise vom 16.-20.8.22 auf diese Städte, die Liste lässt sich aber beliebig verlängern, z.B. mit Tongeren oder einem Ausflug nach Westflandern mit Kortrijk und Ypern, wo sich auch das Thema der Weltkriege in eine Reise einflechten lässt. Wer auch an die Küste fahren möchte, kann ein Seebad wie Oostende oder das mondänere Knokke-Heist besuchen. An der Küste befindet sich auch der Naturpark Zwin mit einer einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt, die mit oder ohne Führung erwandert werden kann.

Untrennbar verbunden ist Flandern natürlich auch mit der Malerei als Ausdruck der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte. Ein absoluter Höhepunkt der Reise war das langsame Aufklappen des Genter Altars der Brüder van Eyck, untermalt von dramatischen Klängen der Orgel, die zeitgleich gestimmt wurde. Die Auswahl an Meisterwerken altflämischer und barocker Malerei in den Kathedralen und in den bekannten Museen wie dem Groeningemuseum in Brügge, dem Rubenshaus in Antwerpen oder dem Museum der Schönen Künste in Brüssel, ist riesig.

Das zentral gelegene Gent hat sich als geeigneter Standort für eine Flandernreise erwiesen. Wir wohnten im Karmeliterzentrum, einem noch aktiven Kloster, das sich als angenehme Alternative zu einem Hotel erwies. Die Zimmer sind ausreichend groß und gut eingerichtet, mit sehr modernen Bädern. Es gibt einen großen Garten mit Tischen und mehrere Konferenzräume, das Frühstück ist reichhaltig und auf Wunsch kann auch ein kaltes Abendessen mit Salaten gebucht werden. Die Unterkunft in einem gut gelegenen Hotel ist aber natürlich auch möglich, ebenso wie die Aufteilung der Reise auf mehrere Standorte. Für die Anreise bietet sich ein Bus ab Heimatort an, auch eine Zuganreise nach Gent ist möglich. Wichtig ist, dass Reisebusse für die Stadtbesichtigungen nicht in die Stadtzentren hineinfahren dürfen, sondern außerhalb auf Busparkplätzen stehenbleiben müssen. Für die Planung der zeitlichen Abläufe muss auch berücksichtigt werden, dass es nicht überall mehrere deutsch sprechende Führer gibt, so dass Gruppen evtl. geteilt werden müssen.

Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und bei unserem Guide möchte ich mich für das hervorragende Miteinander ganz herzlich bedanken. Ich freue mich auf die nächste Reise mit Ihnen und würde mich sehr freuen, wenn wir Sie bei der Planung einer Studienreise nach Flandern beraten dürfen und senden Ihnen auf Anfrage gerne ein konkretes Angebot.

Ihre Brita Langen