Gruppe Höchstetter - Reise durch die baltischen Staaten 17. – 28. 7. 201ß

Kurze Reisebeurteilung

Programm

Das von ECC entwickelte Reiseprogramm war bis ins organisatorische Detail gut vorbereitet. Es entsprach in jeder Weise den Erwartungen der Teilnehmergruppe und wurde auch in seiner Gewichtung allen drei besuchten Ländern gerecht.

Durchführung

Der Reiseablauf in den baltischen Staaten verlief nach Plan und verriet insgesamt ein kluges Timing zwischen (anspruchsvollen) Besichtigungen und Ruhephasen. Es kam aus pragmatischen Gründen zu einigen kleinen Umstellungen beim Ablauf. Dadurch wurde auf eine möglichst gleichmäßige Belastung der ausschließlich älteren Teilnehmer/innen geachtet. Denn wir erlebten fast durchweg hochsommerliches Wetter mit Temperaturen bis zu 30 Grad. Die Begegnung mit einem Vertreter der evangelischen Kirche in Riga musste wegen dessen Absage ausfallen. Stattdessen fand später der Besuch eines diakonischen Zentrums in Kleipéda statt, den die Reiseleiterin kurzfristig anbahnen konnte. Einige von uns angesteuerte Orte waren touristische Brennpunkte, an denen sich - wohl wegen der Hochsaison - zahlreiche Reisegruppen zusammendrängten, was den „Genuss“ erheblich schmälerte. Der Abschluss auf der Nehrung mit Schifffahrt durchs Memeldelta (Besuch der Vogelwarte in Vente und Picknick mit Fischsuppe in Minija) sowie der Besichtigung von Nidden und dem dann folgenden Ruhetag waren krönender Abschluss dieser stark kulturell geprägten und an Eindrücken reichen (Bildungs)Reise.

Reiseleiterin

Mit Renata Pronckuvienne hatten wir in vielerlei Hinsicht eine exzellente Reisebegleiterin. Sie verfügte nicht nur über profunde Kenntnisse zu Geschichte, Kultur und Religion der drei baltischen Länder. Sie wusste auch die aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen detailreich zu veranschaulichen. Sie gab nicht nur „trockene“ Informationen, sondern hielt auch mit literarischen Zitaten, Anekdoten und witzigen Kommentaren unsere Aufnahmebereitschaft wach. Zudem verfügte sie über viel Feingefühl im Umgang mit den einzelnen Reisenden, so dass wir sie alle auch als Mensch in unser Herz schlossen.

Qualität der Hotels

Untergebracht waren wir in guten bis sehr guten Hotels. Lediglich in zwei Herbergen (Mercure in Riga und Nidos Banga in Nida) war der Service in den Restaurants unter Niveau. Die offenbar nur angelernten Saisonhilfskräfte waren mit der Betreuung der zahlreichen Gäste überfordert, was Verärgerung hervorrief.

Beförderung von Düsseldorf nach Tallin bzw. von Vilnius nach Dortmund

Die Hinreise über Düsseldorf mit Flug nach Frankfurt und weiter nach Tallin fiel zeitaufwendig aus, verbrauchte praktisch einen vollen Tag, klappte aber nach Plan. Einfacher wäre eine Zugfahrt von Dortmund direkt zum Frankfurter Flughafen gewesen.

Die Rückreise musste wegen der langen Busanreise von Nida nach Vilnius zwangsläufig länger dauern. Vor den 4 Checkin-Schaltern der Lufthansa im Flughafen herrschte unorganisiertes Chaos (über eine Stunde Warten im Gedränge bei brütender Hitze). Der Abflug verzögerte sich um ca. 1 Stunde wegen verspäteter Ankunft unserer Maschine. In Frankfurt war dann unser Anschlussflug nach Düsseldorf wegen der Ereignisse in München annulliert worden. Die Lufthansa konnte uns für diesen Tag keine Alternative mehr anbieten. Wir mussten auf eigene Faust den Bus, der uns geplant in Düsseldorf abholen sollte, nach Frankfurt umdirigieren. Reisedauer insgesamt von 6 Uhr morgens bis nach 23 Uhr abends.

Dr. Jürgen Spiker

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